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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Wenn Forschung die Offizin trifft

Netzwerke aus Forschungsapotheken in verschiedenen Ländern haben eindrucksvoll gezeigt, dass öffentliche Apotheken nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Versorgung sondern eben auch zur Versorgungsforschung leisten können. Um auch in Deutschland eine strukturierte Forschungsinfrastruktur mit öffentlichen Apotheken zu etablieren, wurde ein Einstiegsprogramm für das Netzwerk für exzellente Forschung in Apotheken (Nefa) entwickelt.Show more
pharmazie
Apotheken in der Versorgungsforschung
21.04.2026, 15:00 Uhr

COX-2-Inhibitoren: Besser als herkömmliche NSAR?

Die beiden COX-2-Hemmer Rofecoxib (Vioxx®) und Celecoxib (Celebra®, noch nicht im Handel) werden als die Lösung für die gastrointestinalen Nebenwirkungen der bisher eingesetzten nicht- steroidalen Antirheumatika (NSAR) angepriesen. Wir unterhielten uns mit Prof. Dr. Dr. Kay Brune, Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg, über den Nutzen und die möglichen Risiken dieser neuen Stoffklasse.Show more
19.12.1999, 16:24 Uhr
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Thalidomid: Eine Substanz kehrt zurück

Nach der Einführung von Thalidomid (Contergan®) als gut wirksames Schlafmittel in den Fünfzigerjahren wurden innerhalb kurzer Zeit mehr als 10000 Menschen mit Geburtsfehlern registriert. Die Substanz wurde daher vom Markt genommen. Seit September 1998 stehen Thalidomid 50-mg-Kapseln in den USA als zugelassenes Arzneimittel zur Behandlung des Erythema nodosum leprosum (ENL) wieder zur Verfügung.Show more
19.12.1999, 16:24 Uhr

Antiemese: zytostatika-induziertes Erbrechen verhindern

Lautet die Diagnose "Krebs", bedeutet dies für den Patienten oft Operation oder/und Strahlen- bzw. Chemotherapie. Nicht vergessen werden darf der dritte Pfeiler der Krebsbehandlung: die supportive Therapie. Denn die Qualität des "supportive care" bestimmt ganz wesentlich die Lebensqualität des Patienten. Dazu gehört auch ein adäquater Schutz vor Zytostatika-induziertem Erbrechen.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr
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Koronare Herzkrankheit: Schaden Eier den Blutgefäßen?

Ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel ist der Hauptrisikofaktor für die koronare Herzkrankheit. Deshalb wird allgemein empfohlen, die Cholesterinzufuhr einzuschränken und entsprechend nur wenige Eier zu essen. Um nachzuprüfen, ob tatsächlich ein Zusammenhang zwischen dem Eikonsum und dem Risiko für die koronare Herzkrankheit oder für einen Schlaganfall bei Männern und Frauen besteht, wurden zwei große prospektive Kohortenstudien ausgewertet. Dabei konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Eikonsum und der koronaren Herzkrankheit oder Schlaganfällen nachgewiesen werden.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Zervixkarzinom: Neuer DNA-Test auf Gebärmutterhalskrebs

Die Krebsvorsorge in Deutschland ist insgesamt sehr erfolgreich, doch nach wie vor sterben bei uns mehr Frauen an Gebärmutterhalskrebs als an Hepatitis B und AIDS - womit Deutschland eine fatale Spitzenposition unter den europäischen Ländern einnimmt. Eine schwer nachvollziehbare Tatsache, denn im Gegensatz zu anderen Krebsarten ist der Verursacher des Gebärmutterhalskarzinoms, das humane Papillomavirus (HPV), bekannt - und mit einem neuen DNA-Test sehr früh und leicht nachweisbar. Theoretisch müsste also keine Frau mehr an dieser Krebsart sterben.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr
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Ketolide: Neue Antibiotika mit größerem Wirkungsspektrum

Makrolidantibiotika sind bei Infektionen der unteren Atemwege seit vielen Jahren Mittel der ersten Wahl. Sie haben den Vorteil, gegen zahlreiche der so genannten "typischen" bakteriellen Erreger wirksam zu sein und auch gegen die "atypischen". Durch zunehmende Resistenzen ist in den letzten Jahren die Zahl der Therapieversager gestiegen. Jetzt werden Abkömmlinge der Makrolide entwickelt, die dieses Problem umgehen können: die Ketolide.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Multiple Sklerose: Die Suche nach dem schuldigen Erreger

Die Multiple Sklerose (MS), eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit zahlreichen neurologischen Ausfallerscheinungen, gilt als Autoimmunerkrankung. Sie wird vor allem durch T-Lymphozyten vermittelt, die in das zentrale Nervensystem eindringen. Der Auslöser dieser Krankheit ist jedoch unbekannt, beteiligt sind unter anderem erbliche Faktoren und bisher noch nicht genau definierte Umwelteinflüsse, beispielsweise Infektionen.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Homocystein-Stoffwechselstörungen: Wirkstoff Betain erstmals als Arzneimittel v

Mit der USA-Zulassung von Cystadane steht jetzt erstmals ein Betain- Präparat als Arzneimittel zur Behandlung verschiedener Homocystein-Stoffwechselstörungen zur Verfügung. Bislang mussten hierfür Zubereitungen aus Chemikalien eingesetzt werden, deren Reinheitsgrad nicht immer den Ansprüchen eines Arzneimittels genügt. Dies ist besonders bei Dauertherapien problematisch, wie die Orphan Europe GmbH mitteilt.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Varizella-Zoster-Virus: Im Zweifelsfall lieber impfen

Die durch Varizella-Zoster-Virus hervorgerufenen Windpocken gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Kindesalters. 10 Prozent der Jugendlichen und Erwachsenen besitzen jedoch keine Antikörper gegen das Virus und sind damit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufes ausgesetzt. Eine rechtzeitige Schutzimpfung mit Varilrix® könnte die hiermit verbundene Letalität und Mortalität senken.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Herzinfarkt: Chlamydia pneumoniae doch beteiligt?

Bei der Atherosklerose und ihrer Folgekrankheiten wird seit langem eine infektionöse Genese vermutet. Als mögliche Auslöser wurden sowohl virale als auch bakterielle Erkrankungen diskutiert. Neue Studien legen die Vermutung nahe, dass Chlamydia pneumoniae eine nicht unwesentliche Rolle spielt.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Betablocker: Bisoprolol bei Herzinsuffizienz

Mit Bisoprolol steht ein beta1-selektiver Betablocker für die Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz zur Verfügung. Die Zulassung für diese Indikation wurde jetzt erteilt, wie der Hersteller, die Darmstädter Merck KGaA, mitteilte.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Kombinationsimpfungen: Die Komponenten sind wichtig

Für die Grundimmunisierung gegen Diphtherie, Pertussis, Tetanus, Poliomyelitis, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B stehen 5 + 1-Kombinationen und neuerdings auch 4 + 2-Kombinationen zur Verfügung. Die Auswahl der Kombinationsmöglichkeiten ist nicht nur eine Aufgabe für Rechenkünstler, sondern auch für eine verantwortliche Infektionsprophylaxe wichtig. Denn in der Zusammensetzung der Impfstoffe bestehen Unterschiede.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Helicobacter-pylori-Eradikation: Testen und behandeln

Die Rolle des Helicobacter pylori bei Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms steht seit einigen Jahren im Mittelpunkt zahlreicher Untersuchungen. Unbestritten ist nach Aussage von Abbott mittlerweile, dass eine Eradikation des Bakteriums bei der peptischen Ulkuskrankheit, niedrig malignem Malt-Lymphom und schweren Formen der Magenschleimhautentzündung indiziert ist.Show more
12.12.1999, 16:24 Uhr

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizin-produkte: Arzneimittel-Schnellinfor

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat unter anderem die gesetzliche Aufgabe, Arzneimittelrisiken zu erfassen und zu bewerten. Show more
05.12.1999, 16:24 Uhr

Atemwegserkrankungen: Helfen Glucocorticoide bei Krupp?

Durch Dexamethason oder Budesonid kann ein Kruppanfall abgeschwächt werden. Dies zeigt sich in milderen Krankheitssymptomen, einer geringeren Zusatzmedikation und in einem verkürzten Krankenhausaufenthalt.Show more
05.12.1999, 16:24 Uhr

Funktionelle Dyspepsie: Bringt die Eradikation des Helicobacter pylori Besserung

Seit Jahren wird auf gastroenterologischen Kongressen die Frage diskutiert, ob die Eradikation des Helicobacter pylori (Hp) den Verlauf einer funktionellen Dyspepsie günstig beeinflusst oder nicht. Die Firma Takeda Pharma GmbH gab zur Beantwortung dieser Frage eine umfangreiche klinische Untersuchung in Auftrag, die ELAN-Studie (Eradikation versus Lansoprazol bei Hp-assoziierter nicht ulzeröser Dyspepsie).Show more
05.12.1999, 16:24 Uhr

Der alternde Mann: Kommen Männer in die Wechseljahre?

Obwohl ältere Männer ähnliche, wenn auch schwächer ausgebildete Symptome wie Frauen in der Menopause aufweisen, wirkt für die meisten Menschen die Vorstellung, dass auch sie in die "Wechseljahre" kommen könnten, zunächst komisch. Wechseljahre sind eine Domäne der Frau, Männer kommen maximal in die Midlife Crisis. Dies macht deutlich, dass durch Erziehung, Rollenverständnis und nicht zuletzt biologische Gesetzmäßigkeiten Männer und Frauen in unserer Gesellschaft auf unterschiedliche Weise altern.Show more
05.12.1999, 16:24 Uhr

Chronisch-obstruktive Bronchitis: Rauchen einstellen!

Die chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD, Chronic Obstructive Pulmonary Disease) gehört neben Krebs, Herzinfarkt und Apoplex weltweit zu den bedeutendsten Mortalitätsfaktoren. In Deutschland leiden 10% der Erwachsenen unter einer chronischen Bronchitis, das bedeutet 6,4 Mio. Patienten. Hauptursache (bei 80% der Erkrankungen) ist das Rauchen: 15 bis 20% der Raucher entwickeln eine symptomatische COPD. Man schätzt, dass 500 Mio. der heute lebenden Menschen an ihrem Zigarettenkonsum sterben werden. Die erste und wichtigste Therapiemaßnahme ist daher der Rauchstopp. Daneben stehen Arzneimittel wie Beta-2-Sympathomimetika und inhalative Glucocorticoide sowie physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung.Show more
05.12.1999, 16:24 Uhr

Passivrauchen: Auch fremde Zigaretten schädigen das Herz

Passivrauchen erhöht das Risiko einer koronaren Herzkrankheit geringfügig. Allerdings ist dieses Risiko angesichts der hohen Prävalenz von Zigarettenrauchern nicht zu unterschätzen.Show more
05.12.1999, 16:24 Uhr

Typ-II-Diabetes: Betacaroten gegen Zuckerkrankheit?

Diätstudien weisen darauf hin, dass sich reichhaltiger Gemüsekonsum günstig auf den Kohlenhydratstoffwechsel auswirkt. Die Vermutung, dass der langjährige Verzehr von Betacaroten die Inzidenz eines Typ-II-Diabetes senkt, konnte allerdings in einer umfangreichen Studie nicht bestätigt werden.Show more
28.11.1999, 16:24 Uhr

Neuer Protonenpumpenblocker: Europäische Zulassung beantragt

28.11.1999, 16:24 Uhr

Psoriasis: Hautärzte behandeln mit Fumarsäure-Estern

Die Behandlung der Schuppenflechte mit Fumarsäure-Estern galt lange Zeit als alternativmedizinisch. Berichte über eine Nierentoxizität verhinderten zunächst eine breitere Anwendung. Inzwischen hat sich das Bild gewandelt: In Deutschland werden etwa 6000 Psoriasispatienten dauernd mit Fumaderm® behandelt.Show more
28.11.1999, 16:24 Uhr

Dialyse-Behandlung: NESP – ein neues Erythropoetin-Analogon mit verlänger

NESP (Novel Erythropoiesis Stimulating Protein) ist ein neues rekombinantes hyperglykosyliertes Erythropoetin-Analogon, das bei Dialyse-Patienten angewendet wird, um eine Anämie zu behandeln. NESP muss nur einmal pro Woche bis einmal alle zwei Wochen gegeben werden. Nach neuesten Daten der Phase-III-Prüfung, welche die Firma Amgen vorstellte, erhält NESP die Hämoglobinspiegel genauso effektiv wie rekombinantes Epoetin alfa (Epogen®), das ein- bis zweimal pro Woche verabreicht werden muss.Show more
28.11.1999, 16:24 Uhr

HIV-Therapie: Abacavir kann Proteaseinhibitoren ersetzen

Erste Studienergebnisse, die jetzt auf der 7th European Conference on Clinical Aspects and Treatment of HIV-Infection (ECCATH) in Lissabon, Portugal, vorgestellt wurden, zeigen, dass die Kombination aus drei nukleosidalen Reverse-Transkriptase-Hemmern (NRTI), darunter Abacavir (Ziagen®), ein Proteaseinhibitor enthaltendes Therapieregime ersetzen kann, wenn die Viruslast des Patienten unter der Nachweisgrenze liegt. Das berichtete jetzt die Glaxo Wellcome GmbH & Co.Show more
28.11.1999, 16:24 Uhr

HIV-Therapie: Neben Wirksamkeit zählen Einfachheit und Verträglichkeit

Seit mehr als drei Jahren stehen zur Behandlung der HIV-Infektion zwar hochpotente Therapieregime zur Verfügung, doch mit ihnen sind auch neue Probleme aufgetaucht. Die HIV-Infektion ist durch die neuen Therapieoptionen zu einer nahezu chronischen Erkrankung geworden. Das hat zur Folge, dass die Patienten ihre Medikamente teilweise mehrere Jahrzehnte einnehmen und diese in ihren (Arbeits-)alltag integrieren müssen.Show more
28.11.1999, 16:24 Uhr

Hyperkinetische Störungen: Arzneimittel für den Zappelphilipp

Hyperkinetische Störungen sind vor allem durch kognitive und soziale Defizite sowie Verhaltensstörungen gekennzeichnet. Zur Behandlung werden bevorzugt Methylphenidat und Dexamfetamin eingesetzt. Zusätzlich werden psychosoziale Verhaltenstherapien empfohlen, deren Effektivität allerdings kontrovers diskutiert wird.Show more
21.11.1999, 16:24 Uhr

Schering AG: Neuer Antikörper zur begleitenden Therapie bei Magenkrebs

Schering hat mit Professor H. P. Vollmers und Professor H. K. Müller-Hermelink (Pathologisches Institut der Universität Würzburg) ein exklusives und weltweit gültiges Lizenz- und Entwicklungsabkommen zu SC-1 geschlossen. SC-1 ist die Laborbezeichnung für einen menschlichen monoklonalen Antikörper, der von einem Magenkrebspatienten isoliert wurde.Show more
21.11.1999, 16:24 Uhr

Zulassungsempfehlung: Docetaxel bei nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom

Das CPMP, der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA, hat jetzt eine Empfehlung zur europäischen Zulassungserweiterung von Docetaxel (Taxotere®) abgegeben. Danach soll das Zytostatikum von Rhône-Poulenc Rorer nach einer Information der Firma für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) nach Versagen einer vorausgegangenen Chemotherapie eingesetzt werden. Die Indikationserweiterung bedarf nun der Zustimmung der Europäischen Kommission. Show more
21.11.1999, 16:24 Uhr

FDA-Zulassungserweiterung: Neue Option zur Behandlung früher Brustkrebsstadien

Paclitaxel (Taxol®), ein aus der Eibe synthetisiertes Zytostatikum, ist von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) jetzt auch zur adjuvanten Therapie des nodalpositiven Mammakarzinoms in Sequenz zusammen mit Doxorubicin-haltigen Regimen zugelassen worden. Dies teilte der amerikanische Hersteller Bristol-Myers Squibb mit. Der Entscheidung liegen Daten von mehr als 3000 Patientinnen zugrunde.Show more
21.11.1999, 16:24 Uhr
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