Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Schutzfaktor Blutgruppe 0?
cel | Wer erkrankt schwer an COVID-19, bei wem verläuft eine SARS-CoV-2-Infektion eher mild? Ein Kieler Forschungsteam konnte in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus Norwegen zeigen, dass Menschen mit Blutgruppe A im Vergleich mit denen mit Blutgruppe 0 ein um 50% höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben. Interessantes entdeckten sie auch zu Interleukin 6 und ACE2.Show morePandemie Spezial
24.06.2020, 22:00 Uhr

Für einen glänzenden Auftritt
Bei verfärbten, verdickten oder brüchigen Fußnägeln vermuten Kunden häufig, dass es sich um Nagelpilz handeln könnte. Doch für Nagelprobleme gibt es noch viele andere Ursachen. Dazu zählen chronische Erkrankungen, einige Arzneistoffe, Mangelzustände oder auch eine falsche Pflege. Die Beratung in der Apotheke kann Kunden dabei unterstützen, die Ursache für das Nagelproblem herauszufinden und etwas dagegen zu unternehmen. Im Falle eines Nagelpilzes muss dieser unbedingt behandelt werden, da er nicht von selbst abheilt. Außerdem besteht das Risiko für bakterielle Sekundärinfektionen. | Von Claudia BruhnShow moreBeratung
24.06.2020, 22:00 Uhr

Remdesivir zur Inhalation?
Remdesivir, das erste Arzneimittel gegen COVID-19, muss intravenös verabreicht werden. Hilft es auch, wenn man den RNA-Polymerase-Inhibitor mittels Vernebler inhaliert? Das prüft Hersteller Gilead ab August in einer von der FDA genehmigten Phase-1-Studie. Was könnte der Vorteil sein?Show moreFrühe Therapie bei COVID-19 sinnvoll
24.06.2020, 11:45 Uhr

Marburger Hochschulmedizin macht gute Erfahrungen mit Ruxolitinib
Die Überreaktion des körpereigenen Immunsystems in Form eines Zytokinsturms ist eine gefürchtete Komplikation bei schweren Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Sie führt im schlimmsten Fall zum multiplen Organversagen. Als Gegenmittel werden verschiedene Immunmodulatoren klinisch getestet. Mediziner aus Marburg berichten über gute Erfahrungen mit dem JAK-Inhibitor Ruxolitinib.Show moreZytokinsturm bei COVID-19
24.06.2020, 09:30 Uhr

Wo stehen wir bei Remdesivir?
Viel Hoffnung ruht auf Remdesivir. Die EMA prüft derzeit den Zulassungsantrag zur Behandlung von COVID-19, die Forschung läuft auf Hochtouren – wie ist die derzeitige wissenschaftliche Lage bei dem Virostatikum? Das Robert Koch-Institut hat die aktuellen Erfahrungen zusammengefasst und Hinweise für Kliniker erstellt. Fünf Tage Remdesivir scheinen demnach meist ausreichend und ein früher Therapiebeginn sinnvoll, während eine zu späte Gabe von Remdesivir vielleicht auch die Sterblichkeit erhöhen könnte.Show moreArzneimittel bei COVID-19
24.06.2020, 05:00 Uhr

Neue europäische Leitlinie soll den Teufelskreis brechen
Die European Academy of Neurology (EAN) hat eine Leitlinie zum Management des Medikamentenübergebrauchskopfschmerzes publiziert. Sie gibt Präventions- und Therapieempfehlungen, mit denen der „circulus vitiosus“ zwischen Kopfschmerzen und Einnahme von Schmerzmedikamenten und Migränemitteln vermieden oder durchbrochen werden soll.Show moreMedikamentenübergebrauchskopfschmerz
23.06.2020, 15:49 Uhr

Vorsicht bei Andexanet und Anti-FXa-Aktivitätstests
Kommerzielle Anti-FXa-Aktivitätstests eignen sich nach Verabreichung des Rivaroxaban - oder Apixaban-Antidots Andexanet alfa nicht dafür, die Anti-FXa-Aktivität zu bestimmen, erklärt der Hersteller von Ondexxya in Abstimmung mit der EMA und dem Paul-Ehrlich-Institut in einem Rote-Hand-Brief. In den Tests dissoziiert der Faktor Xa von Andexanet. Und fälschlicherweise werden erhöhte Anti-FXa-Aktivitätsniveaus ermittelt. Die Folge: Die Aufhebungsaktivität von Andexanet alfa wird unterschätzt.Show moreRote-Hand-Brief
23.06.2020, 08:15 Uhr

WHO stoppt den Hydroxychloroquin-Arm der COVID-19-Studie
Viel Chaos um Hydroxychloroquin und Chloroquin: Erst stoppte die WHO einen entsprechenden Studienarm, der dann fortgeführt werden sollte, um schließlich doch gestoppt zu werden. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft hat die Geschehnisse am vergangenen Freitag eingeordnet.Show moreSolidarity-Studie
23.06.2020, 05:00 Uhr

Weiterer Fortschritt mit CoronaVac
Sinovac Biotech berichtet über positive vorläufige Ergebnisse der klinischen Phase I/II-Studie mit seinem COVID-19-Impfstoffkandidaten CoronaVac. Sie belegen laut Aussage des chinesischen Unternehmens ein günstiges Immunogenitäts- und Sicherheitsprofil.Show moreCOVID-19-Impfstoff von Sinova
22.06.2020, 10:15 Uhr

Hindernisse, aber auch Chancen durch das Coronavirus
In den letzten Wochen und Monaten stand die Forschung gefühlt einzig und allein im Zeichen von COVID-19. Die normale klinische Forschung ist in diesen schwierigen Zeiten in den Hintergrund gerückt. Damit auch dort alles weiter seinen Gang geht, sind Flexibilität und digitale Lösungen gefragt.Show moreDie Pandemie und die klinische Forschung
22.06.2020, 07:15 Uhr

Können Desinfektionsmittel der Gesundheit schaden?
Es ist eine Frage, die sich im Alltag vielleicht schon viele Apotheker gestellt haben: „Ist das noch gesund?“ Es geht um den erheblich gestiegenen Verbrauch an Desinfektionsmitteln. In der aktuellen DAZ 25/2020 wird die Toxikologie der Desinfektionsmittel beleuchtet – mit einem ganz praktischen Ratschlag als Konsequenz.Show moreKeine Sprays bei der Desinfektion von Flächen
19.06.2020, 13:15 Uhr

Mehr als 237 Millionen Medikationsfehler in einem Jahr
Das Thema Medikationsfehler ist in den Fachmedien nicht gerade ein Dauerbrenner, auch wenn die Praxiserfahrungen dies durchaus rechtfertigen würden. Nun lässt eine Studie aus England wieder mal aufhorchen. Britische Wissenschaftler haben errechnet, dass die vermeidbaren Folgen den Nationalen Gesundheitsdienst jährlich mehr als 98 Millionen britische Pfund kosten und mehr als 1.700 Menschenleben fordern.Show moreStudie aus England
19.06.2020, 09:30 Uhr

Zulassungen für Celecoxib axcount 100 mg und 200 mg Hartkapseln ruhen
Als „Spätfolge“ eines EU-Risikobewertungsverfahrens, das schon ein bisschen zurückliegt, hat es jetzt noch mal zwei Celecoxib-Generika „erwischt“. Damals waren die Zulassungen zahlreicher Nachahmerpräparate wegen vermutlich mangelhafter Bioäquivalenzstudien ausgesetzt worden. Die Studien waren bei dem indischen Auftragsforschungsunternehmen Semler durchgeführt worden.Show moreMangelhafte Bioäquivalenzstudien aus Indien
19.06.2020, 07:00 Uhr

FDA: Remdesivir nicht mit Chloroquin / Hydroxychloroquin kombinieren
In einem aktuellen Update zum Coronavirus (COVID-19) warnt die US-Arzneimittelbehörde FDA vor einer neu entdeckten Wechselwirkung von Remdesivir mit Chloroquinphosphat und Hydroxychloroquinsulfat. Hiernach soll die gleichzeitige Gabe des Malariamittels die antivirale Wirkung von Remdesivir abschwächen können. Die Beobachtung beruht allerdings bis dato nur auf Laborstudien. Show moreBehandlung von schwerem COVID-19
18.06.2020, 08:15 Uhr

Gefürchtetes Delir
Im Rahmen einer schweren Erkrankung oder einer Narkose kann es als Zeichen der Funktionsstörung des Gehirns zu einem Delirium kommen. In diesem Zustand treten schnell bzw. wechselnd Aufmerksamkeit-, Wahrnehmungs- und Gedächtnisstörungen auf. Aber auch eine Infektion, Exsikkose, ein epileptischer Anfall sowie eine Medikamentengabe oder auch das Absetzen von Arzneimitteln können die Entwicklung eines Delirs verursachen. Der akute Verwirrtheitszustand ist daher kein Phänomen das nur im Krankenhaus auftreten kann. Auch im ambulanten Bereich sollte ein Delir in Betracht gezogen werden, wenn sich die Kognition oder das Verhalten innerhalb kurzer Zeit ändert. | Von Sebastian BaumShow moreArzneimitteltherapiesicherheit
17.06.2020, 22:00 Uhr

(Un)gesundes Kokosöl
Kokosöl wird oft als besonders gesundes Speiseöl angesehen, das vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen soll. Andererseits besteht Kokosöl hauptsächlich aus gesättigten Fettsäuren – und die sind aus kardiologischer Perspektive eher ungünstig. Wie passt das zusammen? In einer aktuellen Metaanalyse wurden die Effekte von Kokosöl untersucht. / Von Tessa Müller und Martin SmollichShow moreBeratung
17.06.2020, 22:00 Uhr
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