Pharmazie
Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wenn Forschung die Offizin trifft
Netzwerke aus Forschungsapotheken in verschiedenen Ländern haben eindrucksvoll gezeigt, dass öffentliche Apotheken nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Versorgung sondern eben auch zur Versorgungsforschung leisten können. Um auch in Deutschland eine strukturierte Forschungsinfrastruktur mit öffentlichen Apotheken zu etablieren, wurde ein Einstiegsprogramm für das Netzwerk für exzellente Forschung in Apotheken (Nefa) entwickelt.Show morepharmazie
Apotheken in der Versorgungsforschung
21.04.2026, 15:00 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Infliximab in Kombination mit Methotrexat
Die Inaktivierung des Tumornekrosefaktor alpha (TNF-alpha) durch Infliximab ist eine neue Therapieoption bei der rheumatoiden Arthritis. In einer Studie wurde Infliximab zusätzlich zur Standardtherapie mit Methotrexat appliziert, um einen additiven Effekt zu erzielen.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Zusätzliche Zulassung: Venlafaxin jetzt auch bei "generalisierten Angststörung
Der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Venlafaxin (Trevilor® retard), bislang zugelassen für Depressionen mit und ohne begleitende Angstsymptomatik, erhielt am 20. Dezember 1999 in Deutschland zusätzlich die Zulassung für die Indikation "generalisierte Angststörungen", wie Wyeth Pharma jetzt berichtete.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Weltweite Zulassung beantragt: Tegaserod zur Behandlung des Reizdarms
Wie Novartis Pharma bekannt gab, ist für Tegaserod (Zelmac®), ein neues Medikament zur Behandlung des Reizdarms (irritable bowel syndrome Ų IBS), die Marktzulassung in den Vereinigten Staaten und der EU beantragt worden. Beim Reizdarm handelt es sich um die häufigste chronisch-funktionelle Erkrankung des Magen-Darm-Trakts, an der in den Ländern der westlichen Welt bis zu 20% der Bevölkerung leiden.Show more05.03.2000, 16:25 Uhr
Oft verstopft: neurologische Patienten
Die Obstipation gehört zu den Themen in der Apotheke, über die Kunden eher selten sprechen und die Apotheker nur allzu gerne umgehen. Doch gerade ältere Menschen leiden häufig darunter und bräuchten intensive Beratung. Besonders groß ist der Anteil bei Patienten mit einer neurologischen Erkrankung. Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Hantaviren: Von der Maus zum Menschen
Bereits 1934 wurde eine Kombination aus Fieber, Hautblutungen und Nierenversagen von schwedischen Ärzten beobachtet. Da die Krankheit meist in Form von Kleinepidemien auftrat, man die eigentliche Ursache aber nicht kannte, bürgerte sich die Bezeichnung "Nephropathia epidemica", epidemische Nierenschädigung ein. Dass bestimmte Hantaviren die Auslöser eines so genannten hämorrhagischen Fiebers mit renalem Syndrom (HFRS) sein können, ist erst seit wenigen Jahren bekannt.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Glaukom: Sehverlust ohne Schmerzen
Unter dem Oberbegriff Glaukom oder "Grüner Star" wird eine Gruppe von Augenerkrankungen zusammengefasst, die eine krankhafte Veränderung des Sehnervs verursachen. Wird das Glaukom nicht behandelt, führt es zur Erblindung. Allein in Deutschland gibt es rund 900000 Glaukompatienten. Weitere drei Millionen Menschen leiden unter erhöhtem Augeninnendruck und gelten als besonders gefährdet. Da der Verlauf schmerzlos und schleichend ist, sucht der Patient den Augenarzt häufig erst im Spätstadium auf. Deshalb sollten vor allem bei Risikopatienten regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden. Die Therapie ist lebenslang und führt nicht zur Heilung, sondern verhindert eine weitere Schädigung des Sehnerven.Show more27.02.2000, 16:31 Uhr
Apoplex: Schützt Alkohol vor einem Schlaganfall?
Leichter bis moderater Alkoholkonsum senkt das Schlaganfallrisiko bei erwachsenen Männern. Diese positive Wirkung des Alkohols tritt bereits bei einem Drink pro Woche ein; größere Mengen an Alkohol senken das Schlaganfallrisiko nicht mehr als kleinere Mengen.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Arzneimittelentwicklung: HIV-Fusionsinhibitoren in klinischer Prüfung
Der erste Vertreter der Fusionsinhibitoren, einer neuen Klasse von Arzneimitteln gegen das HI-Virus, wird derzeit in einer Phase-II-Studie getestet. Erste Ergebnisse zeigen, dass mit dem Peptid T-20 die HI-Virusreplikation unterdrückt und dass das Arzneimittel gut vertragen wird. T-20 wird in Zusammenarbeit von Trimeris und Hoffmann-La Roche klinisch erprobt, wie Roche jetzt berichtete. Mit T-1249 wird parallel ein weiterer Fusionsinhibitor entwickelt, der sich derzeit in der Phase I der klinischen Prüfung befindet.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Zidovudin: Schaden für das Neugeborene
Perinatal verabreichtes Zidovudin kann beim Neugeborenen eine Dysfunktion der Mitochondrien verursachen. Dennoch sollte bei HIVpositiven Frauen während der Schwangerschaft nicht auf Zidovudin verzichtet werden, um das Risiko einer möglichen Ansteckung zu reduzieren.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Multiple Sklerose: Interferon beta-1a verzögert Krankheitsausbruch
Unter der Behandlung mit Avonex® (Interferon beta-1a, Biogen GmbH) zeigte sich in der CHAMP-Studie eine signifikante Verlangsamung des Ausbruchs einer klinisch gesicherten Multiplen Sklerose (MS). Aufgrund der guten Ergebnisse (p = 0,0023) wurde die Studie daher auf Empfehlung eines unabhängigen Expertenkomitees vorzeitig gestoppt. Die Firma Biogen GmbH plant nun weltweit, bei den zuständigen Zulassungsbehörden einen breiteren Anwendungsbereich für Avonex® zu beantragen.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Vasopeptidase-Inhibitor: Omapatrilat bei systolischer Hypertonie
Wie jetzt von Bristol-Myers Squibb bekannt gegeben wurde, startet eine erste groß angelegte klinische Morbiditäts- und Mortalitätsstudie, in der der Einsatz der neuen Substanz Omapatrilat bei der Behandlung von systolischer Hypertonie im Frühstadium oder isolierter systolischer Grenzwerthypertonie (ISH) untersucht wird. Die Studie mit dem Namen OPERA (Omapatrilat in Persons with Enhanced Risk of Atherosclerotic Events) steht unter der Leitung eines internationalen Steering Committees, dem 21 anerkannte Experten angehören.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Arzneimittelentwicklung: Tumorimpfstoff gegen Hautkrebs
Aventis Pharma AG und MediGene gaben die Unterzeichnung einer Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung über MediGenes Tumorimpfstoff für die Behandlung des malignem Melanoms bekannt. MediGenes Ansatz für Tumorimpfstoffe basiert auf der Transduktion von Melanomzellen mit Genen, die für stark immunstimulierende Moleküle kodieren. Dabei werden rekombinante adenoassoziierte Viren (rAAVs) als Vektoren verwendet.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
Hypertonie: Hauptsache, der Blutdruck sinkt
Bei älteren Menschen kann die Häufigkeit von kardiovaskulären Erkrankungen und auch die Sterblichkeit gesenkt werden, wenn ihr Bluthochdruck behandelt wird. Unklar war bisher der Stellenwert von ACE-Hemmern und Calciumantagonisten im Vergleich zu Betablockern und Diuretika. Eine schwedische Studie ergab, dass all diese blutdrucksenkenden Arzneimittel in ihrer Eigenschaft, kardiovaskulären Erkrankungen und Schlaganfällen vorzubeugen, in ihrer Wirkung vergleichbar sind. Das Wichtigste ist nicht wie, sondern, dass der Blutdruck gesenkt wird.Show more20.02.2000, 16:31 Uhr
B. Bär und Mitarbeiter:Wolfstrapp – ein pflan
Der Wolfstrapp oder Wolfsfuß gehört zu den Arzneipflanzen, deren frühere Verwendung bei Schilddrüsenbeschwerden in neuerer Zeit wissenschaftliche Bestätigung gefunden hat. Auch wenn die Pflanze im Vergleich zu anderen Arzneidrogen heute eher noch ein Schattendasein führt, gibt es eine ganze Reihe phytotherapeutischer und homöopathischer Lycopus-Präparationen, die in Konkurrenz zu chemisch-synthetischen Wirkstoffen bei der Therapie leichter Schilddrüsenüberfunktion zur Verfügung stehen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
R. Kaul:Johanniskraut – Mechanismen der antide
Während die Wirksamkeit von Johanniskraut bei leichten bis mittelschweren Depressionen weitgehend anerkannt ist, gehen die Meinungen über die entscheidenden Wirkstoffe in der Droge bzw. im Extrakt auseinander. Einige Wissenschaftler identifizieren ihn mit Hypericin, andere mit Hyperforin, und noch recht neu ist die These, dass auch das Biflavonoid Amentoflavon an der antidepressiven Wirkung beteiligt ist. Dieser Beitrag befasst sich mit den pharmakologischen Effekten von Hypericum-Extrakt bzw. dessen Inhaltsstoffen in verschiedenen In-vitro- und In-vivo-Modellen. Er zeigt auf der Grundlage der jetzigen Kenntnisse, welche Inhaltsstoffe für die antidepressive Wirkung verantwortlich sind und wie diese Wirkung zustande kommt.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
Erkältungskrankheiten: Neue Waffen gegen Schnupfenviren
Sie ist die häufigste Infektionskrankheit schlechthin, wird jedoch von den meisten Menschen wie ein unvermeidliches Übel angesehen: die Erkältung, auch grippaler Infekt genannt. In der kalten Jahreszeit ist zeitweise ein Drittel der Bevölkerung betroffen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
Dialysebehandlung: Sevelamer in Europa zugelassen
Seit dem 2. Februar 2000 ist Renagel® (Wirkstoff: Sevelamer), der erste nicht-resorbierbare calcium- und aluminiumfreie Phosphatbinder, für den europäischen Markt zugelassen, wie die Firma Genzyme GmbH jetzt mitteilte. Sevelamer eröffnet neue Wege in der Behandlung des sekundären Hyperparathyreoidismus von Patienten mit terminalem chronischen Nierenversagen.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
COX-2-Inhibitoren: Celecoxib ist für den Magen besser als Diclofenac
Celecoxib ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum (NSAR), das selektiv die Cyclooxygenase-2 (COX-2) hemmt. In einer randomisierten Doppelblindstudie war es bei rheumatoider Arthritis ebenso wirksam wie Diclofenac. Gleichzeitig verursachte es weniger gastrointestinale Nebenwirkungen und endoskopisch sichtbare Ulzera in Magen und Zwölffingerdarm.Show more13.02.2000, 16:31 Uhr
Schwere Nebenwirkungen: Todesfälle nach Einnahme von Sildenafil
Die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) berichtet im Deutschen Ärzteblatt vom 28. Januar 2000 über mehrere Todesfälle im Zusammenhang mit der Einnahme von Sildenafil (Viagra®). Nachfolgend drucken wir die Meldung im Wortlaut ab.Show more06.02.2000, 16:31 Uhr
S. Noé:Ruscus – der Mäusedorn
Ruscus aculeatus Ų der stechende Mäusedorn ist eine Arzneipflanze der Mittelmeerländer. Seine Anwendung als Venentherapeutikum ist im benachbarten europäischen Ausland (Frankreich, Schweiz) weit mehr etabliert als in Deutschland. Dort spielt er eine bedeutende Rolle zur Behandlung der chronisch venösen Insuffizienz. Seine Wirksamkeit bei Erkrankungen des venösen Systems wurde durch neuere Studien erneut belegt.Show more06.02.2000, 16:31 Uhr
Virustatika: Lamivudin bei chronischer Hepatitis B
Bis vor zwei Jahren bestand die einzige antivirale Therapie der chronischen Hepatitis B in der Injektion von Interferon alfa (z.B. Intron®, Roferon®). Seit 1999 ist in der Europäischen Union das oral einzunehmende Virustatikum Lamivudin (Zeffix®) zur Behandlung der Hepatitis B zugelassen. Das Virustatikum hemmt die DNA-Polymerase. Einer neuen amerikanischen Studie zufolge wirkt Lamivudin günstig auf histologische, virologische und biochemische Parameter der chronischen Hepatitis B. Show more06.02.2000, 16:31 Uhr
Docetaxel: Zulassung zur Behandlung von fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lu
Ab sofort steht eine neue Behandlungsoption zur Verfügung, die die Überlebensrate von Patienten mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, einer weltweit führende Ursache krebsbedingter Todesfälle, verbessert. Aventis Pharma gab bekannt, dass die Europäische Kommission die Marktzulassung für Docetaxel (Taxotere ®), in der Dosierung von 75 mg/m2 Körperoberfläche, in allen 15 Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) nach Versagen einer primären Chemotherapie erteilt hat.Show more06.02.2000, 16:31 Uhr
Angiogenese-Hemmung: Antirheumatika gegen Krebs?
Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) werden wegen ihrer Fähigkeit, die Prostaglandinsynthese zu hemmen, schon lange bei Schmerzen, Arthritis, Rheuma und anderen entzündlichen Erkrankungen eingesetzt. Neu ist, dass diese Stoffe auch die Angiogenese, die Neubildung von Blutgefäßen, hemmen. Das eröffnet Einsatzmöglichkeiten bei der Behandlung von Tumorerkrankungen.Show more06.02.2000, 16:31 Uhr
Multiples Myelom: Strategien gegen entartete B-Zellen
Niedrig maligne Ų so wird das multiple Myelom im Vergleich mit anderen bösartigen Erkrankungen eingestuft. Doch auch wenn einige Patienten noch viele Jahre nach der Diagnose leben, sterben manche bereits innerhalb der ersten zwölf Monate. Neue Therapiekonzepte sollen nun die Prognose und die Lebensqualität der Patienten verbessern.Show more06.02.2000, 16:31 Uhr
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