Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Asundexian reduziert Schlaganfallrisiko ohne erhöhte Blutungsgefahr
Der Faktor XIa-Hemmer Asundexian verringerte in der Phase-3-Studie OCEANIC-STROKE erneute ischämische Schlaganfälle um 26% – ohne das Risiko für schwere Blutungen zu erhöhen. Das macht Asundexian zu einem starken Kandidaten für die Sekundärprävention bei nicht-kardioembolischen Schlaganfällen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Sekundärprävention
16.04.2026, 15:30 Uhr
Alle Kinder gegen Influenza impfen?!
Die Impfung von allen Kindern gegen Influenza senkt nicht nur die Zahl der Erkrankungsfälle und Komplikationen, sie verbessert auch die Herdenimmunität. In Deutschland ist die Influenza-Impfung für Kinder nach den Empfehlungen der STIKO eine Indikationsimpfung. In anderen Ländern hat bereits ein Umdenken stattgefunden.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
Rasch impfen rettet Leben
Aviäre Stämme der Typ-A-Influenza-Viren stellen aufgrund ihrer antigenen Variabilität eine ständige Gefahr für den Menschen dar, da im Fall der Übertragung noch keine Immunität gegen die neuartigen Virusstämme vorhanden ist. Im Fall einer Pandemie würde es daher einige Monate dauern, bis ein spezifischer Impfstoff zum Schutz der Bevölkerung zur Verfügung steht. Eine neue Studie zeigte nun anhand Computersimulationen, dass die frühe Verfügbarkeit dringend benötigter Impfstoffe die Mortalität schwerwiegender Influenza-Pandemien reduziert. Sie belegt damit, wie wichtig es ist, die bisherigen Herstellungsmethoden von Virus-spezifischen Vakzinen zu optimieren.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr

Ein Palliativ-Patient
Maximilian Scholl ist 67 Jahre alt. Vor ungefähr 13 Monaten wurde bei ihm ein Pankreaskarzinom festgestellt. Trotz Operation und Zytostatikatherapie schritt die Erkrankung rasch voran, mittlerweile ist der Tumor auch in die Leber, die Lunge und verschiedene Knochen metastasiert. Weitere Erkrankungen sind ein arterieller Hypertonus, Diabetes mellitus Typ II und eine chronische Niereninsuffizienz.Show more
Der 30. POP-Fall
18.09.2014, 00:00 Uhr
Mit Doppel-Effekt zum Therapieerfolg
HAMBURG (fro) | Die mukoziliäre Clearance, der Selbstreinigungsmechanismus der Bronchien, ist von größter Relevanz bei der Therapie infektiöser Atemwegserkrankungen. Das pflanzliche Mucopharmakon Myrtol® steigert die mukoziliäre Clearance deutlich – die Basis für seine nachgewiesen hohe klinische Wirksamkeit bei Bronchitis und Sinusitis. Sie geht, wie eine aktuelle Studie nun belegt, auf einen synergistischen Doppel-Effekt zurück [1]. Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
Mehr als Software
Die awinta steht für gebündelte Kompetenz und maßgeschneiderte Lösungen für Apotheken. Und das seit mittlerweile fünf Jahren, denn dieses Jubiläum begeht der Hersteller für Apothekensoftware auf der diesjährigen Expopharm in München. Ein guter Anlass, einen Blick auf die Entwicklung, die Philosophie und die weiteren Ziele des Unternehmens zu werfen.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
Keine Betablocker mehr für alle?
Betablocker gehören seit Längerem zur leitlinienkonformen Standardtherapie bei Herzinsuffizienz mit verminderter linksventrikulärer Auswurfleistung. Bezüglich der Prognose von Patienten mit gleichzeitigem Vorhofflimmern ist bisher jedoch unklar, wie effektiv die Gabe von Betablockern tatsächlich ist. Nun haben Wissenschaftler der „Beta-Blockers in Heart Failure Collaborative Group“ in einer Metaanalyse den Nutzen von Betablockern bei Personen mit Herzinsuffizienz und der genannten Komorbidität infrage gestellt.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
Kein Benefit für die Mutter, aber fürs Kind
Eine Nicotin-Ersatztherapie während der Schwangerschaft führt im Vergleich zu einer Placebogabe zwar zu keiner höheren langfristigen Abstinenzrate der Mutter, wohl aber zu einer besseren Entwicklung des Kindes. Zu diesem Schluss kommt eine zweiteilige, in England durchgeführte Studie.Show more18.09.2014, 00:00 Uhr

„Pälliatiff Kähr“
Von Verena Stahl | Sie geschehen täglich, in allen Disziplinen der Medizin, auch in der Palliativversorgung (palliative care): Fehler. Doch welche Fehlertypen sind in dem hochsensiblen Bereich häufig und welche Ursachen haben sie? Aufschluss gibt eine Untersuchung deutscher Wissenschaftler, die stationär oder ambulant tätige Palliativteam-Mitglieder verschiedener Professionen befragten, was sie unter Fehlern in der Palliativversorgung verstehen. Show moreAMTS-Spezial
18.09.2014, 00:00 Uhr
Gene im Verdacht
Schwere Hautreaktionen bei Phenytoin-Patienten gehen mit einer Mortalität von bis zu 50% einher. In einer Studie wurde nun untersucht, ob es eine genetische Ursache für deren Auftreten gibt. Es wurde das Genom von insgesamt 183 betroffenen Patienten mit 130 Phenytoin-toleranten und 3655 gesunden Kontrollen verglichen. Es zeigte sich, dass die Variante CYP2C9*3 mit Phenytoin-Unverträglichkeiten assoziiert ist. Diese könnte für eine verlangsamte Ausscheidung und damit für die Nebenwirkungen verantwortlich sein. Show more18.09.2014, 00:00 Uhr
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