Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine Patientin mit zahlreichen Beschwerden nach einem Sturz
Im aktuellen Fall der „Medikation unter der Lupe“ geht es um eine ältere Patientin, die zwei Wochen zuvor gestürzt war. Neben einer Wunde an der Hand und Schmerzen aufgrund ihrer Prellungen leidet die Dame seitdem auch an Schwindel und Übelkeit. Ob das von ihr berichtete „Kribbelgefühl in den Beinen“ etwas mit dem Sturz zu tun haben könnte oder doch die Diabetes-Therapie dahinter steckt und wie die Medikation angepasst werden könnte, um die Lebensqualität der Patientin wieder zu steigern, sind Fragen, die im Webinar diskutiert werden.Show morearzneimittel-und-therapie
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Webinar „Medikation unter der Lupe“ Fall 34
23.04.2026, 03:55 Uhr
Helicobacter pylori: Tripeltherapie zur Eradikation
Zur Eradikation von Helicobacter pylori gilt derzeit die siebentägige Tripeltherapie - bestehend aus einem Protonenpumpenhemmer und zwei der drei Antibiotika Clarithromycin, Metronidazol und Amoxicillin - als effektivste Therapieoption zur Heilung peptischer Ulzera. Nachdem Metronidazol bisher nur den Stellenwert eines Reserveantibiotikums hatte, wurden jetzt im Rahmen des europäischen Zulassungsverfahrens (dezentrales Verfahren) für Pantoprazol (Pantozol®) alle drei Tripelschemata als gleichwertig eingestuft. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Trovafloxacin: Neue Waffe im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen
Resistenzentwicklungen gegen Antibiotika sind ein Phänomen, das nicht nur in den USA weit verbreitet ist, sondern seit Anfang der 90er Jahre auch in Deutschland zunehmend Probleme verursacht. Die Suche nach neuen Substanzen ist ein Weg, um der drohenden Gefahr Antibiotikaresistenz zu begegnen. Eine solche neue Substanz ist Trovafloxacin, ein Fluorochinolon, das eine verbesserte Aktivität gegen grampositive und atypische Erreger sowie gegen Anaerobier besitzt. Trovafloxacin soll demnächst in Deutschland zugelassen werden.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Therapie der Hypertonie: Neuer Calciumantagonist mit Depotwirkung
Lacidipin ist ein neuer Calciumantagonist. Das neue Dihydropyridin unterscheidet sich deutlich von bisherigen Substanzen: Es hat einen langsamen Wirkeintritt und eine lange Wirkdauer, zwei Effekte, die auf der hohen Lipophilie der Substanz beruhen. Lacidipin soll demnächst unter dem Handelsnamen Motens® in Deutschland eingeführt werden. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Lacidipin: Neuer Calciumantagonist mit Depotwirkung
Lacidipin ist ein neuer Calciumantagonist. Das Dihydropyridin unterscheidet sich deutlich von bisherigen Substanzen: Es hat einen langsamen Wirkeintritt und eine lange Wirkdauer, zwei Effekte, die auf der hohen Lipophilie der Substanz beruhen. Lacidipin soll demnächst unter dem Handelsnamen Motens® in Deutschland eingeführt werden.Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Angiotensin-II-Antagonisten: Losartan bei chronischer Herzinsuffizienz
Als erster Angiotensin-II-Antagonist steht Losartan (Lorzaar®) nicht nur als Antihypertensivum zur Verfügung, sondern hat jetzt auch die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz erhalten. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Trovafloxacin: Neue Waffe im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen
Resistenzentwicklungen gegen Antibiotika sind ein Phänomen, das seit Anfang der 90er Jahre auch in Deutschland zunehmend Probleme macht. Die Suche nach neuen Substanzen ist ein Weg, um der drohenden Gefahr Antibiotikaresistenz zu begegnen. Eine solche neue Substanz ist Trovafloxacin, das eine verbesserte Aktivität gegen grampositive und atypische Erreger sowie gegen Anaerobier besitzt. Show more03.05.1998, 15:16 Uhr
Consenus: Medikamentöse Behandlung der Alzheimer-Demenz
Im Rahmen einer Consensus-Konferenz im Januar 1997 haben die American Association for Geriatric Psychiatry, die Alzheimers Association und die American Geriatrics Society Antworten auf Fragen rund um die Diagnose und die Behandlung der Alzheimer-Demenz und deren Begleiterkrankungen erarbeitet. Unter anderem ging es darum, wie eine sichere und effektive Behandlung der Alzheimer-Demenz aussehen muß und welche spezifischen medikamentösen Behandlungsstrategien wann indiziert und wann kontraindiziert sind.Show more26.04.1998, 15:16 Uhr
Apoptose zur Krankheitsbekämpfung: Dem programmierten Zelltod auf der Spur
Zellen sterben oftmals durch Apoptose, den programmierten Zelltod. Die griechische Bezeichnung ist tiefsinnig, bedeutet sie doch "Blätter, die vom Baum fallen". Nach einem genau festgelegten Plan wird das Grün an einer Sollbruchstelle vom Ast abgeworden. Bei der Apoptose sind es Zellen, die nach einem festgelegten Schema regelrecht zum Selbstmord gezwungen werden.Show more26.04.1998, 15:16 Uhr
Consenus: Medikamentöse Behandlung der Alzheimer-Demenz
Im Rahmen einer Consensus-Konferenz im Januar 1997 haben die American Association for Geriatric Psychiatry, die Alzheimers Association und die American Geriatrics Society Antworten auf Fragen rund um die Diagnose und die Behandlung der Alzheimer-Demenz und deren Begleiterkrankungen erarbeitet. Show more26.04.1998, 15:16 Uhr
Therapie des kolorektalen Karzinoms: Orale Chemotherapie mit Tegafur/Uracil und
Eine neue therapeutische Entwicklung in der Onkologie ist die antineoplastische Wirkstoffkombination aus Tegafur und Uracil. Die Kombination von Tegafur/Uracil-Kapseln plus Calciumfolinat-Tabletten wird von der Firma Bristol Arzneimittel in einem umfangreichen Studienprogramm geprüft und soll unter dem Produktnamen Orzel® in den Handel gebracht werden. Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Bakterielle Tonsillitis bei Kindern: Mit Penicillin V schnell, sicher und preisg
Auch nach mehr als fünf Jahrzehnten ist Penicillin V noch das Mittel der ersten Wahl, wenn es um die schnelle und effektive Behandlung der akuten bakteriellen Angina geht. Wichtig für den Therapieerfolg sind dem Alter und Körpergewicht angepaßte, ausreichend hohe Tagesdosen, die Einnahme des Arzneimittels auf nüchternen Magen in möglichst achtstündigen Zeitintervallen sowie eine insgesamt zehntägige Behandlungsdauer.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Periphere arterielle Verschlußkrankheit: Risikofaktoren erkennen und vermeiden
Kardio- und zerebrovaskuläre Erkrankungen führen die Rangliste bei den Todesursachen in allen westlichen Ländern an. Aber nicht die koronare Herzkrankheit oder der apoplektische Insult, sondern die peripheren Gefäßkrankheiten weisen derzeit die höchsten Steigerungsraten von bis zu 30% pro Jahr auf. Jeder zehnte Deutsche im Alter zwischen 55 und 65 Jahren leidet an einer peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK) im Bereich der Becken-Bein-Arterien. In Deutschland rechnen Experten mit etwa 500000 AVK-Patienten und 30000 bis 35000 Amputationen jährlich wegen dieser Indikation. Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Neue Studie: Glatirameracetat bei schubförmig-remittierender Multipler Sklerose
Die Behandlung mit Glatirameracetat verlangsamt die Progression bei Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose und reduziert die Schubrate. Im Verlauf der Behandlung zeigt sich deutlich ein zunehmender Effekt der Therapie auf die gemessenen Parameter. Dies belegt eine jetzt veröffentlichte Studie aus den USA. Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Therapie von Schlafstörungen: Zwischen Baldrian und Benzos
Na, ausgeschlafen? Diesen Guten-Morgen-Gruß im Büro müssen etwa ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland häufig mit einem "nein" beantworten. Sie leiden unter Ein- oder Durchschlafstörungen. Zur Behandlung stehen vor allem stark wirksame Benzodiazepine, aber auch Baldrianextrakte zur Verfügung. Beide haben ihre Berechtigung. Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Die Wundheilung: Ein Beispiel für die Regenerationsfähigkeit von Gewebe
Die meisten Hautverletzungen heilen schnell innerhalb von einer oder zwei Wochen. Das Endprodukt ist jedoch weder ästhetisch noch funktionell perfekt. Epidermale Hautanhangsgebilde wie Haarfollikel mit Talg- und Duftdrüsen oder Schweißdrüsen sind verlorengegangen und werden nicht neugebildet. Nach Abschluß des Wundheilungsprozesses bleibt eine Narbe, in der die Kollagenmatrix nur unzureichend ausgebildet ist.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Kolorektales Karzinoms: Orale Chemotherapie
Eine neue therapeutische Entwicklung in der Onkologie ist die antineoplastische Wirkstoffkombination aus Tegafur und Uracil. Die Kombination von Tegafur/Uracil-Kapseln plus Calciumfolinat-Tabletten wird von der Firma Bristol Arzneimittel in einem umfangreichen Studienprogramm geprüft und soll unter dem Produktnamen Orzel® in den Handel gebracht werden.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Impfstrategien: Deutschland ist Entwicklungsland
In bezug auf Impfungen ist Deutschland immer noch ein Entwicklungsland. Weder existiert eine Impfpflicht, die die ausreichende Durchimpfung der Bevölkerung gewährleisten könnte, noch findet eine ausreichende Dokumentation der Impfungen statt. Die Folge: etwa 45% der Deutschen hatten in den letzten zehn Jahren keine Erhebung ihres Impfstatus. An einer Impfmüdigkeit liegt dies allerdings nicht, 94% sind hierzulande Befürworter von Impfungen. Ursachen für die erschreckenden Zahlen sind vielmehr Unwissen über die Notwendigkeit von Impfungen und mangelnde Aufklärung.Show more19.04.1998, 15:16 Uhr
Stoffwechsel: Wann ist Insulin für Typ-II-Diabetiker sinnvoll?
Eine große amerikanische Kohortenstudie ergab, daß Insulin bei Typ-II-Diabetikern die Blutzuckereinstellung leicht verbessert und selten zu schweren Hypoglykämien führt. Eine gute Blutzuckereinstellung wurde jedoch nur bei einer Minderheit erzielt. Die Insulintherapie erforderte häufigere Arztbesuche und zusätzliche Teststreifen.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Fettersatzstoff: Keine Bauchschmerzen durch Olestra
Bei Produkten mit dem Fettersatzstoff Olestra wird vor Auswirkungen auf das Gastrointestinalsystem gewarnt. Eine neue vergleichende Studie zeigt, daß bei einmaligem Verzehr von Kartoffelchips, die mit Olestra hergestellt wurden, keine gastrointestinalen Beschwerden auftreten.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Multiple Sklerose: Ein Virus als Auslöser?
Möglicherweise ist ein Herpesvirus an der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) beteiligt: Im Serum von MS-Patienten wurden stark erhöhte IgM-Antikörpertiter für ein Antigen des Herpesvirus HHV-6 festgestellt. Bei rund einem Drittel der untersuchten Blutproben von MS-Kranken wurde ferner virale HHV-6-DNA nachgewiesen. Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Die Tricks des Denguevirus: Wie sich ein gefährlicher Krankheitserreger in Zell
Das Denguevirus, ein RNA-Virus, ist einer der wichtigsten viralen Krankheitserreger der Subtropen und Tropen. Es ist eng mit dem Gelbfiebervirus verwandt und gehört in die Gruppe der Flaviviren. Wie alle Flaviviren hat auch das Denguevirus eine verhältnismäßig einfache Oberflächenstruktur, die aus einem einzigen Hüllprotein besteht. Es ist deshalb anzunehmen, daß die Bindungsfähigkeit des Virus an die Zelloberfläche durch molekulare Merkmale des Hüllproteins bestimmt wird. Um welche es sich handelt, hat kürzlich eine internationale Wissenschaftlergruppe unter Leitung von Yaping Chen von der University of Michigan in Ann Arbor, USA, entschlüsselt.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
Stoffwechsel: Wann ist Insulin für Typ-II-Diabetiker sinnvoll?
Eine große amerikanische Kohortenstudie ergab, daß Insulin bei Typ-II-Diabetikern die Blutzuckereinstellung leicht verbessert und selten zu schweren Hypoglykämien führt. Eine gute Blutzuckereinstellung wurde jedoch nur bei einer Minderheit erzielt. Die Insulintherapie erforderte häufigere Arztbesuche und zusätzliche Teststreifen.Show more12.04.1998, 15:16 Uhr
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