Niedergelassene Ärzte: Tabus beim Vertrieb angehen

BERLIN (im). Die niedergelassenen Ärzte fordern neue Rahmenbedingungen zur Steuerung der Arzneimittelausgaben. In diesem Zusammenhang plädieren sie für Einsparungen auch im Apothekensektor, da sich ihrer Meinung nach die Arzneipreise auf dem Weg vom Hersteller bis zur Abgabe in der Apotheke verdoppelten. Die Ablösung der Arzneibudgets etwa durch Richtgrößen gelinge nicht kostenneutral, meinen sie darüber hinaus.
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11.03.2001, 16:32 Uhr

Festbetragsfestsetzung: Hartes Ringen

BERLIN (bah/diz). Um die Höhe der nächsten Festbetragsrunde wird hart gerungen. Wie kurz vor Redaktionsschluss dieser Ausgabe bekannt wurde, fand noch am Abend des 12. März ein Gespräch zwischen Vertretern des Bundesfachverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH) mit Vertretern des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) unter Leitung von Ministerin Schmidt statt. Grund war die von den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenversicherung abgelehnte und vom BMG als Vermittler überbrachte Position der Arzneimittelindustrie zur Höhe der Festbeträge und des daraus resultierenden Einsparvolumens.
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11.03.2001, 16:32 Uhr

Industrie: Affront der Krankenkassen – Kassen setzen neue Festbeträge fes

BONN (im). Die gesetzlichen Krankenkassen haben Fakten geschaffen und am 12. März die nächste Runde bei den Festbeträgen festgesetzt, die rund eine Milliarde Mark an Einsparungen bei den Medikamenten bringen soll. Das sei mehr als ein Affront, kritisierte der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) am 13. März in Berlin.
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11.03.2001, 16:32 Uhr

Die Seite 3

11.03.2001, 16:32 Uhr

Organtransplantationen in Deutschland: Chancengleichheit durch bundesweite War

BERLIN (sw). Organ- und Gewebeübertragungen gehören zum Standard der medizinischen Versorgung. In Deutschland werden pro Jahr etwa 2300 Nieren, 560 Herzen und 760 Lebern transplantiert, außerdem 4000 Augenhornhäute. Die Funktionsraten, insbesondere die Überlebensraten im Fünf-Jahres-Zeitraum, übersteigen alle anderen konservativen Therapiemöglichkeiten. Die Zahl der Transplantationen ist seit Jahren in etwa gleich, im vergangenen Jahr war sie sogar leicht rückläufig. Am 30. Januar fand im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin ein Presseseminar der Bundesärztekammer zum Thema Organtransplantationen statt.
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04.03.2001, 16:32 Uhr

Deutsches Rotes Kreuz: Erster offizieller Erste-Hilfe-Ratgeber

(sw). Das Deutsche Rote Kreuz ist am 12. Februar von Bonn nach Berlin gezogen. Auf der ersten Pressekonferenz in Berlin am 14. Februar in der Bundespressekonferenz wurde das gemeinsam mit dem Südwest-Verlag realisierte erste offizielle Erste-Hilfe-Buch vorgestellt.
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04.03.2001, 16:32 Uhr

Arzneimittelversand: Nutzen durch E-Commerce?

KÖNIGSWINTER (im). Versandhandel kann sich immer nur auf hochpreisige Arzneimittel beschränken. Sollte dieser bisher in Deutschland verbotene Vertriebsweg kommen, müssten die erheblichen Auswirkungen auf das jetzige System bedacht werden, bei dem Apotheker Patienten auch mit preiswerten Medikamenten, deren Abgabe sich betriebswirtschaftlich nicht lohnt, versorgen. Dies sagte Dr. Frank Diener von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - ABDA auf einem Workshop der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am 1. März in Königswinter. Dort bot Eike Hovermann von der SPD-Bundestagsfraktion der Union eine große Gesundheitsreform im Konsens an.
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04.03.2001, 16:32 Uhr

„Körperwelten“ nun in Berlin (Ausstellung)

(sw). Nach mehreren Jahren im Ausland und einigen Stationen in Deutschland ist die Ausstellung "Körperwelten" nun nach Berlin gekommen. Der alte Postbahnhof am Ostbahnhof wurde dafür hergerichtet, mit Heizung und Lüftung ausgestattet - eine große lichte Halle, die genügend Platz für die 200 Präparate und die Blumendekoration bietet.
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04.03.2001, 16:32 Uhr

Kontrolle ärztlichen Handelns: Obduktionen bringen oft unerwartete Befunde

BERLIN (sw). Die innere Leichenschau (klinische Sektion) dient der ärztlichen Qualitätskontrolle und der Überprüfung ärztlichen Handelns. Eine Pressekonferenz der Ärztekammer Berlin befasste sich Ende Januar mit dem Thema der Obduktion.
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04.03.2001, 16:32 Uhr

Die Seite 3

04.03.2001, 16:32 Uhr

Nachtauslieferung von Betäubungsmitteln

(ak/diz). Von einzelnen Apothekern wird immer wieder die Forderung erhoben, der Großhandel möge auch mit der Nachtbelieferung Betäubungsmittel (BtM) zustellen. Die Bundesopiumstelle warnt vor dieser Vorgehensweise - bei einem schuldhaften Verstoß gegen die betäubungsmittelrechtlichen Vorschriften drohen strafrechtliche Schritte gegen alle Verantwortlichen.
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04.03.2001, 16:32 Uhr

Enzympräparate: Proteasen haben pharmakologische Wirkungen

Experten streiten um Wirkung und Wirksamkeit von Enzympräparaten. Während Kritiker selbst die Resorption von Enzymen als intakte Proteinmoleküle bezweifeln, ziehen Befürworter sogar klinische Studien zum Wirksamkeitsnachweis aus der Tasche. Ein konkreter Disput: Kritisch äußerte sich ist Prof. Dr. Gerhard Rohr, Bad Homburg, in seinem Vortrag auf dem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer im vergangenen September in Westerland (DAZ 2000, Nr. 38, Seite 4320). Prof. Dr. H. R. Maurer, Berlin, schickte uns dazu seine Stellungnahme, die wir nachfolgend veröffentlichen:
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25.02.2001, 16:39 Uhr

Rechtliche Aspekte der Telemedizin: E-Health soll auch in der EU möglich sein

BERLIN (sw). Mit rechtlichen Aspekten der Telemedizin befasste sich das 25. von der Kaiserin-Friedrich-Stiftung für das ärzliche Fortbildungswesen organisierte Symposion für Juristen und Ärzte. Telemedizin-Experten, Ärzte und Juristen diskutierten am 16. und 17. Februar in Berlin darüber, welche Vor- und Nachteile Telemedizin hat.
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25.02.2001, 16:39 Uhr

Geldbuße für "Spardoktor": Berendes will weitermachen

(diz). Der Landarzt Bertel Berendes, bekannt als "Spardoktor" aus dem Kreis Lippe, will auch weiterhin unerlaubt von Patienten zurückgebrachte Arzneimittel an andere Patienten ausgeben. Dies verkündete er gleich nach einem gerichtlichen Verfahren Mitte Februar, in dem er zu 5000 DM Geldbuße verurteilt worden war.
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25.02.2001, 16:39 Uhr

Europäisches Arzneibuch: Neue Ausgabe von Pharmeuropa

(ga). Die neue, 232 Seiten starke Ausgabe von "Pharmeuropa", Vol. 13.1, January 2001, dem Informationsmedium der Europäischen Arzneibuch-Kommission, enthält 69 europäische Monographie-Entwürfe, die bis zum 30. April 2001 zur Diskussion gestellt werden. Hierunter befinden sich u. a. 5 Monographie-Entwürfe über Drogen, 3 über Pflanzenextrakte und eine Tinktur.
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25.02.2001, 16:39 Uhr

Die Seite 3

25.02.2001, 16:39 Uhr

Neue Informationsschrift: Pilzgenuss ohne Reue

BERLIN (bgvv/diz). "Pilzvergiftungen" heißt die neue Informationsschrift des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), die dazu beitragen soll, Pilzvergiftungen vorzubeugen. Beschrieben werden hierin ungiftige und giftige Pilze. Die Auswahl basiert auf den Daten der Giftinformationszentren in Deutschland und umfasst nicht alle essbaren und giftigen Pilze. In einer Pressemitteilung gibt das BgVV weitere Informationen hierzu.
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25.02.2001, 16:39 Uhr

BSE-Krise: Paul-Ehrlich-Institut: Impfstoffe unbedenklich!

Langen (pei/diz). Meldungen in der New York Times vom 8. Februar, in den USA seien möglicherweise BSE-verseuchte Impfstoffe auf dem Markt, haben auch in Deutschland zu Verunsicherung geführt. Prof. Dr. Johannes Löwer, Leiter des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) in Langen bei Frankfurt, dazu: "Von Impfstoffen geht nach heutigem Erkenntnisstand keine BSE-Gefahr aus, das Risiko einer Übertragung von BSE durch Impfstoffe ist höchst hypothetisch."
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18.02.2001, 16:39 Uhr

Ex-ante erfüllt, und was dann? (Meinung)

Die 10. AMG-Novelle stellte den Pharmaherstellern eine Frist (31. Januar 2001) zum Nachreichen von Unterlagen im Nachzulassungsverfahren. Um die Nachzulassung von Arzneimitteln nicht zu einer unendlichen Geschichte werden zu lassen, hatte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte verschiedene Vollzugsmaßnahmen angekündigt. So sollten beispielsweise die Ex-ante-Unterlagen bis zum 31. Januar in einer genau vorgeschriebenen elektronischen Form eingereicht werden, außerdem hat das Institut die Absicht geäußert, Nachzulassungsversagungen mit Sofortvollzug zu verbinden Ų Klagen der Hersteller hätten dann keine aufschiebende Wirkung mehr. Die mit Zulassungsfragen befasste Apothekerin Annette Eberz macht sich im folgenden Meinungsbeitrag aus Sicht der Industrie Gedanken zur mangelnden Partnerschaft zwischen Institut und Industrie.
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18.02.2001, 16:39 Uhr

Umfrage: Beratung von Krebspatienten

Apotheker als kompetente Berater von kompetenten Patienten Ų die DAZ bittet um Ihre Mithilfe
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18.02.2001, 16:39 Uhr

Neues Informationsblatt: „Zum Kinderwunsch gehört Folsäure!“

BERLIN (bgvv/diz). Zum Kinderwunsch gehört Folsäure Ų das ist die wichtigste Information des neuen Faltblatts "Schwangerschaft und Folsäure", das gemeinsam vom Robert Koch-Institut und dem Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) herausgegeben wurde. Die Information ist in deutscher und türkischer Sprache erschienen.
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18.02.2001, 16:39 Uhr

Apotheker ohne Grenzen: Hilfsprojekt in Indien

(aog). Ein Mitglied der Hilfsorganisation Apotheker ohne Grenzen Deutschland e.V. ist am 13. Februar mit einem vierköpfigen Hilfsteam der Partnerorganisation humedica international, Kaufbeuren, vom Airport Rhein/Main in das Erdbebengebiet von Gujarat/Indien gestartet. Der ehrenamtlich tätige Apotheker wird dort gemeinsam mit einheimischen Hilfskräften die sachgerechte Vergabe von Arzneimitteln und Hilfsgütern koordinieren.
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18.02.2001, 16:39 Uhr