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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Rezeptfälschungen: Zwischen Schweigepflicht und Strafanzeige

Rezeptfälschung erkannt – und jetzt? Immer wieder werden in den Apotheken gefälschte Rezepte vorgelegt. Apotheken müssen bei entsprechendem Verdacht die Abgabe verweigern – doch wie weit dürfen sie darüber hinaus gehen? Darf eine Apotheke Strafanzeige erstatten, ohne selbst gegen die Schweigepflicht zu verstoßen? Eine recht­liche Gratwanderung.Show more
apothekenrecht
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Umgang mit mutmaßlich gefälschten Verordnungen
07.04.2026, 03:55 Uhr
1957 auf den Markt gekommen, sind die Nebenwirkungen von Contergan noch heute ein Fall für die Gerichte. ( r / Foto: imago images / JOKER)

Kölner Gericht weist Contergan-Klagen ab

Das Verwaltungsgericht Köln hat vier Klagen von Contergan-Geschädigten gegen die Conterganstiftung abgewiesen. Ihnen ging es darum, dass auch Gefäßschäden anerkannt und entschädigt werden. Doch zumindest in erster Instanz blieben die Kläger mit ihren Forderungen nach weiteren Leistungen aus der Stiftung ohne Erfolg.Show more
Keine Anerkennung von Gefäßschäden
09.07.2019, 15:00 Uhr
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Tee trinken und schwanger werden? So einfach geht es nicht. ( r / Foto: Cookie Studio/ stock.adobe.com)

„Kinderwunsch-Tee“ muss nachweisbar wirken

Ein „Kinderwunsch-Tee“ in Bioqualität – das klingt vielversprechend. Aber ohne wissenschaftlichen Nachweis, dass sich der Genuss des Tees tatsächlich förderlich auf die Empfängnis auswirkt, ist dieser Name unzulässig. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden. Show more
Gesundheitsbezogene Werbung
08.07.2019, 05:00 Uhr
Europa – sind die Honorarordnungen der Freien Berufe alle nicht mehr sicher? (Foto: Lulla / Stock.adobe.com)

Gefahr für andere Freiberufler?

Die EU-Kommission hat die Freien Berufe und ihre besonderen Regularien seit geraumer Zeit im Visier. Nun hat sie sich in einem Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland erneut durchgesetzt: Der Europäische Gerichtshof befand, dass die verbindlichen Mindest- und Höchstpreise der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure europarechtswidrig sind. Was bedeutet dieses Urteil für andere Freie Berufe? Die Bundesärztekammer ist überzeugt: Auf die Gebührenordnung der Ärzte hat es keine.Show more
EuGH-Urteil zu Architektenhonoraren
05.07.2019, 05:00 Uhr
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Der EuGH macht bei der Honorarordnung der Architekten weiter. Aus Sicht der Richter verstoßen die Preisgrenzen für Architekten, die hierzulande gelten, gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie. (Foto: imago images / Scheiber)

EuGH kippt deutsche Honorarordnung für Architekten

Nicht nur die Festpreise im deutschen Arzneimittelwesen sind der EU ein Dorn im Auge. Schon seit längerer Zeit lief auch ein EU-Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik wegen der Honorarordnung für Architekten. Nun steht das Urteil fest: Die in der Honorarordnung festgelegten Mindest- und Höchstpreise für Architekten in Deutschland verstoßen gegen die EU-Dienstleistungsrichtlinie, urteilte das Gericht. Generalanwalt war übrigens der Pole Maciej Szpunar, der auch im EuGH-Verfahren zur Rx-Preisbindung involviert war. Auch sonst gibt es auffällig viele Ähnlichkeiten in der Argumentation.
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Generalanwalt Maciej Szpunar
04.07.2019, 12:10 Uhr
Der Bundesgerichtshof hat zwei Urteile zur ärztlich assistierten Sterbehilfe gesprochen. (Foto: AA+W/ stock.adobe.com)

Suizidbegleitung: Bundesgerichtshof spricht Ärzte frei

Der Bundesgerichtshof hat ein Grundsatzurteil zur Sterbebegleitung getroffen: Ein Arzt ist nicht dazu verpflichtet, Patienten nach einem Suizidversuch das Leben zu retten. Zumindest, wenn diese zuvor ihre Entscheidung zum Sterben freiwillig und bewusst getroffen haben. Nicht berücksichtigen mussten die Bundesrichter den neuen Straftatbestand der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung, weil dieser zur Zeit der Suizide noch nicht in Kraft war. Show more
Assistierte Selbsttötung
04.07.2019, 10:30 Uhr
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Das Oberlandesgericht Düsseldorf geht den Weg des EuGH aus seiner Sicht konsequent weiter. (c / Foto: imago images / Rech)

Einheitlicher Herstellerabgabepreis ist für EU-Versender obsolet

Das Oberlandesgericht Düsseldorf ist sich gewiss: Ein inländisches Pharmaunternehmen ist bei der Belieferung ausländischer Versandapotheken mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nicht an den einheitlichen Herstellerabgabepreis gebunden – und zwar auch dann, wenn die Arzneimittel letztlich für den deutschen Markt bestimmt sind. Das geht aus den jetzt veröffentlichten Gründen eines im Mai bekannt gewordenen Urteils in einem Rechtsstreit zwischen zwei Botox-Herstellern hervor.Show more
Urteilsgründe des OLG Düsseldorf
03.07.2019, 15:45 Uhr
Das Oberlandesgericht Frankfurt hat das viel diskutierte Urteil gegen die Gießener Frauenärztin Kristina Hänel aufgehoben. Die Vorinstanz muss ich erneut mit dem Fall befassen. (Foto: OLG Frankfurt)

Urteil gegen Gießener Ärztin aufgehoben

Der Fall der Gießener Ärztin Kristina Hänel, die unerlaubt für Schwangerschaftsabbrüche geworben haben soll, kommt erneut vor Gericht. Das Oberlandesgericht Frankfurt hat am heutigen Donnerstag entschieden, es lasse sich nicht ausschließen, dass der seit März in  geänderter Fassung geltende Straftatbestand zu einer für die Angeklagte günstigeren Bewertung führen könnte. Show more
Werbung für Schwangerschaftsabbruch
03.07.2019, 12:30 Uhr
Urlaubsansprüche: Arbeitgeber müssen ihre Arbeitnehmer über einen Verfall aufklären. (c / Foto: aanbetta /stock.adobe.com)

Apotheke muss über Urlaubsansprüche aufklären

Ein Urlaubsanspruch kann am Jahresende in der Regel nur wegfallen, wenn der Arbeitgeber seinen Angestellten zuvor über die Verfallsfristen aufgeklärt hat. Das geht aus einem am gestrigen Montag veröffentlichten Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln hervor. Geklagt hatte ein Apotheken-Bote. Show more
Arbeitsrecht
02.07.2019, 15:15 Uhr
Bis auf Weiteres hat Teva mit Copaxone 40 mg/ml wieder die Monopolstellung im deutschen Glatirameracetat-Markt für MS-Patienten mit schubförmiger multipler Sklerose (Foto: Teva)

Vorerst kein Clift 40 mg/ml bei multipler Sklerose

Mylan darf Clift 40 mg/ml – Nachahmerprodukt zu Tevas MS-Arzneimittel Copaxone 40 mg/ml – in Deutschland vorerst nicht vertreiben. Der Originalhersteller Teva erreichte eine einstweilige Verfügung im Patentstreit um die höhere Dosierung mit nur dreimal wöchentlicher Anwendung von Glatiramer. Die schwächere Variante, Clift 20 mg/ml, mit täglicher Injektion, trifft diese Verfügung nicht.Show more
Teva verbucht Erfolg im Patentstreit
02.07.2019, 14:30 Uhr
„Geänderte
Rezeptur“ - dürfen Hersteller mit solchen Aussagen für ihre Produkte werben? Die Wettbewerbszentrale geht unter anderem solchen Werbeaussagen nach. ( r / Foto: imago images / Jochen Tack)

Mit welchen Aussagen dürfen Kunden gelockt werden?

Um Patienten und Verbraucher zu sich zu locken, wenden manche Krankenkassen, Pharmahersteller oder Ärzte und Apotheker zweifelhafte Tricks an. Teils müssen Gerichte entscheiden – ob etwa ein Aufdruck „geänderte Rezeptur“ auf einer Arzneimittelschachtel verbotene Werbung darstellt. Show more
Abmahnungen und Urteile
02.07.2019, 09:30 Uhr
Ein Euro kann locken – und in Form eines Gutscheins ist er für Apotheken tabu. ( r / Foto: by-studio /stock.adobe.com)

5000 Euro Geldbuße für Ein-Euro-Gutscheine

Die Berliner Apothekerkammer geht schon seit Jahren gegen Rx-Boni-Sünder vor. Nun stand kurz nach der Entscheidung des Bundesgerichtshofs zu Apotheken-Gutscheinen eine Entscheidung vor dem Berufsgericht für Heilberufe in Berlin an: Ein Apotheker hatte Ein-Euro-Gutscheine an Kundenkarteninhaber gewährt – auch wenn sie Rezepte einlösten. Das ist unzulässig, entschied das Gericht und verhängte eine Geldbuße von 5000 Euro. Show more
Berufsgerichtliches Verfahren gegen Apotheker
21.06.2019, 05:00 Uhr
Auch bei Privatrezepten gibt es Erstattungsprobleme. (r/Foto: MarcelS / stock.adobe.com)

PKV darf von Patienten keine Defektlisten verlangen

Vor einiger Zeit sorgte ein Urteil für Aufsehen, das die „Retaxation“ eines Apothekers durch eine private Krankenversicherung bestätigt hat: Weil in seiner Apotheke einem im Basistarif versicherten Patienten nicht das günstigste Generikum ausgehändigt wurde, blieb er auf den – erklecklichen – Mehrkosten für das Original sitzen. Er hatte das teure Arzneimittel selbst mit der Versicherung abgerechnet. Aber wie ergeht es eigentlich basis-versicherten Patienten, die selbst zahlen und dann weniger Geld erstattet bekommen? Und was ist, wenn sie sich deshalb an die Apotheke wenden? Show more
Arzneimittelversorung im PKV-Basistarif
19.06.2019, 14:45 Uhr
An mehreren Stellen in den DocMorris-Paketen wird immer wieder eine Postfach-Adresse in Aachen angegeben. Auch als Absender. Der Verband Sozialer Wettbewerb hatte deswegen schon einmal ein Gerichtsurteil gegen den EU-Versender erwirkt und hat nun einen Ordnungsmittelantrag gestellt. (s / Foto: DAZ.online)

DocMorris droht Ordnungsgeld wegen deutscher Absenderadresse

Wer derzeit bei DocMorris bestellt, muss sich wundern: Auf und in dem Paket steht als Absender ein Postfach in Aachen. Betreibt das niederländische Unternehmen etwa einen Versandhandel aus Deutschland heraus? Oder will DocMorris nur Porto sparen? Vor einigen Jahren gab es schon einmal ein Gerichtsurteil dazu, in dem ein Landgericht die deutsche Absenderadresse monierte. DocMorris ignoriert dieses Urteil offenbar. Der damalige Kläger hat nun einen Ordnungsmittelantrag gegen die Niederländer gestellt. Und auch eine Aufsichtsbehörde will die Angelegenheit prüfen.Show more
Pakete aus Aachen
18.06.2019, 09:30 Uhr
Seit fast einem Jahr steht Lunapharm im Zentrum zahlreicher Presseberichte und politischer sowie behördlicher Aktivitäten. (c / Foto: DAZ.online)

Lunapharm-Berichte des RBB waren teilweise unzulässig

In einem presserechtlichen Verfahren hat der seit geraumer Zeit behördlich lahmgelegte Pharmahändler Lunapharm einen Teilerfolg gegen den Fernsehsender RBB errungen. Die Berichterstattung über das Brandenburger Unternehmen sei teilweise vorverurteilend und damit unzulässig gewesen, entschied das Landgericht Berlin. Andere Aussagen beanstandete das Gericht hingegen nicht, zudem muss der RBB keinen Schadenersatz zahlen. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht. Show more
Landgericht Berlin
17.06.2019, 15:00 Uhr
Das Amtsgericht Essen hat das Insolvenzverfahren gegen den Bottroper Zyto-Apotheker Peter S. eröffnet. (c / Foto: imago images / biky)

Insolvenzverfahren gegen Bottroper Zyto-Apotheker eröffnet

Wegen Zahlungsunfähigkeit hat das Amtsgericht Essen das Insolvenzverfahren gegen den zu zwölf Jahren Haft verurteilten Apotheker eröffnet. Unklar ist, inwiefern Betroffene mögliche Ansprüche werden durchsetzen können. Ein Verhandlungstermin in einem Zivilverfahren wurde aufgrund des Insolvenzverfahrens kurzfristig aufgehoben. Show more
Peter S.
17.06.2019, 08:15 Uhr

Dauerbrenner Lieferengpässe

BERLIN (ks) | Im vergangenen Jahr wurde das Vertrauen in die Arzneimittelsicherheit gleich mehrfach auf die Probe gestellt – Valsartan und Lunapharm sind nur zwei Stichworte. Hinzu kommen die beständigen Arzneimittellieferengpässe, die Apotheken und Krankenhäuser zu managen haben. Das wirft die Frage auf: Ist die Arzneimittelversorgung der Patienten noch sicher? Darüber diskutierten am 12. Juni Apotheker und Juristen bei einem wissenschaftlichen Symposium der Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG). Show more
Recht
16.06.2019, 22:00 Uhr
Bei der eigenen Eheschließung haben Apothekenmitarbeiter nach dem Bundesrahmentarifvertrag Anspruch, einen Tag von der Arbeit freigestellt zu werden. (Foto: manifeesto/ stock.adobe.com)

Keine Arbeit, trotzdem Lohn

Viele Apothekeninhaber sind sich unsicher, wie sie auf besondere Lebensumstände der Mitarbeiter wie beispielsweise den Tod naher Angehöriger oder die Hochzeit rechtlich reagieren können oder sogar müssen. Muss der Arbeitnehmer bei bestimmten Ereignissen von der Arbeit unbezahlt oder unter Fortzahlung der Vergütung ­freigestellt werden? Oder muss man dem Arbeitnehmer vielleicht sogar einen zusätzlichen Urlaubstag gewähren, wenn dieser sich zum Ereigniszeitpunkt im Urlaub befindet oder krank ist? Show more
Az-Tipp
11.06.2019, 15:00 Uhr

Freistellung oder Urlaub?

Viele Apothekeninhaber sind sich unsicher, wie sie auf verschiedene Lebensumstände der Mitarbeiter (z. B. Tod naher Angehöriger) rechtlich reagieren können oder sogar müssen. Muss der Arbeitnehmer bei bestimmten Ereignissen von der Arbeit unbezahlt oder unter Fortzahlung der Vergütung ­freigestellt werden? Oder muss man dem Arbeitnehmer vielleicht sogar einen zusätzlichen Urlaubstag gewähren? Die folgenden Ausführungen sollen zur Aufklärung von Missverständnissen im Apothekenbetrieb beitragen.Show more
Recht
09.06.2019, 22:00 Uhr
Was wird aus den kleinen Werbegeschenken für Apothekenkunden? Müssen sie künftig in der Schublade bleiben? ( r / Foto: Sket)

Kein Traubenzucker, keine Taschentücher – keine Umschau?

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am heutigen Donnerstag entschieden: Auch eine geringfügige Werbegabe wie ein Brötchengutschein ist wettbewerbswidrig, wenn sie bei der Rezepteinlösung ausgegeben wird. Heißt das, dass nun sämtliche Geschenke aus der Apotheke tabu sind? Auch Taschentücher, Traubenzucker oder sogar Kundenzeitschriften wie die Apotheken-Umschau? Nicht ganz. Das Ende aller Zuwendungen bedeuten die aktuellen Urteile des BGH nicht. Auch Kundenzeitschriften sind weiterhin erlaubt.
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Fragen zur aktuellen BGH-Entscheidung
06.06.2019, 15:50 Uhr
ABDA-Vize Mathias Arnold hat am Rande einer Pressekonferenz über juristische Unterstützung beim Thema Gleichpreisigkeit gefreut. (c / Foto: ABDA)

ABDA sieht sich durch BGH gestärkt

Mathias Arnold, Vize-Präsident der ABDA, begrüßt das heutige Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zu Zuwendungen von Apotheken. Die Karlsruher Richter haben entschieden, dass selbst kleinste Geschenke verboten sind, wenn eine Apotheke sie bei der Rezepteinlösung gewährt. „Es ist sehr schön, dass der BGH unsere Forderung nach Gleichpreisigkeit juristisch unterstützt“, sagte Arnold am Rande einer Pressekonferenz in Berlin.Show more
Urteil zu Apotheken-Werbegaben
06.06.2019, 11:15 Uhr
Der Bundesgerichtshof hat sich mit Apotheken-Werbegaben beschäftigt – und kam zu dem Ergebnis, dass Rx-Boni stets verboten sind. ( r / Foto: hfd)

Auch kleine Apotheken-Werbegaben bei Rezepteinlösung bleiben verboten

Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Sowohl die Werbegabe eines Brötchen-Gutscheins als auch eines Ein-Euro-Gutscheins beim Erwerb eines verschreibungspflichtigen Medikaments ist wettbewerbswidrig. Beide Geschenke, so geringwertig sie auch sein mögen, verstoßen gegen die geltenden Preisbindungsvorschriften - und zwar auch nach dem EuGH-Urteil zur Rx-Preisbindung. Dieses führt nicht zu einer unzulässigen Inländerdiskriminierung, so die Bundesrichter.
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Bundesgerichthof
06.06.2019, 07:50 Uhr
Sanofi und Amgen streiten um ein Patent. Nun hat Sanofi eine weitere Niederlage vor Gericht einstecken müssen. ( r / Foto: Sanofi)

Sanofi bekommt keine vorläufige Zwangslizenz für Praluent

Sanofi und Amgen streiten schon seit geraumer Zeit um ihre PCSK9-Inhibitoren Praluent (Alirocumab) und Repatha (Evolocumab). Im September vergangenen Jahres wies das Bundespatentgericht Sanofis Antrag auf vorläufige Benutzungserlaubnis des Amgen-Patents zurück – nun bestätigte der Bundesgerichtshof diese Entscheidung.Show more
Amgen-Erfolg vor dem Bundesgerichtshof
05.06.2019, 09:45 Uhr
Heverts Homöopathika sind zugelassen und nicht registriert. Eine Unterscheidung, auf die die Firma Wert legt. (Foto: Hevert) 

Registrierte vs. zugelassene Homöopathie: Hevert legt Wert auf Unterscheidung  

Die Firma Hevert ist juristisch gegen Natalie Grams und Gerd Glaeske vorgegangen. Hintergrund sind - in den Augen von Hevert – „ungerechtfertigte Diskreditierungen von Homöopathie“. Wie die Firma gegenüber DAZ.online erklärt, stört sie sich vor allen daran, dass nicht zwischen registrierten und zugelassenen homöopathischen Arzneimitteln differenziert werde. Für letztere müsste nämlich die Wirksamkeit in den behaupteten Anwendungsgebieten belegt werden. Aussagen wie die von Grams „Homöopathika wirken nicht über den Placebo-Effekt“ stellten daher eine „falsche Tatsachenbehauptung“ dar, so Hevert. Show more
Abmahnungen an Homöopathiekritiker
04.06.2019, 05:00 Uhr
Bessert der Gesetzgeber bei seiner „Klarstellung“ zur Großhandelsvergütung noch einmal nach? ( r / Foto: Phagro)

Das gesamte Arzneimittelpreisrecht wankt

Schon bevor der EuGH im Oktober 2016 sein Urteil zur Rx-Preisbindung gesprochen hatte, hatten Rechtsexperten gewarnt: Kippen die Luxemburger Richter die Rx-Preisbindung auf Apothekenebene, steht das gesamte Arzneimittelpreisgefüge auf dem Spiel. Nun zeigen zivilrechtliche Entscheidungen aus Düsseldorf, dass die Befürchtungen, dass auch die Großhandels- und Herstellerebene betroffen sind, keinesfalls aus der Luft gegriffen sind. Juristen wie Hilko J. Meyer und Morton Douglas sehen nun mehr denn je gesetzgeberischen Handlungsbedarf.
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Oberlandesgericht Düsseldorf
29.05.2019, 15:50 Uhr
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat seine Rechtsprechung zu Suizid-BtM bekräftigt. (m / Foto: imago images / Picture Point LE)

Kein Zugang zu Suizid-BtM ohne echte Notlage

Einen Anspruch auf ein tödliche Dosis eines Betäubungsmittels zum Suizid können in Deutschland nur schwerkranke Menschen in extremen Notlagen haben. Gesunden Patienten bleibt der Zugang dagegen auf jeden Fall versperrt. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am gestrigen Dienstag entschieden – und damit seine Rechtsprechung aus dem Jahr 2017 bestätigt.Show more
Bundesverwaltungsgericht
29.05.2019, 12:30 Uhr
Kaum noch eine Überraschung: Auch das Oberlandesgericht Karlsruhe hält den Arzneimittelautomaten,den DocMorris in Hüffenhardt aufgestellt hat, für nicht zulässig. b/(Foto: diz / daz.online)

Verbot bestätigt: Hüffenhardter Arzneimittelautomat ist wettbewerbswidrig

Es bleibt dabei: DocMorris verstößt mit einem Arzneimittelabgabeautomaten im baden-württembergischen Hüffenhardt gegen Wettbewerbsrecht. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat heute in vier der sechs bei ihm anhängigen Zivilverfahren das vom Landgericht Mosbach in erster Instanz verhängte Verbot bestätigt. In den beiden anderen Verfahren ergeht das Urteil am 26. Juni. Die Revision haben die Richter nicht zugelassen.
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Oberlandesgericht Karlsruhe
29.05.2019, 08:50 Uhr
Pharmaziestudent Benedikt Bühler (li.) und der Verfassungsrichter Peter M. Huber haben sich beim Karlsruher Verfassungsfest über die rechtliche Machbarkeit eines Rx-Versandverbotes unterhalten. (b / Foto: privat)

„Auch für Apotheken gilt der Grundsatz: Freiheit vor staatlicher Reglementierung“

Der Verfassungsrichter Prof. Dr. Peter M. Huber hat die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zur Rx-Preisbindung hinterfragt. Auf dem Karlsruher Verfassungsfest sagte Huber im Gespräch mit dem Pharmaziestudenten Benedikt Bühler, dass er die Arzneimittelversorgung als Teil der Gesundheitsversorgung betrachte und ein Eingriff des EuGH somit „wenig überzeugend“ sei. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Apotheker sehr gute Gründe für Einschränkungen der Berufsfreiheit und der Warenverkehrsfreiheit bräuchten.Show more
Verfassungsrichter Peter M. Huber
27.05.2019, 14:00 Uhr
Vor ziemlich genau einem Jahr ist die DSGVO in Deutschland in Kraft getreten. Bislang hielten sich die Aufsichtsbehörden mit Bußgeldern offenbar zurück. Doch das könnte sich nun ändern. ( r / Foto: imago images / Sven Simon)

Ein Jahr DSGVO: Verstärkte Kontrollen geplant

Vor einigen Jahren hätte sich wohl kaum ein Apotheker träumen lassen, in welchem Umfang er sich einmal mit dem Datenschutz befassen würde. Damals führte das Thema unter dem ­alten Datenschutzregime noch ein Schattendasein. Das änderte sich mit dem Wirksamwerden der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018. Nun ist die DSGVO schon ein Jahr alt. Grund genug für eine kleine Zwischenbilanz und einen Ausblick in die Zukunft.Show more
AZ-Tipp
27.05.2019, 11:15 Uhr

Ein Jahr Datenschutz-Grundverordnung

Vor einigen Jahren hätte sich wohl kaum ein Apotheker träumen lassen, in welchem Umfang er sich einmal mit dem Datenschutz befassen würde. Damals führte das Thema unter dem ­alten Datenschutzregime noch ein Schattendasein. Das änderte sich mit dem Wirksamwerden der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018. Nun ist die DSGVO schon ein Jahr alt. Grund genug für eine kleine Zwischenbilanz.Show more
Recht
26.05.2019, 22:00 Uhr
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Warken: „Der Ton wird rauer“

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Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko

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Rezeptfälschungen: Zwischen Schweigepflicht und Strafanzeige

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