Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wichtige Mitteilungen
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) veröffentlicht regelmäßig pharmakovigilanzrelevante Informationen von Institutionen, Behörden und Herstellern.Show moreamk
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22.04.2026, 08:55 Uhr
Minipille: Nur mit einem Gestagen verhüten?
Die meisten Frauen, die hormonal verhüten, verwenden ein Kombinationspräparat aus Östrogen und Gestagen. Besteht eine Kontraindikation, ist die Minipille eine Alternative. Ihr Beliebtheitsgrad ist aus verschiedenen Gründen nicht besonders hoch. Das könnte sich jetzt ändern.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Natürliche Empfängniskontrolle: Schwanger oder nicht schwanger, das ist hier d
Die einen werden es nicht und wollen es, die anderen wollen es nicht und werden es: Schwangerschaft hat viele Aspekte. Im Bereich der natürlichen Empfängniskontrolle bietet Unipath Diagnostics zwei Produkte an, mit denen Frauen ihre "fruchtbaren Tage" ermitteln können, und einen Schwangerschaftstest, der nach einer Minute ein 99-prozentig sicheres Ergebnis liefert.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Grippemittel: Oseltamivir in den USA zugelassen
Roche hat für den oralen Neuraminidase-Inhibitor Oseltamivir (Tamiflu®), ein neuartiges Medikament zur Behandlung aller häufigen Grippearten, die Zulassung der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA erhalten. Der inhalative Neuraminidase-Hemmer Zanamivir (Relenza®) ist seit Oktober in Deutschland auf dem Markt.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
TNF-alpha-Antikörper: Infliximab in den USA bei rheumatoider Arthritis zugelass
Am 10. November 1999 wurde Infliximab (Remicade®) aufgrund der guten klinischen Ergebnisse von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis zugelassen. Darüber informierte jetzt Essex Pharma, die Remicade® in Deutschland zur Behandlung des Morbus Crohn vertreibt. Damit steht in den USA Patienten, bei denen Methotrexat keine ausreichende Wirkung zeigt, eine neue vielversprechende Therapieoption zur Verfügung.Show more21.11.1999, 16:24 Uhr
Leukotrien-Rezpetorantagonist: Montelukast kann Steroide sparen
Der Leukotrien-Rezeptorantagonist Montelukast kann bei Erwachsenen mit leicht- bis mittelgradigem persistierendem Asthma bronchiale die Dosis inhalativer Steroide signifikant vermindern helfen, wie eine kürzlich im British Medical Journal publizierte Studie ergab.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Morbus Crohn: Infliximab jetzt auch in Deutschland zugelassen
Der TNFα-Antikörper Infliximab (Remicade®) ist seit September 1999 in Deutschland zur Therapie von Patienten mit einer schwergradigen, aktiven Form des Morbus Crohn und Morbus-Crohn-Patienten mit Fistelbildung, die auf eine konventionelle Behandlung nicht ansprechen, zugelassen (s. auch DAZ 35/99, S. 24 - 26). Experten erhoffen sich von der Zulassung einen Durchbruch bei der Behandlung von Morbus Crohn, da mit Infliximab zum ersten Mal eine effektive und sichere Therapieoption vorzuliegen scheint.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Atemwegserkrankungen: Neues Anticholinergikum Tiotropiumbromid
Die zu erwartende Verschiebung der Altersstruktur, mangelnde Durchschlagskraft von Programmen zur Eindämmung des Tabakkonsums und die "Emanzipation" der Frauen in Sachen Rauchgewohnheiten treiben Inzidenz und Prävalenz chronisch obstruktiver Atemwegserkrankungen wie chronisch obstruktiver Bronchitis mit und ohne Lungenemphysem (COPD) zusehends in die Höhe. Zumal in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien bleibt den Betroffenen nur die Hoffnung, durch medikamentöse Therapieoptionen eine Linderung ihres Leidens zu erfahren.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Anthroposophie: Schutz vor Allergien?
Jedes dritte Kind in industrialisierten Ländern leidet an Allergien. Da neben erblichen Faktoren möglicherweise auch Infektionen, Impfungen oder die Ernährung die Entwicklung von Allergien beeinflussen, wurden in einer Studie Kinder aus Familien mit einem anthroposophischen Lebensstil untersucht.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Inhalatives Glucocorticoid: Fluticason erhält Zulassung für COPD
Fluticason hat als inhalatives Glucocorticoid die Zulassung für die Behandlung der COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, chronisch obstruktive Bronchitis) erhalten, wie Glaxo Wellcome jetzt berichtete.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Medikamentöser Schwangerschaftsabbruch: Mifepriston kommt Ende November
Es ist soweit: Ab Ende November 1999 steht Mifepriston (früher RU486, Mifegyne®) in Deutschland zum medikamentösen Schwangerschaftsabbruch zur Verfügung. Nachdem in Frankreich, England und Schweden seit Jahren gute Erfahrungen mit dieser schonenderen Methode gemacht wurden, können dann auch hierzulande Frauen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, die mit einem Schwangerschaftsabbruch verbunden sind, zwischen dem bisher üblichen chirurgischen Eingriff und der medikamentösen Methode wählen.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Pantoprazol: Auch bei leichter Refluxkrankheit
Pantoprazol ist nun auch für die Behandlung der leichten Refluxkrankheit zugelassen. Somit dient der Protonenpumpenhemmer nach einer Information von Byk Gulden zur effizienten Therapie aller Formen des gastroösophagealen Refluxes.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Orale Therapie des Typ-II-Diabetes: Nateglinid wirkt mit der Mahlzeit
Die physiologische Kontrolle der prandialen Blutglucosespitzen bei Typ-II-Diabetes rückt mit der Entwicklung neuer prandialer Glucoseregulatoren in greifbare Nähe. Anlässlich der 35. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Brüssel stellten Diabetologen aus Europa und den USA auf einem Satellitensymposium der Firma Novartis erste Ergebnisse aus klinischen Phase-III-Studien zu der neuartigen insulinotropen Substanz Nateglinid vor.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Vergleichsstudie von MS-Medikamenten: Betaferon ist wirksam – Avonex zu ni
Schering berichtet, dass Dr. Omar Khan, Direktor der Forschungsabteilung für experimentelle Therapien am MS-Zentrum der Wayne State University, die erste direkte Vergleichsstudie zur Wirksamkeit der drei Medikamente Avonex®, Betaferon® und Copaxone® bei der schubförmigen Multiplen Sklerose durchgeführt und sie mit der Option "keine Therapie" verglichen hat. Die Ergebnisse der 12-Monats-Studie wurden am 13. Oktober 1999 auf dem Kongress der American Neurological Association in Seattle vorgestellt.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Kombinationsbehandlung: Hepatitis C ist weiter verbreitet als AIDS
Rund 800000 Deutsche sind an Hepatitis C erkrankt. Die meisten wissen nichts von ihrer lebensbedrohenden Erkrankung. Das Robert-Koch-Institut in Berlin geht von jährlich 5000 Neuinfektionen aus. Weltweit sterben bereits heute täglich mehr Menschen an Hepatitis C als in einem Jahr an AIDS.Show more14.11.1999, 16:24 Uhr
Raloxifen: Jetzt auch für die Therapie der postmenopausalen Osteoporose
Zwei Jahre nach Zulassung von Raloxifen zur Osteoporoseprävention wurde der Wirkstoff in einem beschleunigten Zulassungsverfahren nun in den USA auch zur Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen zugelassen, wie die Lilly Deutschland GmbH berichtet.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Neue Studien: Risedronat reduziert Risiko von Wirbelfrakturen
In einem der größten klinischen Studienprogramme zur Osteoporose, die je durchgeführt wurden, reduzierte Risedronat das Risiko neuer Wirbel oder Wirbelsäulenbrüche bei Frauen nach der Menopause in nur einjähriger Behandlung um bis zu 74 Prozent. Das teilte jetzt die Hoechst Marion Roussel Deutschland GmbH mit.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Efavirenz: Gute Langzeitwirksamkeit
Die überlegene Langzeitunterdrückung des HI-Virus mit Efavirenz verglichen mit dem Proteasehemmer Indinavir wurde durch den neuen Standard "Durability of Treatment Success" zur Messung der Langzeitwirksamkeit bestätigt, so die Mitteilung der DuPont Pharma GmbH. Auf Basis einer Kaplan-Meier-Analyse der Studiendaten könne man schließen, dass die Wirksamkeit einer antiretroviralen Therapie mit Efavirenz über Jahre andauere.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Lipodystrophie-Syndrom: Protease-Hemmer stören Fettstoffwechsel und Glucosetole
In einer australischen Studie war die Häufigkeit des Lipodystrophie-Syndroms bei HIV-Infizierten, die mit Protease-Hemmern behandelt wurden, im Vergleich zu Patienten ohne bisherige Therapie erhöht. Neben einer veränderten Fettverteilung und einer Abnahme des Körperfetts traten unter Protease-Hemmern häufig Hyperlipidämien und Störungen der Glucosetoleranz auf. Das Gewicht vor der Therapie, die Therapiedauer sowie Triglycerid- und C-Peptid-Konzentration sagten den Verlauf des Syndroms voraus.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Stabile Angina pectoris: Betablocker, Calciumantagonisten oder Nitrate?
Eine Metaanalyse erfasste 90 Vergleichsstudien zwischen Betablockern, Calciumantagonisten und/oder lang wirkenden Nitraten bei Patienten mit stabiler Angina pectoris. Betablocker waren ähnlich gut wirksam wie Calciumantagonisten, aber besser verträglich.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Nichtsteroidale Antirheumatika: Weniger Nebenwirkungen durch selektive COX-2-Hem
Von rheumatischen Erkrankungen werden in den Industrienationen unzählige Menschen geplagt, und Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zählen zu den Hauptgründen für einen Arztbesuch. Für die Betroffenen stehen zahlreiche entzündungs- und schmerzhemmende Arzneimittel zur Verfügung. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zählen zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Sie weisen aber leider ein hohes Risiko für unerwünschte Wirkungen auf. Möglicherweise kann ein Teil dieser Nebenwirkungen mit den neuen selektiven COX-2-Hemmern vermieden werden.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Adjuvante Brustkrebstherapie: Zulassung von Paclitaxel empfohlen
Das Oncologic Drugs Advisory Committee hat nach einer Mitteilung von Bristol Arzneimittel der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) einstimmig empfohlen, das Zytostatikum Taxol® (Wirkstoff: Paclitaxel) zur sequenziellen Gabe nach Doxorubicin-haltigen Regimen in der adjuvanten Behandlung des nodalpositiven Mammakarzinoms zuzulassen.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
HMR 3647: Neues Antibiotikum zur Behandlung ambulant erworbener Pneumonien
Hoechst Marion Roussel informiert über die vorläufigen Daten aus klinischen Phase-III-Studien mit HMR 3647, einem Mitglied einer neuen Familie von Antibiotika, den Ketoliden. Die Daten weisen darauf hin, dass die neue Verbindung bei der Behandlung ambulant erworbener Pneumonien eine klinische Heilungsrate von 94 Prozent erbringt.Show more07.11.1999, 16:24 Uhr
Diabetische Retinopathie: Wie kann man das Augenlicht retten?
Nur etwa die Hälfte aller Diabetiker unterzieht sich regelmäßig einer Untersuchung des Augenhintergrundes. Solche Untersuchungen sind jedoch erforderlich, um Netzhautschäden frühzeitig erkennen und behandeln zu können. Durch eine gute Blutzuckereinstellung lassen sich diabetesbedingte Netzhautschäden weitgehend verhindern. Aber auch eine bereits eingetretene fortschreitende diabetische Netzhauterkrankung kann behandelt werden: Mit Lasertherapie und/oder Operation kann die Sehfähigkeit häufig erhalten werden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Insulin lispro: Weniger Hypoglykämien bei guter Blutzuckerkontrolle
Neben Zugewinnen in der Alltagsflexibilität können Patienten nach Aussage der Lilly GmbH unter Insulin lispro auch mit einer niedrigeren Hypoglykämierate rechnen als Patienten, die mit Altinsulin behandelt werden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
ACE-Hemmer: Ramipril reduziert Risiko von Herz- und Nierenkomplikationen bei Dia
Die Behandlung mit Ramipril, einem ACE-Hemmer, kann das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen, kardiovaskulär bedingten Todesfällen und Nierenerkrankungen bei Diabetikern, einer Patientengruppe mit erhöhtem Risiko von Herz- und Nierenkomplikationen, drastisch reduzieren. Dies wird nach Aussage von Hoechst Marion Roussel durch Daten belegt, die in Brüssel bei der Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vorgestellt wurden.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
Akute Migräneattacken: Triptane sind erste Wahl
Triptane zählen heute zu den Migränetherapeutika der ersten Wahl. Mittlerweile gibt es mehrere Präparate, die sich nur wenig voneinander unterscheiden, und weitere Triptane befinden sich in der klinischen Prüfung. Doch auch ältere Präparate wie die Mutterkornalkaloide haben noch ihre Berechtigung in der Migränetherapie.Show more31.10.1999, 16:23 Uhr
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