Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Was der neue AMTS-Aktionsplan in petto hat
Zum 1. April 2026 hat das Bundeskabinett einen neuen Aktionsplan für Arzneimitteltherapiesicherheit beschlossen. Insgesamt 20 Maßnahmen sollen dazu beitragen, die AMTS zu stärken. Von den Ideen ist noch nichts in Stein gemeißelt: Die Ansätze werden zunächst erarbeitet bzw. erprobt.Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Arzneimitteltherapiesicherheit
22.04.2026, 15:50 Uhr
Harninkontinenz: Tolterodin - ein neues Anticholinergikum für die Blase
Anticholinergika sind das Mittel der Wahl bei den Harninkontinenzformen, die mit einer gesteigerten Aktivität des Blasenmuskels einhergehen. Seit März 1998 steht mit Tolterodin (Detrusitol®) ein neues Anticholinergikum in Deutschland zur Verfügung.Show more29.03.1998, 15:16 Uhr
Tranquilizer und Hypnotika: Das ideale Schlafmittel gibt es noch nicht
Tranquilizer und Hypnotika sind in der psychiatrischen Praxis noch immer unverzichtbar. Nach Ausschöpfen der nichtmedikamentösen Behandlungsmaßnahmen stellt die kurzfristige Gabe mittellang wirkender Benzodiazepine bei Schlaflosigkeit die Therapie der Wahl dar.Show more29.03.1998, 15:15 Uhr
Orphan Diseases: Die Waisenkinder des Medizinbetriebs
Die Zeitenwende begann 1962 mit der Contergan-Katastrophe. Während man den Umgang mit Arzneimitteln vorher mit einiger Berechtigung als eher lax bezeichnen konnte, wurden die Sicherheitsmaßnahmen in der Zeit "nach Contergan" von Jahr zu Jahr weiter verschärft. Dies führte auf der einen Seite zu einer deutlich verbesserten Arzneimittelsicherheit - auf der anderen Seite verteuerte sich die Arzneimittelentwicklung aber so sehr, daß von der Pharmaindustrie alle jene Entwicklungsprojekte auf Eis gelegt werden mußten, die keine hohen Umsätze versprachen. Dies traf insbesondere auf Arzneimittel für seltene Erkrankungen zu, sogenannten Orphan Diseases (orphan: Waisenkind, diseases: Krankheiten).Show more29.03.1998, 15:15 Uhr
Morbus Alzheimer: Behandlung mit Arzneimitteln
Zur Therapie der Alzheimer-Erkrankung werden unterschiedliche Wirkstoffgruppen eingesetzt. Die neueren Acetylcholinesterase-Hemmer führen zu einer leichten Besserung der Symptomatik, Östrogene können möglicherweise den Krankheitsbeginn verzögern und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Positive Wirkungen zeigen auch Antioxidantien und nichtsteroidale Antirheumatika.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert Komplikationsrisiko
Eine Therapie mit 5 mg Finasterid täglich führt zu einer 57%igen Senkung des Risikos schwerwiegender Komplikationen wie dem akuten Harnverhalt. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs um 55% reduziert.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Orale Kontrazeptiva: Erhöhtes Risiko für Schlaganfall?
Zu den kardiovaskulären Risiken bei der Einnahme oraler Kontrazepiva zählt außer der Venenthrombose und dem Myokardinfarkt auch die Gefahr eines Schlaganfalls. Nach den Ergebnissen einer multinationalen Studie ist diese Gefahr jedoch relativ gering.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Morbus Alzheimer: Behandlung mit Arzneimitteln
Zur Therapie der Alzheimer-Erkrankung werden unterschiedliche Wirkstoffgruppen eingesetzt. Die neueren Acetylcholinesterase-Hemmer führen zu einer leichten Besserung der Symptomatik, Östrogene können möglicherweise den Krankheitsbeginn verzögern und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Positive Wirkungen zeigen auch Antioxidantien und nichtsteroidale Antirheumatika.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Capillary-Leak-Syndrom bei mo
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft weist im Deutschen Ärzteblatt auf einen möglichen Zusammenhang zwischen der subkutanen Gabe von Interferon beta-1b und der Entwicklung eines tödlich verlaufenden Capillary-Leak-Syndroms hin. Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Monoklonaler Antikörper: Immunsuppression nach Organtransplantation
Daclizumab (Zenapax®), ein neues Medikament zur Verhütung von Abstoßungsreaktionen, wurde jetzt in der Schweiz eingeführt. Daclizumab ist ein humanisierter monoklonaler Antikörper für therapeutische Zwecke.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
US-Zulassung: Mycophenolatmofetil nach Herztransplantation
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat im Februar 1998 die Genehmigung für die Verwendung von Mycophenolatmofetil (CellCept®), zusammen mit anderen Immunsuppressiva, zur Verhütung der Organabstoßung bei Patienten nach einer Herztransplantation erteilt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Neurologie: Regeneration von Nervenfasern im ZNS
Zentrale Nervenfasern des Menschen können nach einer Verletzung nicht von selbst wieder nachwachsen, und deshalb sind Menschen nach einer Durchtrennung des Rückenmarks dauerhaft gelähmt. Um Querschnittsgelähmten und anderen Menschen mit Nervenschäden zu helfen, wurden verschiedene Reparaturmethoden entwickelt und an Tieren erprobt. Von der erfolgreichen klinischen Anwendung sind die meisten allerdings noch weit entfernt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Orale Kontrazeptiva: Erhöhtes Risiko für Schlaganfall?
Zu den kardiovaskulären Risiken bei der Einnahme oraler Kontrazepiva zählt außer der Venenthrombose und dem Myokardinfarkt auch die Gefahr eines Schlaganfalls. Nach den Ergebnissen einer multinationalen Studie ist diese Gefahr jedoch relativ gering.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
US-Zulassung: Mycophenolatmofetil nach Herztransplantation
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat im Februar 1998 die Genehmigung für die Verwendung von Mycophenolatmofetil (CellCept®), zusammen mit anderen Immunsuppressiva, zur Verhütung der Organabstoßung bei Patienten nach einer Herztransplantation erteilt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
US-Zulassung: Mycophenolatmofetil nach Herztransplantation
Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat im Februar 1998 die Genehmigung für die Verwendung von Mycophenolatmofetil (CellCept®), zusammen mit anderen Immunsuppressiva, zur Verhütung der Organabstoßung bei Patienten nach einer Herztransplantation erteilt.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Physiologische Cortisonwirkung unterstützen: Corticoide bei Multiorganversagen,
Lebensbedrohliche Erkrankungen, wie Multiorganversagen, Schock oder Sepsis, führen zu einer Aktivierung der Hypothalamus-Hypophyse-Nebennierenrinde-Achse, was sich unter anderem in einem Anstieg der Corticotropin- und Cortisonkonzentration zeigt. Durch diese Aktivierung paßt sich der Organismus an die Streßsituation an.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Finasterid reduziert Komplikationsrisiko
Eine Therapie mit 5 mg Finasterid täglich führt zu einer 57%igen Senkung des Risikos schwerwiegender Komplikationen wie dem akuten Harnverhalt. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit eines chirurgischen Eingriffs um 55% reduziert.Show more22.03.1998, 16:15 Uhr
Betablocker gegen Herzinsuffizienz: Europaweite Großstudie vorzeitig beendet
Eine europaweite Großstudie an 2647 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) hat die Wirksamkeit des Betablockers Bisoprolol so eindeutig belegt, daß die Untersuchung vorzeitig beendet werden konnte.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Bisphosphonate: Risedronat erhöht Knochendichte bei Frauen in der Menopause
Das Bisphosphonat Risedronat wird zur Prävention und Behandlung der Osteoporose derzeit klinisch geprüft. Es erhöht die Knochendichte bei Frauen in der frühen Menopause signifikant. Die Substanz hat sich außerdem als gut verträglich erwiesen. Gastrointestinale Nebenwirkungen waren im Vergleich zu Plazebo nur gering ausgeprägt.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Infektionskrankheiten: Zoonosen in Deutschland
Seit seiner Ernennung 1996 beobachtet das Nationale Referenzlaboratorium für die Epidemiologie der Zoonosen am Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, BgVV, die Entwicklung der wichtigsten Zoonosen in Deutschland. Ein erster Trendbericht für 1995 liegt jetzt vor, weitere werden jährlich erscheinen.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Campylobacter jejuni: Erreger bakterieller Lebensmittelinfektionen
In der Öffentlichkeit sind Bakterien der Gattung Campylobacter bislang kaum bekannt. Dabei sind sie in der Bundesrepublik Deutschland nach den Salmonellen die bedeutendsten Erreger bakteriell bedingter und durch Lebensmittel ausgelöster Durchfallerkrankungen.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Antibakterielle Resistenzen: Wie sieht die Antibiotika-Therapie der Zukunft aus?
Seit es Antibiotika gibt, entwickeln Erreger Abwehrstrategien gegen deren Angriff. Zum Schutz vor resistenten Keimen sind zwei Strategien notwendig. Zum einen muß das Ausbreiten solcher Bakterienstämme effizient beobachtet und verhindert werden, zum anderen müssen neue Antiinfektiva entwickelt werden, die gegen resistente Stämme wirken.Show more15.03.1998, 16:15 Uhr
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung