
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Apotheker darf DrAnsay-Rezepte nicht beliefern
Ein Apotheker darf Rezepte, die über DrAnsay ohne persönlichen Kontakt zwischen Verordner und Kunden ausgestellt wurden, nicht entgegennehmen und beliefern. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. Geklagt hatte die Apothekerkammer Nordrhein. Sie appelliert an Apotheken, sich nicht an offensichtlich rechtswidrigen Geschäftsmodellen zu beteiligen.Show morerecht
urteile
Landgericht Düsseldorf
24.04.2026, 15:00 Uhr
Unwirtschaftliche Arzneimittel
Im Bundesanzeiger Nr. 195 vom 18. Oktober 2003 wird auf Seite 23 150 eine Ergänzung und Aktualisierung der Arzneimittelübersicht des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen zu der Verordnung über unwirtschaftliche Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung angekündigt und liegt als Beilage bei.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Wettbewerbsrecht: Meinungsfreiheit geht vor
Privatleuten kann eine Präsentation von zur Krebsbehandlung bestimmten Arzneimitteln im Internet nicht untersagt werden, wenn sie damit keine wirtschaftlichen Interessen verfolgen. Die Anpreisung solcher Produkte ist durch das Grundrecht der freien Meinungsäußerung gedeckt. Es liegt kein Wettbewerbshandeln zum Nachteil eines anderen vor, wenn das angepriesene Arzneimittel zusätzlich zu der ärztlich verordneten Medikation (Chemotherapie) verabreicht wird, weil es dann an einer Benachteiligung potenzieller Wettbewerber fehlt. Dies hat das Oberlandesgericht Köln in einer rechtskräftigen Entscheidung festgestellt. (Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz vom 08.04.2003, Az.: 4 UF 61/02)Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
H. Blasius25 Jahre Arzneimittelgesetz – Die Gr
Am 1. Januar 1978 trat in Deutschland das Gesetz über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz/AMG) vom 24. August 1976 in Kraft. Seine Bestimmungen sollen die Verbraucher vor vermeidbaren Risiken schützen, denen sie durch die "besondere Ware Arzneimittel" ausgesetzt sind. Das Gesetz hat sich in dem Vierteljahrhundert seiner Anwendung in weiten Teilen bewährt. Die bisher elf Revisionen standen in erster Linie im Zeichen der europäischen Integration mit dem Ziel, in allen Mitgliedstaaten ein einheitliches Schutzniveau für die Verbraucher zu gewährleisten. Aber auch "hausgemachte Probleme" wie der stark verzögerte Nachzulassungsprozess haben wiederholt Anlass zu Nachbesserungen gegeben.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Zulassung von Arzneimitteln
Im Bundesanzeiger Nr. 180 vom 25. September 2003 ist auf Seite 21 665 die Bekanntmachung über die Zulassung von Arzneimitteln (Abwehr von Arzneimittelrisiken Ų Bescheid über die Anordnung des Ausschlusses von Blutspendern zur Verhinderung einer möglichen Übertragung des West-Nil-Virus durch zelluläre Blutprodukte oder gefrorenes Frischplasma) vom 2. September 2003 abgedruckt.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Schleswig-Holstein: Dienstbereitschaft von Apotheken
Änderung der Regelung der Dienstbereitsachaft vom 24. September 2003Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Homöopathisches Arzneibuch
Bekanntmachung über eine mögliche Ergänzung des Homöopathischen ArzneibuchsShow more21.09.2003, 15:54 Uhr
Beitragssatzsicherungsgesetz: Apotheken als Inkassounternehmen für Krankenkasse
Das Bundesverfassungsgericht hatte bereits Anfang des Jahres Eilanträge von Apothekern gegen die Rabattregelungen im Beitragssatzsicherungsgesetz (BSSichG) abgelehnt. Über die Verfassungsmäßigkeit des Gesetzes entschieden die Karlsruher Richter allerdings noch nicht. So herrschen nach wie vor Zweifel, ob die seit Januar geltenden Abschlagsregelungen mit dem Grundgesetz (GG) zu vereinbaren sind. Mit der speziellen Frage, ob das den Apotheken im BSSichG auferlegte Inkassogeschäft Ų d. h. die Verpflichtung, den Herstellerrabatt bei den Herstellern einzuziehen und an die Krankenkassen abzuführen Ų verfassungswidrig ist, hat sich Prof. Dr. Friedrich E. Schnapp vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Ruhr-Universität Bochum beschäftigt. Er kommt zu dem Schluss, dass das Inkassoverfahren sowohl das Grundrecht des Apothekers auf freie Berufsausübung (Art. 12 Abs. 1 GG) als auch den Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) verletzt. Im Einzelfall kann auch ein Verstoß gegen die Eigentumsgarantie (Art. 14 Abs. 1 GG) vorliegen.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
M. Frehse, S. KleinkeArzneimittel aus der Krankenhau
Die Möglichkeiten, die für die medizinischen Untersuchungen und Behandlungen erforderlichen, teilweise kostenintensiven Arzneimittel§sup1; über eine Krankenhausapotheke vergünstigt zu beziehen, waren bisher ausschließlich auf den stationären Sektor beschränkt. Durch das "Gesetz zur Änderung des Apothekengesetzes vom 21. August 2002" ist die Vorschrift des § 14 Abs. 4 Apothekengesetzes (ApoG) durch einen neuen Satz 3 ergänzt worden, der die bisherigen Abgabemöglichkeiten von Arzneimitteln durch die Krankenhausapotheke erheblich erweitert hat. Während die bisherige Rechtslage durch eine strikte Trennung der Arzneimittelversorgung im ambulanten und stationären Bereich geprägt war, wurde erstmalig die Abgabemöglichkeit der Krankenhausapotheke auf Teile des ambulanten Sektors ausgedehnt.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
V. SaalfrankWeniger Gewinn – weniger Miete? &n
Sinkende Umsätze und sinkender Rohgewinn versetzen mittlerweile so manchen Apothekenleiter in eine wirtschaftlich angespannte Lage. Immense Opfer mutet bereits das Beitragssatzsicherungsgesetz den Apotheken zu, und weitere Einbußen sind durch Umsetzung des Eckpunktepapiers zur Gesundheitsreform zu erwarten: Verschärfung des Geschäftsklimas durch Versandapotheken, Wegfall der Erstattungsfähigkeit nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel und pauschale Vergütung für Arzneimittel werden sich nachhaltig ungünstig auf den Umsatz der meisten Apotheken auswirken. Nur die Centerapotheken werden möglicherweise vom neuen Vergütungssystem profitieren und ihren Rohgewinn steigern können [1].Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Zulassung von Arzneimitteln
Im Bundesanzeiger Nr. 153 vom 19. August 2003 ist auf Seite 18798 die 53. Bekanntmachung über die Zulassung von Arzneimitteln sowie andere Amtshandlungen (Auszug aus Entscheidungen der Gemeinschaft vom 15. April 2003 bis 15. Juni 2003) vom 29. Juli 2003 abgedruckt.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
Berlin: Gebührenverzeichnis der Apothekerkammer
3. Änderung des Gebührenverzeichnisses der Apothekerkammer BerlinShow more24.08.2003, 15:53 Uhr
Mecklenburg-Vorpommern: Freiwilliges Fortbildungszertifikat
Richtlinie der Apothekerkammer Mecklenburg-Vorpommern zum Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikats für Pharmazeutisch-technische Assistenten, Apothekerassistenten, Pharmazieingenieure, Apothekenassistenten und Pharmazeutische AssistentenShow more17.08.2003, 15:53 Uhr
Arzneimittelrecht: Einzelrezeptur oder Fertigarzneimittel?
Arzneimittel bedürfen grundsätzlich der Zulassung, die jedoch im Einzelfall sehr kosten- und zeitraubend sein kann. Für Hersteller von Wirkstoffen ist es daher attraktiv, diesen Aufwand zu umgehen, indem man sich auf Ausnahmetatbestände des Arzneimittelgesetzes beruft. Solche Fallgestaltungen können bei der Abgabe im Rahmen von grundsätzlich zulassungsfreien Einzelrezepturen und bei Herstellung in der Apotheke in Anspruch genommen werden. Der Vorteil grundsätzlich einschlägiger Ausnahmetatbestände kann jedoch, wie ein Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts zeigt (Urteil des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 25. Juli 2002, Az. 3 U 322/01) durch nicht abgestimmte Werbemaßnahmen zunichte gemacht werden.Show more17.08.2003, 15:53 Uhr
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