Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreamk
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22.04.2026, 08:55 Uhr
Schmerzmittelverbrauch im internationalen Vergleich: Deutschland an vorletzter S
Der Pro-Kopf-Verbrauch an Analgetika blieb in Westdeutschland seit 1980 auf ungefähr konstantem Niveau mit umgerechnet etwa 60 Einzeldosen pro Einwohner. Somit rangiert Deutschland im internationalen Vergleich beim Pro-Kopf-Verbrauch an vorletzter Stelle.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Typ-II-Diabetes: Neue therapeutische Ansätze mit Glucagon-ähnlichen Peptiden
Das Glucagon-ähnliche Peptid GLP-1 wirkt insulinotrop und kann auch bei therapieresistentem Typ-II-Diabetes den Blutzuckerspiegel senken. Da seine Wirkung glucoseabhängig ist, treten praktisch keine Hypoglykämien auf. Aufgrund seiner extrem kurzen Halbwertszeit ist GLP-1 als Therapeutikum ungeeignet; daher werden zur Zeit neue Strategien entwickelt, um die GLP-1-Wirkungen zu nutzenShow more26.09.1999, 15:23 Uhr
Nahrungsergänzung: Wieviel Vitamin C ist nötig?
Den jüngsten Empfehlungen zufolge reicht eine tägliche Vitamin-C-Zufuhr von 100 bis 200 mg aus, um den Organismus optimal zu versorgen; Mengen von mehr als 1000 mg sollten vermieden werden. Der Vitaminbedarf sollte nach Möglichkeit über den Tag verteilt in fünf Portionen mit Gemüse, Salat und Früchten gedeckt werden.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Typ-II-Diabetes: Unzureichender Erfolg mit Monotherapien
Im Hinblick auf den Langzeiterfolg sind bei der Behandlung des Typ-II-Diabetes medikamentöse Maßnahmen der diätetischen Therapie überlegen. Allerdings sinkt die Erfolgsquote der medikamentösen Monotherapie kontinuierlich. Für gute Langzeitergebnisse müssen Antidiabetika mit unterschiedlichen Wirkmechanismen kombiniert werden.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Kutanes Strahlensyndrom: Strahlenschäden rechtzeitig behandeln
In der Medizin können Strahlen nicht nur heilen, sie können auch schädigen, insbesondere gilt das für ionisierende Strahlen, z.B. in der Krebstherapie oder in der Röntgendiagnostik. Schwere Strahlenschäden können insbesondere an der Haut auftreten.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
Onkologie: Fatigue, die totale Erschöpfung bei Krebspatienten
Etwa 70 bis 80% aller Krebspatienten leiden unter Fatigue, einer lähmenden Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Antriebsschwäche. Obwohl dieses Symptom so verbreitet ist und eine enorme Belastung für die Betroffenen darstellt, hat man sich erst in jüngster Zeit damit auseinandergesetzt und nach Behandlungsmöglichkeiten gesucht. Als ein entscheidender Ansatzpunkt hat sich die bei vielen Tumorpatienten bestehende Blutarmut herauskristallisiert; durch die Kontrolle der Anämie lässt sich oft eine signifikante Besserung der Fatigue erreichen.Show more26.09.1999, 15:23 Uhr
EU-Zulassung für Lamivudin: Erstes orales Hepatitis-B-Therapeutikum
Lamivudin (Zeffix®), ein orales Hepatitis-B-Therapeutikum, wurde nach einer Mitteilung der GlaxoWellcome am 29. Juli 1999 in der Europäischen Union zur Behandlung der chronischen Hepatitis B bei Erwachsenen zugelassen.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Raloxifen: Knochendichte wird erhöht
Raloxifen reduziert durch Osteoporose bedingte Wirbelkörperfrakturen bei postmenopausalen Frauen signifikant und führt zu einer deutlichen Erhöhung der Knochendichte. Dies belegt die Zwischenauswertung einer großen internationalen Osteoporosestudie, an der 7705 postmenopausale Frauen teilnahmen. Nach einer 36-monatigen Studienlaufzeit wurden die Daten nun erstmals publiziert.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Adipositas: Fünf Säulen gegen zu viel Fett
"Ich soll abnehmen" - mit diesem zweifellos guten Rat ihres Arztes kommen viele Übergewichtige in die Apotheke. Aber wie? Allzu häufig kommt es nach Diäten zum Jo-Jo-Effekt: Das Gewicht geht runter und wieder rauf. Seit einem Jahr kann mit Orlistat die Gewichtsreduktion unterstützt werden. Mit Erfolg, wie die Erfahrungen zeigen. Wichtig ist jedoch, dass die medikamentöse Therapie in ein Gesamtprogramm integriert ist.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Brustkrebs: Das Verständnis von der Krankheit wandelt sich
Das Verständnis für die Entstehungsmechanismen von Brustkrebs hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt: Brustkrebs wird heute nicht mehr als eine lokale, sondern als eine systemische Erkrankung verstanden. Das hat Konsequenzen für die Therapie.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Influenza: Besser gerüstet durch Impfung und kausale Therapie
Noch nie zuvor hatten die Influenzaviren kurz vor Saisonbeginn so schlechte Karten wie in diesem Jahr. Denn erstmals steht nicht nur eine Prophylaxe durch die Impfung zur Verfügung, sondern auch eine kausale Therapie mit dem Virostatikum Zanamivir (Relenza®), das im Juni 1999 die EU-Zulassung erhalten hat und in den nächsten Wochen in den Handel kommen wird.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Die MORE-Studie: Raloxifen senkt Brustkrebsrisiko
Brustkrebs wirkungsvoll vorbeugen können! Ob dieser Traum jemals Realität werden wird, ist derzeit völlig offen. Es gibt jedoch ernsthafte Bestrebungen in diese Richtung. Im Visier haben die Forscher die selektiven Östrogenrezeptormodulatoren, kurz "SERM" genannt. Die MORE (Multiple Outcomes of Raloxifene Evaluation)-Studie, in der die Präventivwirkung von Raloxifen untersucht wurde, zeigte nun, dass die Spur prinzipiell stimmen könnte.Show more19.09.1999, 15:23 Uhr
Säuglingsnahrung: Intelligentere Kinder durch mehrfach ungesättigte Fettsäure
Die ideale Nahrung für Säuglinge ist die Muttermilch. "Stillen Sie" lautet deshalb inzwischen die einhellige Empfehlung der Kinderärzte für werdende Mütter. Ist das nicht möglich, sollte zumindest eine Säuglingsnahrung gewählt werden, die in ihrer Zusammensetzung der Muttermilch weitestgehend entspricht. Oft mangelt es den Formelnahrungen allerdings an langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das ist nicht unkritisch, denn insbesondere Docosahexaensäure ist für die Entwicklung des Säuglings wichtig.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
Neues Wirkprinzip bei rheumatoider Arthritis: Leflunomid hemmt die Krankheitspro
Leflunomid ist ein neues, hoch wirksames Basistherapeutikum, das die Symptome der rheumatoiden Arthritis deutlich verbessert. Es verlangsamt die röntgenologisch nachweisbare Progression der Erkrankung, verbessert die Funktionsfähigkeit der Gelenke und damit auch die Lebensqualität der Patienten. Leflunomid hat am 8. September die europäische Zulassung erhalten und soll am 4. Oktober unter dem Warenzeichen Arava≠ in Deutschland eingeführt werden.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
Nachweis von Bakterien: Eine diagnostische Revolution bahnt sich an
In der Diagnostik bakterieller Erkrankungen bahnt sich derzeit eine Revolution an, vergleichbar mit den epochalen Entdeckungen von Robert Koch und seinen Mitstreitern, als es diesen vor rund 100 Jahren gelang, Bakterien in vitro anzuzüchten und sie durch komplizierte Färbetechniken unter dem Mikroskop sichtbar zu machen.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
R. Kaul, N. LagoniWeidenrinde - Renaissance eines Ph
Weidenrinde enthält verschiedene glucosidische Derivate des Salicylalkohols (Saligenins), die seine therapeutische Wirksamkeit bestimmen. Der Extrakt gilt als Prodrug, weil er erst nach verschiedenen enzymatischen Reaktionen physiologisch wirksam wird. Die Glucoside passieren Mund und Magen unverändert und werden erst im Darm gespalten, worauf ihre Bestandteile resorbiert werden. Anschließend wird das Saligenin in der Leber zu Salicylsäure oxidiert, die durch die Hemmung der Cyclooxygenase indirekt analgetisch wirkt. Anders als Acetylsalicylsäure oder Natriumsalicylat, die nach ihrer Umwandlung in Salicylsäure die gleiche Wirkung entfalten, hemmt Weidenrindenextrakt nicht die Cyclooxygenase in der Magenwand; deren intakte Funktion ist sehr wichtig, weil sie den Magen vor peptischen Läsionen schützt. Aufgrund dieses fehlenden Nebenwirkungspotentials bietet Weidenrindenextrakt einen therapeutischen Vorteil gegenüber synthetischen Salicylaten.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
E. Langner, H. SchilcherPropolis – Qualität u
Propolis findet in der Erfahrungsheilkunde und Volksmedizin in einer Vielzahl kosmetischer und pharmazeutischer Zubereitungen bei den unterschiedlichsten Indikationsgebieten Verwendung, beispielsweise zur antimikrobiellen Therapie. Die Anwendung erfolgt allerdings ohne ausreichende Kenntnis der Wirkprinzipien. Die unkritische Verwendung von Propolis ist nicht nur wegen der Unkenntnis über die wirksamkeitsmitbestimmenden Bestandteile problematisch, sondern insbesondere wegen der starken Unterschiede in der qualitativen und quantitativen Zusammensetzung der Propolis-Chargen des Marktes. Dies hängt vom Sammelzeitpunkt sowie vom Herkunftsort ab. Somit ist nicht jedes Propolis-Muster für medizinische bzw. pharmazeutische Zwecke gleichermaßen geeignet. Bisher sind in Propolis über 150 Inhaltsstoffe identifiziert worden. Nur wenige Bestandteile sind allerdings isoliert worden. Eigene Untersuchungen zur phytochemischen Zusammensetzung und eigene Studien zur antimikrobiellen und antiviralen Wirkung der unterschiedlichen Provenienzen sollten den derzeitigen Kenntnisstand erweitern und Vorschläge für standardisierte Propolis-Präparate unterbreiten.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
HOPE-Studie: Ramipril senkt Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall
Die Behandlung mit dem ACE-Hemmer Ramipril (Delix≠) kann kardiovaskuläre Ereignisse, einschließlich Herzinfarkt und Schlaganfall, sowie die Mortalität bei Risikopatienten um 22 Prozent reduzieren. Das zeigen nach einem Bericht von Hoechst Marion Roussel die Ergebnisse der multinationalen HOPE (Heart Outcomes Prevention Evaluation) Studie, die am 31. August 1999 erstmals bei der 21. Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Barcelona vorgestellt wurde.Show more12.09.1999, 15:22 Uhr
RSV-Prophylaxe: Monoklonaler Antikörper Palivizumab eingeführt
Seit 1. September können jetzt erstmals Frühgeborene und immungeschwächte Säuglinge vor einer Infektion mit dem Respiratory Syncytial Virus (RSV) geschützt werden. Das Wiesbadener Pharmaunternehmen Abbott GmbH hat den monoklonalen Antikörper Palivizumab (Synagis≠) jetzt auch in Deutschland eingeführt.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Herzinfarkt: Prävention mit Antibiotika?
In einer englischen Fall-Kontroll-Studie konnte gezeigt werden, dass die Einnahme eines Tetracyclins oder Chinolons die Herzinfarktrate senkt. Noch sind aber zu viele Fragen offen, um eine Herzinfarktprävention mit Antibiotika zu empfehlen. Nach wie vor sollte die Vermeidung von Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck und Hyperlipidämie im Vordergrund stehen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
E. VocksMit heiler Haut heimkommen - Hautprobleme un
Hautkrankheiten auf Reisen werden hauptsächlich durch Sonne, allergische Reaktionen, klimatische Faktoren oder auch durch eine veränderte Ernährung verursacht. Auch urlaubstypische Sport- und Freizeitaktivitäten bringen ein Spektrum an dermatologischen Problemen mit sich. In tropischen Ländern und fernen Kontinenten können darüber hinaus parasitäre, bakterielle und mykotische Dermatosen erworben werden, die bei uns normalerweise nicht vorkommen, die wir aber aufgrund der Zunahme von Mobilität und Tourismus immer häufiger auch bei uns sehen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Small-talk zwischen Bakterien: Lassen sich Krankheitserreger mit ihren eigenen W
Als 1946 erstmals Penicillin bei einer durch Staphylococcus aureus verursachten Blutvergiftung eingesetzt wurde und damit die Ära der antibiotischen Behandlung begann, hielten manche das Ende der Infektionskrankheiten für gekommen. Drei Jahre später war das "Wundermittel" Penicillin, damals ähnlich teuer wie Gold und dementsprechend selten verordnet, bereits bei fünf Prozent dieser Keime unwirksam. Heute beunruhigen Nachkommen des Allerweltserregers die Infektionsmediziner, weil diese Bakterien in einigen Ländern gegen sämtliche(!) existierenden Antibiotika resistent sind.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Junge Frauen: Kein erhöhtes Herzinfarktrisiko durch die Pille
In einer englischen Studie konnte gezeigt werden, dass orale Kontrazeptiva der zweiten und dritten Generation das Herzinfarktrisiko jüngerer Frauen nicht beeinflussen. Hauptrisikofaktor für einen Myokardinfarkt ist das Zigarettenrauchen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Zwischenbilanz des Robert Koch-Instituts: Gesundheitsrisiko Malaria
Schätzungsweise sechs Millionen Deutsche reisen in diesem Jahr zu exotischen Urlaubszielen in die Tropen oder Subtropen. Dass sie sich dabei erheblichen Gesundheitsrisiken aussetzen, ist den meisten Reisenden nicht geläufig. Unter dem Gesichtspunkt der Bedrohlichkeit ist die Malaria das wichtigste aller unangenehmen Reisemitbringsel. Zwischen 800 und 1100 eingeschleppte Malariafälle sind dem Robert Koch-Institut in Berlin in den vergangenen Jahren gemeldet worden. Wie aus einer gerade bekannt gewordenen Zwischenbilanz ersichtlich, ist auch in diesem Jahr mit mindestens 900 nach Deutschland importierten Malariafällen zu rechnen.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Behandlung gynäkologischer Tumore: Moderne Zytostatikatherapie
Es kommt Bewegung in die Therapie des Mammakarzinoms. Nicht nur effektiver, sondern auch besser verträglich sollen die neuen Regimes werden. Die Forschung setzt dabei auf veränderte Therapieschedules mit bekannten Zytostatika, aber auch auf innovative Therapieansätze.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
Angstsymptome: Paroxetin bekämpft soziale Phobie
Die soziale Phobie ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die häufig missverstanden oder gar nicht diagnostiziert wird. Dabei betrifft sie 8 bis 9 Prozent der Patienten in hausärztlichen Praxen. Therapie der Wahl ist Paroxetin. Dies belegt eine soeben abgeschlossene Studie mit 290 Patienten mit sozialer Phobie.Show more05.09.1999, 15:22 Uhr
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