Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Was der neue AMTS-Aktionsplan in petto hat
Zum 1. April 2026 hat das Bundeskabinett einen neuen Aktionsplan für Arzneimitteltherapiesicherheit beschlossen. Insgesamt 20 Maßnahmen sollen dazu beitragen, die AMTS zu stärken. Von den Ideen ist noch nichts in Stein gemeißelt: Die Ansätze werden zunächst erarbeitet bzw. erprobt.Show morearzneimittel-und-therapie
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Arzneimitteltherapiesicherheit
22.04.2026, 15:50 Uhr
Warum ein Schnupfen bei Kleinkindern keine Bagatelle ist
Während für Erwachsene ein Schnupfen zumeist eine banale Angelegenheit darstellt, kann dies für kleine Kinder eine ernsthafte, im Extremfall sogar lebensbedrohliche Erkrankung sein. Die vermeintliche Bagatellerkrankung verlangt daher bei Säuglingen und Kleinkindern besondere Aufmerksamkeit und eine konsequente Therapie, die alle bestehenden Möglichkeiten ausnutzt. Hierzu gehören auch schleimhautabschwellende Nasentropfen, die gute Erfolge erzielen und bei richtigem Gebrauch ohne Bedenken eingesetzt werden können.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Unliebsame Begleiter in der kalten Jahreszeit
Erkältungskrankheiten sind diejenigen Krankheiten, mit denen es der Hausarzt am häufigsten zu tun hat. Auch bei der Selbstmedikation in der Apotheke spielen Schnupfen, Husten und "grippale Infekte" eine herausragende Rolle, vor allem in der kalten Jahreszeit. Bereits mit wenigen zielgerichteten Fragen kann sich der Apotheker ein erstes Bild vom Krankheitszustand des Patienten machen. Harmlose Beschwerden lassen sich im Rahmen der Selbstmedikation behandeln. Sind die Symptome dagegen schwerwiegend oder dauern längere Zeit an, ist dem Patienten der Besuch bei seinem Hausarzt anzuraten.Show more13.12.1998, 16:21 Uhr
Neuer Protonenpumpeninhibitor Rabeprazol
Die Protonenpumpenhemmer haben sich gemausert. Nach anfänglichen Vorbehalten bei der Markteinführung der ersten Wirkstoffe gelten sie inzwischen nach Ansicht der Gastro-Liga als Medikamente der Wahl in der Therapie säurebedingter Erkrankungen, wie Refluxösophagitis und Magen- und Dünndarm-Ulzera. Der neue Protonenpumpeninhibitor Rabeprazol (Pariet(r)), der seit 1. Dezember 1998 im Handel ist, zeichnet sich durch einen schnellen Wirkungseintritt aus.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Umstellung auf Entacapon: aber wie?
Der COMT-Hemmer Tolcapon wurde vor kurzem wegen seiner leberschädigenden Wirkung vom Markt genommen (siehe DAZ 48, S. 12). Unsicherheit besteht nun darüber, wie die Patienten, die bislang Tolcapon erhalten haben, weiter behandelt werden sollen. Aussagefähige Studien darüber existieren nicht. Die Neurologen Prof. Dr. Günther Deuschl, Kiel, Prof. Dr. Werner Poewe, Innsbruck, und Prof. Dr. Wolfgang Oertel, Marburg, haben sich nun aufgrund ihrer Erfahrungen gemeinsam auf bestimmte (ungeprüfte) Vorgehensweisen geeinigt.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Behandlungserfolge mit Proteasehemmern stimmen optimistisch
Am 1. Dezember war Welt-AIDS-Tag. Die Tatsache, daß sich die Zahl der Todesfälle und der schweren, AIDS-assoziierten Erkrankungen dramatisch reduziert hat, gibt Anlaß zu verhaltenem Optimismus. Auch viele der bedrohlichen Begleiterkrankungen sind zu Raritäten geworden. Hierfür ist vor allem die schlagkräftige Kombinationstherapie mit Proteasehemmern verantwortlich. Das derzeit vielversprechendste Therapieschema besteht in der Kombination zweier Nukleosidanaloga mit einem Proteasehemmer.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Exitus letalis nach Einnahme von Viagra(r)
Das Spektrum der durch Arzneimittel verursachten schweren Hautreaktionen umfaßt drei Erkrankungsbilder: 1.Erythema exsudativum multiforme majus (EEMM), 2.Steven-Johnson-Syndrom (SJS), 3.Toxische Epidermale Nekrolyse (TEN; früher: medikamentöses Lyell-Syndrom). Bereits 1984 und 1991 hatte die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) über diese oft, allerdings nicht ausschließlich im Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel, vorkommenden schweren Hautreaktionen berichtet. Nachfolgend wird über die in diesem Zusammenhang wichtigsten Risiko-Medikamente und die Organisation diesbezüglicher Meldungen informiert.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Neue Optionen in der Hochdrucktherapie
Nur bei bestenfalls jedem zweiten Hypertoniker wird eine ausreichende Blutdruckkontrolle erreicht. Ursache ist meist eine unzureichende Compliance infolge unerwünschter Nebenwirkungen. Es besteht somit noch eindeutig Bedarf für neue Antihypertensiva. Zwei neue Wirkstoffe, der Calciumantagonist Lacidipin und der Angiotensin-1-Rezeptorantagonist Telmisartan, wurden bei der Hochdruckligatagung 1998 in Freiburg vorgestellt.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Therapiestandards und Neuentwicklungen bei Darmkrebs
Anders als vor 15 Jahren beschränkt man sich bei der Behandlung von Kolorektalkarzinomen nicht mehr auf die Operation. Welche Nachbehandlungen heute Standard sind und welche neuen Substanzen die Therapie in den nächsten Jahren verändern könnten, erläuterte Dr. Andreas Harstrick, Essen, bei einer Veranstaltung der Apothekerkammer Westfalen-Lippe.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Arzneimittelinduzierte schwere Hautreaktionen
Das Spektrum der durch Arzneimittel verursachten schweren Hautreaktionen umfaßt drei Erkrankungsbilder: 1.Erythema exsudativum multiforme majus (EEMM), 2.Steven-Johnson-Syndrom (SJS), 3.Toxische Epidermale Nekrolyse (TEN; früher: medikamentöses Lyell-Syndrom). Bereits 1984 und 1991 hatte die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) über diese oft, allerdings nicht ausschließlich im Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel, vorkommenden schweren Hautreaktionen berichtet. Nachfolgend wird über die in diesem Zusammenhang wichtigsten Risiko-Medikamente und die Organisation diesbezüglicher Meldungen informiert.Show more06.12.1998, 16:21 Uhr
Spendebereitschaft rettet Leben
Allein in Deutschland werden jährlich etwa 2300 Nieren, 580 Herzen, 780 Lebern und 4000 Augenhornhäute transplantiert. Allerdings stehen rund fünfmal so viele Patienten auf der Warteliste für eine Nierentransplantation, und rund doppelt so viele Patienten warten auf ein Spenderorgan für eine Herz- oder eine Lebertransplantation. Nicht wenige davon müssen wegen des Mangels an Spenderorganen vorzeitig sterben. Nur 65% aller Deutschen sind zu einer Organspende bereit, aber 95% möchten im Krankheitsfall ein Organ transplantiert bekommen.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Heilkraft des Salzes wird unterschätzt
Eine Art Renaissance erlebt derzeit die Salztherapie, also die Anwendung von Salz in Form von Tinkturen, Inhalationen, Bädern oder, sehr aktuell, in Form der regelmäßigen Nasenspülung mit isotoner Salzlösung zur Vorbeugung von Erkältungen. Seit vielen Jahrhunderten schon ist die Heilkraft des Salzes bekannt und wird in der Balneologie genutzt. Nachdem sich die heilenden Effekte nicht generell nach schulmedizinischen Kriterien fassen ließen, gerieten die Verfahren aber in Vergessenheit. Eine neue Theorie geht nun davon aus, daß Salzbäder nicht bei allen Menschen gleich wirksam sind. Ähnlich wie es von der Homöopathie bekannt ist, scheinen ihre heilenden Effekte von der konstitutionellen Verfassung des Patienten abhängig und vor allem bei einer "lymphatischen Diathese" indiziert zu sein. Bei der Salztherapie handelt es sich somit um ein Behandlungsprinzip, das nicht nur gezielt bei bestimmten Erkrankungen angezeigt ist, sondern auch wenn es gilt, eine allgemein den Organismus stärker "tonisierende" Wirkung zu vermitteln.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Basiliximab - neuer monoklonaler Antikörper gegen T-Zell-Rezeptor
Die Transplantationsmedizin hat seit der ersten klinisch erfolgreichen Nierentransplantation 1954 eine stürmische Entwicklung genommen. Dies ist vor allem auf die Erfolge der immunsuppressiven Behandlung zurückzuführen. Jetzt wurde das neue Immunsuppressivum Basiliximab (Simulect(r)) eingeführt. Der monoklonale Antikörper richtet sich gegen einen T-Zell-Rezeptor, der maßgeblich an der Immunabwehr beteiligt ist. Basiliximab ist seit November 1998 zunächst für die Nierentransplantation zugelassen. Mit der Zulassung für Herz- und Lebertransplantationen wird in den nächsten Jahren gerechnet.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Vitamin D und Calcium halbieren das Sturzrisiko
Eine Vitamin-D-Prophylaxe, wie sie für Säuglinge selbstverständlich ist, sollten in Zukunft auch deren Großeltern durchführen. Denn sie können so ihr Risiko für gefährliche Schenkelhalsfrakturen reduzieren. Diese Konsequenz läßt sich aus einer jüngst in Bad Pyrmont durchgeführten Interventionsstudie zur Wirkung von Calcium und Vitamin D ableiten.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Pharmazeutische Betreuung von Krebspatienten
Studien zur Pharmazeutischen Betreuung haben bereits verschiedene Patientengruppen erfaßt. Krebspatienten standen noch nicht im Mittelpunkt einer solchen Studie. Frau Prof. Marion Schaefer von der Arbeitsgruppe Arzneimittelepidemiologie/Sozialmedizin an der Humboldt-Universität Berlin faßte zusammen, was für die Pharmazeutische Betreuung von Krebspatienten wichtig sein könnte.Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Misteltherapie bei Krebserkrankungen
Mistelpräparate sind als Anthroposophika, Homöopathika oder Phytotherapeutika im Rahmen der "besonderen Therapierichtungen" zugelassen. Sie genießen also einen Sonderstatus; anstelle eines Wirksamkeitsnachweises genügen bei diesen Arzneimitteln begründete Wirksamkeitsvermutungen für die Zulassung. Kann man Krebspatienten die Misteltherapie jedoch guten Gewissens empfehlen?Show more29.11.1998, 16:20 Uhr
Knorpel stabilisieren, Nebenwirkungen reduzieren
Rheumakranke können hoffen, die Forschung der NSAR, der nichtsteroidalen Antirheumatika ist in Bewegung gekommen. Zum einen hoffen die Pharmakologen, die bei NSARs unerwünschten Wirkungen drastisch zu reduzieren, zum anderen werden neue Medikamente entwickelt, die den Knorpel in den Gelenken schützen.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Aggressive Cholesterinsenkung nützt dem Herzen
Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit haben einen signifikanten kardiovaskulären Nutzen durch eine aggressive LDL-Cholesterin-Senkung (LDL-C, auch als "schlechtes" Cholesterin bezeichnet) auf Werte unter 100 mg/dl (2,6 mmol/l). Die Ergebnisse der AVERT-Studie (Atorvastatin Versus Revascularisation Treatments) zeigen, daß 87% der in die Atorvastatin-Gruppe randomisierten Patienten keine kardiovaskulären Ereignisse erlitten, obwohl sie an Stelle der eigentlich empfohlenen Ballondilatation die medikamentöse Therapie für die Dauer der 18monatigen Studienzeit erhielten.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Efavirenz: HIV-Patienten profitieren von einmal täglicher Einnahme
Der nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NNRTI) Efavirenz (DMP 266) ist das erste HIV-Therapeutikum, das nur einmal täglich eingenommen werden muß. Efavirenz wurde von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) im September 1998 zugelassen; in Deutschland wird Efavirenz von DuPont Pharma, Bad Homburg, voraussichtlich im Frühjahr 1999 unter dem Warenzeichen Sustiva(r) in den Markt eingeführt.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Entacapon: peripher wirksamer COMT-Hemmer
Nach Tolcapon, das jetzt vom Markt genommen wurde, ist Ende Oktober mit Entacapon (Comtess(r)) der zweite COMT-Hemmer zur Therapie des Morbus Parkinson eingeführt worden. Er zeichnet sich durch eine bessere Verträglichkeit aus. Insbesondere scheint die Häufigkeit gravierender Diarrhöen seltener zu sein. Schwere Leberschäden, wie sie unter Tolcapon beschrieben wurden, sind zumindest bislang noch nicht aufgetreten.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Wie läßt sich unfreiwilliger Urinverlust verhindern?
Neben absorbierenden Einlagen, Beckenboden- und Toilettentraining stehen zahlreiche Pharmaka zur Behandlung von Harninkontinenz zur Verfügung. Der Erfolg einer Medikation hängt von Art und Ursache des unfreiwilligen Urinverlusts ab. Deshalb sollte zuvor möglichst eindeutig geklärt sein, um welche Form der Inkontinenz es sich handelt.Show more22.11.1998, 16:20 Uhr
Per Familienuntersuchung das persönliche Risiko abschätzen
Meist wissen wir, welche Krankheiten "in der Familie liegen", eine gezielte Analyse der persönlichen Konsequenzen aber erfolgt nicht. Das könnte sich nun ändern. Denn in Berlin-Buch wurde ein computergestütztes Programm zur Familienuntersuchung entwickelt, mit dem sich das persönliche Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen genauer bestimmen läßt.Show more15.11.1998, 16:20 Uhr
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