Wirtschaft
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Die Apothekenrechenzentren im Überblick
Eine ganze Reihe von Unternehmen bietet Rezeptabrechnungen sowie zahlreiche damit verbundene Dienstleistungen für Apotheken an. Dieser Beitrag gibt einen Überblick (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).Show moreBezüge der Krankenkassen-Chefs im Visier der Öffentlichkeit
Größtenteils Erhöhungen, aber auch Absenkungen im vergangenen Jahr
(leo). Es hieße wohl Äpfel mit Birnen zu vergleichen, wollte man die Millionen-Bezüge der Manager in den deutschen DAX-Unternehmen mit den Einkünften der Vorstandsmitglieder gesetzlicher Krankenkassen, ihrer Verbände und der ärztlichen Berufsorganisationen vergleichen. Zu groß sind die Unterschiede. Gleichwohl sorgen die durchwegs üppigen Gehälter der Krankenkassen-Vorstände für Schlagzeilen in den Medien oder auch für Diskussionen am Stammtisch.Show moreApobank wirbt um Vertrauen
Bilanz 2012: 45 Mio. Euro Jahresüberschuss, verbessertes Risikoprofil, mehr Kunden
FRANKFURT (diz). 2012 kann die Deutsche Apotheker- und Ärztebank zufriedenstellend abschließen und fühlt sich für die Zukunft gut gerüstet. Wie Vorstandssprecher Herbert Pfennig auf der Pressekonferenz zur Veröffentlichung der Geschäftszahlen 2012 am 16. April in Frankfurt sagte, habe die Bank wieder "normale Laborwerte" in 2012, nachdem sie zuvor auf der Intensivstation eingeliefert worden sei. Der Jahresüberschuss liege leicht über Vorjahr, als Dividende habe der Vorstand vier Prozent vorgeschlagen.Show moreRohertrags-Monitor Januar/Februar 2013
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Seit dem 1. Januar 2004, mit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG), gilt die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM), auch Kombimodell genannt. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser neuen Preisbildungssystematik für Apotheken werden – beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 und auf der Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben. Grundsätzliche Bemerkungen zur Umstellung der AMPreisV auf Großhandelsebene (jeweils zum 1.1.2011 und 1.1.2012) und zur Korrektur des Kassenabschlags aus 2010 sind darüber hinaus im Rohertrags-Monitor März 2012 niedergelegt.Show moreSchlummerndes Potenzial: Bitte aufwachen!
Der Apotheker als Unternehmer: Expertenrunde über betriebswirtschaftliche Kennzahlen in der Apotheke
Ludwigsburg (ka). Staatliche Eingriffe und Reglementierungen haben die Apotheken in den vergangenen Jahren vor neue Herausforderungen gestellt, ihre finanzielle Situation beeinträchtigt und manche gar ins finanzielle Abseits getrieben. Die Apotheker müssen daher heute mehr denn je neben ihrer Tätigkeit als Heilberufler auch Unternehmer sein. Dabei spielt die Frage nach der Nutzung betriebswirtschaftlicher Kennzahlen eine wichtige Rolle. Zahlen, Daten und Fakten des Apothekenmarktes sind darüber hinaus ein wichtiger Bestandteil der politischen Lobbyarbeit. Aufgrund der Komplexität und zunehmenden Ausdifferenzierung des Apothekenmarktes ist ihr effektiver Einsatz hierbei allerdings eine Herausforderung. Show moreRote Zahlen, neue Konzepte, nachhaltiges Wachstum
Pharmahandelskonzern Celesio will mit neuen Apothekenkonzepten wachsen
STUTTGART (diz). Nach Einschätzung von Markus Pinger, Vorstandsvorsitzender des Pharmahandelskonzerns Celesio, hat sich das Unternehmen mit einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich stabilisiert. Die Folge seien eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit und eine Weichenstellung hin zu mehr Wachstum. Bei der diesjährigen Bilanzpressekonferenz Ende März musste das Unternehmen allerdings noch rote Zahlen fürs Jahresergebnis 2012 präsentieren. Für 2013 hofft man trotz eines schwierigen Umfelds auf eine stabile bis positive Ergebnisentwicklung. Dazu sollen u. a. die Fokussierung auf das Kerngeschäft, der Aufbau eines europäischen Apothekennetzwerkes und ein Programm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Show morePrivate Altersvorsorge
Auch selbstständig tätige Apotheker können die staatliche Förderung nutzen
Seit elf Jahren gibt es die vom Staat mit Zulagen geförderte Altersvorsorge. Rund 15 Millionen Bürger haben bereits solche Verträge abgeschlossen, denn es hat sich herumgesprochen, dass das sogenannte Rentenniveau in den kommenden Jahrzehnten weiter sinken wird, wenn die Beiträge der Versicherten auch in Zukunft bezahlbar bleiben sollen. Um diese Einbußen bei der gesetzlichen Altersversorgung auszugleichen, fördert der Staat seit 2002 den Aufbau einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge mit Zulagen und Steuervorteilen.Show moreEine neue Prämien-Landschaft
Die Hoffnung auf günstige private Tarife hat sich vielfach zerschlagen
(leo). Auf die gesamte private Versicherungswirtschaft in Deutschland wirkt sich seit 21. Dezember 2012 ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 1. März 2011 in weitreichendem Umfang aus. Nur noch Tarife mit geschlechtsneutralen Prämien für Frauen und Männer, sogenannte "Unisex-Tarife", sind seit diesem Zeitpunkt erlaubt – mit der Folge, dass beide Geschlechter gleich hohe Prämien an ihr Versicherungsunternehmen zu zahlen haben. Mit den neuen Einheits-Tarifen sollen sich die früheren Unterschiede beim Versicherungsrisiko zwischen Männern und Frauen verwischen.Show moreKooperationen – auch für Apotheken eine strategische Option?
Teil II: Von Marken und Zentralen
Drei Viertel der deutschen Apotheken sind Mitglied einer Kooperation, nicht wenige sogar in mehr als einer. Nachdem Teil I dieses Artikels (AZ Nr. 7) einige grundsätzliche Begriffe geklärt und das Für und Wider von Apothekenkooperationen beleuchtet hat, widmet sich der zweite Teil dem Sinn einer gemeinsamen Kooperationsmarke und den Erwartungen, die Apotheker an Kooperationen haben.Show moreKooperationen – auch für Apotheken eine strategische Option?
Teil I: Von vertikalen und horizontalen Netzwerken
Viele Apotheker betrachten Kooperationen als "zweischneidiges Schwert". Heute verwendet man diesen Begriff, um auszudrücken, dass etwas sowohl von Vorteil als auch von Nachteil sein kann. Wenn wir uns die ursprüngliche Bedeutung ansehen, dann bot ein Schwert, dessen Klinge beidseitig geschliffen war, mehr Möglichkeiten im Angriff. Denn jeder Schlag, ob mit der einen oder mit der anderen Seite der Klinge, konnte erfolgreich sein. Show moreRohertrags-Monitor Dezember 2012
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), auch Kombimodell genannt, findet seit dem 1. Januar 2004 für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM) Anwendung. Für die darin integrierte Vergütung apothekerlicher Leistungen waren in der Vergangenheit immer "Nullrunden" angesagt; der Kassenabschlag ist, nicht zuletzt aufgrund einer Mehrwertsteuererhöhung (zum 1. 1. 2007) und eines für 2011 und 2012 prognostizierten Fehlbetrages der GKV, der sich als politische Fehleinschätzung herausgestellt hat, in den zurückliegenden Jahren dagegen stets den veränderten Rahmenbedingungen "angepasst" worden. Beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 werden die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser in der Vergangenheit fehlenden Honoraranpassung apothekerlicher Leistungen – auf Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben.Show moreGehalt, Weihnachtsgeld, Rente, Zinsen: alles zählt
Wann die Kasse Patienten von der Zuzahlung befreit – und was bei der Erstattung zu beachten ist
(bü). Das Gesetz ist eindeutig: Erreichen die von gesetzlich Krankenversicherten geleisteten Zuzahlungen – etwa zu Arzneien oder Heilmitteln und letztmalig auch die Praxisgebühren – 2% des Jahresbruttoeinkommens des Singles oder der Familie, dann brauchen für den Rest des Jahres keine Zuzahlungen mehr geleistet zu werden. Bei "schwerwiegend chronisch Kranken", also vielfach bei Rentnern, ist bereits bei 1% des Familieneinkommens die Belastungsgrenze erreicht. Doch der Teufel steckt im Detail, wenn es jetzt darum geht, zu viel gezahlte Beträge aus dem Vorjahr zurückzuholen.Show moreSozialversicherung: Vielfalt trotz Fusionen
Derzeit 188 selbstständige Sozialversicherungsträger – Zwang zu Zusammenschlüssen nicht mehr so ausgeprägt
(leo). Nicht als "Jahr der Zusammenschlüsse" ist 2012 in die Annalen der Sozialversicherung eingegangen. Die Fusionswelle ist deutlich abgeebbt. Insgesamt gab es im Verlauf des Jahres 2012 acht Zusammenschlüsse. Zu Jahresbeginn 2013 sind drei Fusionen erfolgt. Derzeit existieren noch 188 selbstständige Sozialversicherungsträger in Deutschland, nämlich 134 gesetzliche Krankenkassen und damit auch 134 Pflegekassen, 17 Träger der Rentenversicherung, 36 Berufsgenossenschaften und Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand sowie die Bundesagentur für Arbeit.Show moreRohertrags-Monitor November 2012
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Seit dem 1. Januar 2004 gilt für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM) eine neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV), Kombimodell genannt. Während für die Vergütung apothekerlicher Leistungen seit 2004 bisher nur "Nullrunden" angesagt waren, ist der Kassenabschlag, nicht zuletzt aufgrund einer Mehrwertsteuererhöhung (zum 1.1.2007) und eines für 2011 und 2012 prognostizierten Fehlbetrages der GKV, der sich als politische Fehleinschätzung herausgestellt hat, in den zurückliegenden Jahren allerdings stets den veränderten Rahmenbedingungen "angepasst" worden. Beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 (s. AZ 2011, Nr. 47) werden die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser fehlenden Honoraranpassung apothekerlicher Leistungen – auf Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben.Show more1. Januar 2013: Selten so viel Neuerungen – Große Brocken bei GEZ – Minijobs – Pflege
Für die Steuer ist nicht mehr als ein Reförmchen drin
(bü). Es scheint so, als ob die Berliner Gesetzgebungs-Maschine Jahr für Jahr neue Rekorde aufstellen will: Für das Jahr 2013 sind wieder Rechtsänderungen en masse zu verzeichnen. Die größten Brocken betreffen dabei die Rundfunkgebühren (GEZ), die Minijobs und die Pflegeversicherung. Für Steuerzahler ist dagegen gerade mal ein Mini-Reförmchen herausgekommen. Show moreTipps zum Jahreswechsel 2012/13
Was Sie bis Silvester noch für Ihr Geld tun sollten
(bü). Es sind nur noch wenige Tage bis Jahresultimo. Höchste Zeit also, Geldangelegenheiten anzugehen, die noch 2012 erledigt werden sollten, um Nachteile zu vermeiden oder Vorteile zu nutzen. Wer jetzt handelt, der kann Hunderte Euro sparen – je nach persönlicher Situation.Show moreRohertrags-Monitor Oktober 2012
Betriebswirtschaftliche Analyse der Entwicklung des Apothekenhonorars
Seit dem 1. Januar 2004, mit Inkrafttreten des GKV-Modernisierungsgesetzes (GMG), gilt die neue Arzneimittelpreisverordnung (AMPreisV) für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel (Rx-FAM), auch Kombimodell genannt. Die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der bis heute unveränderten Honorierungssystematik apothekerlicher Leistungen für die Jahre 2004 bis 2010 sind dem Beitrag "Der Rohertrags-Monitor" (s. DAZ 2011, Nr. 45) zu entnehmen. Beginnend mit dem Berichtsmonat August 2011 (s. AZ 2011, Nr. 47) werden die Zahlen – auf Grundlage der von Insight Health* zur Verfügung gestellten Daten – im Zeitablauf regelmäßig für die beiden vorangegangenen Jahre und die bisherigen Monate des aktuellen Jahres im Rohertrags-Monitor fortgeschrieben. Dabei sind grundsätzliche Bemerkungen zur Umstellung der AMPreisV auf Großhandelsebene (jeweils zum 1.1.2011 und 1.1.2012) und zur Korrektur des Kassenabschlags aus 2010 darüber hinaus im Rohertrags-Monitor März 2012 (s. AZ 2012, Nr. 19 vom 7. Mai 2012, S. 2) niedergelegt.Show more450 Euro-Jobs: Pro Jahr 4,50 Euro Rente für Dauer-Minijobber
Zusatzbeiträge bringen eine ganze Latte von Vorteilen – aber: Wer’s nicht will, kann die Versicherungspflicht "abwählen"
(bü). Der Kreis der Minijobber wird zum 1. Januar 2013 erweitert: Bis zu 450 Euro statt bisher 400 Euro pro Monat darf dann sozialabgabenfrei verdient werden. Neues Recht gilt ab 2013 auch für Ansprüche gegen die gesetzliche Rentenversicherung.Show moreAntidepressiva-Vergleich
Die erste Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG ist da
Thomas Müller-Bohn | Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) veröffentlichte am 19. November erstmals die Ergebnisse einer Kosten-Nutzen-Bewertung. Sie betrifft die Arzneistoffe Venlafaxin, Duloxetin, Bupropion und Mirtazapin im Vergleich zu anderen Antidepressiva und Placebo. Die Studie geht auf einen Auftrag aus der Zeit vor dem AMNOG zurück und hat nach der derzeitigen Rechtslage keine unmittelbaren Konsequenzen für die Arzneimittelpreise, obwohl das IQWiG daraus Argumente für niedrigere Preise ableitet. Doch könnte die Studie große Bedeutung für die Diskussion über pharmakoökonomische Methoden und politische Verfahren zur Arzneimittelbewertung erlangen.
Show moreSozialschutz auch im unbezahlten Urlaub
Sozialversicherungspflicht besteht allerdings nur, wenn nicht länger als einen Monat weg
(bü). Der Jahresurlaub 2012 ist ganz oder weitgehend aufgebraucht – und auf einmal werden ein paar Tage (oder Wochen) benötigt, um wichtige Dinge zu erledigen, die mal nichts mit der Firma zu tun haben, bei der man seine Brötchen verdient. Etwa, um die erkrankte Erbtante in den USA zu besuchen. Oder um sich intensiv um den letzten Schliff am reparaturbedürftigen eigenen Häuschen zu kümmern, ehe der Winter kommt. Oder ein Ehepartner hat schlicht weniger Urlaub als der andere Show moreErbrecht und Pflege
Kinder, die Eltern pflegen, können "Vorab-Obolus" verlangen
(bü). In zahlreichen Familien ist es Ehrensache, einen pflegebedürftigen Angehörigen in seiner oder der eigenen Wohnung zu betreuen und zu pflegen – notfalls bis ans Lebensende. Dies dann, wenn auch "Pflegepersonal" vorhanden ist, etwa der Ehepartner – aber auch die Tochter oder der Sohn. Welchen "Lohn" können insbesondere Kinder, aber auch Enkel für solche Pflegeleistungen erwarten? Eine mit der Erbrechtsreform 2010 eingeführte Neuerung scheint noch weithin unbekannt zu sein.Show moreEigentum verpflichtet – insbesondere Wohnungseigentum
Beim Erwerb einer Eigentumswohnung sind einige Besonderheiten zu beachten
(nk). Die Finanzkrise hat dem Immobilienmarkt einen Boom beschert. Steigender Beliebtheit erfreuen sich insbesondere Eigentumswohnungen in den Ballungszentren, sei es für die Eigennutzung, sei es als Anlageobjekt. Der Erwerb einer Eigentumswohnung weist jedoch gegenüber dem herkömmlichen Hauskauf einige Besonderheiten auf. Der Notar erläutert den Beteiligten diese Besonderheiten und schlägt geeignete vertragliche Regelungen vor, um die daraus resultierenden Risiken zu vermeiden.Show moreHonorar und Abschlag
Überlegungen zur Struktur eines künftigen Anpassungssystems
Thomas Müller-Bohn und Uwe Hüsgen | Der Festzuschlag für die Abgabe verschreibungspflichtiger Fertigarzneimittel (Rx-FAM) wird zum 1. Januar 2013 um 25 Cent pro Packung steigen. Da zwischen dem Festzuschlag und dem Kassenabschlag Wechselwirkungen bestehen, wird sich diese Änderung auf die anstehenden Verhandlungen zwischen Apothekern und Krankenkassen zum Kassenabschlag für 2013 auswirken. Dieser zweiteilige Beitrag soll eine Grundlage für die zu erwartenden Diskussionen bieten. Im ersten Teil (in DAZ Nr. 40, S. 70–73) wurden die rechtlichen Unterschiede zwischen der Arzneimittelpreisverordnung und dem Kassenabschlag herausgearbeitet. In diesem zweiten Teil werden die Konsequenzen für die Änderung des Kassenabschlags dargestellt.Show moreDas neue Kindergeld hat auch seine Tücken
Während zweiter Ausbildung kommt’s auf die Arbeitszeit an
(bü). Kindergeld für volljährige Kinder, die sich in der Berufsausbildung befinden, wird seit Jahresbeginn 2012 ohne Rücksicht auf die Höhe des eigenen Einkommens gezahlt. Vorher war bei einem Jahreseinkommen des Kindes von 8004 Euro Schluss – egal, ob es sich um eine Ausbildungsvergütung oder Einnahmen aus einem Nebenjob handelte. Und das Kindergeld für ein Kalenderjahr musste zurückgezahlt werden, selbst wenn die Grenze nur um einen Euro überstiegen wurde.Show more
Honorar und Abschlag
Hintergrund: Staatlicher Versorgungsauftrag versus Sozialrecht
Uwe Hüsgen und Thomas Müller-Bohn | Die Anpassung des Honorars war für die Apotheker das beherrschende Thema der vorigen Monate. Die ABDA ermittelte eine notwendige Erhöhung des Festzuschlags je abgegebenem, verschreibungspflichtigem Fertigarzneimittel (Rx-FAM) von 8,10 Euro auf 9,14 Euro, also um 1,04 Euro. Ausgehend von Berechnungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurde jedoch nur eine einmalige Anpassung um 0,25 Euro beschlossen. Ebenso unbefriedigend wie das numerische Ergebnis ist die Tatsache, dass auch kein Anpassungsverfahren für die Zukunft festgelegt wurde. Als nächster potenzieller Konfliktpunkt in der Honorardiskussion zeichnet sich die Frage ab, wie sich die jüngste Änderung des Festzuschlags auf die anstehenden Verhandlungen zwischen Krankenkassen und Apothekern zum Kassenabschlag im Jahr 2013 auswirken wird. In diesem Beitrag werden die Unterschiede zwischen der Arzneimittelpreisverordnung und dem Kassenabschlag herausgearbeitet. Im zweiten Teil wird dargestellt, welche Konsequenzen sich daraus für die Verhandlungen über den Kassenabschlag ergeben (in DAZ 41).Show moreRechtliches
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