Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Keine Chance für Eilantrag gegen Länderliste
Das Oberverwaltungsgericht Münster sieht keinen Grund, das BMG zu einer umgehenden Anpassung der sogenannten Länderliste zu verpflichten. Es hat die Beschwerde von Apothekern gegen eine Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Köln mit demselben Tenor zurückgewiesen.Show moreBringt eine 2-Tage-Woche 12 Wochen „Erholungsurlaub“?
bü | Es soll vorgekommen sein, dass eine Teilzeitkraft, die pro Woche zwei Tage zu arbeiten hat, von ihrem Chef verlangt hat, 12 Wochen Urlaub machen zu können. Schließlich sehe das Bundesurlaubsgesetz vor, dass pro Jahr „24 Werktage“ bezahlt frei sein müssen.Show more
Arzneimittelrisiken erfassen
Dieser zweite Beitrag zum Thema Arzneimittelsicherheit stellt die Pharmakovigilanzstrukturen und -mechanismen auf der Ebene der EU dar. Im europäischen Binnenmarkt müssen alle Meldungen über Verdachtsfälle von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) an einer Stelle zusammengeführt werden, und für die Bewertung und Abwehr von Risiken ist ein abgewogenes, untereinander abgestimmtes Vorgehen erforderlich. Die Entscheidungsfindung über entsprechende Maßnahmen ist nicht immer einfach, vor allem wenn ein Problem nur in einem Land aufgetreten ist oder wenn es von den Behörden der beteiligten Länder unterschiedlich eingeschätzt wird. Alleingänge sind jedoch im Sinne eines einheitlichen Gesundheitsschutzniveaus im Binnenmarkt nur noch selten möglich.
Von Helga Blasius
Was sich 2015 alles ändert
bü/mh | In der Apotheker Zeitung Nr. 52 vom 22. Dezember 2014 haben wir von A wie Altersentlastungsbetrag bis H wie Heizkessel einige Neuregelungen veröffentlicht, die ab 2015 gelten. Nachfolgend die Änderungen von K wie Kirchensteuer bis M wie Minijob. Teil 3 der Aufstellung folgt in Kürze.Show moreApothekennachfolge und Erbschaftsteuer
Bereits vergangenen Herbst wurde auf einen möglichen Handlungsbedarf bei der Apothekennachfolge hingewiesen (vgl. etwa AZ 2014, Nr. 31/32, S. 6). Hintergrund der Überlegungen war eine anstehende Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Rechtmäßigkeit des aktuell gültigen Erbschaft- bzw. Schenkungsteuergesetzes. Mit großer Spannung wurde das Urteil nicht nur von Fachleuten, sondern auch von vielen betroffenen Apothekern erwartet. Kurz vor Jahresende war es dann so weit: Am 17. Dezember 2014 gaben die Richter ihre wichtige Entscheidung bekannt (siehe auch AZ 2014, Nr. 52, S. 3). Show moreWenn Väterchen Frost zuschlägt ...
bü | Der Winter hat doch noch Einzug gehalten und zeitweise zeigte das Thermometer ziemlich frostige Temperaturen an. Während der Heizperiode – in der Regel von Oktober bis April – muss der Vermieter die Heizungsanlage so einstellen, wie es einem „zeitgemäßen Wohnstandard“ entspricht. Das hat der Bundesgerichtshof schon vor Jahren entschieden.Show moreWas sich 2015 alles ändert
bü/mh | Jeder Jahreswechsel bringt gesetzliche Neuregelungen. Der Übergang von 2014 auf 2015 stellt allerdings die vorherigen Silvester-Highlights weit in den Schatten. Was neue Gesetze angeht, hat die Große Koalition ganze Arbeit geleistet. Dazu kommen noch jede Menge routinemäßiger Änderungen, etwa im Bereich der gesamten Sozialversicherung. In Teil 1 unseres Überblicks: Von A wie Altersentlastungsbeitrag bis H wie Heizkessel. Die Änderungen von K wie Kirchensteuer bis Z wie Zahnersatz lesen Sie in dann im nächsten Jahr. Alle Neuerungen im Apotheken- und Arzneimittelrecht finden Sie in der ersten DAZ 2015, die am 8. Januar erscheinen wird.Show moreArzneimittel-Richtlinie, Abschnitt M und Anlage VII: Austauschbarkeit von Darreichungsformen
Arzneimittel-Richtlinie zur Anlage XII: Elosulfase alfa
Arzneimittel-Richtlinie zur Anlage III: Stellungnahmeverfahren
Satzungsänderung der Sächsisch-Thüringischen Apothekerversorgung
Europäisches Arzneibuch
Bekanntmachung zum Europäischen Arzneibuch, 8. Ausgabe, 1. Nachtrag, Amtliche deutsche Ausgabe*Show moreArzneimittel-Richtlinie zur Anlage V: verordnungsfähige Medizinprodukte
Arzneimittelrisiken erfassen
Von Helga Blasius | Mit der Verwirklichung des europäischen Binnenmarktes ist auch auf dem Sektor Arzneimittelsicherheit eine neue Ära angebrochen. Risikoabwehr ist nicht länger eine nationale Aufgabe. Unabdingbare Voraussetzungen für das reibungslose Funktionieren des länderübergreifenden Systems sind die schnelle Übermittlung der Daten auf elektronischem Wege, harmonisierte Sprachregelungen sowie ein effizientes Datenmanagement, um aus der Fülle der Nebenwirkungsmeldungen so schnell wie möglich die „Spreu vom Weizen zu trennen“ und im Risikofall zu einer gemeinschaftlichen Lösung zu kommen. In der ersten Folge zu dem wichtigen Thema Pharmakovigilanz geht es zunächst um die Kernelemente der Erfassung von Arzneimittelrisiken, die sowohl national als auch auf EU-Ebene anwendbar sind, und um das deutsche System.Show moreDarf der Ausdruck kosten?
zie | Immer mehr Pharmafirmen stellen Apotheken nur noch digitale Rechnungen aus. So hat zum Beispiel Novartis am 1. Oktober umgestellt, Rechnungen gibt es seither nur noch digital. Das sorgte für Unmut, weil für die Rechnungszustellung per Post nunmehr eine Gebühr von einem Euro fällig wird. Einige Apotheker sind der Meinung, dass eine Papierrechnung nicht zu Extrakosten führen darf. Dafür haben sie sich bislang auf eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt bezogen, das nun vom Bundesgerichtshof (BGH) bestätigt wurde.Show moreArzneimittel-Richtlinie zur Anlage IX: Festbetragsgruppenbildung Paracetamol, Venlafaxin
Arzneimittel-Richtlinie zur Anlage XII: Perampanel, Riociguat
Rechtliches
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