Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr

Auf- und Abstieg von Dronedaron
Von Verena Stahl | Alles sollte besser werden mit Dronedaron (Multaq®). Zum Zeitpunkt der Zulassung ruhten viele Hoffnungen auf dem neuen Antiarrhythmikum. Vor allem erwartete man sich ein vorteilhafteres Nebenwirkungsprofil als das des strukturverwandten Amiodarons, dem bisherigen Therapiestandard. Unter anderem versprach man sich niedrigere Absetzraten aufgrund von Unverträglichkeiten. Das hätte in der ohnehin nicht gut steuerbaren Vorhofflimmern-Rezidivprophylaxe eine erhebliche Verbesserung bedeutet. In der Nachzulassungsphase traten jedoch schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse und erhebliche Nebenwirkungen auf. Die Anwendung wurde deutlich eingeschränkt.Show more15.08.2013, 00:00 Uhr
Calcium-Antagonisten unter Verdacht
Die Liste bekannter und potenzieller Risikofaktoren für eine Brustkrebserkrankung wird immer länger. Nun stehen auch Calcium-Antagonisten unter Verdacht, das Mammakarzinomrisiko zu erhöhen. Eine Anfang August 2013 veröffentlichte Studie weist auf einen Zusammenhang zwischen der langjährigen Einnahme von Calciumkanal-Blockern und dem vermehrten Auftreten von Brustkrebs hin.Show more15.08.2013, 00:00 Uhr
Hypoglykämie geht ans Herz
Dass Typ-2-Diabetiker ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko haben, ist bekannt. Bisher wurde aber über mögliche Ursachen gestritten: sind es die Hypoglykämien oder sind es Erkrankungen der Nieren und Leber bei den meist älteren Diabetikern? Eine Metaanalyse zeigt nun, dass die Hypoglykämie selbst das Problem sein könnte. Vermutlich werden bei einer Unterzuckerung Stresshormone ausgeschüttet, die das Herz belasten. Show more15.08.2013, 00:00 Uhr
Neues Antihypertonikum für Risikopatienten
Inhibitoren des Renin-Angiotensin-Systems stellen eine sichere und wirksame Option der Hypertoniebehandlung bei Diabetespatienten dar. Bei unzureichender Einstellung der Blutzuckerwerte können sich jedoch diabetische Nephropathien entwickeln, sodass etablierte Behandlungen keine ausreichende Blutdrucksenkung erzielen. Daher wurde nun Daglutril als neuartiges Antihypertonikum getestet und potenziell protektive Effekte bei diabetischen Spätfolgen evaluiert.Show more15.08.2013, 00:00 Uhr
Belastungsstörung und Alkoholabhängigkeit
Die Komorbidität von Alkoholabhängigkeit mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTSD) scheint nahezu behandlungsresistent. Ärzte befürchten, dass eine sogenannte Prolonged-Exposure-Therapie, in der dem Trauma-Patienten durch wiederholtes kontrolliertes Wiedererleben der Situation zwar geholfen werden kann, eine Alkoholabhängigkeit möglicherweise aber noch verschlimmert wird. Eine Studie, in der zwei evidenzbasierte Therapien gegen Alkoholabhängigkeit einerseits bzw. PTSD anderseits getestet wurde, gibt nun Entwarnung. Show more15.08.2013, 00:00 Uhr

Eine Patientin mit Herzrhythmusstörungen
Von Andreas Niclas Förster, Robert Hermann und Hartmut Derendorf | In der Klinischen Pharmazie dreht sich alles um den Patienten, um Leitlinien und um das klinische Ergebnis. Bearbeiten Sie mit uns diesen Patientenfall und erlernen Sie so zusätzliches Wissen in Klinischer Pharmazie.Show moreDer 17. POP-Fall
15.08.2013, 00:00 Uhr
Neues zur Kompatibilität bei Ambroxol-Injektionslösung
Boehringer Ingelheim informiert über Kompatibilitätsuntersuchungen zu Mucosolvan® Injektionslösung nach Mischen mit 5%iger Glucoselösung. Es wurde ein Abbauprodukt von Ambroxol-HCl nachgewiesen, das bei der Reaktion mit Formaldehyd entsteht. Diese Reaktion tritt nicht nach dem Mischen mit physiologischer Kochsalz- oder Ringer-Lösung auf. Boehringer Ingelheim wird die Produktinformationen entsprechend ändern.Show more15.08.2013, 00:00 Uhr
Gut gedacht = gut gemacht?
Ein Meinungsbeitrag von Harald G. Schweim und Michael A. Überall | In der letzten Zeit hat sich die Situation der Versorgung von Patienten mit Schmerzmitteln dramatisch verändert, da die EMA aktuelle Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit ausgewertet und neue Warnhinweise und Beschränkungen ausgesprochen hat. Das betrifft verschreibungspflichtige (Flupirtin) ebenso wie nicht-verschreibungspflichtige Wirkstoffe (Diclofenac). Doch warum werden für den einen Wirkstoff starke Beschränkungen zu Anwendungsgebiet und -dauer ausgesprochen, für den anderen aber nur ein relativierender Warnhinweis? Und wie sehen die Konsequenzen für den Alltag von Schmerzpatienten aus? Show more15.08.2013, 00:00 Uhr
Neue Warnhinweise der FDA für Mefloquin
Ende Juli 2013 informierte die amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA über neue Warnhinweise bei der Anwendung des Malariamittels Mefloquin (Lariam®). Die Einnahme von Mefloquin kann psychiatrische und neurologische Nebenwirkungen hervorrufen, die mitunter auch Monate nach Absetzen des Medikaments auftreten. Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Betablocker: Die meisten Nebenwirkungen sind keine
Betablocker verlängern deutlich das Überleben bei Herzinsuffizienz, aber nur bei Patienten, die sie einnehmen. Doch sind die Complianceraten enttäuschend. Eine Überbetonung möglicher Nebenwirkungen könnte die Ursache sein, vermuten englische Forscher, und versuchten in ihrer Metaanalyse, echte von scheinbaren Nebenwirkungen dieser Substanzen zu trennen. Mit verblüffend klarem Ergebnis. Am Ende wird dringend geraten, die Kommunikation mit dem Patienten auf eine Handvoll „echte“ Nebenwirkungen zu beschränken.Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Ingenolmebutat bei aktinischer Keratose
Rote, schuppige Hautläsionen werden manchmal irrtümlich für Ausschläge oder harmlose Hautreizungen gehalten. Doch gerade bei hellhäutigen Menschen in höherem Lebensalter, die häufig der Sonne ausgesetzt waren oder sind, kann es sich dabei um eine aktinische Keratose handeln. Für diese Hautkrebs-Frühform stehen zahlreiche Therapieoptionen zur Verfügung, darunter auch ein Gel mit dem Wirkstoff Ingenolmebutat. Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichten Langzeitstudie zeigen eine effektive und anhaltende Abheilung der Läsionen.Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Sinnvoll auswählen!
80% der Erwachsenen, die 65 Jahre und älter sind, haben mindestens eine chronische Erkrankung, ungefähr 50% haben drei und mehr. Da immer mehr Menschen ein höheres Lebensalter erreichen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich vermehrt gerade ältere Patienten medizinischen Behandlungen unterziehen müssen. Da diese Gruppe in klinischen Studien deutlich unterrepräsentiert ist, ist die Evidenzlage für viele dieser Maßnahmen schlecht. Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Schwerwiegende Hautreaktionen unter Paracetamol | Nanoteilchen in Kosmetika
Kurz gemeldet
08.08.2013, 00:00 Uhr
Nicht-steroidale Antirheumatika im Vergleich
Die nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) sind ins Gerede gekommen. Diskutiert werden ihre kardiovaskulären und gastrointestinalen Risiken. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft berichtet über die Ergebnisse einer Metaanalyse von Beobachtungsstudien sowie über eine Metaanalyse von randomisierten Studien zu kardiovaskulären und gastrointestinalen Risiken von NSAR.Show more08.08.2013, 00:00 Uhr
Interdisziplinär gegen Langzeitschäden
Bei Patienten mit Hautkrankheiten können auch die Augen betroffen sein. Andererseits sind relativ unspezifische Augensymptome manchmal ein erster Hinweis auf eine noch undiagnostizierte dermatologische Erkrankung. Diese Zusammenhänge zu kennen, ist wichtig: Die rechtzeitige Therapie beim Haut- bzw. Augenarzt kann den Patienten vor weitreichenden Komplikationen schützen.Show moreWenn der Hautpatient zum Augenarzt muss
31.07.2013, 22:00 Uhr
Lithium zur Behandlung affektiver Störungen und ALS
Schon aus der Antike gibt es Hinweise, dass Lithium-haltiges Quellwasser genutzt wurde, um Menschen mit manisch-depressiven Störungen zu heilen. Doch erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Lithiumsalze therapeutisch verwendet. Nun helfen zwei neue Studien, die pharmakologische Anwendung von Lithiumsalzen kritisch zu bewerten.Show moreLithium – alte und neue Therapieansätze
31.07.2013, 22:00 Uhr
Checkliste für Diabetiker auf Reisen
Sommerzeit ist Reisezeit. Ob weit weg oder "nur" irgendwo nach Deutschland. Hauptsache raus aus dem Alltag. Das sehen Diabetiker genauso wie alle anderen. Menschen mit Diabetes mellitus müssen allerdings bei der Reiseplanung an ein paar Dinge mehr denken. Dies gilt insbesondere bei Reisen ins Ausland. Ausreichend Medikamente, Teststreifen, Zeitverschiebung und vieles mehr ist zu berücksichtigen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat hierzu einige Empfehlungen zusammengestellt.Show moreSchönen Urlaub!
31.07.2013, 22:00 Uhr
Mehr Calcium für Kinder, weniger Folat für (fast) alle
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat mit den Fachgesellschaften aus Österreich und der Schweiz neue Zufuhrempfehlungen für Calcium und Folat veröffentlicht. Für Calcium betrifft die Änderung nur einzelne Gruppen im Kindesalter. Dagegen wurden die Empfehlungen für Folat in nahezu allen Altersgruppen gesenkt.Show moreNeue Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
31.07.2013, 22:00 Uhr
Öko-Test bewertet OTC-Antimykotika
Nagelpilzinfektionen sind unangenehm, aber weit verbreitet: Studien zufolge leiden daran etwa 18 Prozent der Deutschen. Vermehrt suchen Betroffene direkt Rat in der Apotheke. Das war für das Verbrauchermagazin Öko-Test der Anlass, 13 Arzneimittel gegen Nagelpilz – zwölf Lacke und eine Salbe – auf Wirksamkeit und Schadstoffe zu untersuchen. Das durchaus seltene Ergebnis: Alle getesteten Produkte helfen und sind frei von bedenklichen Weichmachern und Acrylaten.Show moreBestnoten gegen Nagelpilz
31.07.2013, 22:00 Uhr
Bei Darmtumoren beeinflusst der BRAF-Mutationsstatus die Wirksamkeit
Die Wirksamkeit von Acetylsalicylsäure zur Primärprävention kolorektaler Tumore wird wahrscheinlich von einer Genmutation beeinflusst. So das Ergebnis einer retrospektiven Auswertung zweier großer Studien.Show morePrimärprävention mit ASS
31.07.2013, 22:00 Uhr
Beinwell hilft bei Makro- wie bei Mikrotraumen
Beinwellzubereitungen kommen bei stumpfen Makrotraumata wie Prellung, Zerrung und Verstauchung zum Einsatz. Sie zeigen jedoch gute Wirksamkeit auch bei Mikrotraumen der Muskulatur, die Myalgien verursachen. Dies belegen zwei aktuelle Studien an Patienten mit Muskelkater und mit chronischen Rückenschmerzen.Show moreÜberlastete Muskeln schneller heilen
24.07.2013, 22:00 Uhr
Topische Behandlungen des Basalzellkarzinoms im Vergleich
Eine niederländische Arbeitsgruppe verglich Wirksamkeit und Sicherheit drei gängiger Therapieregime zur Entfernung eines Basalioms. Die besten Ergebnisse wurden mit dem Immunmodulator Imiquimod erzielt.Show moreVorteil für Imiquimod
24.07.2013, 22:00 Uhr
Weniger Hepatitis-B-Erkrankungen | Neue Webseite zur Phytotherapie
Kurz gemeldet
24.07.2013, 22:00 Uhr
Kardioprotektive Effekte von Dexrazoxan, Beta-Blockern, ACE-Hemmern und Statinen
Kardiotoxizitäten einer Chemotherapie können durch die prophylaktische Gabe von Statinen, Beta-Blockern, Angiotensin-Antagonisten oder Dexrazoxan deutlich gesenkt werden, so das Fazit einer australischen Metaanalyse.Show moreHerz bei einer Chemo schützen
24.07.2013, 22:00 Uhr
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