

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Warum leidet mehr als ein Drittel der Deutschen an Schlafstörungen?
Das Robert Koch-Institut veröffentlichte am gestrigen Mittwoch eine Studie, die die Häufigkeit von Ein- und Durchschlafstörungen in Deutschland untersucht. Laut den Autoren waren die Probleme so häufig wie nie zuvor. Dafür könnte es mehrere Gründe geben.Show moremedizin
spektrum
Auswertung des Robert Koch-Instituts
04.06.2026, 12:00 Uhr

Vom „dicken Dicken“ zum „dünnen Dicken“
Nicht nur die Deutschen werden immer dicker, und immer weniger gelingt es, mit konservativen Optionen wie Diät und Bewegung, Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Wie erfolgreich sind chirurgische Maßnahmen zur Gewichtsreduktion? Liegt die Zukunft in einer metabolischen Chirurgie? Wir sprachen mit Prof. Dr. Thomas P. Hüttl, dem Ärztlichen Direktor der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie an der Chirurgischen Klinik München-Bogenhausen GmbH. Liegt die Zukunft in einer metabolischen Chirurgie?Show moreMedizin
18.01.2017, 23:00 Uhr

Illegal Highs
Viele psychoaktive Substanzen und ihre Wirkungen sind bereits vor Jahrzehnten entdeckt worden, und einige haben zunächst eine Anwendung als Arzneimittel bei diversen Indikationen gefunden. Ein Beispiel ist Methamphetamin (N‑Methylamphetamin), das bereits 1938 unter dem Namen Pervitin in den Handel kam und im 2. Weltkrieg häufig von Soldaten als Aufputschmittel verwendet wurde. Rasch wurde jedoch bei diesem und den meisten anderen Wirkstoffen deutlich, dass die Risiken größer sind als der Nutzen. Die therapeutische Anwendung wurde weitgehend aufgegeben, die Stoffe wurden dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) unterstellt. | Von Ulrich Schreiber und Ralf Stahlmann Show moreToxikologie
05.01.2017, 00:00 Uhr

Immunantwort außer Kontrolle
Jeder dritte Todesfall in Deutschland geht – unabhängig von der primären Ursache – auf eine Sepsis zurück. Am Beginn steht eine zumeist bakterielle Infektion, die an sich harmlos sein kann, aber eine unkontrollierte systemische Antwort des Körpers hervorrufen kann. Klassische Symptome einer Sepsis sind hohes Fieber, eine Kreislaufdepression mit Hypotonie und Tachykardie, eine überschießende Blutgerinnung und ein getrübtes Bewusstsein. Verbindlich für die Definition einer vorliegenden Sepsis ist seit Februar 2016 jedoch eine lebensbedrohliche Organdysfunktion von Nieren, Lunge, Herz oder Hirn. | Von Clemens BilharzShow moreMedizin
15.12.2016, 00:00 Uhr

Wunderwaffe Bor?
Immer mehr Menschen greifen zu Nahrungsergänzungsmitteln, um eine gesunde und ausgewogene Ernährung sicherzustellen. Solche vermeintlich gesundheitsfördernden Zubereitungen enthalten mittlerweile auch Ultraspurenelemente wie Bor. Das Halbmetall soll neben dem positiven Einfluss auf den Knochenstoffwechsel auch vor Prostatakrebs schützen und antiinflammatorisch wirken. Aber sind diese Versprechen auch begründet, und ist Bor überhaupt essenziell für den menschlichen Organismus? Und warum wurden einige Bor-Verbindungen im Jahr 2010 auf die Kandidatenliste für besonders besorgniserregende Substanzen gesetzt? | Von Denise Häschke und Ralf StahlmannShow more
Toxikologie
15.12.2016, 00:00 Uhr

Für eine Welt ohne AIDS
Anfang dieses Jahres hat die Bundesregierung die Strategie „BIS 2030“ beschlossen. Ihr Ziel ist die nachhaltige Eindämmung von HIV, Hepatitis B und C sowie anderer sexuell übertragbarer Infektionen. Das Kürzel BIS hat dabei eine Doppelbedeutung: Es steht für „bedarfsorientiert“,„integriert“ und „sektorübergreifend“ und außerdem für das im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsziele der „Agenda 2030“ von der internationalen Gemeinschaft vereinbarte Teilziel, bis 2030 die Epidemien von AIDS und Tuberkulose zu beenden sowie Hepatitis zu bekämpfen. In der DAZ gingen wir bereits der Frage nach, wie realistisch es ist, die virale Hepatitis und die Tuberkulose bis 2030 zu eliminieren. Dieser Beitrag gibt einen Kurzüberblick über den Status quo in der antiretroviralen Therapie und lotet die Chancen für eine Beendigung der HIV-Epidemie bis 2030 aus. | Von Claudia BruhnShow more
Infektiologie
01.12.2016, 00:00 Uhr
Ist AIDS bald Geschichte?
Noch vor drei Jahrzehnten bedeutete eine HIV-Infektion das Todesurteil. Heute haben Infizierte bei konsequenter Behandlung eine vergleichbare Lebenserwartung wie Gesunde. Wir fragten Dr. Annette Haberl vom HIVCENTER am Universitätsklinikum Frankfurt, ob AIDS bald ganz der Vergangenheit angehört und was dafür getan werden muss.Show moreInfektiologie
30.11.2016, 23:00 Uhr

Den ganzen Tag könnte ich schlafen!
Chronische oder als abnorm empfundene Müdigkeit ist ein Symptom, mit dem Ärzte und Apotheker nicht selten konfrontiert werden. Sich ständig „am nächsten Tag“ nicht regeneriert zu fühlen, kann die Lebensqualität empfindlich stören, sei es körperlich, beruflich oder psychosozial. Tatsächlich gibt es zahlreiche, teils nicht offensichtliche Ursachen, die mit chronischer Müdigkeit assoziiert sein können. Die Diagnostik kann daher eine Herausforderung darstellen. Tückisch ist, dass übermäßige Müdigkeit auch ein Frühsymptom einer ernsthaften, vor allem malignen Erkrankung sein kann. Daher sollte bei Betroffenen auf weitere Warnzeichen geachtet werden. | Von Clemens BilharzShow more
Medizin
17.11.2016, 00:00 Uhr

Die Schwindsucht will nicht schwinden
Die internationale Gemeinschaft hat sich im Rahmen der nachhaltigen Entwicklungsziele der „Agenda 2030“ vorgenommen, bis 2030 die Epidemien von AIDS, Hepatitis und Tuberkulose zu beenden. Wie realistisch dieses Ziel im Hinblick auf Hepatitis B und C ist, war Thema in der DAZ Nr. 34, S. 28. Zwar ist es nach jahrzehntelanger Stagnation gelungen, zwei neue Tuberkulose-Medikamente auf den Markt zu bringen und vielversprechende Wirkstoffe in die klinische Prüfung zu überführen. Nach Expertenansicht ist eines der größten Hindernisse jedoch die Ausbreitung von multiresistenten Erregern – nicht nur in entfernten Regionen wie Asien und dem südlichen Afrika, sondern auch in Osteuropa. | Von Claudia BruhnShow moreInfektiologie
10.11.2016, 00:00 Uhr

Zellulitis – eine Infektionskrankheit
Akute Hautinfektionen sind ein häufigerer Grund für einen Arztbesuch als gemeinhin angenommen. Die unkomplizierte Form wird in der Regel von Staphylokokken oder Streptokokken verursacht und lässt sich antibiotisch gut therapieren. Dabei muss auf Risikofaktoren und Komorbiditäten des Patienten geachtet werden. Eine gefürchtete, wenn auch seltene Komplikation ist eine tiefe Infektion mit Faszienbeteiligung und systemischer Ausdehnung, die mit einer hohen Mortalität einhergeht. | Von Clemens BilharzShow more
Medizin
03.11.2016, 00:00 Uhr

Infektionskrankheiten im Kommen
Infektionskrankheiten stellen seit Jahrhunderten eine bedeutende Herausforderung für den menschlichen Fortschritt und das Überleben dar. Jedes Jahr beherrscht eine andere Epidemie die Medien – verursacht durch ein neu entdecktes oder neu erstarktes Virus. Ein Rückblick und die Frage: Was kommt als Nächstes? | Von Isabelle Viktoria MaucherShow moreInfektiologie
29.09.2016, 00:00 Uhr

Bitte nicht stören!
Endokrine Disruptoren werden bezichtigt, in das empfindliche Hormonsystem des Menschen einzugreifen und dadurch Krankheiten auszulösen. Der Arzneistoff Diethylstilbestrol ist ein bekanntes Beispiel für ein Hormon mit schwerwiegenden Nebenwirkungen. Im Verdacht stehen aber auch Stoffe wie Parabene oder Isoflavone. Die seit Jahren geführten Diskussionen über endokrine Disruptoren sind inzwischen zu einer ideologischen Grundsatzdebatte ausgewachsen. Nicht einmal unter Wissenschaftlern herrscht Einigkeit. Die einen fürchten um die Gesundheit der Bevölkerung und fordern daher eine vorsorgliche Regulation. Andere sehen nicht weniger als die Grundsätze der Wissenschaft auf den Kopf gestellt, nachdem verbreitet wurde, dass endokrine Disruptoren keinen Schwellenwert haben und in niedrigeren Dosen wirksamer sind als in höheren. Längst ist die Diskussion auch auf der politischen Ebene angekommen. | Von Denise Häschke und Ralf StahlmannShow moreToxikologie
04.08.2016, 00:00 Uhr

Ist das ein Pilz?
Viele Pilzerkrankungen der Haut, der Schleimhäute und der Nägel können erfolgreich topisch behandelt werden. Zur Eigentherapie von Fuß- und Nagelpilz, Vaginalmykosen und Windeldermatitis stehen zahlreiche rezeptfreie Präparate zur Auswahl. In diesem Beitrag sollen jedoch Dermatomykosen behandelt werden, die häufig auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen sind. Betroffene halten sie vielleicht für Akne, ein harmloses Ekzem oder eine Allergie. Die Anwendung beispielsweise eines topischen Antihistaminikums oder einer rezeptfreien Cortison-Salbe wäre dann unwirksam oder würde sogar die Diagnose durch den Hautarzt erschweren. Dieser Beitrag will den Blick schärfen für Hautveränderungen, die durch Pilze verursacht werden und deren Behandlung durch den Dermatologen erfolgen sollte. Außerdem werden Hautpilzerkrankungen vorgestellt, die in der Selbstmedikation behandelt werden können. | Von Claudia BruhnShow moreMedizin
12.05.2016, 00:00 Uhr
Zu spät diagnostiziert!
Die Behandlung der Dermatomykosen basiert auf dem klinischen Bild und dem mykologischen Erregernachweis. Das klinische Bild der oberflächlichen Mykosen auf der Haut und der Schleimhaut ist sehr vielgestaltig, differenzialdiagnostisch sind in der Regel diverse Dermatosen, insbesondere entzündliche Hauterkrankungen zu bedenken. Ein Expertenkommentar von Prof. Dr. Pietro Nenoff.Show moreMedizin
11.05.2016, 22:00 Uhr

Bedrohliches Bienengift
Eine anaphylaktische Reaktion kann in kurzer Zeit den gesamten Organismus erfassen – von harmlosen Hauterscheinungen über eine behinderte Atmung bis zum massiven Blutdruckabfall mit Herz-Kreislauf-Versagen. Mittel der ersten Wahl bei Anaphylaxie mit hämodynamischen und respiratorischen Auswirkungen ist Adrenalin. Personen, die zu starken allergischen Reaktionen neigen, sollten daher ein Notfallset mit sich führen. | Von Clemens BilharzShow more
Medizin
07.04.2016, 00:00 Uhr

Immer auf Herz und Nieren prüfen
Im Gegensatz zum akuten Nierenversagen etwa bei Schock oder Sepsis nimmt die Organfunktion bei der chronischen Niereninsuffizienz in einem Zeitraum von Monaten bis Jahren ab. In der Frühphase ist der Verlauf oft beschwerdefrei, oder es stehen die Symptome der Grunderkrankung im Vordergrund, vor allem bei Diabetes mellitus. Andererseits drohen im fortgeschrittenen Stadium schwere Komplikationen in anderen Organen wie dem Herz-Kreislauf- oder Nervensystem. Oft ist dann eine Dialyse oder sogar Nierentransplantation erforderlich. | Von Clemens BilharzShow moreMedizin
10.03.2016, 00:00 Uhr

Vorsorge kann Leben retten
Darmkrebs ist in Deutschland derzeit bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste maligne Tumorerkrankung. Seine Pathogenese ist komplex, nicht zuletzt aufgrund genetischer Faktoren. Da das kolorektale Karzinom meist über einen längeren Zeitraum aus gutartigen Vorstufen entsteht, besteht eine reelle Chance auf Heilung durch eine chirurgische Therapie, wenn es früh erkannt wird. Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen sind nach wie vor der Test auf okkultes Blut im Stuhl und die Koloskopie. | Von Clemens BilharzShow moreMedizin
25.02.2016, 00:00 Uhr

Nichtalkoholische Fettlebererkrankung
Nicht nur Alkohol kann zur Fettleber führen. Unter dem Begriff der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung wird ein Spektrum an Befunden zusammengefasst, das von der einfachen Steatose oder Fettleber über die Steatohepatitis als entzündliche Form bis hin zur Leberfibrose und -zirrhose reicht. Es besteht ein enger Zusammenhang zum Typ-2-Diabetes und zum metabolischen Syndrom. Die Pathophysiologie ist aber nicht abschließend geklärt, weswegen eine medikamentöse Behandlung, etwa mit Metformin, nicht generell empfohlen wird. | Von Clemens BilharzShow more
Medizin
07.01.2016, 00:00 Uhr

Plasmazellen außer Kontrolle
Das Multiple Myelom ist eine maligne Erkrankung des Knochenmarks, die zu den B‑Zell-Non-Hodgkin-Lymphomen gerechnet wird. Als Hauptmerkmal zeigt sich eine pathologische Vermehrung von Plasmazellen, die wiederum eine überschießende Produktion von Immunglobulinen zur Folge hat. Klinisch betroffen sind vor allem die Knochen und die Nieren, der Verlauf ist individuell sehr unterschiedlich. Das Multiple Myelom kann nicht geheilt werden. Therapeutische Ziele sind eine partielle Remission und eine verlängerte progressionsfreie Überlebenszeit. | Von Clemens BilharzShow more
Medizin
24.12.2015, 00:00 Uhr

Giftige „Heilpflanzen“ bei Hildegard von Bingen
Von Erhard Röder | Hildegard von Bingen (1098 – 1179), Gründerin des Nonnenklosters auf dem Rupertsberg bei Bingen, war nicht nur durch ihre geistigen Schriften Scivias, ihre Gedichte und ihre liturgischen Gesänge, sondern auch durch zwei medizinische Bücher weithin bekannt: „Physica“ und „Causae et curae“ (Ursachen und Behandlungen der Krankheiten). Schon zu Lebzeiten genoss sie als Kennerin der Heilpflanzen und als Heilkundige hohes Ansehen. Nach ihrer „Wiederentdeckung“ im letzten Jahrhundert förderte ihre Heiligsprechung durch Papst Paul II. im Jahre 2012 ihre Popularität. Doch die Wissenschaft hat manche ihrer Ansichten zur Phytotherapie widerlegt. Show moreToxikologie
10.12.2015, 00:00 Uhr

Schon wieder was vergessen!
Gedächtnisstörungen können verschiedene Facetten aufweisen. Die Spannweite reicht von altersbedingten Einbußen über meist neurologische Erkrankungen und Traumen bis hin zur manifesten Demenz. Auch internistische Risikofaktoren können eine Rolle spielen. Vor allem im Anfangsstadium sind die Übergänge zwischen physiologisch und pathologisch fließend. Später können auch andere kognitive Funktionen verloren gehen. Die Therapie ist schwierig und sollte interdisziplinär erfolgen. | Von Clemens BilharzShow more
Medizin
10.12.2015, 00:00 Uhr

Von asymptomatisch bis Leberversagen
Von Clemens Bilharz | Die Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit, derzeit sind etwa zwei Milliarden Menschen mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) infiziert. Nach einer Phase des Rückgangs nimmt in Deutschland die Inzidenz seit rund drei Jahren wieder zu. Die akute Infektion heilt bei Erwachsenen meist vollständig aus. Demgegenüber geht die chronische Verlaufsform mit einem erhöhten Risiko für eine Leberzirrhose oder ein Leberzellkarzinom einher. Die Therapie ist langwierig, für exponierte Personen gibt es eine effektive Schutzimpfung.Show more25.11.2015, 23:00 Uhr

Wenn es bohrt und hämmert
Von Clemens Bilharz | Neben Rückenschmerzen gehören Kopfschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen überhaupt. Oft beeinträchtigen sie die Lebensqualität und gehen mit funktionellen Alltagsbehinderungen einher. Medizinisch sind Kopfschmerzen meist harmlos, im Einzelfall aber auch ein Warnsignal für zugrundeliegende ernste Erkrankungen. Die primären, also nicht symptomatischen Kopfschmerzformen gehören hauptsächlich drei Gruppen an und werden mit Medikamenten aus unterschiedlichen Substanzgruppen behandelt.Show more11.11.2015, 23:00 Uhr

Krank durch „Weichmacher“?
Von Theresa Martin und Ralf Stahlmann | Phthalate sind wohl die bekanntesten Vertreter der sogenannten „endokrinen Disruptoren“ und bestimmen häufig die Schlagzeilen. Bei extrem geringer akuter Toxizität sind es die reproduktionstoxischen Wirkungen dieser Verbindungen, die Anlass zur Beunruhigung geben. Männliche Feten, insbesondere von Ratten, reagieren empfindlich auf diese Stoffe. Ungewöhnlich viele Studien wurden durchgeführt, um die Wirkung der Phthalate besser zu charakterisieren. Dennoch ist die Situation hinsichtlich einer eindeutigen Abschätzung des möglichen Risikos für den Menschen unbefriedigend, denn die epidemiologische Datenlage ist widersprüchlich, und die tierexperimentellen Daten sind aufgrund der bekannten Speziesunterschiede nur bedingt auf den Menschen übertragbar. Show more29.10.2015, 00:00 Uhr
Hicks!
Von Clemens Bilharz | In der Regel verschwindet er so schnell, wie er kommt, und je nach Geräuschpegel sorgt er für belustigte oder mitleidige Blicke – der Schluckauf. Als harmloses bis allenfalls lästiges Alltagsphänomen ist der Reflex nicht weiter bedenklich, zumal gegen akute Attacken diverse Hausmittel überliefert sind. Dauert der Schluckauf allerdings eine längere Zeit, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Abgesehen vom quälenden Reiz kann ein persistierender Singultus auch das Symptom einer ernsthaften Grunderkrankung sein.Show more21.10.2015, 22:00 Uhr

Das unterschätzte Stolpern
Von Clemens Bilharz | Viele Jahre lang galt das Vorhofflimmern als manchmal lästige, aber nicht wirklich gefährliche Herzrhythmusstörung, die man nur „beobachten“ müsse. Inzwischen ist klar, dass Vorhofflimmern mit einer erhöhten Mortalität verbunden ist und mindestens ein Fünftel aller Schlaganfälle verursacht. Die Behandlung ist nicht einfach – zum einen soll die Kammerfrequenz normalisiert, zum anderen der normale Sinusrhythmus wiederhergestellt werden. Rezidive sind leider häufig.Show more15.10.2015, 00:00 Uhr
Feinstaub, Ruß und NO2
Von Ralf Stahlmann | Automobilabgase sind in vieler Hinsicht bedenklich. Seit Jahrzehnten werden Anstrengungen unternommen, die Exposition des Menschen und der Umwelt gegenüber diesen Stoffen zu reduzieren. Die Manipulation der Abgastests bei Dieselfahrzeugen hat die Problematik wieder einmal in die öffentliche Diskussion gebracht. Dabei stehen hauptsächlich die Stickoxide, die im Dieselabgas in relativ hoher Konzentration auftreten, im Blickpunkt. Mögliche gesundheitliche Schäden betreffen hauptsächlich die Atemwege. Asthmapatienten sind besonders gefährdet.Show more
08.10.2015, 00:00 Uhr
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