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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Was der neue AMTS-Aktionsplan in petto hat

Zum 1. April 2026 hat das Bundes­kabinett einen neuen Aktionsplan für Arzneimitteltherapiesicherheit beschlossen. Insgesamt 20 Maßnahmen sollen dazu beitragen, die AMTS zu stärken. Von den Ideen ist noch nichts in Stein gemeißelt: Die Ansätze werden zunächst erarbeitet bzw. erprobt.Show more
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Arzneimitteltherapiesicherheit
22.04.2026, 15:50 Uhr

Mometason zur Behandlung der allergischen Rhinitis

Seit Januar 1999 steht mit Mometason (Nasonex(r)) ein Glucocorticoid zur topischen Behandlung der allergischen Rhinitis zur Verfügung.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr
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Therapie der allergischen Rhinitis und Konjunktivitis

Azelastin (Allergodil(r)) ist ein starker selektiver Histamin H1-Rezeptorenblocker. Gleichzeitig hemmt Azelastin aber auch die Synthese und/oder Freisetzung vieler Mediatoren der allergischen Früh- und Spätreaktion. Azelastin ist daher sehr gut für die symptomatische Therapie der allergischen Rhinokonjunktivitis geeignet und steht als Tabletten, Nasenspray und ab 1. Februar 1999 auch als Augentropfen zur Verfügung.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr

Sichere Verhütung und schöne Haut

Belara(r), eine neue Pille, ist ab 1. Februar 1999 auf dem Markt. Belara(r) enthält 30 Ķg Ethinylestradiol und 2 mg Chlormadinonacetat. Infolge ihres antiandrogenen Effektes hat sie eine positive Wirkung auf die Haut.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr
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Tibolon in der Menopause

Die Organon GmbH hat vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die Zulassung für Tibolon (Liviella≠), ein hormonelles Arzneimittel zur Behandlung postmenopausaler Beschwerden, erhalten.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr

Neue Perspektiven durch Zanamivir

Mit dem Neuraminidase-Inhibitor Zanamivir wird Ende 1999 eine neue Substanz für Prophylaxe und Therapie der Virusgrippe zur Verfügung stehen. Damit wird erstmals eine praktikable kausale Therapie der Grippe ermöglicht. Außerdem bietet die neue Substanz sogar prophylaktischen Schutz für den Fall einer weltweiten Pandemie mit einem neuen Grippevirus, das möglicherweise von einer Impfung nicht mehr erfasst werden kann.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr
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Warum das Grippevirus so gefährlich ist

Alle Jahre wieder, nicht immer ganz pünktlich zur Weihnachtszeit, macht das Grippevirus Schlagzeilen. In diesem Winter ist bisher eine große Epidemie oder gar die gefürchtete weltweite Pandemie ausgeblieben, obwohl in manchen Massenmedien dramatische Szenarien beschrieben wurden. Doch auch ohne große Epidemie ist die Virusgrippe eine schwerwiegende, mitunter sogar tödliche Erkrankung, die leider viel zu oft verharmlost wird. Dabei beruht die besondere Gefährlichkeit des Grippevirus auf drei Eigenschaften: der Variabilität, dem Virusreservoir in Tieren und der Pathogenität.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr

Neuraminidase-Hemmer: Eine neue Waffe gegen Grippe?

Jahr für Jahr erkranken allein in den USA 10 bis 20% der Bevölkerung an Grippe. 20000 Todesfälle gehen dort jährlich auf das Konto von Influenza-Komplikationen. Zudem besteht jederzeit die Gefahr einer weltweiten Grippeepidemie. Ein wirksames Mittel zur Prophylaxe und Therapie der Grippe, der Neuraminidase-Hemmer Zanamivir, steht voraussichtlich ab der nächsten Wintersaison zur Verfügung.Show more
31.01.1999, 16:24 Uhr

Die Heuschnupfen-Saison beginnt: Wirksamer Pollenschutz für die Augen

Mitte Januar wurde von der Firma Dr. Mann Pharma das Antihistaminikum Azelastin in Form von Augentropfen (Handelsname Loxin≠) auf dem deutschen Markt eingeführt. Damit steht Pollenallergikern pünktlich zu Beginn der Heuschnupfensaison ein schnell und dauerhaft wirkendes Mittel gegen juckende, tränende und brennende Augen zur Verfügung.Show more
24.01.1999, 16:23 Uhr

State of the Art: Behandlung des Mammakarzinoms

In den letzten Jahren gab es zahlreiche neue Erkenntnisse zum biologischen Verhalten von Brustkrebs, seinen Risiko- und Prognosefaktoren. Diagnose- und Therapieverfahren wurden verfeinert und zum Teil erheblich verändert. Eine Übersicht im New England Journal of Medicine faßt den aktuellen Kenntnisstand zusammen.Show more
24.01.1999, 16:23 Uhr

Vitamin A: Von außen gegen Hautalterung, von innen gegen Wachstumsstörungen

Zu den Folgen eines Vitamin-A-Mangels gehören Wachstumshemmung, gestörte Zelldifferenzierung, erhöhte Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten sowie krankhafte Veränderungen des Auges. Vitamin A wird als Palmitat und Acetat auch in verschiedenen kosmetischen Produkten für Haar und Haut eingesetzt. Es unterstützt nämlich die Bildung und Differenzierung neuer Keratinozyten in der Basalschicht der Haut.Show more
24.01.1999, 16:23 Uhr

Behandlung des krankhaften Übergewichts: Sibutramin in Deutschland zugelassen

Sibutramin (Reductil®), ein Arzneimittel gegen krankhaftes Übergewicht, ist am 14. Januar 1999 vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen worden. Damit ist Deutschland das erste europäische Land, in dem Sibutramin zugelassen ist. Das verschreibungspflichtige Medikament ist ab 1. Februar in den deutschen Apotheken erhältlich.Show more
24.01.1999, 16:23 Uhr

Adenosinrezeptor-Antagonisten: Neuer Therapieansatz zur Behandlung von entzündl

Adenosin spielt im Körper nicht nur als Bestandteil der Energieüberträger ATP und ADP eine wichtige Rolle, sondern ist auch als Mediator an Immunprozessen beteiligt. Adenosin bindet an spezifische Adenosinrezeptoren und wirkt stark antientzündlich. Derzeit werden Substanzen entwickelt, die über Adenosinrezeptoren wirken und therapeutisch bei der Behandlung von rheumatoider Arthritis, entzündlichen Darm- oder Lungenerkrankungen, Asthma, Psoriasis, Sepsis und anderen Erkrankungen eingesetzt werden können.Show more
24.01.1999, 16:23 Uhr

Diätetische Empfehlung: Mehr Fisch auf den Tisch!

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie die Omega-6- und die Omega-3-PUFAs (polyunsaturated fatty acids) beeinflussen die Eigenschaften und Funktionen von Zellmembranen und wirken auf verschiedene hormonelle und immunologische Aktivitäten. Diese Fettsäuren können vom menschlichen Körper nicht vollständig selbst synthetisiert werden, kommen jedoch in hohen Konzentrationen beispielsweise in der Makrele oder im Hering sowie in Samen des Gurkenkrauts (Borretsch) oder der gelben Nachtkerze vor. Ein ernährungsbedingter Mangel führt zu Hautschäden, Wachstumsstörungen und Entzündungsprozessen.Show more
17.01.1999, 16:22 Uhr

Angsterkrankungen: Paroxetin zur Behandlung sozialer Phobien?

Eine dreimonatige Studie zeigte die Wirksamkeit des selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmers Paroxetin (Seroxat, Tagonis) bei generalisierten sozialen Phobien. In weiteren Untersuchungen müssen nun die Effektivität einer langfristigen Therapie und die Kombination von Paroxetin mit psychotherapeutischen Maßnahmen untersucht werden.Show more
17.01.1999, 16:22 Uhr

Antidepressiva: Milnacipran - ein neuer spezifischer Serotonin- und Noradrenalin

Milnacipran ist ein neues Antidepressivum, das eine ähnliche Wirkpotenz wie trizyklische Antidepressiva aufweist, aber besser verträglich ist.Show more
17.01.1999, 16:22 Uhr

Randnotiz: Wer schön sein will...

17.01.1999, 16:22 Uhr

Männlicher Haarausfall: Bringt Finasterid die Haarpracht zurück?

Finasterid (Propecia) ist das erste orale Arzneimittel zur Behandlung der androgenetischen Alopezie, dessen Wirksamkeit in klinischen Studien mit über 1000 Männern nachgewiesen ist. Der 5-Alpha-Reduktasehemmer hemmt die Bildung von Dihydrotestosteron, packt damit das Übel an der Wurzel und soll die verlorene Haarpracht zurückbringen.Show more
17.01.1999, 16:22 Uhr

Pharmaforschung: Neue Möglichkeiten bei der Suche nach Wirkstoffen

Während in den 50er Jahren noch die reine Chemie in der Arzneimittelforschung dominierte, veränderten sich in den 60er und 70er Jahren die Forschungsansätze deutlich. Wo bisher die Suche nach neuen Substanzen eher zufällig zum Nachweis ihrer pharmakologisch-biologischen Aktivität führte, konnten nun Wirkstoffe durch die wachsenden Kenntnisse über Rezeptoren und Enzyme erstmals aufgrund rationeller Erwägungen synthetisiert und getestet werden.Show more
10.01.1999, 16:22 Uhr

Chronisches Müdigkeitssyndrom: Glucocorticoide zur Therapie?

Hydrocortison verbessert einige Beschwerden des chronischen Müdigkeitssyndroms (chronic fatigue syndrom, CFS). Da aber unter der Therapie häufig eine adrenale Suppression eintritt, erscheint es zur Behandlung des chronischen Müdigkeitssyndroms ungeeignet.Show more
10.01.1999, 16:22 Uhr

DPhG Hamburg: Mikroflora des Dickdarms ermöglicht neue „intelligente“ Arzneif

Eine gezielte Wirkstoff-Freisetzung im Dickdarm mag auf den ersten Blick kaum realisierbar und zudem wenig brauchbar erscheinen. Doch ist dies durchaus praktikabel und eröffnet möglicherweise sogar Lösungen für einige klassische galenische Probleme. Die denkbaren Anwendungen gehen über die lokale Arzneistoffwirkung hinaus und betreffen sowohl Retardformulierungen als auch oral applizierbare Peptide.Show more
10.01.1999, 16:22 Uhr

Antigestagen Mifepriston: Abtreibungspille demnächst auch in Deutschland?

15 Jahre nach ihrer Entwicklung soll nun die Abtreibungspille Mifepriston (RU 486) europaweit zugelassen und dann auch in Deutschland eingeführt werden. Dafür machen sich jetzt zahlreiche Politiker stark. Viele Frauen begrüßen das neue Arzneimittel als schonende Alternative zur chirurgischen Abtreibung. Konservative Kreise befürchten, daß die moralischen Schranken für eine Abtreibung auf diese Weise herabgesetzt wurden. Die Pille entscheide jedoch nicht über das Ob, sondern das Wie des Abbruchs, so die Befürworter. Die Rechtslage ändert sich nicht.Show more
10.01.1999, 16:22 Uhr

Zigarettenrauch: Passivrauchen erhöht das Risiko für Lungenkrebs und Herzinf

Zahlreiche Untersuchungen haben bislang die Gefahren des Passivrauchens bestätigt. In zwei neuen Studien wird das relative Risiko eines Lungentumors durch Passivrauchen auf 1,24, das Risiko für eine ischämische Herzkrankheit auf 1,3 beziffert.Show more
10.01.1999, 16:22 Uhr

Entstehungsgeschichte eines neuen Arzneimittels: Nur wenige erreichen das Prü

Der durchschnittlich acht bis zu zehn Jahre dauernde Weg eines Wirkstoffes zum Medikament verläuft in Form eines Kreises: Während Forschung und Entwicklung zunächst die Grundlagen für die Substanz schaffen, kümmert sich die Produktion um deren Herstellung; das Marketing informiert Öffentlichkeit und Kunden, und die Verkaufsorganisation erwirtschaftet den Ertrag, mit dem insbesondere Forschung und Entwicklung rückfinanziert werden sollen. Allein dafür muß heute eine Summe von etwa 500 bis 700Millionen DM veranschlagt werden. Können erwarteter Nutzen, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit jedoch nicht deutlich nachgewiesen werden, kommt es schon vorher zu einem Abbruch der Entwicklungsarbeiten an dem Arzneimittel.Show more
10.01.1999, 16:22 Uhr

Prävention der Adipositas

Trotz hoher Adipositasprävalenz und geringer Behandlungserfolge gibt es weltweit kaum Untersuchungen zur Prävention der Adipositas. Die Prävention sollte schon im Kindesalter beginnen. Das Adipositasrisiko von Kindern wird besonders durch das Übergewicht mindestens eines Elternteils und das Geburtsgewicht bestimmt. Der Einfluß der Eltern umfaßt sowohl biologische als auch soziokulturelle Faktoren. Faktoren, welche den Erfolg einer Prävention unterstützen, sind häufige Interventionen, Miteinbeziehen der Eltern, praktische Hilfestellung, beispielsweise beim Einkauf oder Kochen, und soziale Unterstützung. Für zukünftige Präventionsmaßnahmen erscheint es notwendig, sowohl einen auf Populationen ohne definiertes Risiko als auch einen auf "Risikofamilien" (Familien mit adipösen Kindern und Eltern) bezogenen Ansatz zu versuchen. Die Erfahrungen der Kieler Adipositaspräventionsstudie (KOPS) zeigen, daß eine Adipositasprävention bei Kindern notwendig und erfolgreich ist.Show more
03.01.1999, 16:22 Uhr

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen erfassen und bewerten

Ein gewisses Risiko nimmt man bei einer Arzneimittelanwendung nach Abwägen des Nutzens in Kauf. Ein großer Teil der unerwünschten Arzneimittelwirkungen könnte jedoch vermieden werden. Dafür müßten Zahl und Qualität der Verdachtsmeldungen in Deutschland erheblich verbessert werden.Show more
03.01.1999, 16:22 Uhr

Piracetam schützt vor postoperativem Delir

Nootropika wie Piracetam eignen sich nicht nur zur Behandlung dementieller Syndrome. Dem Wirkstoff kommt auch Bedeutung zu, wenn es darum geht, ein postoperatives Delir zu verhindern. Das aber ist häufiger als vermutet: Bis zu 15 Prozent der Patienten reagieren nach der Narkose mit deliranten Symptomen.Show more
03.01.1999, 16:22 Uhr

Thrombotisch-thrombozytopenische Purpura im Zusammenhang mit Ticlopidin

Dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) liegen Veröffentlichungen [1, 2] sowie eine Bekanntmachung der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) aus dem Internet [3] vor, in denen über neue Erkenntnisse zur Häufigkeit und zum Eintretenszeitpunkt einer thrombotisch-thrombozytopenischen Purpura (TTP; Moschkowitz-Syndrom) im Zusammenhang mit der Anwendung von Ticlopidin berichtet werden.Show more
03.01.1999, 16:22 Uhr

Die Renaissance einer altbekannten Substanz

Bei Arsen denken die meisten Pharmazeuten eher an ein stark wirkendes Gift als an ein Arzneimittel. Das kann sich bald ändern. Amerikanische Krebsforscher haben jetzt nämlich die Arbeiten von chinesischen Wissenschaftlern bestätigt, die gefunden hatten, daß Arsentrioxid gegen eine spezielle Leukämieform wirksam ist. Bei elf von zwölf Patienten mit akuter Promyelozytenleukämie kam es nach einer entsprechenden Behandlung zu einer Remission, die 12 bis 39 Tage anhielt. Der Wirkmechanismus von Arsentrioxid ist noch nicht geklärt. Die Befunde sprechen dafür, daß die Wirkung dieser Substanz vor allem auf der Induktion des programmierten Zelltodes (Apoptose) beruht.Show more
03.01.1999, 16:22 Uhr

Protonenpumpenhemmer

In der oralen Medikation reicht es nicht aus, über einen potenten Wirkstoff zu verfügen; von vergleichbarer Wichtigkeit ist es, diesen Stoff in angemessener Zeit und im erforderlichen Umfang an seinen Wirkort zu bringen. Darin liegt die Aufgabe der Galenik, das heißt: Die Verfügbarkeit eines oral zugeführten Wirkstoffs wird in Ausmaß und Geschwindigkeit wesentlich von der galenischen Zubereitung bestimmt. In der vorliegenden Untersuchung wurden vier Präparate von drei Protonenpumpenhemmern (PPI), nämlich Lansoprazol, Omeprazol und Pantoprazol, auf ihre Freisetzung aus den jeweiligen Kapseln bzw. Tabletten in vitro getestet.Show more
03.01.1999, 16:22 Uhr
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Wegen personellen Ressourcen: „Der Plan wird scheitern“

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