
Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Malaria-Impfungen senken Kindersterblichkeit um 13%
Vorbeugende Impfungen können viele Leben retten - das zeigten Wissenschaftler in einer Analyse nun für Malaria bei Kindern. Forscher sehen sogar noch mehr Potenzial.Show morearzneimittel-und-therapie
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Analyse in afrikanischen Ländern
08.05.2026, 13:00 Uhr


Keine Angst vor vaginalem Estrogen
Einer dänischen Studie zufolge erhöht vaginal appliziertes Estrogen bei Schlaganfallpatientinnen das Risiko für einen weiteren ischämischen Infarkt nicht. Dieses Ergebnis bestätigt das Anliegen vieler Experten, die Warnhinweise für eine Hormonersatztherapie zu überarbeiten und zu differenzieren. Show moreHormone nach der Menopause
23.09.2025, 11:15 Uhr

QT-Zeit-Verlängerung beurteilen - wo recherchiere ich?
Bei der Abgabe von Arzneimitteln zeigt die Interaktionsdatenbank der Apotheke nicht selten eine mögliche Verlängerung der QT-Zeit an. Diese unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) kann in sehr seltenen Fällen zu einer potenziell tödlichen Torsade-de-pointes(TdP)-Arrhythmie führen. Doch nicht immer besteht bei einer Meldung ein klinisch relevantes Risiko. So steht das Apothekenteam immer wieder vor der Frage, in welchen Situationen der behandelnde Arzt kontaktiert werden sollte.Show morePolymedikation als Herausforderung
23.09.2025, 10:15 Uhr

Semaglutid-Tablette lässt Pfunde purzeln
Semaglutid in Tablettenform gibt es bereits zur Therapie bei Typ-2-Diabetikern. Doch hilft der GLP-1-Rezeptoragonist in oraler Form auch zur Gewichtsreduktion? Dazu gibt es neue Daten aus der OASIS-4-Studie. Show moreErgebnisse der OASIS 4 Studie veröffentlicht
19.09.2025, 13:00 Uhr

HNO-Therapie: Welche Antibiotika sind indiziert?
Im Mai 2025 wurde die aktualisierte S2k-Leitlinie zur Antibiotikatherapie bei Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Infektionen veröffentlicht. Sie unterstützt Ärzte, Antibiotika zielgerichtet einzusetzen, um Nebenwirkungen bei unwirksamen Therapien sowie die Zunahme von Resistenzen zu verhindern. Es folgen wichtige und neue Empfehlungen auf einen Blick. Show moreOtitis media, Rhinosinusitis und Tonsillopharyngitis
19.09.2025, 10:30 Uhr

Gesundheitliche Gefahr durch Lupinen?
Wertvolle pflanzliche Proteine vs. potenziell gesundheitsschädliche Chinolizidin-Alkaloide und Allergene: Wie schätzt das Bundesinstitut für Risikobewertung die gesundheitlichen Risiken durch Lupinensamen in Lebensmitteln ein?Show more Chinolizidin-Alkaloide
19.09.2025, 09:00 Uhr

Demenz: „Mensch sein und bleiben“
Am 21. September 2025 ist Welt-Alzheimertag. Um auf die Situation der fast zwei Millionen Erkrankten und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen, lautet das Motto in diesem Jahr: „Demenz – Mensch sein und bleiben“. Denn mit der Diagnose wächst oft die Angst, durch die Erkrankung zu „verschwinden“ und nicht mehr von der Umwelt wahrgenommen zu werden.Show moreWelt-Alzheimertag am 21. September 2025
19.09.2025, 04:00 Uhr

Manchmal reicht Wasser trinken nicht aus
„Einer von fünf Menschen leidet an Mundtrockenheit“, ist auf der diesjährigen Expopharm am Messestand von TePe zu erfahren. Um diesen Menschen zu helfen, hat das Unternehmen verschiedene feuchtigkeitsspendende Mundpflegeprodukte entwickelt, die auf der Messe präsentiert werden.Show moreTePe auf der Expopharm
18.09.2025, 21:59 Uhr

Rote Hand Brief zum Chikungunya-Impfstoff
In einem Rote-Hand-Brief wird zu Sicherheitsbedenken zum lebend-attenuierten Chikungunya-Impfstoff Ixchiq informiert. Zentral ist die Warnung vor schweren Nebenwirkungen, einschließlich Enzephalitis. Andererseits wird darüber informiert, dass die Kontraindikation aufgehoben wurde, den Impfstoff bei Patienten über 65 Jahren einzusetzen.Show moreEnzephalitisrisiko und Kontraindikationen
18.09.2025, 12:30 Uhr

Icodec gecheckt
Seit September 2024 ist das Wocheninsulin icodec (Awiqli®) in Deutschland auf dem Markt und kann von Apotheken bei Verordnungen abgegeben werden. Mögliche Vorteile liegen auf der Hand: Die wöchentliche Gabe kann für viele Patientinnen und Patienten einfacher als eine tägliche Injektion sein, was zu einer besseren Therapietreue bei schlechter Adhärenz führen kann. Zudem scheint plausibel, dass Nebenwirkungen an der Injektionsstelle wie Lipodystrophien durch die weniger häufigen Anwendungen reduziert werden. Was sollte den Patientinnen und Patienten in der Beratung zu Insulin icodec mitgegeben werden? Show moreGut beraten zum Wocheninsulin
17.09.2025, 22:00 Uhr

Sicher feiern auch mit Diabetes
Sommerzeit ist Party- und Festivalzeit. Viele Menschen zieht es hinaus ins Freie, um den Sommer, die Sonne, gutes Essen und Musik zu genießen und dabei zu Tanzen, Baden oder anderen Freizeitaktivitäten nachzugehen. Natürlich möchten auch Diabetiker feiern und diese Zeit auskosten. Im Vorfeld müssen sie jedoch einiges beachten, denn Hitze, körperliche Aktivität, unregelmäßiges Essen und Alkoholkonsum sind eine gefährliche Kombination und erhöhen das Risiko für Hypoglykämien. Show moreDiabetes im Alltag
17.09.2025, 22:00 Uhr

Kontaktdermatitis durch Sensoren und Pumpen
Kontinuierliche Glucosemesssysteme (CGM) und Insulinpumpen erleichtern Menschen mit Diabetes den Alltag: Sie ermöglichen eine präzisere Blutzuckerkontrolle, mehr Lebensqualität und Flexibilität im Alltag. Doch trotz aller Vorteile bringen diese Systeme auch Herausforderungen mit sich – insbesondere für die Haut. Anwender berichten vermehrt von Hautreaktionen an den Klebestellen der Geräte. Dabei handelt es sich nicht selten um eine allergische Kontaktdermatitis. Show moreAllergisch auf Diabetes-Devices
17.09.2025, 22:00 Uhr

Schwangerschaft: Was muss, was kann supplementiert werden?
Eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen in der Schwangerschaft stellt die Weichen für die optimale Entwicklung des Säuglings im weiteren Leben. Neben einer ausgewogenen Ernährung, körperlicher Aktivität und einem gesunden Lebensstil empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den werdenden Müttern dazu auch die Einnahme bestimmter Supplemente. Welche das sind, und welche Supplemente nur nach ärztlicher Rücksprache zugeführt werden sollten, haben wir für Sie zusammengefasst.Show moreNahrungsergänzungsmittel
17.09.2025, 12:30 Uhr

Lässt sich die Krebstherapie im Alter interprofessionell verbessern?
Eine Krebstherapie soll so sicher und nebenwirkungsarm sein wie unter den gegebenen Umständen möglich – bei älteren, Polymedikationspatient*innen eine Herausforderung für alle an der Therapie Mitwirkenden. Interprofessionelle Interventionen sind also nötig. Wie praxistauglich sind diese im Krankenhausalltag?Show moreMedikationsmanagement bei älteren Krebspatienten
17.09.2025, 08:40 Uhr

Wick Vaporub jetzt auch im Stick
Wick Vaporub bei Erkältungen gibt es künftig auch ohne verschmierte Hände – als Stick mit Applikator: drehen und auftragen.Show moreEinfache Anwendung ohne verschmierte Hände
16.09.2025, 14:30 Uhr

Telemedizinische Verordnung von Sildenafil: schneller Zugang, hohes Risiko
Telemedizin kann bei schambesetzten Anliegen wie erektiler Dysfunktion einen niedrigschwelligen Zugang zu Beratung und Behandlung bieten. Digitale Fragebögen und Fernkonsultationen ermöglichen eine diskrete Kommunikation. Doch ein Fallbericht aus dem Berichts- und Lernsystem CIRS-NRW zeigt auch Risiken. Show moreTelemedizin und Risiken
16.09.2025, 12:00 Uhr

Risiko für Suizidgedanken minimieren
Der 5-Alpha-Reduktase Hemmer Finasterid kann Suizidgedanken als Nebenwirkung haben. Diese haben vor allem Patienten, die Finasterid aufgrund von Haarausfall anwenden. Entsprechend wird Finasterid eine Patientenkarte beigefügt. Dutasterid erhält einen „vorsorglichen“ Warnhinweis.Show moreRote-Hand-Brief zu Finasterid und Dutasterid
16.09.2025, 11:15 Uhr

Semaglutid: Viel bringt viel, aber eine Nebenwirkung wird häufiger
Kann mit einer höheren Dosis von Semaglutid (Wegovy®, Ozempic®) eine noch stärkere Gewichtsreduktion erzielt werden? Diese Frage war Gegenstand zweier Phase-IIIb-Studien. Dabei fallen jedoch Dysästhesien als unerwünschte Wirkung auf. Show moreDreifache Dosis
15.09.2025, 13:15 Uhr

Lecanemab: Alzheimer-Bremse mit Auflagen?
Das Auflösen von Amyloid-Plaques kann die Krankheitsprogression bei Alzheimer-Demenz verlangsamen. Erstmals ist dies mit Lecanemab nun auch außerhalb von Studien möglich. Allerdings wirkt der monoklonale Antikörper nur im Frühstadium, und schwerwiegende Nebenwirkungen schränken den Einsatz auf ein enges Patientenkollektiv unter vielen Auflagen ein.Show moreMit Lecanemab kausal therapieren
11.09.2025, 15:30 Uhr

Nicht nur Antibiotika schädigen das Darmmikrobiom
An der Uni Tübingen ist ein weiterer Schritt in der Erforschung des Darmmikrobioms gelungen. Damit machen Forschende auf bislang unbeachtete Nebenwirkungen von Arzneimitteln aufmerksam: Auch nicht-antibiotische Wirkstoffe wie Antihistaminika können das Darmmikrobiom negativ beeinflussen und dadurch das Risiko gastrointestinaler Infektionen erhöhen [1]. Ein Zusammenhang, der bisher nur bei der Einnahme von Antibiotika bekannt war. Show moreNicht-antibiotische Wirkstoffe und Darmbesiedlung
11.09.2025, 11:00 Uhr

Vitamin D besser täglich in niedriger Dosis
Das BfR rät, Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel – wer es anwenden möchte – besser täglich und niedrig dosiert einzunehmen als hochdosierte Bolusgaben mit mehreren Tagen Abstand. 20 µg (800 IE) Vitamin D täglich erachtet das BfR auch langfristig für sicher.Show moreBfR zu Nahrungsergänzungsmitteln
10.09.2025, 12:15 Uhr

Azelastin-Nasenspray gegen SARS-CoV-2
Seit Beginn der Corona-Pandemie haben Forschergruppen weltweit unzählige Ansätze verfolgt, etablierte Wirkstoffe gegen SARS-CoV-2 zu testen. Einer davon ist das H1-Antihistaminikum Azelastin. Eine aktuelle Studie lässt hoffen. Show moreInfektionsrisiko um zwei Drittel reduziert
10.09.2025, 11:45 Uhr

Vorsicht bei einer Reduktion der Diuretika-Dosis
Schleifendiuretika werden bei Patienten mit Herzinsuffizienz eingesetzt, bei denen sich Flüssigkeit im Gewebe ansammelt. Laut deutscher Leitlinie soll regelmäßig geprüft werden, ob ihre eingesetzte Dosis reduziert werden kann. Nun deutete sich in einer Post-hoc-Analyse aber an, dass eine Reduktion der Dosis mit einer erhöhten Mortalität und vermehrten Klinikaufenthalten einhergeht. Show moreHerzinsuffizienz
10.09.2025, 07:15 Uhr

Fehlalarm Arzneimittelallergie
Nicht wenige Patienten berichten von Arzneimittelallergien auf verschiedene Wirkstoffe, die sich bei genauem Hinsehen jedoch als Unverträglichkeiten herausstellen: Unter dem sogenannten Multiple Drug Intolerance Syndrome (MDIS) leiden insbesondere Frauen und multimorbide Patienten. Eine sorgfältige Abklärung ist entscheidend, denn nur so lassen sich unnötige Therapieeinschränkungen vermeiden und wirksame Behandlungsoptionen bewahren. Show moreMultiple Medikamenten-Unverträglichkeit
09.09.2025, 15:50 Uhr

Herzerkrankte besser hochdosiert gegen Grippe impfen?
Ältere Menschen sollen sich hochdosiert (Efluelda) oder adjuvantiert (Fluad) gegen Grippe impfen lassen. Eine Hochdosisimpfung könnte kardiovaskulär bedingte Krankenhausaufenthalte noch stärker verringern als eine Standarddosis-Grippeimpfung.Show moreHochdosisgrippeimpfung vs. Standarddosisgrippeimpfung
09.09.2025, 13:15 Uhr

Metformin könnte auch bei Typ-1-Diabetes helfen
Metformin ist fester Bestandteil der Therapie des Typ-2-Diabetes. Doch ist das orale Antidiabetikum bei Typ-1-Diabetes ebenfalls sinnvoll? Eine aktuelle Übersichtsarbeit legt nahe, dass Metformin auch bei dieser Patientengruppe positive Effekte besitzt.Show moreOrale Antidiabetika
09.09.2025, 07:15 Uhr

Pharmazeutische Kompetenz für die Patienten nutzen
Am Sonntag endete eine viertägige, gemeinsame Fortbildung der Apothekerkammern Niedersachsen und Westfalen-Lippe auf der Nordseeinsel Langeoog. Das neue Konzept unter dem Motto „Anker lichten“ lockte etwa 250 Fortbildungsinteressierte auf die Insel. Thematisch dominierte die Arzneimittelsicherheit in der Apothekenpraxis. Die Idee, pharmazeutische Kompetenz besser zum Nutzen der Patienten anwenden zu können, war der zentrale Gedanke der Veranstaltung.Show moreFortbildung auf Langeoog
08.09.2025, 13:15 Uhr

Kardiale Amyloidose – wenn Proteine das Herz lähmen
Wenn sich zu den Symptomen einer Herzinsuffizienz weitere, scheinbar nicht ins Bild passende Beschwerden gesellen, könnte eine kardiale Amyloidose vorliegen. Bei dieser ist nicht nur die Genese eine andere als bei der auf Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit zurückgehenden Herzschwäche. Es ist unter Umständen auch eine gänzlich andere medikamentöse Therapie angezeigt.Show moreFalsch gefaltet und gespeichert
08.09.2025, 10:15 Uhr
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