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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Warum leidet mehr als ein Drittel der Deutschen an Schlafstörungen?

Das Robert Koch-Institut veröffentlichte am gestrigen Mittwoch eine Studie, die die Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen in Deutschland untersucht. Laut den Autoren waren die Probleme so häufig wie nie zuvor. Dafür könnte es mehrere Gründe geben.Show more
medizin
spektrum
Auswertung des Robert Koch-Instituts
04.06.2026, 12:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Rheumafaktoren?

Rheumaerkrankungen sind häufig, aber oft nicht leicht zu diagnostizieren und zu differenzieren. Die Rheumafaktoren werden gemeinhin mit der rheumatoiden Arthritis in Verbindung gebracht. Aber auch bei anderen Erkrankungen und sogar bei Gesunden können sie nachweisbar sein. Zur frühen und genauen Diagnose sowie Verlaufskontrolle der rheumatoiden Arthritis gehören zudem noch weitere Laborwerte.Show more
Viele Werte – viel Verwirrung
02.09.2009, 22:00 Uhr
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Was steckt eigentlich hinter … Schilddrüsenwerten?

Schilddrüsenerkrankungen sind häufig, aber auch gut diagnostizier- und therapierbar. So messen wenige Laborwerte die Funktion der Schilddrüse genau und zuverlässig und geben entscheidende Hinweise auf die Ursache von Störungen. Auch die Therapie – eine Substitution mit Schilddrüsenhormonen muss z. B. oft lebenslang erfolgen – lässt sich meistens einfach und sicher mit wenigen Laborwerten steuern.Show more
T3, TSH, TPO, TAK & TRAK
19.08.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Mundgeruch?

Wer Mundgeruch hat, ahnt davon oft nichts. Dafür fürchten viele Menschen grundlos, sie hätten schlechten Atem: Betroffene können den eigenen Mundgeruch nicht wahrnehmen. Außenstehende scheuen sich, das heikle Thema anzusprechen und weichen bei einer Unterhaltung lieber einen Schritt zurück.Show more
Faulig, fischig oder fruchtig
05.08.2009, 22:00 Uhr
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Was steckt eigentlich hinter … Haarausfall?

Einhundert Kopfhaare pro Tag: das ist die Menge, die Dermatologen noch als physiologisch-regenerativen Haarausfall bezeichnen. Hier ist es gut, Betroffene zu beruhigen, vor allem dann, wenn der Blick auf das Kopfhaar keine Pathologie erahnen lässt. Denn wirklich krankhafter Haarausfall ist eher selten.Show more
Wenn zu viele Haare im Kamm hängen bleiben
22.07.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … plötzlicher Schwerhörigkeit?

Schall gelangt durch den Gehörgang zum Trommelfell. Von dort werden die Schallwellen im Mittelohr über die Gehörknöchelchen auf das Innenohr übertragen. Im Innenohr wandeln Sinneszellen die Wellen in elektrische Impulse um, die von den Hörnerven ins Gehirn geleitet werden. Dieses interpretiert daraus z. B. ein Wort. Wird die Informationsleitung irgendwo unterbrochen, kommt es zur Schwerhörigkeit, auch als Hypakusis bezeichnet.Show more
Watte im Ohr
08.07.2009, 22:00 Uhr
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Was steckt eigentlich hinter … akuten Ohrenschmerzen?

Beim Stichwort "Ohrenschmerzen" denkt man automatisch an eine häufige (Kinder-)Krankheit: die Mittelohrentzündung. Und tatsächlich ist sie bei Kindern die häufigste Ursache für Ohrenschmerzen. Bei Erwachsenen stecken jedoch meist ganz andere Dinge hinter den Beschwerden.Show more
Ohrenwickel und Zwiebelsäckchen
24.06.2009, 22:00 Uhr

Wege zur individualisierten Tumortherapie

Das Ziel einer individualisierten Tumortherapie – dem richtigen Patienten das richtige Medikament in der richtigen Dosis zu verabreichen – ist noch lange nicht erreicht. Doch weisen molekulargenetische Erkenntnisse und die Möglichkeit, zielgerichtete Arzneistoffe zu entwickeln, den richtigen Weg dorthin. Die aktuellen Optionen wurden in Vorträgen auf dem Pharmacon Meran unter dem Begriff der stratifizierten Medizin zusammen gefasst, mit deren Hilfe nicht die Krankheit, sondern der kranke Mensch mit seinem individuell gestalteten Tumor behandelt und im besten Fall geheilt werden soll. Dies setzt die Wahl der richtigen Therapie auf der Basis einer molekularen Tumorcharakterisierung und Kenntnis der individuellen genetischen Ausstattung des Patienten voraus.Show more
Onkologie
17.06.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Nagelveränderungen?

Ein Fingernagel wächst wöchentlich etwa einen Millimeter, ein Zehennagel maximal einen halben. Ein Schaden an der Nagelwurzel zeigt sich so erst sechs Wochen später auf der Nagelplatte. Bis die Stelle herausgewachsen ist, vergehen ein bis mehrere Jahre. Wenn sich Nägel auffällig verändern, muss an ernsthafte Erkrankungen gedacht werden.Show more
Langzeitgedächtnis
10.06.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Schlafstörungen?

Der Mensch verbringt ein Drittel seiner Lebenszeit mit Schlafen. Rund 30 Prozent der Bevölkerung kämpfen zumindest zeitweise mit Schlafstörungen, etwa fünf Millionen Deutsche müssen deswegen behandelt werden.Show more
Nicht erholsamer Schlaf
27.05.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter Zittern?

Wer die Arme stramm nach vorne streckt und versucht, die Hände auch nur 30 Sekunden lang ruhig zu halten, wird bald ein Zittern der Finger bemerken. Dieser physiologische Tremor zeigt sich, wenn Muskeln in Halteposition der Sauerstoff ausgeht. Die Übergänge zum pathologischen Tremor sind dabei fließend. Wenn im Raum steht, ob der Betroffene zum Hausarzt oder gar zum Neurologen gehen soll, helfen am ehesten die sonstigen Beschwerden weiter.Show more
Normal bis krankhaft
06.05.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter ...Muskelzuckungen?

Weh tun sie nicht, aber angenehm sind sie auch nicht: die plötzlichen, unwillkürlichen Muskelzuckungen. Dass nur Nervöse unter Zuckungen von Arm-, Augenlid- oder Schenkelmuskeln leiden, ist ein Irrglaube. Trotzdem sind sie harmlos, meistens zumindest. Nur wenn charakteristische Begleitsymptome hinzutreten, weisen Muskelzuckungen auf eine beginnende schwere Erkrankung hin.Show more
Wenn Muskeln machen, was sie wollen
22.04.2009, 22:00 Uhr

Karoshi – plötzlicher Tod durch Überarbeitung in Japan

In Japan ist der durch – häufig jahrzehntelange – Überarbeitung bedingte Tod ("Karoshi", sprich: Karooschi) ein nationales Problem. Eine Richtlinie des japanischen Gesundheitsministeriums regelt die Anerkennung von Karoshi, dessen direkte Todesursache meistens ein Herzversagen ist, als Versicherungsfall. Es ist anzunehmen, dass die Zahl der durch Überarbeitung bedingten Todesfälle und Selbstmorde in der gegenwärtigen Wirtschaftskrise noch deutlich steigen wird.Show more
15.04.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter …übermäßigem Schwitzen?

Unter Hyperhidrose leiden Betroffene oft jahrelang, ohne ihren Haus- oder Facharzt damit zu "belästigen". Das Hyperhidrose-Zentrum Wien schätzt, dass 2,5% der Erwachsenen (in Deutschland also 2 Millionen) unter übermäßigem Schwitzen leiden, aber nur 40% damit zum Arzt gehen. Dabei ist qualifizierter Rat auch ohne große Diagnostik in der Regel leicht zu geben – wenn ein paar differenzialdiagnostische Fragen abgeklärt sind.Show more
Zu viel des Guten
01.04.2009, 22:00 Uhr

Was sind eigentlich ... Mouches volantes

Eigentlich kennt sie jeder – kleine schwarze Punkte, Fäden, Flusen oder Mücken, die entstehen, wenn man auf eine weiße Wand oder in den Schnee schaut. Sie können auch plötzlich beim Lesen auftauchen. Diese "Mücken" sieht nur der Betroffene selbst, niemand anderes. Die Augenärzte bezeichnen sie als "Mouches volantes" oder eben fliegende Mücken. Sie sind die Folge von Trübungen des Glaskörpers im Auge.Show more
Wenn Mücken vor dem Auge tanzen
14.01.2009, 23:00 Uhr

Mühsamer Kampf gegen nosokomiale Infektionen

Von Hans-Peter Hanssen
Etwa 17 Millionen Menschen werden jährlich in Deutschland vollstationär behandelt. Im gleichen Zeitraum treten mehr als 500.000 Klinikinfektionen auf. Es wird geschätzt, dass sich 20 bis 30 Prozent von ihnen vermeiden ließen. In verschiedenen Kliniken nehmen resistente Keime weiter zu. Gleichzeitig wird vor einer Zunahme der Antibiotika-Resistenzen, insbesondere MRSA, gewarnt. Da Beschäftigte im Gesundheitsbereich mit Kontakten zu Patienten häufiger gegenüber MRSA exponiert sind als Nichtbeschäftigte, können diese Personen vorübergehend oder sogar dauerhaft MRSA-Träger sein. Das Robert Koch-Institut hat jetzt ein Positionspapier vorgelegt, das die Problematik darstellt und Lösungsansätze aufzeigt [1]. Bereits vor Jahren war in diesem Zusammenhang auf die Händedesinfektion als wichtigste präventive Einzelmaßnahme hingewiesen worden [2].
Show more
17.12.2008, 23:00 Uhr

Was ist eigentlich ...eine Neurofibromatose?

Die Neurofibromatose ist eine Tumorerkrankung der Haut oder der inneren Organe, die durch entartete Nerven- und Bindegewebszellen entsteht. Es handelt sich dabei um Folgen einer Mutation von Tumorsuppressorgenen. Abhängig von der Symptomatik und dem Ort der Genmutation lassen sich acht verschiedene Typen einer Neurofibromatose unterscheiden. Am bekanntesten sind die Typen 1 und 2.Show more
Wenn Nerven- und Bindegewebszellen entarten
17.12.2008, 23:00 Uhr

Was sind eigentlich Hüftinfarkt und Hüftnekrose?

Ein plötzlich in die Hüfte einschießender stechender Schmerz kann ein wichtiges Warnsignal für einen Hüftinfarkt sein. Der Hüftinfarkt entsteht infolge eines Gefäßverschlusses und kann zu einer Hüftkopfnekrose – auch als Hüftnekrose bezeichnet – führen. Betroffen sind meist Erwachsene im Alter um die 40 Jahre, Männer häufiger als Frauen. In der Hälfte aller Fälle findet man eine Nekrose des Hüftkopfes auf beiden Seiten.Show more
Wenn der Hüftkopf schlecht durchblutet wird
03.12.2008, 23:00 Uhr

Lymphödeme erfordern lebenslange Behandlung

Aus den Blutkapillaren austretende Flüssigkeitsmenge und der Abfluss der interstitiellen Flüssigkeit über die venösen Kapillaren sowie der Abfluss über das Lymphsystem stehen unter physiologischen Bedingungen in einem Gleichgewicht. Wenn der Zufluss zum Interstitium erhöht oder der Abfluss daraus vermindert ist, kann überschüssige Flüssigkeit ins Gewebe austreten und es kommt zu einer Schwellung des betroffenen Körperteils. Die Angaben zur Häufigkeit von Lymphödemen schwanken stark von 800.000 bis 4,5 Millionen Betroffenen in Deutschland. Einheitlich sind die Empfehlungen zur komplexen physikalischen Entstauungstherapie sowie Verhaltensregeln für die betroffenen Patienten. Eine komplette Heilung ist nicht möglich und je länger das Lymphödem besteht, desto geringer sind die Behandlungschancen. Eine spezielle Gruppe von Betroffenen sind Brustkrebspatientinnen, die nach Operation und Bestrahlung häufig an einem Armlymphödem leiden.Show more
03.12.2008, 23:00 Uhr

Was ist eigentlich ...ein Wachkoma?

Das Wachkoma, auch als Coma vigile oder apallisches Syndrom bezeichnet, wird von vielen Medizinern als Widerspruch in sich empfunden. Denn Koma bedeutet tiefe Ohnmacht. Doch Patienten im Wachkoma liegen entweder nahezu regungslos mit offenen Augen da oder schlafen. Sie nehmen von sich aus keinen Kontakt zu ihrer Umwelt auf. Auch auf angebotene Nahrung reagieren sie nicht und müssen daher künstlich ernährt werden.Show more
Wach und doch nicht ansprechbar
19.11.2008, 23:00 Uhr

Was ist eigentlich …Gicht?

Bei der Gicht handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung mit erhöhten Harnsäurewerten im Blut. Ursachen sind genetische Defekte, purinreiche Ernährung, Nierenfunktionsstörungen und Krankheiten mit gesteigertem Zellzerfall. Typischerweise werden die Gelenke befallen. Insbesondere das Großzehengrundgelenk ist extrem häufig betroffen. Aber auch verschiedene innere Organe können in Mitleidenschaft gezogen werden, so beispielsweise die Nieren.Show more
Wenn sich Harnsäure im grossen Zeh ablagert
05.11.2008, 23:00 Uhr

Gut beraten! Tipps für Osteoporose-(Risiko)patienten

Osteoporose-Patienten und solche, die Osteoporose-gefährdet sind, profitieren in hohem Maße von Tipps zur knochengesunden Ernährung und Maßnahmen zur Sturzvermeidung. Im Beratungsgespräch in der Apotheke sollte offen darüber gesprochen werden, was der Patient aktiv gegen den Knochenschwund machen kann. Hier bietet sich die Möglichkeit, neben den Hinweisen für eine erfolgreiche Arzneimitteltherapie auch in konzentrierter Form alle alltagstauglichen Aspekte anzusprechen, den Knochenstoffwechsel zu unterstützen.Show more
22.10.2008, 22:00 Uhr

Der Osteoporose-Risikotest

Von Sabine Gohlke
Mit steigendem Alter nimmt das Risiko zu, an Osteoporose zu erkranken. Jeden Tag stehen wir in der Apotheke Männern und Frauen gegenüber, die schon aufgrund ihres Alters Osteoporose-gefährdet sein können. Wie hoch ihr Risiko ist, darüber kann der Osteoporose-Risikotest des Kuratoriums Knochengesundheit e.V. Auskunft geben. Es handelt sich dabei um einen Fragebogen, der einfach in der Apotheke ausgefüllt werden kann. Damit stellt er eine hervorragende Einstiegshilfe dar, um mit dem Patienten ins Gespräch zu kommen und ihn über wichtige Präventionsmaßnahmen aufzuklären.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

„Vitamin D ist wichtigerals Calcium-Substitution!“

Ein Interview mit Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari
Die Bedeutung von Vitamin D für die Osteoporose-Prophylaxe und – Therapie ist lange unterschätzt worden. Immer mehr kristallisiert sich heraus, dass Vitamin D nicht nur Knochen aufbaut, sondern durch Stärkung der Muskulatur Stürze und Knochenbrüche vermeiden hilft. Prof. Dr. Heike Bischoff-Ferrari zählt zu den führenden Forschern, die in den letzten Jahren mit ihren Arbeiten zu einem wesentlich besseren Verständnis der Vitamin-D-Funktionen beigetragen hat. Wir haben mit ihr über die neuen Erkenntnisse und ihre Bedeutung für die Praxis gesprochen.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

Pharmakologie der Osteoporose-Therapeutika

Von Christian Ude und Manfred Schubert-Zsilavecz
Der menschliche Knochen ist durch einen ständigen Umbauprozess gekennzeichnet. Kontinuierlicher Knochenauf- und -abbau liegen beim Gesunden in einem Gleichgewicht vor, so dass die Stabilität und Festigkeit des Skeletts gewährleistet ist. Kommt es zu Störungen dieses Gleichgewichts, resultieren metabolische Knochenerkrankungen wie die Osteoporose. Verschiedene Wirkstoffklassen mit unterschiedlichen Wirkmechanismen eröffnen wirksame Therapieoptionen und helfen, das Frakturrisiko der Osteoporosekranken zu vermindern und die eingeschränkte Lebensqualität der Patienten zu verbessern.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

Der rote Faden in der Osteoporose-Therapie

Von Peyman Hadji und Volker Ziller
Die multifaktorielle Erkrankung der Osteoporose beschreibt einen Zustand erhöhter Knochenbrüchigkeit auf der Basis einer reduzierten Knochenmasse und eines gestörten Knochenstoffwechsels. Aufgrund der hohen Inzidenz, der massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität der Betroffenen sowie der immensen Kosten für unser Gesundheitssystem besteht die dringende Notwendigkeit zur rationellen Diagnostik, Prävention und Therapie. Der folgende Beitrag fasst die vorhandene Evidenz zur Pharmakotherapie der postmenopausalen Osteoporose auf Grundlage der EBM-S-III-Leitlinie des Dachverbands Osteologie (DVO) unter klinischen Gesichtspunkten zusammen.
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22.10.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ...das Locked-in-Syndrom?

"Unbeweglich wie ein Leichnam saß der Greis in seinem Stuhl, doch bewies der lebhafte und intelligente Blick, … dass sein Geist noch vollkommen frisch war … Schon konnte er nicht mehr durch eine Geste zum Ausdruck bringen, was er wünschte, schon war ihm die Sprache versagt. Er befahl mit den Augen, kurz er war ein Leichnam mit lebendigen Augen ...". Die Rede ist von einer Figur aus dem Roman "Der Graf von Monte Christo", mit der Alexandre Dumas sehr treffend das Locked-in-Syndrom beschreibt.Show more
Im eigenen Körper gefangen
15.10.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ... ein Gaucher-Syndrom?

Als der französische Dermatologe Philippe Charles Ernest Gaucher 1882 über eine Patientin mit einer vergrößerten Milz und einer vergrößerten Leber berichtete, ging er noch davon aus, dass es sich bei der dann nach ihm benannten Erkrankung um eine Tumorerkrankung handeln müsse. Heute weiß man, dass es sich um eine vererbare Lipidspeicherkrankheit handelt, die sich auf den Mangel des Enzyms Glukozerebrosidase zurückführen lässt und durch eine entsprechende Enzymsubstitution behandelt werden kann.Show more
Wenn leber und Milz vergrössert sind
01.10.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich ein Veitstanz?

Der Veitstanz, auch als Chorea Huntington bezeichnet, ist eine Nervenkrankheit, die erstmals 1841 von C. O. Waters beschrieben worden ist. Benannt wurde sie 1872 nach dem amerikanischen Nervenarzt George Huntington (1850–1916) aus Ohio. Er erkannte, dass es sich um eine Erbkrankheit handelt, bei der normale Bewegungsabläufe durch nicht kontrollierbare Bewegungen zeitweilig unterbrochen werden. So kann der Eindruck eines "Tanzes" entstehen.Show more
Wenn die Steuerung der Muskeln entgleist
17.09.2008, 22:00 Uhr

Was ist eigentlich eine Sarkoidose?

Die Sarkoidose, auch Morbus Besnier-Boeck-Schaumann genannt, ist eine seltene, sowohl akut als auch chronisch verlaufende, entzündliche Erkrankung. Hauptsächlich betroffen sind Lunge und Lymphknoten, praktisch kann jedes Organ befallen werden. Typisch für die Sarkoidose ist das Auftreten zahlreicher herdförmiger Granulome. Bei einem Granulom handelt es sich um eine knotige Neubildung aus Granulationsgewebe, ausgelöst durch eine Aktivierung des Immunsystems.Show more
Wenn Granulationsgewebe Organe schädigt
03.09.2008, 22:00 Uhr
mehr
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