Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreamk
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22.04.2026, 08:55 Uhr
Koronare Herzkrankheit: Alkohol für Diabetiker?
Moderater Alkoholgenuss vermindert bei älteren Diabetikern das Risiko, an einer koronaren Herzkrankheit zu sterben. Allerdings sollte Alkohol nicht generell als kardioprophylaktische Maßnahme empfohlen werden; vielmehr muss individuell entschieden werden, ob ein Patient von mäßigem Alkoholkonsum profitieren kann oder nicht.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Europäische Zulassungsbehörden: Bisoprolol gegen chronische Herzinsuffizienz
Die Merck KGaA teilt mit, dass sie von den europäischen Zulassungsbehörden positive Bewertungen für den Einsatz ihres Betablockers Bisoprolol zur Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz erhalten hat.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Infektionskrankheiten: Interferon alfacon-1 gegen Hepatitis C
Interferon alfacon-1 ist ein neues gentechnisch hergestelltes Interferon zur Behandlung der Hepatitis C. Es soll unter dem Handelsnamen Inferax® in den nächsten Wochen in Deutschland eingeführt werden. Das neue Interferon kann in der Primärtherapie der Hepatitis C sicher und effektiv eingesetzt werden. Speziell Patienten mit hoher Viruslast und einer Infektion mit HC-Viren vom Genotyp 1 profitieren von Inferax®. Mit Inferax® lassen sich auch dann noch Erfolge erzielen, wenn Patienten auf die Interferon-Primärtherapie nicht angesprochen haben oder wieder rückfällig wurden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Grampositive Infektionen: Linezolid in Phase III
Die vorläufigen Ergebnisse einer Reihe umfassender klinischer Phase-III-Studien lassen zusammen mit Phase-II-Daten darauf schließen, dass sich mit Linezolid (Zyvox®), einem von Pharmacia & Upjohn entwickelten neuen Antibiotikum, grampositive bakterielle Infektionen bei Erwachsenen und Kindern effektiv behandeln lassen.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Boswelliasäuren: Weihrauchprodukt ist nicht gleich Weihrauchprodukt
Bei der Verwendung von Weihrauchprodukten bei so schwerwiegenden Erkrankungen wie Polyarthritis, Colitis ulcerosa, möglicherweise Morbus Crohn sowie Asthma bronchiale ist eine Dosisfindung mit normierten/standardisierten Produkten unbedingt erforderlich, sollen nicht wirkungslose Therapien oder sogar Verschlimmerungen in Kauf genommen werden.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
M. SteinArzneimittel im Alter - Alte Menschen brauch
"Pharmakotherapie im Alter Ų bekannte und neue Strategien" lautete das Thema des 7. Mainzer Forums Medizinische Chemie, das am 1. Oktober 1999 unter Leitung der Professoren Dannhardt und Laufer stattfand. Eine spezielle Pharmakotherapie für ältere Patienten ist nicht notwendig. Da es "den" alten Patienten nicht gibt, muss die Therapie individuell sein und sich nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten richten.Show more24.10.1999, 15:23 Uhr
Azelastin-Nasenspray gegen Heuschnupfen
Azelastin* ist eine stark und langanhaltend antiallergisch wirksame Substanz mit hochselektiven Histamin-H1-Rezeptor-antagonistischen Eigenschaften. Desweiteren verfügt Azelastin über eine Reihe zusätzlicher antiinflammatorischer Effekte.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: ZNS-Störungen durch Kava-Kav
Zu den Aufgaben der Arzneimittelkommission (AkdÄ) gehören die Erfassung, Dokumentation und Bewertung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW). Die AkdÄ informiert regelmäßig über interessante beziehungsweise neue Meldungen aus der UAW-Datenbank "System Phoenix®". Nachfolgend drucken wir die Meldung aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 24. September im Wortlaut ab.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Prämenstruelles Syndrom: Was kann Vitamin B6 wirklich?
Nach den Ergebnissen einiger Studien scheint Vitamin B6 die physischen und psychischen Symptome des prämenstruellen Sydroms signifikant zu lindern. Allerdings sind die Testergebnisse der untersuchten Studien nicht aussagekräftig und homogen genug, um diese Feststellung als wissenschaftlich fundiert zu vertreten.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Drogensucht: Substitution als Grundlage der Abstinenz
Bei Drogensüchtigen empfehlen Suchtexperten eine Substitutionstherapie, denn ihrer Ansicht nach lässt sich Abstinenz auf anderem Weg kaum erreichen. Die Substitutionsbehandlung ist komplex und beinhaltet immer eine psychosoziale Betreuung des Patienten. Neben Methadon-Razemat und Levomethadon wird es in Deutschland mit Levo-Alpha-Acetylmethadol (LAAM) bald eine neue Substanz zur Substitution opiatabhängiger Menschen geben.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Fibrinolytika: Tenecteplase bei frischem Herzinfarkt
In einer großen randomisierten Studie unterschieden sich Tenecteplase und Alteplase nicht in ihrer Wirkung auf die 30-Tage-Sterblichkeit nach frischem Herzinfarkt. Intrakraniale Blutungen waren gleich häufig, nichtzerebrale Blutungen unter Tenecteplase etwas seltener.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Chronische Polyarthritis: Zytokine als therapeutische Ansatzpunkte
In einem entzündeten Gelenk finden sich vermehrt proentzündliche Zytokine, die als vielversprechendes Angriffsziel für neue Therapien der chronischen Polyarthritis angesehen werden. Insbesondere das Prinzip der TNF-alpha-Blockade bedeutet einen Fortschritt für die Behandlung.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft: Störungen der Blutbildung du
Clozapin ist ein hochwirksames atypisches Neuroleptikum, das zur Behandlung akuter und chronischer schizophrener Psychosen eingesetzt wird. Die Substanz führt allerdings bei bis zu fünf Prozent der damit behandelten Patienten zu einer Störung der Blutbildung. Nachfolgend drucken wir hierzu die Stellungnahme der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), die im Deutschen Ärzteblatt vom 24. September erschienen ist, im Wortlaut ab.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Atemwegsinfektionen: Der Kampf mit den resistenten Bakterien
Bakterielle Infektionen der oberen und unteren Atemwege gelten in der Praxis als die häufigsten Infektionskrankheiten. Etwa 70% der Antibiotikaverschreibungen gehen auf das Konto von Bronchitis, Sinusitis, Mittelohrentzündungen und Pneumonien. Probleme bereiten bei der Therapie weniger die Keime selbst als vielmehr ihre Fähigkeit, sich zu wandeln und Antibiotikaresistenzen zu bilden. Dadurch wird eine ständige Anpassung der Therapieempfehlungen notwendig. Mittel der ersten Wahl bei Atemwegsinfektionen und insbesondere bei akuten Exazerbationen sind derzeit Cephalosporine.Show more17.10.1999, 15:23 Uhr
Diabetes bei Kindern: Ein ganz normales Leben?
Rund 20000 Kinder, so die geschätzte Zahl, leben in Deutschland mit Diabetes mellitus. Ihre Zahl steigt stetig, denn jährlich kommen rund 2000 Neuerkrankungen hinzu. Hauptsächlich erkranken Kinder am Typ-I-Diabetes, es kommt aber auch immer häufiger zu Typ-II-Diabetes, der vor allem durch Überernährung und zu wenig Bewegung begünstigt wird. In den USA leiden bereits 30 bis 40% der neu erkrankten diabetischen Kinder an einem Diabetes vom Typ II.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Früherkennung der Demenz: Bedeutung für den Therapieerfolg
Die am häufigsten auftretenden Demenzerkrankungen sind die Demenz bei Alzheimer-Krankheit (50 bis 60 Prozent), die vaskuläre Demenz (15 Prozent) und ihre Mischformen (10 bis 20 Prozent). Sekundäre, extrazerebral verursachte Demenzformen wie Stoffwechselstörungen, metabolische Enzephalopathien, Intoxikationen usw. kommen weitaus seltener vor (10 bis 20 Prozent).Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Analgetika: Schweres Los für Schmerzpatienten
In Deutschland leben schätzungsweise 5 Millionen chronische Schmerzpatienten. Viele von ihnen werden nicht oder nur unzureichend behandelt, obwohl mit den opioiden Analgetika wirksame Substanzen zur Verfügung stehen. Deren Einsatz ist sinnvoll, wenn sich die chronischen Schmerzen kausal nicht zufriedenstellend therapieren lassen. Schmerztherapeuten fordern zur Verbesserung der Lebensqualität chronischer Schmerzpatienten die vermehrte Verordnung von opioiden Analgetika. Ihrer Ansicht nach sprechen keine medizinischen Gründe dagegen. Das Erlanger Schmerzmodell bietet erstmals die Möglichkeit, die Wirkung von Analgetika objektiv zu messen.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Rhinovirus-Infektion: Tremacamra - ein Mittel gegen Schnupfen?
Nicht nur die Behandlung der Virusgrippe, sondern auch die der gewöhnlichen Erkältung macht Fortschritte: Ein rekombinantes lösliches ICAM-1-Molekül (Tremacamra), intranasal angewendet, senkte bei einer künstlich herbeigeführten Rhinovirus-Infektion die Schwere der Erkältungssymptome. Dies galt sowohl, wenn die Behandlung vor dem Viruskontakt begann, als auch, wenn sie erst einige Stunden danach einsetzte.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Metastasierendes Kolorektalkarzinom: Oxaliplatin für die First-line-Therapie
Die Überlebenschancen für Patienten mit einem kolorektalen Karzinom sind schlecht. Mit neuen Kombinationspartnern zur herkömmlichen Therapie mit 5-Fluorouracil/Folinsäure lassen sich zumindest einige Monate Lebenszeit gewinnen. Oxaliplatin (Eloxatin®) ist seit kurzem als adjuvanter Wirkstoff für die First-line-Therapie zugelassen.Show more10.10.1999, 15:23 Uhr
Grippemittel: Erstzulassung für Oseltamivir
Roche hat von der schweizerischen Arzneimittelbehörde IKS die Marktzulassung für Tamiflu (Oseltamivir, GS4104) erhalten. Oseltamivir, der erste orale Neuraminidasehemmer, ist gegen alle häufigen Grippeviren wirksam und verringert sowohl die Dauer der Krankheit als auch den Schweregrad der Symptome. In der Schweiz ist das verschreibungspflichtige Medikament seit 1. Oktober erhältlich.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Harninkontinenz: Welche Therapie für welche Form?
Je nach Ursache werden vier verschiedene Arten der Harninkontinenz unterschieden: Stressinkontinenz, Dranginkontinenz, Reflexinkontinenz und Überlaufinkontinenz, wobei Mischformen ebenfalls bekannt sind. Stress-, Drang-, und Reflexinkontinenz sind auf Störungen der Harnrückhaltung zurückzuführen. Die Ursache der Überlaufinkontinenz liegt hingegen in einer Störung der Harnentleerung. Die drei erstgenannten Formen lassen sich durch weitgehend gemeinsame Therapieansätze behandeln, die sich jedoch grundlegend von den Behandlungsmöglichkeiten der Überlaufinkontinenz unterscheiden.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Mehr Beweglichkeit für Parkinson-Patienten: Add-on-Therapie mit Entacapon
Über 80% aller Morbus-Parkinson-Patienten entwickeln unter einer Langzeitbehandlung mit Levodopa motorische Spätkomplikationen, die einerseits auf den fortschreitenden Krankheitsprozess zurückzuführen sind, andererseits als Ausdruck der pharmakotoxischen Wirkung einer zu hoch dosierten und langwährenden Levodopa-Gabe gewertet werden müssen. Nach mehrjährigem Krankheitsverlauf kommt es, bedingt durch die abnehmende Speicherfähigkeit der nigralen Zellen für exogen zugeführtes Dopamin, zu einem Wirkungsabfall der Therapie mit nachlassender Beweglichkeit (Wearing-off-Phänomene). Schwankende Levodopa-Plasmaspiegel und die intermittierende Rezeptorstimulation führen zu On-off-Fluktuationen, Peak-dose-Dyskinesien, End-of-dose-Akinesien oder Dystonie.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Erstes Medikament gegen Influenza: Zanamivir auf dem deutschen Markt
Glaxo Wellcome hat am 1. Oktober 1999 das erste Medikament zur Behandlung der Influenza A und B in Deutschland eingeführt, wie das Unternehmen jetzt meldet. Das verschreibungspflichtige Virostatikum Zanamivir mit dem Handelsnamen Relenza® ist ein Durchbruch in der Grippetherapie, da es sowohl die Symptome lindert als auch die Ausbreitung der Viren in den Atemwegen hemmt.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
Postmenopausales fortgeschrittenes Mammakarzinom; Anastrozol – ein potenzi
Laut ersten Ergebnissen einer neuen nordamerikanischen Studie ist der selektive Aromatasehemmer Anastrozol wirksamer als Tamoxifen, das bisher als Goldstandard in der Behandlung postmenopausaler Frauen mit fortgeschrittenem Mammakarzinom gilt. Das berichtete jetzt Astra Zeneca.Show more03.10.1999, 15:23 Uhr
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