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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Warum leidet mehr als ein Drittel der Deutschen an Schlafstörungen?

Das Robert Koch-Institut veröffentlichte am gestrigen Mittwoch eine Studie, die die Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen in Deutschland untersucht. Laut den Autoren waren die Probleme so häufig wie nie zuvor. Dafür könnte es mehrere Gründe geben.Show more
medizin
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Auswertung des Robert Koch-Instituts
04.06.2026, 12:00 Uhr

Krumm gewachsen – Die Skoliose des Jugendlichen

Wie sich die Wirbelsäule "gerade ziehen" lässt

Von Thomas Randau und Robert Pflugmacher

Ist die Wirbelsäule zur Seite hin verbogen und verdreht, spricht man von einer Skoliose. Weder ist bekannt warum es gerade bei Mädchen in der Pubertät oft zu einer solchen Verkrümmung der Wirbelsäule kommt, noch sind sich operativ und konservativ tätige Orthopäden einig, ob und wann eine operative Therapie der meist schmerzfrei beginnenden Wachstumsstörung nötig und sinnvoll ist. Die wissenschaftliche Studienlage bleibt, trotz der langen Bekanntheit der Krankheit, dünn.
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29.09.2010, 22:00 Uhr
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Faltenentfernung

Mit einem Blick ins Gesicht bilden wir uns den ersten Eindruck von unserem Gegenüber. Das Gesicht soll daher so positiv wirken wie möglich. Moderne Schönheitsmaßstäbe setzen dies oft gleich mit "jugendlich". Es wächst daher der Markt für die Bekämpfung von Falten.Show more
Glatt – glätter – am schönsten?
22.09.2010, 22:00 Uhr

Tätowierungen und ihre Entfernung

Auf dem Oberarm prangt der Name der verflossenen Liebe, über dem Steißbein ein "Tribal" aus der Technozeit: Im Sommer werden Tattoo-Sünden sichtbar, die sonst von Kleidungsstücken verdeckt sind. Fast ein Viertel der Deutschen zwischen 25 und 34 Jahren ist laut einer Befragung der Universität Leipzig tätowiert. Wenn sich aber der Modegeschmack oder die Lebenssituation ändert, wollen viele das Tattoo wieder loswerden.Show more
Auf immer und ewig?
08.09.2010, 22:00 Uhr
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Neue Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis

Die rheumatoide Arthritis tritt häufig auf, wird aber oft spät diagnostiziert. Grund sind u. a. die derzeit verwendeten Diagnosekriterien, die zum Teil erst zutreffen, wenn die Krankheit fortgeschritten ist. Ein Forschungsteam des American College of Rheumatology (ACR) und der European League Against Rheumatism (EULAR) hat die Klassifikationskriterien für die rheumatoide Arthritis nach intensiven Studien überarbeitet. Der neue Kriterien-Katalog ermöglicht eine frühere Diagnose und gibt damit Betroffenen Hoffnung auf eine bessere Prognose.Show more
Bessere Chancen durch frühere Diagnose
25.08.2010, 22:00 Uhr

Was tun bei Verbrennungen?

In Deutschland kommt es pro Jahr zu 10.000 schweren Verbrennungen und Verbrühungen, fast 1000 Betroffene sterben an den Folgen. Die häufigsten Ursachen sind offenes Feuer, Dampf und heiße Flüssigkeiten. Die richtigen Sofortmaßnahmen verhindern schwere Folgen oder minimieren sie zumindest.Show more
Kühlen Kopf bewahren
11.08.2010, 22:00 Uhr
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Was tun bei Sonnenbrand?

Nach Werktagen im Büro ein sonniges Wochenende, der Beginn des lang ersehnten Badeurlaubs. Doch abends stellen eifrige Sonnenanbeter oft fest: Die Haut ist nicht braun, sondern rot, fühlt sich heiß und gespannt an und schmerzt. Was tun?Show more
Alarmstufe rot
28.07.2010, 22:00 Uhr

Wie unnötige Antibiotika-Therapien zu vermeiden sind

Deutschland liegt bei der Häufigkeit von Antibiotikaverordnungen international zwar eher im unteren Bereich, dennoch werden Antibiotika immer noch zu oft und zu lange verordnet. Ein Grund ist die mitunter schwierige Differenzierung zwischen bakteriellen und viralen Infektionen. Mit Procalcitonin (PCT) gibt es einen Laborparameter, der sensitiv und mit relativ hoher Spezifität systemische bakterielle Infektionen anzeigt und sich gut zur Verlaufskontrolle eignet.Show more
Bakteriell oder viral?
14.07.2010, 22:00 Uhr

Nächtlicher Kopfschmerz im höheren Lebensalter

Ein ungewöhnliches Krankheitsbild

Von Charly Gaul

Nächtliche Kopfschmerzen sind ungewöhnlich und bedürfen zur genauen diagnostischen Zuordnung einer exakten Befragung der Patienten. Wichtig ist zu unterscheiden, ob es sich um einen Kopfschmerz handelt, den der Betroffene kennt und der nur "zufällig" gelegentlich aus dem Schlaf heraus auftritt und ihn weckt, oder ob es sich tatsächlich um einen Kopfschmerz handelt, der nur aus dem Schlaf heraus auftritt (Schlafgebundener Kopfschmerz). Die Befragung muss demnach nicht nur den nächtlichen Kopfschmerz selbst, sondern auch Kopfschmerzen zu anderen Tageszeiten umfassen.

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07.07.2010, 22:00 Uhr

Gefahren in der Grillsaison

Zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln und flüssigen Grillanzündern

Von Ute Richter

Nach dem langen Winter und verregneten Frühjahr zieht es die Menschen jetzt in den Garten oder auf den Balkon. Nicht nur für Fußballfans gehören Grill, Bratwürste, Fleisch und kühles Bier zur Grundausstattung für einen schönen Sommerabend. Damit dieser nicht in der Notaufnahme endet, sollten einige Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Schließlich werden jedes Jahr bis zu 4000 Grillunfälle registriert. Und auch den längerfristigen unerwünschten Folgen von Grillwurst und Alkohol kann vorgebeugt werden. Hier ein paar Tipps, wie Deutschlands beliebtestes Freizeitvergnügen sicher gelingt.

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30.06.2010, 22:00 Uhr

Tiefe Hirnstimulation mit neuer Technik

Wenn die medikamentöse Therapie bei Morbus Parkinson ihre Grenzen erreicht, dann besteht mit der Tiefen Hirnstimulation die Option, die Hirnareale zu beeinflussen, die für die typischen Parkinsonsymptome verantwortlich sind. Am Universitätsklinikum Bonn wird dieses Verfahren mit einem neuartigen Zielgerät durchgeführt, bei dem der Kopf nicht mehr in einen starren Metallrahmen gespannt werden muss. Das soll die Operationsbedingungen für den Patienten und damit die Akzeptanz des Verfahrens verbessern.Show more
"Hirnschrittmacher" bei Parkinson
30.06.2010, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter …lokalen Hautveränderungen?

Ein einzelner Hautfleck kann angeboren oder erworben, harmlos oder – unbehandelt – auch lebensbedrohlich sein. Oft genügt dem Dermatologen ein Blick für die richtige Diagnose, mitunter sind aber histologische Untersuchungen notwendig, um maligne Hautveränderungen auszuschließen.Show more
Der Fleck soll weg
12.05.2010, 22:00 Uhr

Resistenzprobleme bei medikamentösen Krebstherapien

Zytostatikaresistenzen und deren diagnostischer Nachweis

Von Theodor H. Lippert und Manfred Volm

Zytostatikaresistenzen sind die häufigste Ursache für erfolglose medikamentöse Krebsbehandlungen. Sie können entweder präexistent (intrinsic drug resistance) oder durch Medikamente induziert sein (acquired drug resistance). Ihnen liegen zahlreiche, individuell sehr variable biologische Mechanismen zugrunde. Versuche, sichere Gegenmaßnahmen zur Überwindung der Resistenzen zu entwickeln, sind bisher gescheitert. Diagnostische Tests stellen jedoch eine Möglichkeit dar, vor und während einer Behandlung Zytostatikaresistenzen zu erkennen und damit die unwirksame und darüber hinaus auch schädliche Anwendung von Medikamenten zu verhindern.

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05.05.2010, 22:00 Uhr

Arznei- und Nahrungsmittel aus Ginkgo biloba

Potenziell toxische Inhaltsstoffe und ihre Wirkmechanismen

Von Eckhard Leistner und Christel Drewke

Phytopharmaka sind komplexe Mischungen pflanzlicher Inhaltsstoffe. Sie sind unter Umständen schwierig zu standardisieren, und die Frage, ob nur einzelne Komponenten oder der Gesamtextrakt als Wirkstoff zu betrachten ist, kann ebenso strittig sein wie ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit. Auch Ginkgo-Präparate sind Gegenstand der Diskussion. Die aus Ginkgo biloba hergestellten Arzneimittel sind nicht verschreibungspflichtig und unterliegen damit in Europa der besonderen Obhut des Apothekers. In den Vereinigten Staaten werden Ginkgo-Produkte generell als "major botanical dietary supplements" geführt, gelten also nicht als Arzneimittel. Auch bei uns findet man Ginkgo-haltige Nahrungsmittel und Kosmetika.

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28.04.2010, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter Hautrötungen mit Fieber?

Veränderungen an der Haut sind selten akut gefährlich oder lebensbedrohlich. Kommt allerdings Fieber dazu, steckt meist eine Infektion oder – seltener – eine Autoimmunreaktion dahinter. Der Hautausschlag ist dann ein Hinweis, dass der Körper auf eine andere Erkrankung oder ein Medikament reagiert.Show more
Rote Flecken und glühender Kopf
21.04.2010, 22:00 Uhr

Stent oder Operation bei Karotisstenose?

Jährlich erleiden etwa 30.000 Menschen aufgrund einer Karotisstenose einen Schlaganfall. Lange Zeit galt die zeitnahe operative Entfernung der Stenose als Mittel der Wahl, um einen weiteren Schlaganfall zu verhindern. Inzwischen wird vermehrt anstelle der Operation auf die Implantation eines Stents gesetzt. In zwei soeben publizierten Studien war untersucht worden, welche Methode die bessere ist. Doch die Ergebnisse lassen Raum für Interpretationen.Show more
Streit um Therapie der Wahl
07.04.2010, 22:00 Uhr

Dem Reiz auf der Spur

Bei Verdacht auf eine Allergie basiert die Diagnostik auf einer sorgfältigen und ausführlichen Anamnese. Hauttests und serologische Untersuchungen stützen Diagnosen und helfen, auslösende Allergene zu identifizieren. Gelegentlich sind eine gezielte Reexposition oder ein Provokationstest notwendig, um eine Allergie und das auslösende Allergen zu bestimmen.Show more
Allergie-Diagnostik
10.03.2010, 23:00 Uhr

Vergiftungsgefahren zur Osterzeit

Auch der hartnäckigste Winter räumt einmal das Feld. Das frische Grün und die Farbtupfen der Frühblüher locken uns in die Natur und das Osterfest bietet einen Anlass, den Frühling in die Wohnung zu holen. Doch Vorsicht ist geboten beim Umgang mit den zum Teil hochgiftigen Pflanzen. Für Kinder sind die bunten Osterdekorationen besonders verlockend und nicht selten landet etwas davon im Mund. In welchen Fällen ist das gefährlich und wie soll man reagieren? Das Giftinformationszentrum Erfurt informiert jedes Jahr ausführlich und aktuell über Vergiftungsgefahren zur Osterzeit.Show more
10.03.2010, 23:00 Uhr

Wenn Fettwerte außerhalb der Norm liegen

Hohe Cholesterin- und Triglyceridwerte machen zunächst keine Beschwerden. Sie sind jedoch bedeutende Risikofaktoren für eine Arteriosklerose. Wer diese Werte senken will, muss liebgewonnene Ernährungs- und Lebensgewohnheiten ändern. Je nach Risikokonstellation sind Zielwerte definiert worden. Sie lassen sich oft nur mit Hilfe von Medikamenten erreichen.Show more
Dyslipoproteinämien
24.02.2010, 23:00 Uhr

Tumorklassifizierung nach dem neuesten Wissensstand

Erste wesentliche Aktualisierung seit zwölf Jahren

Von Annette Junker

Um die Behandlung einer bösartigen Erkrankung zu planen und die geeigneten Therapien auswählen zu können, wird der Tumor üblicherweise nach international gebräuchlichen Kriterien klassifiziert. Vor der Operation erfolgt eine vorläufige Einstufung; präzise kann die Ausbreitung und die Bösartigkeit jedoch erst nach der Entfernung des Tumors und der mikroskopischen Untersuchung des Gewebes eingeschätzt werden. Nun wurde von der International Association of the Study of Lung Cancer (IASLC) eine neue Stadieneinteilung und TNM-Formulierung für Lungenkarzinome angeregt, die die prognostischen Subgruppen besser identifizieren sollen. Die wesentlichen Änderungen betreffen die T- und die M-Klassifikation. Diese Klassifizierung ist auf andere Tumorarten übertragbar und soll auch in deutschen Tumorzentren implementiert werden.

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10.02.2010, 23:00 Uhr

Was zeigt eigentlich … das Blutbild?

Viele Laien verstehen unter "Blutbild" gleich alle Werte, die aus dem Blut bestimmt werden. Tatsächlich umfasst ein Blutbild nur die Auswertung der festen Blutbestandteile und nicht des Plasmas. Dennoch ist die Untersuchung oft hilfreich: Da die Blutzellen neben Erkrankungen der Blutzellen selber auch bei vielen anderen Erkrankungen von der Norm abweichen, gehört ein "kleines" Blutbild zu den Basisuntersuchungen und damit zu den häufigsten Laboruntersuchungen überhaupt.Show more
Steckbrief vom besonderen Saft
10.02.2010, 23:00 Uhr

Was tun gegen stumpfe Verletzungen?

Schneeglätte und Glatteis: Damit hat das Tief Daisy uns nicht nur winterliche Landschaften beschert, sondern auch Unfälle und Stürze. Viele kommen mit dem Schrecken, blauen Flecken und Schmerzen davon, aber gerade ältere Menschen erleiden oft Knochenbrüche. Während sich leichtere Verletzungen mit Haus- und Apothekenmitteln versorgen lassen, erfordern schwerere zum Ausschluss u. a. von Bänderrissen oder Knochenverletzungen einen Arztbesuch.Show more
Im Falle eines Falles
20.01.2010, 23:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Juckreiz?

Juckreiz (Pruritus) ist ein subjektives Symptom: für den Betroffenen sehr real, aber nur indirekt an Kratzspuren und Rötungen zu sehen. Ein Juckreiz entsteht, wenn Histamin oder Neuropeptide freie Nervenenden der Haut reizen. Die Ursachen reichen vom Insektenstich bis zu schweren Systemerkrankungen. Haut-befunde, zeitliches Auftreten und Begleitumstände weisen oft den Weg zur Diagnose. Allerdings: Bei chronischem Juckreiz findet sich in 50% der Fälle keine eindeutige Ursache.Show more
Wenn nur noch Kratzen hilft
06.01.2010, 23:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … dem Guillain-Barré-Syndrom?

Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist für Betroffene beängstigend. Ohne erkennbare Auslöser mit Rücken- und Gliederschmerzen sowie Missempfindungen an den Extremitäten beginnend, entwickelt sich innerhalb von Tagen eine aufsteigende Lähmung. Die Lähmung schließt häufig auch die Atemmuskulatur und Hirnnerven ein. Besonders bedrohlich: Selbst bei kompletter Lähmung bleibt der Betroffene bei vollem Bewusstsein.Show more
Gelähmt bei vollem Bewusstsein
16.12.2009, 23:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Schmerzen in der Hand?

Die Hände sind unerlässliche und täglich tausendfach benutzte Werkzeuge. Erkranken sie, kommt zu den Schmerzen eine mehr oder weniger ausgeprägte Funktionseinschränkung hinzu. Neben akuter Überlastung gibt es eine ganze Reihe von traumatischen, lokalen und systemischen Ursachen. Hilfreich ist, dass die präzise erfasste Symptomatik und der körperliche Befund meist schon der Fingerzeig auf die korrekte Diagnose sind.Show more
Wenn schon einfache handgriffe weh tun
09.12.2009, 23:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Urin- und Nierenwerten?

Entgiftungszentrale, Blutdruck-Regulationsstelle und Hormonfabrik – genauso unermüdlich wie unbeachtet arbeiten die Nieren, um den Körper im Gleichgewicht zu halten. Ihr Ausscheidungsprodukt, der Urin, ist zudem ein problemlos verfügbares medizinisches Untersuchungsmedium und bietet eine Fülle von Diagnosemöglichkeiten.Show more
Filtern, Konzentrieren, Sezernieren
11.11.2009, 23:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter… Leberwerten?

Die Leber ist mit 1,5 kg eines der größten Organe des Menschen und hat eine zentrale Stellung im Stoffwechsel: Sie produziert die Galle, ist an vielen Schritten des Eiweiß-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels beteiligt und entgiftet u. a. Alkohol, Ammoniak und viele Medikamente. Vor allem Alkohol macht der Leber aber auch zu schaffen: Jede zweite Lebererkrankung ist auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen.Show more
Chemiefabrik im Körper
28.10.2009, 23:00 Uhr

Schmerzmittel – fataler Einsatz im Breitensport

Fehlgebrauch von Schmerzmitteln im Breitensport: Eine neue Herausforderung für den Apotheker

Von Kay Brune, Ursula Niederweis und Michael Küster-Kaufmann

Ausdauersportarten sind für untrainierte Laiensportler nicht unproblematisch. Regelmäßig kommt es bei Marathonläufen zu Komplikationen, zum Teil mit tödlichem Ausgang. Es muss davon ausgegangen werden, dass dafür auch der missbräuchliche Einsatz von Arzneimitteln verantwortlich ist. Besonders die Einnahme von Schmerzmitteln vor dem Start scheint weit verbreitet zu sein. Sie ist nicht nur schmerztherapeutisch sinnlos, sie kann sogar lebensgefährlich werden. Apotheker sind gefordert, ihre sportlich aktiven Kunden über die Risiken aufzuklären. So kann die richtige Einnahme eines Schmerzmittels nach der sportlichen Betätigung sinnvoll sein. Aufklärung ist auch gefragt, wenn es um die Flüssigkeits- und Elektrolytzufuhr während der sportlichen Hochleistung geht, jedoch nicht nach dem Motto "Viel hilft viel!"

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21.10.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Schwindel?

Medizinisch gesehen ist Schwindel fast immer kein Notfall. Seine Ursache ist meist harmlos und die Prognose überwiegend günstig. Insbesondere Drehschwindel ist aber bei stärkerer Ausprägung extrem unangenehm.Show more
Karussell im Kopf
14.10.2009, 22:00 Uhr

Was steckt eigentlich hinter … Parästhesien?

Als würden tausend Ameisen über einen herfallen: So beschrieb ein Patient das Kribbeln an seinen Füßen. Parästhesien können also nicht nur lästig, sondern sehr unangenehm sein. Sie sind nicht nur Zeichen akuter und chronischer Nervenschäden, sondern auch Warnhinweis einer bisher unbekannten oder ungenügend behandelten Erkrankung wie eines Diabetes mellitus.Show more
Falschmeldungen von Nerven
30.09.2009, 22:00 Uhr
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