Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Uveitisches Makulaödem: Tropfen, Spritze, Implantat oder Tablette?
Seit Anfang September liegt eine S1-Leitlinie zum uveitischen Makulaödem vor. Sie wendet sich primär an Augenärzte; die Ausführungen zur medikamentösen Therapie betreffen aber auch pharmazeutische Bereiche. Das Wissen um mögliche Behandlungsoptionen hilft bei der Beratung insbesondere über Wirkstoffe, die auf den ersten Blick nicht mit einem Augenleiden in Verbindung gebracht werden.Show morepharmazie
Lokale, systemische und intravitreale Therapieoptionen
05.11.2026, 16:50 Uhr
Metaanalyse: ASS-Primärprävention schützt Frauen anders
In einer Metaanalyse wurden geschlechtsspezifische Wirkungen niedrig dosierter Acetylsalicylsäure in der kardiovaskulären Primärprävention untersucht. Die Gesamtrate kardiovaskulärer Ereignisse war bei Frauen und Männern signifikant verringert, indem bei Frauen ischämische Schlaganfälle und bei Männern Herzinfarkte abnahmen. Bei beiden Geschlechtern stieg das Blutungsrisiko.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Gastrointestinale Tumore: Benefit durch kombinierte Therapien
Magen- und Darmkarzinome im fortgeschrittenen Stadium sind in der Regel nicht mehr heilbar. Allerdings kann die Überlebenszeit durch Kombinationstherapien mit Zytostatika und Antikörpern deutlich verlängert werden. Dies gilt aber nur für das kolorektale Karzinom.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Mukopolysaccharidose: Enzymersatztherapie mit Galsulfase
Galsulfase (Naglazyme®) ist eine Form des menschlichen Enzyms N-Acetylgalaktosamin-4-Sulfatsulfatase. Die Substanz wird in der Enzymersatztherapie bei Mukopolysaccharidose VI (MPS VI; Maroteaux-Lamy-Syndrom) verwendet. Bei dieser Speicherkrankheit ist keine N-Acetylgalaktosamin-4-Sulfatsulfatase-Enzymaktivität vorhanden oder diese ist geringer ausgeprägt als normal.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Chronisch-entzündliche Darmerkrankung: Infliximab auch bei Colitis ulcerosa wir
Infliximab ist zur Therapie des schwergradigen, aktiven Morbus Crohn und des Morbus Crohn mit Fistelbildung nach Ausschöpfung anderer Therapien zugelassen. In zwei Studien wurde der Antikörper Patienten mit Colitis ulcerosa infundiert, deren Krankheitsaktivität trotz Standardtherapie mittelschwer bis schwer ausgeprägt war. Die Symptome besserten sich innerhalb von acht Wochen bei fast zwei Drittel der Patienten gegenüber einem Drittel mit Placebo. Der Vorteil hielt bei fortgesetzter Behandlung über ein Jahr lang an.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
5 am Tag: Bei Obst und Gemüse bitte öfter zugreifen
Seit Mai 2000 läuft die Kampagne "5 am Tag" in Deutschland. Noch nie haben sich Ernährungswissenschaftler und Mediziner so einheitlich und konsequent hinter eine Ernährungsempfehlung gestellt und gemeinsam mit Gesundheitsorganisationen ihre Aktivitäten in einer Gesundheitskampagne gebündelt. Ziel ist es, die Bürger zu einem höheren Verzehr an Obst und Gemüse zu motivieren und so den Gesundheitszustand zu verbessern. Der Ernährungsbericht 2004 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigt allerdings, dass es noch viel zu tun gibt: Statt der empfohlenen 650 Gramm (400 g Gemüse + 250 g Obst) täglich wird im Durchschnitt gerade Mal die Hälfte gegessen.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Ch. WeberDysmenorrhö – das muss nicht die Reg
Alle Monate wieder: schmerzhafte Regelbeschwerden. Viele Frauen können davon ein Lied singen. Immer noch trifft man auf den Glauben, Regelschmerzen müsse "frau" still leidend und hilflos ertragen. Hier tut Aufklärung also Not. Schließlich lassen sich die meisten Symptome mit schmerz- und krampflindernden OTC-Medikamenten oder geeigneten Verhaltensmaßnahmen deutlich lindern. In der Beratung gilt es jedoch zunächst diejenigen Kundinnen herauszufiltern, deren Beschwerden einer ärztlichen Abklärung bedürfen.Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Zulassungserweiterung: Pregabalin zur Behandlung der generalisierten Angststöru
Das GABA-Analogon Pregabalin (Lyrica®) ist von den europäischen Zulassungsbehörden zur Behandlung von generalisierten Angststörungen zugelassen worden, wie die Pfizer Pharma GmbH mitteilte.
Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Mangelernährung von Tumorpatienten: Unbedingt frühzeitig vorbeugen
Ein Gewichtsverlust bei Tumorpatienten ist im Laufe der Erkrankung mit vermehrten Komplikationen und einem verminderten Ansprechen auf die Tumortherapie verbunden. Leider wurde dies bisher viel zu wenig beachtet. Dabei ist Mangelernährung eine der häufigsten Todesursachen von Krebspatienten.
Show more16.04.2006, 16:17 Uhr
Jodversorgung: In Deutschland herrscht noch immer Jodmangel
Das Spurenelement Jod, das ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist, wird in Deutschland nach wie vor nur in unzureichender Menge aufgenommen. Zwar hat sich mit freiwilligen Prophylaxemaßnahmen wie der Jodierung des Speisesalzes die Versorgungslage in Deutschland verbessert, doch nach WHO-Kriterien besteht noch immer ein milder Jodmangel.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Brustkrebs: Welchen Nutzen haben Screening und adjuvante Therapien
Mammographie und adjuvante Therapien senken die Mortalität an Brustkrebs um 25 bis 38%. Zu diesem Ergebnis kamen sieben verschiedene Arbeitsgruppen, die in unterschiedlichen Modellen den Einfluss regelmäßiger Vorsorge und frühzeitiger Hormon- oder Chemotherapie auf die Brustkrebsmortalität untersuchten.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Aciclovircreme bei Lippenherpes
Der Herpes labialis ist Ų im Gegensatz zu allen anderen, teilweise lebensbedrohlichen Herpes-Erkrankungen Ų ein Fall für die Selbstmedikation. Für die kausale Behandlung des Lippenherpes stehen derzeit rezeptfreie Cremes mit den antiviralen Nucleosidanaloga Aciclovir und Penciclovir zur Verfügung. Beide Stoffe hemmen die Virusreplikation. Insbesondere zu Beginn einer Lippenherpes-Episode, solange die Hornschicht noch intakt ist, spielt die Cremegrundlage eine wichtige Rolle für die Wirksamkeit eines Präparates, denn die Wirkstoffe können aufgrund ihrer Hydrophilie nur mit Hilfe geeigneter Penetrationsbeschleuniger in die tieferen Hautschichten eindringen. So gewährleistet die Aciclovir-Originalcreme mit 40% Propylenglykol eine deutlich bessere Hautpenetration des Wirkstoffs als die generischen Cremes mit 15% Propylenglykol [1]. Topika können also trotz der Gleichheit von Wirkstoff, Wirkstärke und Darreichungsform eine unterschiedliche Wirksamkeit haben.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Einmaleins der Insulintherapie: Injektionsnadeln nicht wieder verwenden!
Injektionsnadeln für die Insulintherapie sind sterile Medizinprodukte, vorgesehen zur Einmalverwendung. So die Theorie. In der Praxis ist die Mehrfachanwendung die Regel. Auf neun Nutzungen pro Nadel bringen es deutsche Diabetiker, und sie sind damit die Europameister im Sparen. Doch mit Nadeln geizen kann teuer werden, betont eine Initiative der Diabetesberatungs-Berufe und der Industrie. Zu wenig bekannt sind Komplikationen wie Fettgewebswucherungen und ihre Folgen.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Meinung: Nebenwirkungen und Osteonekrosen unter Bisphosphonaten
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft hat im letzten Jahr auf psychiatrische Nebenwirkungen von Alendronsäure aufmerksam gemacht, zuvor war über Osteonekrosen des Kiefers nach intravenöser Behandlung mit Bisphosphonaten berichtet worden. Wir haben Prof. Dr. Helmut W. Minne, Bad Pyrmont, um eine Bewertung der Nebenwirkungen gebeten.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Hämatopoetischer Wachstumsfaktor: Regeneration der Blutbildung
Pegfilgrastim (Neulasta®) ist die pegylierte Form des Granulozyten-koloniestimulierenden Faktors (r-metHuG-CSF) Filgrastim. Die beträchtlich erhöhte Halbwertszeit des pegylierten Faktors eröffnet praxisrelevante Vorteile, die zu einer erfolgreicheren Therapie beitragen können.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Meinung: Masernepidemie in Deutschland
Im Schatten der lautstark geführten Diskussion um die Vogelgrippe hat sich fast unbemerkt eine andere Virusinfektion ausgebreitet, die dank eines effektiven Impfstoffs eigentlich schon längst zu den besiegten Infektionskrankheiten zählen sollte: die Masern.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Osteoporosetherapie: Vierteljährliche Ibandronat-Injektion ist ausreichend
Eine neue Darreichungsform des stickstoffhaltigen Bisphosphonats Ibandronsäure (Bonviva®) hat die europäische Zulassung zur vierteljährlichen Injektion bei postmenopausaler Osteoporose erhalten, wie Roche und GlaxoSmithKline mitteilten. Von dieser vierteljährlichen Injektion mittels Fertigspritzen sollen Frauen profitieren, denen es nicht möglich ist, das Bisphosphonat oral anzuwenden.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Antidot: Fomepizol bei Vergiftungen mit Ethylenglycol
Fomepizol (Fomepizole® OPi) ist ein Antidot, das zur Behandlung von akuten Intoxikationen durch Ethylenglycol infundiert wird. Es hemmt rasch und kompetitiv die Alkoholdehydrogenase und ist wirksamer und sicherer als Ethanol. Ethylenglycol kann dann nicht zu toxischen Metaboliten abgebaut werden und wird renal eliminiert.
Show more09.04.2006, 16:17 Uhr
Die Halogene Fluor, Chlor und Iod – als Salze
Fluor inaktiviert einerseits Enzyme, weist andererseits aber auch kariostatische Effekte auf. Chlor sorgt als Chlorid-Ion zusammen mit dem Natrium (als Kation) für die Aufrechterhaltung des osmotischen Gleichgewichtes im Organismus und zählt zu den Mineralstoffen. Es ist außerdem Bestandteil der Magen-Salzsäure. Iod ist ein integraler Bestandteil der Schilddrüsenhormone.
Show more02.04.2006, 16:17 Uhr
Mammakarzinom: Neues aus San Antonio
Im Herbst letzten Jahres fand in San Antonio (Texas) der 28. Brustkrebskongress statt, der neben dem Kongress in St. Gallen und dem amerikanischen Krebskongress (ASCO) zu den wichtigsten internationalen Treffen zum Thema Mammakarzinom gehört. Auf einem zweitägigen Symposium in München wurden wichtige Aspekte aus diagnostischen, operativen und therapeutischen Bereichen zusammengefasst sowie Zwischenergebnisse neuer Studien vorgestellt.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Zulassungserweiterung: Rivastigmin bei Parkinson-Demenz
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Rivastigmintartrat (Exelon®) zur symptomatischen Behandlung der leichten bis mittelschweren Demenz bei idiopathischer Parkinson-Krankheit in allen 25 europäischen Mitgliedstaaten erteilt, wie Novartis mitteilte. Offenbar hilft das Alzheimer-Mittel auch Parkinson-Patienten mit Demenz.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
K. LenneckeAktuelle Evidenz-basierte Migränetherapi
In der Selbstmedikation möchte eine Patientin ASS 500-Tabletten. Wir kommen ins Gespräch und erfahren auf Nachfrage, dass sie die Tabletten gegen regelmäßig auftretende Migräneattacken einnimmt. Die Patientin scheint sich ganz gut auszukennen, sie hat schließlich schon viel Erfahrung mit ihrer Therapie. Schließlich fragt sie: "Gibt es gegen Migräne in der Zwischenzeit nicht etwas Besseres?"
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Tiermedizin: Zunehmender Anstieg der Hundemalaria
Mehr als 500 Hunde sind im letzten Jahr allein in Deutschland an der so genannten Hundemalaria, der Babesiose, erkrankt, die unerkannt oder zu spät behandelt für den Hund tödlich enden kann. Das ist zu den Vorjahren ein drastischer Anstieg. Nicht berücksichtigt ist in dieser Zahl die Dunkelziffer, denn häufig wird die Symptomatik der Hundemalaria aufgrund der bisher fehlenden Erfahrung nicht rechtzeitig erkannt.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Transkranielle Magnetstimulation: Helfen Magnetfelder Parkinson-Patienten?
Möglicherweise kann eine neuartige Behandlungsmethode Patienten mit Erkrankungen wie Parkinson, Depressionen oder Tinnitus helfen. Sogar nach einem Schlaganfall profitieren Patienten durch eine verbesserte Rehabilitation.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Beratungskompetenz gefordert: Naratriptan für die Selbstmedikation
Naratriptan wurde als erstes Triptan zum 1. April dieses Jahres aus der Verschreibungspflicht entlassen. Etwa ab Mitte des Jahres steht es für die Selbstmedikation der Migräne zur Verfügung. Das kann vielen Migränepatienten das Leben leichter machen. Voraussetzung ist eine umfassende Beratung in der Apotheke.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Morbus Parkinson: Neue Erkenntnisse zu genetischen Ursachen
Bei der Pathogenese des Morbus Parkinson spielen Erbfaktoren wahrscheinlich eine wichtige Rolle, denn etwa 10% der Patienten verfügen über eine positive Familienanamnese. In der Fachzeitschrift Lancet wurden die Ergebnisse dreier Studien veröffentlicht, die sich mit der Identifizierung einer Mutation im Gen LRRK2 bei Parkinson-Patienten beschäftigt hatten. Es wird vermutet, dass diese Mutation etwa 5% der vererbten Parkinson-Fälle und etwa 2% der sporadischen Fälle verursacht. Ein Test auf diese neue Mutation könnte ein Bestandteil eines genetischen Tests auf eine Veranlagung für die Parkinson-Krankheit werden.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Herzinsuffizienz: Crataegus bringt mehr Lebensqualität
Eine aktuelle Kohortenstudie zeigt, dass mit dem Einsatz eines Crataegus-Spezialextrakts in der Therapie früher Stadien der KHK-assoziierten Herzinsuffizienz eine höhere Lebensqualität des Patienten erreicht wird, ohne dass daraus höhere Therapiekosten resultieren.
Show more02.04.2006, 16:16 Uhr
Kommentar: Coxibe – wie groß ist das kardiovaskuläre Risiko wirklich?
Etwa die Hälfte aller Deutschen sterben an kardiovaskulären Erkrankungen Ų kein Wunder, dass der Hinweis auf ein erhöhtes Risiko durch Medikamente uns besonders erregt! Seit fast zwei Jahren stehen nun die Cyclooxygenasehemmer (zunächst die selektiven, z. B. Rofecoxib [Vioxx®], dann auch die nicht-selektiven, z. B. Diclofenac) im Ruf, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infarkt und Schlaganfall zu begünstigen.
Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Neues Antibiotikum: Tigecyclin wirkt gegen schwere Infektionen
Die europäische Arzneimittelagentur (EMEA) hat eine positive Empfehlung für die Marktzulassung des neuen Breitbandantibiotikums Tigecyclin (Tygacil®) ausgesprochen.
Show more26.03.2006, 16:16 Uhr
Rechtliches
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