Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreamk
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22.04.2026, 08:55 Uhr
Eptifibatid: Zulassung rückt näher
Das CPMP (Committee for Proprietary Medicinal Products) der europäischen Bewertungsstelle EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat die Zulassung des GP IIb/IIIa-Hemmers Eptifibatid (Integrilin(r)) zur Infarkt-Prävention bei Patienten mit instabiler Angina pectoris/Non-Q-Wave-Myokardinfarkt, allgemein als akutes koronares Syndrom bezeichnet, empfohlen.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Früherkennung verbessert die Lebensqualität
Ab Anfang April dieses Jahres startet die Deutsche Parkinson Vereinigung e.V., Neuss, zusammen mit dem Förderkreis der pharmazeutischen Industrie die Aktion "Hinsehen - handeln - helfen". Ein Informationsmobil mit Ärzten und Apothekern wird in 10 deutschen Städten haltmachen und die Öffentlichkeit über das Thema Parkinson informieren. Der Schwerpunkt der Aktion ist die Früherkennung der Parkinson-Krankheit.Show more14.03.1999, 16:22 Uhr
Neue Ansätze in der differenzierten Opioid-Therapie
Der Stellenwert der Opioide in der modernen Schmerztherapie ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Immer mehr Ärzte folgen den Empfehlungen der Fachgesellschaften und wenden das WHO-Stufenschema konsequent an. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung haben die neueren retardierten Opioid-Formulierungen, die eine optimierte und differenzierte Therapie nach den Bedürfnissen des Patienten ermöglichen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Erfolgreiche Behandlung ist Pflicht
-Ein weit verbreitetes, in seinen Folgen trauriges, unter allen Umständen aber hochlästiges Übel - so beschrieb von Rauma, Minister der Geistlichen-, Unterricht- und Medizinalangelegenheiten, die -habituelle Leibesverstopfung im Jahr 1851. Daran hat sich wenig geändert. In Arztpraxen und Apotheken klagen auch heute viele Menschen über eine Obstipation. Die üblichen Tips - Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung - helfen gerade Älteren oft nicht weiter. Bei Senioren und Seniorinnen mit chronischer Obstipation ist der Griff zum Laxans oft kaum zu umgehen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Mit einem Mittel Entzündung hemmen und Symptome bekämpfen
Im neuen Asthmamedikament Viani® ist das Glucocorticoid Fluticason mit dem Beta2-Sympathomimetikum Salmeterol kombiniert. Bei zweimal täglicher Anwendung wird die Entzündung langfristig gehemmt, und die Symptome werden wirkungsvoll unterdrückt. Viani® hat die EU-Zulassung erhalten und soll zum 1. April 1999 in Deutschland eingeführt werden.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Bisoprolol bei Herzinsuffizienz: nicht für alle geeignet
Die CIBIS(Cardiac Insufficiency Bisoprolol Study-)II-Studie hat erhärtet, was sich bereits in CIBIS andeutete: Herzinsuffiziente Patienten, die zusätzlich mit dem Betablocker Bisoprolol behandelt werden, leben im Durchschnitt länger und müssen seltener ins Krankenhaus eingeliefert werden. Betablocker haben damit durchaus ihren Stellenwert auch in der Therapie der Herzinsuffizienz. Allerdings muss genau darauf geachtet werden, wer damit behandelt wird, denn nicht jeder Patient profitiert. Inzwischen wurde die Zulassung von Bisoprolol zur Behandlung der Herzinsuffizienz beantragt.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Hebt Tibolon die Stimmung?
Tibolon ist ein synthetisches Steroid mit einer schwachen östrogenen, gestagenen und auch androgenen Partialwirkung, das in vielen Ländern, beispielsweise den Niederlanden und Großbritannien, bereits seit zehn Jahren zur Behandlung menopausaler und postmenopausaler Beschwerden eingesetzt wird. Unter dem Warenzeichen Liviella® wird Tibolon jetzt auch in Deutschland eingeführt. Tibolon ist für die postmenopausale Patientin ähnlich wie die Östrogen-Gestagen-Kombinationstherapie vorgesehen.Show more07.03.1999, 16:22 Uhr
Neues Basistherapeutikum: Leflunomid bei rheumatoider Arthritis
Mit Leflunomid (Arava®) kommt voraussichtlich im Lauf des Jahres ein neues Basistherapeutikum zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis auf den Markt. Es scheint die Vermehrung von aktivierten Lymphozyten zu bremsen, indem es die Pyrimidin-Synthese hemmt. In Phase-II- und soeben abgeschlossenen Phase-III-Studien besserte Leflunomid die Gelenksymptome und war relativ gut verträglich.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Rückfallfieber: Wie Borrelien das Immunsystem austricksen
Die zu den Schraubenbakterien zählenden Borrelien verwirren die Mediziner seit Jahrhunderten mit einem Spektrum sehr unterschiedlicher Krankheitsformen. Schon im Altertum war das Rückfallfieber bekannt. Die auslösenden Borrelienarten werden entweder durch Kleiderläuse oder durch Zecken übertragen. Die durch den Wirtswechsel geforderte Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche biologische Milieus hat die Krankheitserreger veranlasst, sich mit einem ungewöhnlichen Mechanismus vor den Angriffen des Immunsystems zu schützen. Wie die sogenannte Antigenvariation funktioniert, konnte kürzlich geklärt werden.Show more28.02.1999, 16:25 Uhr
Hoffnung durch eine neue Vakzine
Vor 25 Jahren entdeckten australische Virologen bei der elektronenmikroskopischen Untersuchung von Stuhl eines Kindes mit schwerem Durchfall winzige radförmige Gebilde. Da es sich um Viren mit einer doppelsträngigen RNS handelte, wurden sie als Rotaviren bezeichnet und der großen Familie der Reo-(Respiratory enteric orphan-)Viren zugeordnet.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Filgrastim für Patienten mit akuter myeloischer Leukämie zugelassen
Das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) hat jetzt der Anwendung des Granulozyten-Kolonien stimulierenden Faktors Filgrastim (Neupogen≠) bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) zugestimmt. Aufgrund dieser Zulassungserweiterung dürfen jetzt auch Patienten, die an AML erkrankt sind, zur Prophylaxe oder zur Therapie einer Neutropenie mit Filgrastim behandelt werden. Umfangreiche klinische Studien haben gezeigt, dass Filgrastim bei Patienten mit AML die Dauer schwerer Neutropenien und infektionsbedingter Komplikationen signifikant verringern kann.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Skabies weiter auf dem Vormarsch
Infektionen mit Krätzmilben (Skabies) breiten sich in Deutschland immer weiter aus. Häufig wird die Infektion zu spät oder gar nicht diagnostiziert. Wenn sie dennoch rechtzeitig erkannt wird, ergeben sich nicht selten Probleme bei der Therapie. Denn vor allem Kinder, Schwangere oder Stillende sollten nicht mit topischen Wirkstoffen behandelt werden, die die Gefahr der Resorption in sich bergen.Show more21.02.1999, 16:25 Uhr
Efavirenz-Kombinationstherapie: 48-Wochen-Daten belegen gute Wirksamkeit
Mit der täglichen Einmalgabe des nicht nukleosidischen Reverse-Transkriptase-Hemmers Efavirenz (Sustiva™, in Deutschland noch nicht auf dem Markt) kann im Rahmen einer HIV-Therapie eine statistische signifikant höhere dauerhafte Viruslastunterdrückung erzielt werden als mit einer herkömmlichen proteaseinhibitorhaltigen Kombinationstherapie. Das zeigten Daten, die während der sechsten Konferenz zu Retroviren und opportunistischen Infektionen in Chicago vorgestellt wurden.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Varizellen: „Kinderkrankheit“ mit gefährlichen Folgen
Varizellen-Infektionen gelten allgemein als harmlos, jedoch können sie für bestimmte Personengruppen lebensgefährliche Auswirkungen haben. Vor allem für seronegative Patienten mit Leukämie oder malignen Tumoren, für Personen mit bevorstehender immunsuppressiver Therapie (z.B. vor einer Organtransplantation) sowie für Patienten mit ausgeprägter Neurodermitis stellen Windpocken ein hohes oder sogar tödliches Gesundheitsrisiko dar.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Melatonin
Von Th. H. Lippert, H. Seeger, A. O. Mueck | Melatonin wurde in den letzten Jahren als Wundermittel mit einem spektakulären Wirkungspotential angepriesen. Vom klinisch-pharmakologischen Standpunkt aus existieren aber für keine der propagierten Anwendungsmöglichkeiten ausreichende wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse. Nur für Schlafinduktion und Jet-lag-Syndrom gibt es klare Hinweise für eine Wirkung auch beim Menschen. Da das Nebenwirkungsspektrum von Melatonin noch weitgehend unbekannt ist, wäre eine Einnahme erst nach Vorliegen von Studien nach good clinical practice (GCP) mit Evaluierung von Effektivität sowie akuter und chronischer Toxizität zu rechtfertigen.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Emedastin gegen juckende Augen
Gräser, Samen, Pollen Ų dem Allergiker wird der Frühling zur Qual. Mit roten, tränenden und vor allem unerträglich juckenden Augen bezahlt er den Auszug in die freie Natur. Jeder fünfte Deutsche und bis zu einem Viertel der US-amerikanischen Bevölkerung sollen von der allergischen Konjunktivitis betroffen sein.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Behandlung von Herzrhythmusstörungen: Medikamente sind in den Hintergrund getre
Ein deutlicher Wandel hat sich bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen vollzogen. Wurde früher primär antiarrhythmisch mit Hilfe von Medikamenten therapiert, so richtet sich das Augenmerk nunmehr gezielter auf die Therapie der Grunderkrankung. Ist eine antiarrhythmische Behandlung indiziert, so erfolgt diese zunehmend nichtmedikamentös, etwa mit der Hochfrequenzstrom-Ablation oder durch Implantation eines Kardioverter-Defibrillators.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
HIV-Therapie: Einfache und wirksame antiretrovirale Behandlung mit Abacavir
Seit Einführung des HAART-Konzepts (Highly Active Antiretroviral Therapy), bei dem mehrere antiretrovirale Medikamente mit unterschiedlichem Wirkmechanismus miteinander kombiniert werden, geht die Zahl der Neuerkrankungen an AIDS in den Industrieländern deutlich zurück. Ein Problem der Behandlung ist die Medikamententreue, was angesichts der oftmals komplexen Einnahmemodi und Anzahl der Tabletten nicht verwundert. Ein Anliegen von HIV-Experten und Patienten ist daher die Vereinfachung der Therapieschemata.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
HIV-Infektion: Die AIDS-Therapie muss optimiert werden
Durch eine moderne Therapie kann heute das durch die HIV-Infektion geschädigte Immunsystem zumindest teilweise wiederhergestellt werden. Allerdings haben die neuen Arzneimittel auch unerwünschte Wirkungen, beispielsweise das Lipodystrophie-Syndrom, das als Nebenwirkung einer Therapie mit Proteaseinhibitoren auftreten kann.Show more14.02.1999, 16:25 Uhr
Dem Schicksal entrinnen - die Tragödie meistern
Durch die seit 1996 erheblich verbesserten Therapiemöglichkeiten hat sich die Lebenserwartung von HIV-Infizierten und AIDS-Patienten entschieden verbessert. Trotz dieser erfreulichen Situation sind neue Probleme entstanden. Mit der verlängerten Lebenszeit häufen sich zum Beispiel bei den HIV-Infizierten die Fälle von Hepatitis-C-Erkrankungen, die sich schwer behandeln lassen und oftmals tödlich verlaufen.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Für zu viele noch ein Tabuthema
Die Harninkontinenz ist keine lebensbedrohliche Krankheit. Vielen gilt sie sogar nur als harmlose Befindlichkeitsstörung. Trotzdem schränkt die Harninkontinenz im hohen Maße die Lebensqualität der Betroffenen ein. Die medizinische Versorgung harninkontinenter Menschen in Deutschland ist weiterhin ungenügend. Das hat im wesentlichen zwei Gründe: Zum einen empfinden viele der Betroffenen Scham, sich ihrem Arzt anzuvertrauen. Zum anderen fehlt einem Großteil der Ärzte und des Pflegepersonals das nötige Wissen, die verschiedenen Formen der Harninkontinenz zu erkennen und angemessen zu behandeln.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Finasterid verhilft zu neuer Haarpracht
Jahrzehntelang haben unzählige Männer mit vorzeitiger Glatzenbildung vergeblich auf eine wirksame Therapie gewartet. Jetzt ist Abhilfe in Sicht: Mit der kürzlich erfolgten Zulassung des Wirkstoffs Finasterid in der Dosierung von 1 mg (Propecia(r)) ist die ersehnte Hilfe seit dem 18. Januar 1999 nun auch in deutschen Apotheken erhältlich.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Betaferon für die Behandlung der sekundär progredienten Multiplen Sklerose zug
Die EU-Kommission hat am 26. Januar 1999 Betaferon((r)) (Interferon beta-1b, Schering AG) für die Behandlung der sekundär progredienten Multiplen Sklerose (MS) zugelassen. Das bedeutet, dass europäische Patienten nun die Möglichkeit haben, mit dem ersten Arzneimittel behandelt zu werden, das sowohl für die schubförmig-remittierende MS als auch für die weiter fortgeschrittene Form, die sogenannte sekundär progrediente MS, zugelassen ist.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
Insulin lispro plus Verzögerungsinsulin
Eine optimale Stoffwechseleinstellung ist bei Diabetes mellitus der beste Schutz vor Spätfolgen. Oft ist dies auch bei Typ-II-Diabetikern nur durch die Gabe von Insulin zu erreichen. Neue Insulinmischungen, in denen das rasch wirksame Insulin lispro mit einem Verzögerungsinsulin kombiniert ist, (Humalog(r) Mix 25 und Humalog(r) Mix 50) vereinfachen nicht nur die Insulintherapie, sondern verbessern auch den Stoffwechsel.Show more07.02.1999, 16:25 Uhr
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