Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Was der neue AMTS-Aktionsplan in petto hat
Zum 1. April 2026 hat das Bundeskabinett einen neuen Aktionsplan für Arzneimitteltherapiesicherheit beschlossen. Insgesamt 20 Maßnahmen sollen dazu beitragen, die AMTS zu stärken. Von den Ideen ist noch nichts in Stein gemeißelt: Die Ansätze werden zunächst erarbeitet bzw. erprobt.Show morearzneimittel-und-therapie
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Arzneimitteltherapiesicherheit
22.04.2026, 15:50 Uhr
Insulinresistenz: Troglitazon bei Typ-II-Diabetes
Das Antidiabetikum Troglitazon ist in Deutschland aufgrund von Leberzellschäden nicht auf den Markt gekommen. Zwei amerikanische Studien machen erneut auf die gute blutzuckersenkende Wirkung der Substanz aufmerksam. Im Gegensatz zu anderen oralen Antidiabetika steigert Troglitazon die Empfindlichkeit des Organismus auf das körpereigene Insulin.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Pharmaforschung bei Bayer: Zwei Dutzend Wirkstoffe in der Pipeline
In drei großen Forschungszentren - Wuppertal, West Haven (USA) und Kyoto (Japan) - sowie in kleineren Forschungseinheiten sucht Bayer nach neuen Wirkstoffen für bisher nicht oder schlecht behandelbare Erkrankungen. Dabei werden modernste Technologien eingesetzt. Die Ergebnisse sind beachtlich: Rund 25 Substanzen sind in der Entwicklung, manche stehen kurz vor der Marktreife.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Psychopharmaka: Schizophrenie läßt sich behandeln
Das atypische Antipsychotikum Amisulprid ist seit etwa zehn Jahren in Frankreich zur Behandlung schizophrener Patienten zugelassen. Amisulprid wirkt zweifach: In hoher Dosierung bessert es die Positiv- und die sekundäre Negativsymptomatik der Schizophrenie, in niedriger Dosierung die primäre Negativsymptomatik. Nach Angaben des Herstellers Synthélabo Arzneimittel, Berlin, soll Amisulprid Ende dieses Jahres auch in Deutschland erhältlich sein.Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Antihypertensiva: Diabetes plus Hypertonie: Wenn beides zusammenkommt
Zur Behandlung der Hypertonie steht grundsätzlich eine Palette verschiedenster Wirkstoffgruppen zur Verfügung. Bei hypertensiven Diabetikern gilt es, aus diesem Überangebot diejenigen Medikamente zu wählen, die den besonderen Begleitumständen am besten gerecht werden. Show more28.06.1998, 15:18 Uhr
Sildenafil in der klinischen Prüfung: "Potenzpille": Zwei klinische Studien
In den USA ist seit März 1998 Sildenafil (Viagra®) zur oralen Behandlung der erektilen Dysfunktion zugelassen. Kürzlich wurden dort zwei klinische Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit veröffentlicht. Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Für „2000“ erwartet: Basalinsulin mit langer Wirkungsdauer
Ziel der intensivierten Insulintherapie ist es, die endogene Insulinsekretion optimal zu simulieren. Mit herkömmlichen Basalinsulinen läßt sich dies jedoch nicht erreichen, da deren Wirkungsdauer zu kurz ist. Abhilfe schaffen könnte ein neues Insulinanalogon, das über 24 Stunden wirken soll. Es ist allerdings erst für das Jahr 2000 zu erwarten.Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Brustkrebsrisiko: Kein Alkohol für Frauen?
Schon der Genuß von drei Gläsern Wein pro Tag erhöht das Brustkrebsrisiko um 41%. So lautet das Ergebnis einer finnischen Fallkontrollstudie, in der neben Ernährungsgewohnheiten auch der Alkoholkonsum von mehr als 300000 Frauen untersucht wurde. 10% der Frauen im Alter von 40 bis 93 Jahren erkrankten im Laufe der Studie an Brustkrebs.Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Lymphdrüsenkrebs: Monoklonaler Antikörper erhält europäische Zulassung
Am 2. Juni 1998 hat die Europäische Kommission die Zulassung für den monoklonalen anti-CD20 Antikörper Rituximab (MabThera®) zur "Behandlung von Patienten mit follikulärem Lymphom im Stadium III bis IV, die gegen eine Chemotherapie resistent sind oder nach einer solchen einen zweiten oder neuerlichen Rückfall haben", erteilt (s. DAZ 24/98, S.12).Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Die TONE-Studie: Reduktion von Natrium und Gewicht statt Antihypertensivum
Patienten mit einem hohen Blutdruck werden mit Ratschlägen überhäuft, wie sie ihre Lebensführung ändern sollen. Nicht immer stehen diese Tips auf sicheren wissenschaftlichen Beinen. Deshalb ist es wichtig, derartige Empfehlungen in aussagefähigen Studien zu überprüfen. Die TONE-(Trial of non-pharmacologic interventions in the elderly-)Studie liefert hier einen wichtigen Beitrag. Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Warnung vor Homöopathika zur
Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft warnt im "Deutschen Ärzteblatt" vom 19.Juni 1998 vor einer homöopathischen Malaria-Prophylaxe. Wir drucken den Text nachfolgend im Wortlaut ab.Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Tumorschmerz: Transdermale Applikation von Fentanyl
Eine ausreichende Schmerzreduktion, beispielsweise bei Tumorschmerzen, wird häufig nur durch stark wirksame Opioidanalgetika erreicht. Die transdermale Applikation von Fentanyl in Form eines Pflasters bietet sich neben der oralen Gabe als weitere Therapiemöglichkeit bei Tumorschmerzen an.Show more21.06.1998, 15:18 Uhr
Deutsch-österreichische Empfehlungen: Postexpositionelle Prophylaxe nach HIV-Ex
Auf der Konsensuskonferenz der deutschen und österreichischen AIDS-Gesellschaft sowie des Robert Koch-Institutes im November 1997 wurde eine Aktualisierung der Empfehlungen des Robert Koch-Instituts von 1996 (Überlegungen zur medikamentösen Postexpositionsprophylaxe nach beruflicher HIV-Exposition) und deren Erweiterung auf Fälle nichtberuflicher HIV-Exposition diskutiert und beschlossen. Im folgenden werden die wesentlichen Änderungen gegenüber den 1996 publizierten Empfehlungen zusammengefaßt (Stand: Mai 1998).Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Medikamentöse Postexpositionsprophylaxe: Nichtberufliche HIV-Exposition
Zunehmend wird in den Industriestaaten darüber diskutiert, ob eine medikamentöse Reduktion der Infektionsrate durch eine postexpositionelle Prophylaxe auch nach sexuellen oder mit i.v. Drogengebrauch assoziierten Übertragungsrisiken möglich und sinnvoll ist. Mathematische Modellrechnungen legen nahe, daß bei einer unmittelbar postexpositionellen Prophylaxe (eigentlich eine extrem früh beginnende Therapie) eine 75- bis 85%ige Verringerung der HIV-Replikationsrate ausreichen müßte, um die Etablierung einer Infektion zu verhindern. [1,2]Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Alzheimer-Therapie: Länger besser leben!
Alzheimer ist weltweit die verbreitetste Form der Demenz. Nach wie vor sind Ätiologie und Pathogenese weitgehend unbekannt. Bei der Suche nach neuen Therapien stehen daher Wirkstoffe, die die Progression der Alzheimer-Krankheit hinauszögern können, im Vordergrund. Ein solcher Wirkstoff ist der neue Acetylcholinesterase-Hemmer Rivastigmin (Exelon®, Novartis Pharma GmbH).Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
HIV-Therapie: Licht am Ende des Tunnels
Mit den sequentiellen Monotherapien und Reverse-Transkriptase-Hemmer-Zweifachkombinationen der Jahre 1987 bis 1995 konnte das zentrale therapeutische Problem bei der Behandlung der HIV-Infektion - die Resistenzentwicklung - nicht dauerhaft verhindert werden. Mit den seit 1996 verfügbaren Dreifachkombinationen unter Einschluß der Proteaseinhibitoren scheint die langfristige Unterdrückung von Resistenzen möglich zu werden.Show more14.06.1998, 15:17 Uhr
Infektionen mit Chlamydien: Rechtzeitig erkennen und behandeln
Was bei Mann und Frau mit leichtem Brennen beim Wasserlassen beginnt, kann sich in vielen Fällen über eine schmerzhafte Entzündung von Harnröhre oder Eileiter bis zur Sterilität auswachsen und so eine Familienplanung endgültig vereiteln. Die Ursache dafür ist eine vorrangig durch Geschlechtsverkehr übertragene, infektiöse Krankheit, die allein in Europa und den USA jährlich 3 bis 4 Millionen Neuerkrankungen zur Folge hat und die durch Chlamydien ausgelöst wird.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Behandlung mit Acetylcholinesterase-Hemmern
Trotz intensiver Forschungsarbeiten ist die Ursache der Alzheimer-Krankheit weiterhin unbekannt. Eine kausale Therapie ist daher zur Zeit nicht möglich. Aus diesem Grund richtet sich das Interesse der pharmazeutischen Industrie auf Wirkstoffe, die das Fortschreiten dieser bei alten Menschen häufigen Krankheit hinauszögern können. Erfolgversprechend sind die neueren Acetylcholinesterasehemmer wie Metrifonat, denn damit gewinnen Alzheimer-Patienten kostbare, qualitativ noch hochwertige Jahre. Sowohl die Angehörigen als auch das Pflegepersonal werden dadurch entlastet.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Sulfonylharnstoffe: Hypoglykämie durch Fasten?
Die Gefahr einer Hypoglykämie unter einer Sulfonylharnstofftherapie ist auch bei kurzfristigem Fasten für ältere Typ-II-Diabetiker äußerst gering. Wahrscheinlich schützt eine erhöhte Adrenalinaussschüttung vor dem Unterzucker.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Dosisfindung: Pharmakokinetisches Modell
Möglicherweise kann mit Hilfe theoretischer pharmakokinetischer Modelle der Therapieerfolg zuverlässig vorausgesagt werden. Die Berechnungen einer amerikanischen Arbeitsgruppe deckten sich mit den klinischen Daten einer Studie mit Levofloxacin.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Sulfonylharnstoffe: Hypoglykämie durch Fasten?
Die Gefahr einer Hypoglykämie unter einer Sulfonylharnstofftherapie ist auch bei kurzfristigem Fasten für ältere Typ-II-Diabetiker äußerst gering. Wahrscheinlich schützt eine erhöhte Adrenalinaussschüttung vor dem Unterzucker.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Antiretrovirale Chemotherapie: HIV-Infizierte leben länger
Eine Untersuchung an HIV-Infizierten außerhalb von klinischen Studien in der kanadischen Provinz British Columbia ergab eine verlängerte Überlebenszeit und AIDS-freie Überlebenszeit für neue Therapieregime. Die neuen Regime enthielten Lamivudin oder Stavudin, die älteren Zidovudin, Didanosin oder Zalcitabin.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Dosisfindung: Pharmakokinetisches Modell sagt Therapieerfolg voraus
Möglicherweise kann mit Hilfe theoretischer pharmakokinetischer Modelle der Therapieerfolg zuverlässig vorausgesagt werden. Die Berechnungen einer amerikanischen Arbeitsgruppe deckten sich mit den klinischen Daten einer Studie mit Levofloxacin.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
Alzheimer-Krankheit: Behandlung mit Acetylcholinesterase-Hemmern
Trotz intensiver Forschungsarbeiten ist die Ursache der Alzheimer-Krankheit weiterhin unbekannt. Eine kausale Therapie ist daher zur Zeit nicht möglich. Aus diesem Grund richtet sich das Interesse der pharmazeutischen Industrie auf Wirkstoffe, die das Fortschreiten dieser bei alten Menschen häufigen Krankheit hinauszögern können. Erfolgversprechend sind die neueren Acetylcholinesterasehemmer wie Metrifonat, denn damit gewinnen Alzheimer-Patienten kostbare, qualitativ noch hochwertige Jahre. Sowohl die Angehörigen als auch das Pflegepersonal werden dadurch entlastet.Show more07.06.1998, 15:17 Uhr
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