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Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Nicht immer hyposensibilisieren
Bei Kindern mit einer Allergie gegen Aeroallergene wird eine frühe Allergen-spezifische Immuntherapie empfohlen. Im Vorschulalter sollte die Indikation allerdings eher zurückhaltend gestellt werden, denn das Immunsystem befindet sich noch im Reifungsprozess. Spontanheilungen und Besserungen sind durchaus möglich. Bei einer Insektengiftallergie, die nur dermatologische allergische Reaktionen auslöst, ist die Prognose auch ohne eine spezifische Immuntherapie mit Hymenopterengift (HG-SIT) gut. Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Mit Kälte, Laser und Zwiebelextrakt
Hypertrophe Narben und Keloide stören oftmals das ästhetische Empfinden. Evidenzbasiertes Wissen zur Therapie der Hauterscheinungen gibt es wenig. Regime der Wahl ist die intraläsionale Steroidapplikation in Kombination mit einer Kryotherapie. Als vielversprechend gelten auch die intraläsionale Therapie mit 5-FU, die in Deutschland off label ist, sowie der Einsatz fraktionaler Laser. Die besten Erfolge werden durch Kombinationstherapien erreicht. Besser als jede Therapie ist aber die Prävention. Hier wird, neben dem Einsatz von Silikongelen, auf ein altes Hausmittel gesetzt: Zwiebelextrakt.Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Sigmoidoskopie statt Koloskopie
Versicherte ab 55 Jahren können zweimal innerhalb von zehn Jahren eine Koloskopie zur Darmkrebsvorsorge durchführen lassen. Dagegen wird die „kleine“ Darmspiegelung (Sigmoidoskopie), die nur einen Teil des Dickdarms untersucht, in Deutschland nicht zur Routine-Früherkennung von Darmkrebs angeboten. Eine Studie zeigt nun, dass auch durch die „kleine“ Darmspiegelung das Risiko verringert werden kann, an Darmkrebs zu erkranken.Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Effektiv bei Frauen über 25?
Auch bei Frauen über 25 Jahren, für die die HPV-Impfung zwar zugelassen, aber von der STIKO noch nicht allgemein empfohlen wird, ist der kombinierte HPV-16/18-Impfstoff effektiv und gut verträglich. Dies ergab die Zwischenauswertung einer großangelegten Studie. Er schützte nicht nur vor Infektionen und problematischen zervikalen Schleimhautveränderungen durch die beiden HPV-Hochrisiko-Typen, sondern auch vor Infektionen mit den onkogenen Typen HPV 31 und 45, die in den derzeit verfügbaren Impfstoffen nicht enthalten sind.Show more11.09.2014, 00:00 Uhr
Warum das Eiswasser?
ck | Immer öfter schütten sich mehr oder weniger prominente Menschen Eiswasser über den Kopf, um auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen und um Spenden zu erhalten. Was hat es mit der Spendenaktion für die Erforschung der Nervenkrankheit amyotrophe Lateralsklerose auf sich?Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Nervöse Unruhe hat zwei Gesichter
Nervöse Unruhe ist ein weit verbreitetes Phänomen mit vielfältigen Ursachen. Zwei pflanzliche Unterstützer sind hier gefordert: Gehen nervöse Unruhezustände mit einer überschießenden Reaktion auf Stress einher, ist die beruhigende Wirkung von hochdosiertem Passionsblumenkraut-Trockenextrakt gefragt. Der stimmungsaufhellende Einfluss einer Kombination aus Johanniskraut, Passionsblume und Baldrian dagegen hilft bei nervöser Unruhe mit depressiven Verstimmungen.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Immunmodulatoren und Immunsuppressiva
Angesichts der breiten pathophysiologischen Wirkungen zahlreicher Effektormoleküle beziehungsweise Immunreaktionen, die gehemmt oder unterdrückt werden, stellt sich die Frage, wie spezifisch die Wirkung von Immunmodulatoren sein kann oder welche Krankheiten besonders gut und welche weniger gut ansprechen. Dabei ist nicht entscheidend, bei welchen Prozessen das pharmakotherapeutische Zielmolekül beteiligt ist. Die Frage lautet, wo das Zielmolekül eine so wichtige Rolle spielt, dass seine Effekte nach therapeutischer Hemmung nicht durch andere pathophysiologische Moleküle oder Immunreaktionen kompensiert werden kann. Dabei sollte der „Ausfall“ des Zielmoleküls aber auch keine schweren Nebenwirkungen verursachen. Show morePharmako-logisch!
04.09.2014, 00:00 Uhr
Kardiale Todesfälle unter Makroliden
Es ist bekannt, dass Makrolid-Antibiotika das QT-Intervall verlängern und ihre Anwendung daher potenziell zu tödlichen Arrhythmien führen kann. In einer dänischen Register-basierten Kohortenstudie fand sich unter der Behandlung mit Clarithromycin im Vergleich mit Penicillin V ein signifikant um 76% erhöhtes Risiko für kardialen Tod, das zudem bei Frauen stärker ausgeprägt war als bei Männern. Unter Roxithromycin kam es nicht zu mehr kardialen Todesfällen. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
Myopathien unter Statintherapie
Von Peter M. Schweikert-Wehner | Statine gehören mit zu den am häufigsten verordneten Wirkstoffgruppen. Laut Arznei-Verordnungsreport wurde im Jahre 2012 ein Verordnungsvolumen erreicht, dass die Behandlung von 4,5 Millionen Patienten ermöglicht. Bei Deutschlands zweitgrößter Krankenkasse, der Barmer GEK, liegt Simvastatin unter den führenden Arzneimitteln nach Anzahl der verordneten Tagesdosen auf Rang vier. Auch wenn Myopathien relativ selten auftreten, sind sie aufgrund der vielen Verordnungen eine Nebenwirkung, deren absolute Zahl nicht vernachlässigt werden sollte. Daher lohnt es, einen genaueren Blick darauf zu werfen.Show more04.09.2014, 00:00 Uhr
„ARNI“ – die neue Wunderwaffe?
jb | ARNI steht für Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor und damit für ein neues Therapieprinzip bei Herzinsuffizienz. Die Substanz, die derzeit noch unter der Bezeichnung LCZ696 firmiert, ist eine Kombination aus dem AT1-Rezeptorblocker Valsartan und dem Neprilysin-Inhibitor Sacubitril (AHU377). Eine Studie zum klinischen Nutzen der Pharmakotherapie bei systolischer Herzinsuffizienz – die größte, die es bislang gab – war vorzeitig gestoppt worden, da sich LCZ696 dem bisherigen Standard Enalapril klar überlegen gezeigt hatte. Show more04.09.2014, 00:00 Uhr

Immunmodulatoren
Hemmung von Interleukinen und Chemokinen, Blockade von Antigen-Antikörper-Reaktionen, Unterdrückung der Proliferation von Immunzellen, zytotoxische Zerstörung: Vielfältig lassen sich Immunreaktionen beeinflussen. Die Bedeutung von Immunmodulatoren bzw. Immunsuppressiva gegen Auto-Immunerkrankungen, Tumoren oder Abstoßungsreaktionen von Transplantaten steigt stetig. Pharmako-logisch! gibt Einblicke in die Welt des Immunsystems und zeigt Chancen wie Risiken der Immunmodulatoren auf.
Von Thomas Herdegen
Pharmako-logisch!
04.09.2014, 00:00 Uhr
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