Hohe Cholesterol-Transportkapazität mindert Risiko

Informierte Patienten wissen: HDL-Cholesterol ist das "gute", LDL-Cholesterol dagegen das "böse Cholesterol". Denn Studien haben gezeigt, dass niedrige HDL-Spiegel das Risiko für koronare Ereignisse erhöhen können. Neue Untersuchungen zeigen komplexe Zusammenhänge: In einer Studie fand man einen inversen Zusammenhang zwischen dem Arteriosklerose-Risiko und der Cholesterol-Efflux-Kapazität der HDL. Patienten deren HDL besonders viel Cholesterol aus Lipid-beladenen Makrophagen abtransportieren konnten, waren besser geschützt – unabhängig von der Höhe ihrer HDL-Spiegel.
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HDL und Arteriosklerose-Risiko
09.03.2011, 23:00 Uhr

Paricalcitol senkt Albuminurie

Paricalcitol, ein Aktivator des Vitamin-D-Rezeptors, senkt bei Patienten mit diabetischer Nephropathie die Albuminausscheidung. Möglicherweise ergibt sich daraus ein neuer Therapieansatz.
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Diabetische Nephropathie
09.03.2011, 23:00 Uhr

Cimicifuga-Extrakte positiv bewertet

Seit die Hormonersatztherapie in der Menopause kontrovers diskutiert wird, greifen viele Frauen gern zu pflanzlichen Präparaten. Die Zeitschrift Öko-Test hat die in Apotheken, Drogerien und Supermärkten erhältlichen Arznei- und Nahrungsergänzungsmittel nun unter die Lupe genommen. Arzneimittel mit Extrakten der Traubensilberkerze schnitten dabei am besten ab.
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Wechseljahresbeschwerden
09.03.2011, 23:00 Uhr

Pirfenidon bei idiopathischer Lungenfibrose

Das Biotechnologie-Unternehmen InterMune hat von der Europäischen Kommission die Zulassung für Pirfenidon (Esbriet ® ) erhalten. Pirfenidon ist zur Behandlung von Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer idiopathischer Lungenfibrose (idiopathic pulmonary fibrosis, IPF), einer fortschreitenden tödlichen Lungenerkrankung, indiziert, für die bisher keine zugelassene medikamentöse Therapie zur Verfügung stand.
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Neues Orphan Drug
09.03.2011, 23:00 Uhr

Rotavirus-Impfung halbiert Erkrankungszahlen in Sachsen

Bei Kindern unter einem Jahr senkt die Rotavirus-Schluckimpfung deutlich Erkrankungszahlen und Krankenhauseinweisungen durch Rotavirus-bedingte Gastroenteritiden. Dies zeigen aktuelle Daten aus Sachsen, wo die Rotavirus-Impfung seit 2008 offiziell empfohlen wird. Im ersten Impfjahr wurde noch eine höhere Gesamtinzidenz an Erkrankungen beobachtet. Ab dem zweiten Impfjahr profitieren alle Altersgruppen, am stärksten die jüngeren. Die Impfeffektivität korreliert mit der Durchimpfrate, die im Osten Deutschlands viel höher ist als im Westen.
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Pädiatrie
09.03.2011, 23:00 Uhr

Neuer Vorsitzender der STIKO

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) wurde durch das Bundesgesundheitsministerium neu besetzt und hat einen neuen Vorsitzenden.
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Ständige Impfkommission
09.03.2011, 23:00 Uhr

Eplerenon reduziert kardiovaskuläre Mortalität

Der Aldosteron-Antagonist Eplerenon (Inspra®) ist zur Behandlung der Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt und als Co-Therapeutikum einer Standardtherapie bei Patienten mit einer linksventrikulären Dysfunktion zugelassen, um das Risiko der kardiovaskulären Mortalität und Morbidität zu verringern. In einer neuen Studie konnte nun ein positiver Effekt von Eplerenon bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienzsymptomatik gezeigt werden.
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Herzinsuffizienz
02.03.2011, 23:00 Uhr

Schlafstörungen und Angst

Endlich wieder einmal gut und erholsam schlafen können, endlich die innere Unruhe und Angst verlieren – dafür werden millionenfach Schlaf- und Beruhigungsmittel verordnet. Dem legitimen Wunsch nach einer "Guten Nacht!" stehen die Gefahr von Medikamentenabhängigkeit und anderer Risiken entgegen, die eine längere Einnahme limitieren. Bei der Bewertung von Schlafstörungen ist zu beachten, dass es sich um wesentliche, behandlungsbedürftige Kofaktoren zahlreicher psychischer und organischer Krankheiten handeln kann. | Von Thomas Herdegen
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Pharmako-Logisch!
02.03.2011, 23:00 Uhr

Bitte mehr Vitamin D

US-amerikanische Wissenschaftler schreiben in der Fachzeitschrift "Anticancer Research", dass im Hinblick auf die Prävention von Krebs die Vitamin-D-Aufnahme in der Bevölkerung deutlich gesteigert werden sollte. Auch anderen Erkrankungen ließe sich den Forschern zufolge dadurch vorbeugen.
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Krebsprävention
02.03.2011, 23:00 Uhr

Nebenwirkungen und Arzneimittelinteraktionen

Die wirkungsstarken Hypnotika binden entweder an GABA-A- oder H1 -Rezeptoren, was Nebenwirkungen aus entsprechenden pharmakodynamischen Interaktionen und der Dämpfung der (Tages-)Aktivität erklärt. Gerade bei Patienten mit Schlaf- und Angststörungen muss darüber hinaus mit komplexen psychischen Reaktionen gerechnet werden. Rebound und Entzugssymptome erschweren das Absetzen. Das Risiko der Gewöhnung, die Entwicklung einer Abhängigkeit sowie die Sturzgefahr im Alter steigen mit der Verordnungsdauer. Trotzdem ist die Einnahme entsprechender Hypnotika über einen langen Zeitraum nicht immer zu vermeiden. Schließlich sind bei den Antidepressiva und Neuroleptika die bereits bekannten vegetativen Nebenwirkungen zu beachten.
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Schlafstörungen
02.03.2011, 23:00 Uhr

Wundermittel gegen Haarausfall?

Auch Stress wird als einer der möglichen Gründe für den Verlust des Haares immer wieder diskutiert. Eher zufällig haben US-Wissenschaftler während ihrer Untersuchungen zur Wirkung des Stresshormons Corticotropin (ACTH) und eines Antihormons bei gastrointestinalen Störungen, eine überraschende Entdeckung gemacht. Der synthetische Hemmstoff Astressin B erwies sich im Tierversuch als potentes, langfristig wirksames Haarwuchsmittel.
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Aus der Forschung
02.03.2011, 23:00 Uhr

Apotheke und Markt

02.03.2011, 23:00 Uhr

Hypertonietherapie mit nur einer Tablette täglich

Der organ- und gefäßprotektive Nutzen einer Blutdrucksenkung bei Hypertonikern ist unumstritten. Obwohl eine Vielzahl antihypertensiv wirksamer Medikamente zur Verfügung steht, erreichen sehr viele Patienten nach wie vor nicht den angestrebten Zielblutdruck. Zu den wichtigsten Gründen für das Therapieversagen zählt die mangelnde Adhärenz seitens der Patienten, die mit steigender Tablettenzahl immer mehr zum Problem wird. Während Fixkombinationen aus zwei antihypertensiven Wirkstoffen mittlerweile zur Routine gehören, sollen in Zukunft Dreifach-Fixkombinationen einen Ausweg aus dem Dilemma verschaffen.
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Hypertoniebehandlung
02.03.2011, 23:00 Uhr

Impfstoff aus Vero-Zellkultur überzeugt in Phase-III-Studie

Die meisten Impfstoffe werden nach wie vor mithilfe von Hühnerembryonen hergestellt. Dieses Verfahren ist jedoch komplex und zeitaufwendig; im Falle einer Pandemie kann der richtige Impfstoff nicht unmittelbar verfügbar sein. Jetzt wurden Ergebnisse einer randomisierten kontrollierten Phase-III-Studie mit einem Grippeimpfstoff aus einer Vero-Zellkultur veröffentlicht, die in der Saison 2008/09 in 36 US-amerikanischen Zentren durchgeführt wurde. Dieser Impfstoff war danach genauso sicher, immunogen und wirksam wie traditionelle Grippeimpfstoffe.
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Grippeimpfstoffe
02.03.2011, 23:00 Uhr

Arzneimittel-Info

02.03.2011, 23:00 Uhr

Medikamentöse Therapie

Schlaf- und Beruhigungsmittel sind wirkungsvolle Medikamente, die Ausgeglichenheit und Entspannung herbeiführen sowie das Bewusstsein bis zur Narkose dämpfen können. Die größte und wichtigste Gruppe der Hypnotika bilden die Benzodiazepine und Z-Substanzen, die ausnahmslos über die Stimulation des GABA-A-Rezeptors wirken. Weitere Sedativa bzw. Hypnotika sind außerdem Hemmstoffe des H1-Rezeptors und Melatonin-Rezeptor-Agonisten. Der Vollständigkeit halber werden hier noch die Barbiturate rekapituliert.
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Schlafstörungen
02.03.2011, 23:00 Uhr

Entzugssymptome und EPS-Symptome bei Neugeborenen

Eine Therapie mit Antipsychotika kann mit zahlreichen unerwünschten Wirkungen verbunden sein. Offensichtlich kann die Einnahme entsprechender Medikamente in den letzten Monaten einer Schwangerschaft auch zu Bewegungsstörungen (EPS-Symptomen) und Entzugssymptomen bei Neugeborenen führen. Nachdem in der jüngsten Vergangenheit zahlreiche Fälle bekannt wurden, lässt die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA diese Warnung jetzt in die Fachinformationen aller Wirkstoffe einfügen.
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Neuroleptika
02.03.2011, 23:00 Uhr

Klinische Fallbeispiele – Schlaf- und Angststörungen

Schlafstörungen
02.03.2011, 23:00 Uhr

Quadrupel-Therapie gegen Helicobacter pylori

Helicobacter pylori ist ein Krankheitserreger, der sich in der Magenschleimhaut einnistet und dort zu Entzündungen führen kann. Bestimmte Stämme des Bakteriums produzieren unterschiedliche Pathogenitätsfaktoren, die das Risiko für Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm sowie für Magenkrebs erhöhen. Zunehmende Resistenzen gegen das Antibiotikum Clarithromycin führen mittlerweile häufig zu Therapie-Misserfolgen. Mit einer neuen Therapie ist es möglich, das Magenbakterium Helicobacter pylori auch dann noch zu beseitigen, wenn es gegenüber dem Antibiotikum Clarithromycin resistent ist.
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Infektionskrankheiten
02.03.2011, 23:00 Uhr

Leitliniengerechte Therapie von Schlaf- und Angststörungen

Schlafstörung
02.03.2011, 23:00 Uhr

Therapeutisches Vorgehen

Ernste Schlafstörungen sowie Angststörungen erfordern einen Behandlungsplan. Bei den Schlafstörungen können neben einer optimierten Umgebung entspannende und auch ritualisierende Abendstrukturen hilfreich sein. Bei den Angststörungen muss die Pharmakotherapie in psychotherapeutische Hilfen eingebunden sein. In keinem Fall wirkt die Pharmakotherapie kausal, sie kann aber sehr wirksam die Symptome beseitigen. Alternativ zu den GABAergen Wirkstoffen sind sedierende Antidepressiva und Neuroleptika bei Schlafstörungen sowie bei Angststörungen indiziert.
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Schlafstörungen
02.03.2011, 23:00 Uhr

Pharmako-logisch! – auf einen Blick

Schlafstörungen
02.03.2011, 23:00 Uhr