

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Blutungsrisiko übers Wochenbett hinaus
Jede Entbindung birgt die Gefahr von Blutverlusten für die Frau. Wenig bekannt ist, dass Blutungen nicht nur in den ersten Stunden post partum, sondern bis zu zwölf Wochen nach der Geburt auftreten können. Welche Ursachen stecken dahinter, und wann sollte die Frau ärztlichen Rat suchen? Show moremedizin
spektrum
Sekundäre postpartale Hämorrhagie
06.03.2026, 16:00 Uhr


Kein Lifestyle-Problem
Der Vorstoß des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn, die Liposuktion bei einem Lipödem am Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) vorbei zur Kassenleistung zu machen, hat für Wirbel gesorgt. Aber was genau ist eigentlich ein Lipödem und vor allem, ist es gerechtfertigt, die Gemeinschaft für eine Fettabsaugung bei den Betroffenen bezahlen zu lassen? | Von Daniela LeopoldtShow moreMedizin
07.03.2019, 00:00 Uhr

Teratogene Sexualhormone?
Fast 50 Jahre sind vergangen, seitdem der amerikanische Gynäkologe Arthur Herbst im April 1971 eine Assoziation zwischen der Behandlung schwangerer Frauen mit Diethylstilbestrol (DES) und Vaginalkarzinomen bei deren Töchtern beschrieb. Seine nur etwa drei Seiten lange Veröffentlichung im renommierten New England Journal of Medicine über die transplazentare Kanzerogenese hatte einzigartige Auswirkungen. Die Erkenntnisse haben unter anderem dazu geführt, dass auch Sexualhormone mit Steroidstruktur besonders strikt hinsichtlich möglicher schädigender Wirkungen auf das ungeborene Leben untersucht wurden. Unsere Kenntnisse auf diesem Gebiet sind heute daher ungewöhnlich fundiert. Weder Tierexperimente noch sorgfältig durchgeführte epidemiologische Studien zeigen ein Risiko für angeborene Fehlbildungen nach pränataler Steroidexposition. Aktuelle Berichte über mögliche angeborene Anomalien durch orale Schwangerschaftstests oder Kontrazeptiva stellen jedoch die Erkenntnisse wieder infrage. | Von Ralf StahlmannShow more
Toxikologie
28.02.2019, 00:00 Uhr

Gefährlicher Duft
2-(4-tert-Butylbenzyl)propionaldehyd ist ein weitverbreiteter Geruchsstoff, der nicht nur in Kosmetika, Seifen, Shampoos und Parfüms enthalten ist, sondern häufig auch Waschmittel und Haushaltsreiniger zum Duften bringt. In geringen Konzentrationen erinnert der Geruch der Chemikalie – die auch als Lysmeral oder Lilial bezeichnet wird – an den von Maiglöckchen. Eine sensibilisierende Wirkung gehört zu den Risiken von Duftstoffen, kommt aber bei Lysmeral nur sehr selten vor. Bereits seit Jahrzehnten werden jedoch die reproduktionstoxischen Wirkungen untersucht. Wird die Fertilität durch den Stoff geschwächt? Kann von Lysmeral eine Gefahr für das ungeborene Leben ausgehen? Humanstudien, Tierexperimente und In-vitro-Daten zu diesen Fragen werden derzeit bei der Europäischen Chemikalienagentur in Helsinki bewertet. | Von Anna Sonnenburg und Ralf StahlmannShow moreToxikologie
31.01.2019, 00:00 Uhr

Stromstöße für mehr Bewegung
Im Langzeitverlauf stößt die klassische Therapie der Parkinson-Erkrankung mit Levodopa oft an ihre Grenzen. Es kommt zu Wirkungsschwankungen (Fluktuationen) und Überbewegungen (Dyskinesien), die den Patienten zusätzlich stark belasten. In manchen Fällen dominiert auch ein Tremor das klinische Bild, der medikamentös nur unzureichend beherrscht werden kann. Eine inzwischen etablierte therapeutische Alternative ist die tiefe Hirnstimulation. Durch gezielte elektrische Impulse lassen sich diese und andere Symptome reduzieren, sodass in vielen Fällen eine jahrelange Linderung der Parkinson-Beschwerden möglich ist. | Clemens BilharzShow moreMedizin
24.01.2019, 00:00 Uhr

Tumorstroma im Visier
Zur Steigerung der Therapieeffizienz bei gleichzeitiger Minimierung der Schäden an gesundem Gewebe wurden die etablierten onkologischen Therapieansätze in den letzten Jahren zunehmend durch die Anwendung zielgerichteter Therapien ergänzt. Im Gegensatz zur konventionellen Chemotherapie beruht die zielgerichtete Tumortherapie auf der Adressierung selektiv im Tumorgewebe exprimierter Antigene. Aufgrund ihrer höheren Tumorspezifität besitzen zielgerichtete Therapeutika eine größere therapeutische Breite und damit eine geringere Toxizität als unspezifische zytotoxische Substanzen. Dies ermöglicht personalisierte Therapiekonzepte, die in Kombination mit den etablierten Behandlungsoptionen in einer effizienteren Tumortherapie resultieren [1]. | Von Anastasia Loktev, Walter Mier und Uwe HaberkornShow moreOnkologie
01.11.2018, 00:00 Uhr
Wie gefährlich sind PFC im Trinkwasser?
Bereits seit 2013 ist bekannt, dass die Böden und das Grundwasser in Teilen Badens mit erhöhten Konzentrationen an per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) belastet sind. Nun wurden bei Bewohnern der Region auch im Blut erhöhte Werte festgestellt. Doch wie giftig sind die Substanzen? Besteht tatsächlich eine Gefahr für die Gesundheit?Show moreToxikologie
17.10.2018, 22:00 Uhr

Nicht auf die leichte Schulter nehmen
Bei Schmerzen und Steifigkeit im Schultergürtel denkt man in erster Linie an orthopädische Krankheitsbilder wie das Impingement-Syndrom, Schultergelenksarthrose oder eine Ruptur der Rotatorenmanschette. Hinter diesen Beschwerden kann sich aber auch eine entzündlich-rheumatische Erkrankung verbergen. Die Polymyalgia rheumatica ist bei Menschen im höheren Lebensalter nach der chronischen Polyarthritis das zweithäufigste entzündlich-rheumatische Leiden. Nicht selten tritt sie zusammen mit einer Riesenzellarteriitis vor allem der Schläfenarterie auf, die in einem Fünftel der Fälle zum Sehverlust führen kann. Therapie der Wahl bei beiden Erkrankungen ist die Gabe von Glucocorticoiden. | Von Clemens BilharzShow moreMedizin
11.10.2018, 00:00 Uhr

Tödliche Gefahren im Herbst
Ein herbstlicher Spaziergang kann durchaus gefährlich sein, wenn man unbedacht die Früchte des Waldes genießt, ohne sie richtig zu kennen. Mit den Früchten des Waldes sind im übertragenen Sinne vor allem Speisepilze gemeint, die im Spätsommer oder Herbst gern gesammelt und gegessen werden. Verwechslung oder Unkenntnis können dabei verheerende Folgen haben. Aber auch Beeren und andere Früchte, die im Herbst zu finden sind, können unter Umständen zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen. Vor allem kleine Kinder, die Pilze, Beeren oder andere Pflanzenteile in den Mund stecken, können sich leicht vergiften. | Von Antje JelinekShow more
Toxikologie
20.09.2018, 00:00 Uhr

Giftige „Heilpflanzen“ bei Paracelsus
Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, wurde 1493 in der Nähe des Ortes Einsiedeln in Schwyz als Sohn des Arztes Wilhelm Bombast von Hohenheim geboren. Im Alter von 16 Jahren nahm er das Studium der Medizin an der Universität in Basel auf. Die Doktorwürde erhielt er 1516 an der Universität in Ferrara. Er flüchtete 1528 in das Elsass. In den folgenden Lebensjahren verfasste er die meisten seiner wissenschaftlichen Werke. Hier wurde auch der Lehrsatz geprägt: „Die Erkrankungen der Menschen seien nur durch die Pflanzen seiner Heimat zu behandeln“. Damals konnte er nicht wissen, dass etliche Pflanzen Substanzen enthalten, die für Menschen und Tiere toxisch oder sogar sehr toxisch sein können. | Von Erhard RöderShow more
Toxikologie
13.09.2018, 00:00 Uhr

Weitaus mehr als grau in grau
Gängige radiologische und nuklearmedizinische Verfahren beruhen auf der Wirkung von Röntgen- bzw. Gammastrahlung oder magnetischen Impulsen. Demgegenüber funktioniert die Sonografie über die Aussendung von Ultraschallwellen an der Hautoberfläche des Körpers, welche an den zu untersuchenden Strukturen in der Tiefe reflektiert werden. Es handelt sich um eine nichtinvasive Anwendung ohne Strahlenexposition, die keine speziellen Schutzmaßnahmen erfordert. Daher wird die Ultraschalldiagnostik weniger von Radiologen genutzt als vielmehr von vielen anderen medizinischen Fachdisziplinen, vor allem Internisten, Frauenärzten und Chirurgen. Die Sonografie ist das am häufigsten genutzte bildgebende Verfahren in der Medizin überhaupt. | Von Clemens BilharzShow moreBildgebende Verfahren
06.09.2018, 00:00 Uhr

Wie gefährlich ist NDMA in Valsartan?
Zahlreiche Valsartan-haltige Generika stehen im Verdacht, mit dem potenziell kanzerogenen Stoff N-Nitroso-dimethylamin (NDMA) kontaminiert zu sein und wurden deshalb zurückgerufen. Diese – auch als Dimethylnitrosamin bekannte – Chemikalie steht seit Jahrzehnten im Fokus der Toxikologie. Im Zusammenhang mit der aktuellen Rückrufaktion stehen zahlreiche Fragen im Raum hinsichtlich regulatorischer Defizite, vor allem was den Generikamarkt angeht. Hier sollen jedoch zunächst die toxikologischen Aspekte besprochen werden, die sich aus der Verunreinigung des AT1-Antagonisten ergeben. Wie hoch ist die NDMA-Dosis, die ein Patient auf diesem Wege zu sich nimmt? In welchem Ausmaß kann das NDMA aus Valsartan-haltigen Arzneimitteln das gesundheitliche Risiko durch NDMA aus anderen Quellen erhöhen? Geht es doch um einen Stoff mit einer besonders hohen kanzerogenen Potenz, weshalb eine Minimierung der Exposition ohne Zweifel geboten ist. | Von Ralf StahlmannShow moreToxikologie
26.07.2018, 00:00 Uhr

Mit Schirm und Rizin
Rizin gilt als einer der toxischsten bekannten Naturstoffe und fällt unter das Kriegswaffenkontrollgesetz. Vor einigen Wochen meldeten die Behörden die Verhinderung eines möglichen Biowaffenanschlages, nachdem bei der Festnahme eines Mannes in Köln mehrere tausend Rizinus-Samen gefunden wurden. Doch wie wirkt das Gift? Und ist es tatsächlich möglich, eine Bombe damit zu bestücken oder es anderweitig für einen Terroranschlag zu verwenden?Show moreToxikologie
19.07.2018, 00:00 Uhr

Von innen heraus strahlen
Für die bildgebende Diagnostik stehen heute nicht nur radiologische Verfahren mit Strahlung von außen zur Verfügung, sondern auch nuklearmedizinische Modalitäten, die auf dem gezielten Einbringen eines Radiopharmakons in das Innere des Patienten beruhen. Abhängig von Stoffwechselprozessen reichern sich diese Substanzen in verschiedenen Körperregionen unterschiedlich stark an. Daher sind nuklearmedizinische Aufnahmen vor allem für die Darstellung tumoröser Prozesse geeignet. Allerdings gelingt hierbei eine exakte anatomische Zuordnung nicht immer. Fusionsbilder aus radiologisch-nuklearmedizinischen Hybridverfahren können die diagnostische Sicherheit deutlich erhöhen. | Clemens BilharzShow moreBildgebende Verfahren
12.07.2018, 00:00 Uhr

Angriff der Bakterienfresser
Warum die chemische Keule einsetzen, wenn es auch die natürlichen „Fraßfeinde“ tun? Im Gewächshaus wird der Kampf gegen Schildlaus und Co. bereits so ausgetragen. Im Krankenhaus sieht es noch anders aus: Da wird der „Kampf“ gegen gefährliche und gefürchtete Bakterien derzeit noch nahezu ausschließlich mit Antibiotika geführt. Biologische „Waffen“ sind zumindest hierzulande noch völlig tabu. Dabei haben auch Bakterien natürliche Feinde, die eigentlich schon seit mehr als 100 Jahren bekannt sind. Könnten sie vielleicht bald den Einsatz der Antibiotika zurückdrängen? Oder bietet sich hier wenigstens eine zusätzliche Interventionsoption an? Der Fall von Tom Patterson, der im vergangenen Jahr durch die Presse ging, weist in diese Richtung. | Von Ilse Zündorf und Theo DingermannShow moreInfektiologie
05.07.2018, 00:00 Uhr
Millimetergenau gegen das Prostatakarzinom
Von Daniel Wegener, Arndt-Christian Müller und Daniel Zips | Das Prostatakarzinom ist der häufigste Tumor des Mannes. Die Häufigkeit des Auftretens nimmt dabei mit dem Alter zu. Für das Jahr 2018 werden in Deutschland ca. 60.000 neue Prostatakrebserkrankungen erwartet. Ca. 40% der männlichen Bevölkerung tragen das Risiko, im Laufe ihres Lebens ein Prostatakarzinom zu entwickeln, aber nur etwa 10% werden symptomatisch, und nur 3% versterben daran. Das durchschnittliche Erkrankungsalter liegt bei 72 Jahren [1 – 3]. Show moreMedizin
04.07.2018, 22:00 Uhr

Antibiotika oder Skalpell?
Kinder, aber auch Erwachsene, die an einer akuten Blinddarmentzündung leiden, müssen möglicherweise nicht zwingend operiert werden. So gibt es aus Studien Hinweise darauf, dass so manchem Patienten durch eine Behandlung mit Antibiotika die Operation erspart werden kann. Klare Regeln oder gar Leitlinien zu der Frage, wann zu operieren ist und wann ein Behandlungsversuch mit Antibiotika gerechtfertigt ist, fehlen aber bislang. Entsprechend unterschiedlich ist das therapeutische Vorgehen in den chirurgischen und kinderchirurgischen Kliniken. | Von Christine VetterShow moreMedizin
28.06.2018, 00:00 Uhr
Nicht vorschnell den Goldstandard verlassen
Beim therapeutischen Vorgehen bei einer Blinddarmentzündung sind die Bücher noch nicht geschlossen. Die Hintergründe der Frage, ob und wann eine antibiotische Behandlung statt einer sofortigen Operation gerechtfertigt ist, erläutert Prof. Dr. Dr. Peter Schmittenbecher, Direktor der Kinderchirurgischen Klinik am Klinikum Karlsruhe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie.Show moreMedizin
27.06.2018, 22:00 Uhr

90 - 90 - 90 ist das Ziel
Kaum ein anderes Thema hat im letzten Jahr für mehr Aufsehen im HIV-Bereich gesorgt als der Schutz vor einer HIV-Infektion durch die Prä-Expositions-Prophylaxe, kurz PrEP. Bei einer PrEP nehmen HIV-negative Menschen ein antiretrovirales Arzneimittel vorbeugend ein um sich vor einer Infektion mit dem HI-Virus zu schützen. | Nico KraftShow moreInfektiologie
14.06.2018, 00:00 Uhr

Ein unterschätztes Umweltgift?
Vergiftungen mit dem Schwermetall Blei können irreversible Schäden hinterlassen und sind bereits seit gut 2000 Jahren bekannt. Maler, die mit Blei-Farben malten, oder Arbeiter aus Blei-Minen erkrankten daran. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Ursprung der Symptome langsam klar und man traf Maßnahmen, um die Belastung zu reduzieren. Heute existieren toxikologische Grenzwerte, unterhalb derer die Blut-Blei-Konzentration als gefahrlos gilt. Eine Studie aus den USA zeigt jedoch, dass diese Werte erneut infrage gestellt werden sollten. | Von Ulrich SchreiberShow moreToxikologie
07.06.2018, 00:00 Uhr

Gefährlich resistent
Antibiotika-Resistenzen zählen zu den Hauptproblemen der modernen Medizin. Gefährlich sind insbesondere Infektionen mit Hospitalkeimen, die nicht nur an den Menschen angepasst, sondern oft gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind. Das Gesundheitsministerium ging 2015 davon aus, dass in Deutschland jährlich zwischen 400.000 und 600.000 behandlungsbedingte Infektionen auftreten, was zwischen 10.000 und 15.000 Todesfälle zur Folge hat [1]. Die häufigsten und gefährlichsten Keime sind unter dem Akronym ESKAPE zusammengefasst [2]. In diesem Artikel wird näher auf die Resistenzsituation und die wichtigsten Hospitalkeime eingegangen. Der Beitrag „Resistenzen überwinden“ auf S. 40 in dieser DAZ befasst sich mit den Ursachen und zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten. | Von Cornelius Domhan, Michael Wink und Stefan ZimmermannShow moreInfektiologie
31.05.2018, 00:00 Uhr
Resistenzen überwinden
Von Cornelius Domhan, Michael Wink und Stefan Zimmermann | Die aktuelle Resistenzproblematik bei Antibiotika zeigt, wie essenzielle Arzneistoffe wirkungslos werden können (siehe Beitrag „Gefährlich resistent“ S. 32 in dieser DAZ). Was sind die Ursachen und welche möglichen Auswege aus der Resistenzproblematik gibt es? Show moreInfektiologie
31.05.2018, 00:00 Uhr
„Ein Molekül gegen die Carbapenemasen“
Zu den wichtigsten nosokomialen Erregern zählen die unter dem Begriff ESKAPE zusammengefassten Keime Enterococcus faecium, Staphylococcus aureus, Klebsiella pneumoniae, Acinetobacter baumannii, Pseudomonas aeruginosa und Enterobacteriaceae. In den USA sind auch Clostridium difficile und Neisseria gonorrhoeae besonders gefürchtet. Wir haben mit Dr. Stefan Zimmermann, Oberarzt am Zentrum für Infektiologie des Universitätsklinikums Heidelberg, über die Resistenzsituation und das Potenzial der neu zugelassenen Antibiotika gesprochen. Show moreInfektiologie
30.05.2018, 22:00 Uhr
Gefährliche Schmetterlingsmücke
Wenn es um Gefahren geht, denkt man möglicherweise an deren Eintrittswahrscheinlichkeiten, um ein Risiko abzuschätzen. In Verbindung mit Tieren fallen einem Tiger ein oder die gesundheitlich weitaus gefährlicheren Malariamücken. Andere Insekten dürften recht spät auf der Liste der in Europa tödlichen Gefahren aufgetaucht sein. Bis das Robert Koch-Institut vor ihnen warnte [2, 9]. Show moreInfektiologie
30.05.2018, 22:00 Uhr

Schnitt für Schnitt zur Diagnose
Die konventionelle Röntgenuntersuchung ist im Allgemeinen rasch verfügbar, Aufwand und Strahlenbelastung fallen vergleichsweise gering aus. Daher steht sie oft an erster Stelle der apparativen Diagnostik und reicht für eine abschließende Klärung auch aus. Da beim Röntgen jedoch Projektionsbilder mit einer Überlagerung der dargestellten Strukturen entstehen, ist eine sichere räumliche Zuordnung von Befunden nicht immer möglich. Hierzu sind je nach Indikation Verfahren erforderlich, die eine dreidimensionale überlagerungsfreie Schicht-für-Schicht-Darstellung ermöglichen. Diese sind die Computertomografie, die auf Röntgenstrahlen basiert, sowie die Kernspin- oder Magnetresonanztomografie, die auf Magnetfeldern und Radiowellen basiert. | Von Clemens BilharzShow moreBildgebende Verfahren
17.05.2018, 00:00 Uhr

„Luft anhalten“ – und „weiter atmen“
Mithilfe verschiedener physikalischer Effekte ermöglichen bildgebende Verfahren einen „Schnappschuss“ von Teilen des menschlichen Körpers. Daher spielen sie nicht nur für die Diagnostik von Krankheiten eine wichtige Rolle, sondern auch bei der Umsetzung und Begleitung therapeutischer Maßnahmen. Dennoch sollte vor allem bei strahlenbasierten Methoden stets darauf geachtet werden, dass die geplante Untersuchung medizinisch unbedingt notwendig ist. Beginnend mit der klassischen Röntgendiagnostik stellen wir Ihnen – in mehreren Beiträgen – die wichtigsten derzeitigen Verfahren vor. | Von Clemens BilharzShow moreBildgebende Verfahren
19.04.2018, 00:00 Uhr

Die Struktur macht das Gift
Pyrrolizidinalkaloide (PA) können in vielen pflanzlichen Produkten nachgewiesen werden. Sie weisen eine ausgeprägte Toxizität auf, die sich an der Leber manifestieren kann. Eine charakteristische Form der Hepatotoxizität ist das hepatische sinusoidale Obstruktionssyndrom (HSOS). Bereits geringe Variationen in der Struktur der PA führen zu deutlich unterschiedlicher Toxizität. Da detaillierte und aussagekräftige Daten bezüglich der Toxizität nur von wenigen PA verfügbar sind, ist eine Kontrolle der Risiken bei PA-haltigen Lebensmitteln kaum möglich. Wünschenswert wäre es, die Lebertoxizität von PA anhand ihrer Struktur-Wirkungs-Beziehungen beurteilen zu können. Hierzu wurden verschiedene Computermodelle entwickelt, mit denen lebertoxische Strukturen identifiziert werden konnten. | Von Falko Partosch und Ralf StahlmannShow more
Toxikologie
05.04.2018, 00:00 Uhr

Vorsicht, Überdosis!
Für das zweite Quartal 2018 wird die Einführung eines Colchicin-haltigen Arzneimittels erwartet, das neben der Behandlung des akuten Gichtanfall auch zur Gichtanfall-Prophylaxe sowie zur Behandlung des familiären Mittelmeerfiebers indiziert ist. Die beiden letztgenannten Indikationen sind in Deutschland ein Novum; denn die beiden bereits auf dem Markt befindlichen Präparate besitzen nur eine Zulassung für den akuten Gichtanfall. Colchicin ist für seine geringe therapeutische Breite bekannt. Es sollte daher mit besonderer Vorsicht angewendet werden. | Von Claudia BruhnShow moreToxikologie
05.04.2018, 00:00 Uhr
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