
Mehr als ein Stück Papier
Beim „Medi“-Plan kochten bisher viele ihr „eigenes Süppchen“. Sowohl die Hersteller von Praxis-, Klinik- und Apotheken-Softwareprodukten als auch Datenbanken wie die SCHOLZ-Datenbank oder Akteure wie das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. bieten Möglichkeiten an, die aktuelle Medikation des Patienten tabellenartig darzustellen und auszudrucken. Nach dem Willen der Bundesregierung soll nun im Rahmen des eHealth-Gesetzes bereits 2016 der bundeseinheitliche Medikationsplan zum Einsatz kommen. Zwar wird er zunächst nur in Papierform vorliegen – doch dank des aufgedruckten 2D-Barcodes könnten Arzt und Apotheker elektronisch darauf zugreifen. Die Datenhoheit bleibt beim Patienten.
Von Claudia Bruhn






