Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Gefälschte Rezepte erkennen - 19 Merkmale helfen
GLP-1-Rezeptoragonisten und Hochpreiser statt Potenzmittel – Rezeptfälscher haben neue Ziele. Apotheker Sven Lobeda aus Dresden erklärte im Rahmen eines Webinars der Deutschen Apotheker Zeitung, wie Apotheker*innen gefälschte Verordnungen leichter erkennen.Show morepharmazie
Webinar zu Rezeptfälschungen
07.05.2026, 14:00 Uhr
Hormonstäbchen: Drei Jahre Schutz vor Schwangerschaft
Frauen steht ein neues Verhütungsmittel zur Verfügung: Implanon - ein Einzelstäbchenimplantat, etwa streichholzgroß, jedoch flexibel wie "Spaghetti al dente", das unter die Haut des Oberarms implantiert wird. Dort setzt es über eine Zeit von drei Jahren kontinuierlich das Gestagen Etonogestrel frei. Das Implantat scheint sicherer zu sein als die Pille und hat den großen Vorteil, dass die tägliche Einnahme entfällt. Das Hormonstäbchen von Nourypharma ist ab 15. Juni 2000 in Deutschland auf dem Markt und kostet etwa 600 DM (16,70 DM pro Monat).Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
HIV-Therapie: Die Behandlung wird individuell auf den Patienten abgestimmt
Noch vor einigen Jahren gab es für Patienten nach der Diagnose "HIV-positiv" kaum Perspektiven. Mit der Einführung zahlreicher neuer antiretroviraler Arzneimittel, vor allem der Proteaseinhibitoren, änderte sich die Situation grundlegend. Zwar ist es auch heute noch nicht möglich, das Virus endgültig auszurotten, aber infizierte Menschen können dank der modernen Kombinationstherapien mit den 15 in Deutschland zugelassenen antiretroviralen Arzneimitteln länger leben, ohne dass die Krankheit AIDS ausbricht. Während im Jahr 1994 in Deutschland noch 1000 HIV-Infizierte an AIDS starben, sank diese Zahl 1999 auf 300.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
N. Boblitz, E. Liske, P. WüstenbergTraubensilberker
Neben der hormonellen Therapie zur Behandlung klimakterischer Beschwerden, des prämenstruellen Syndroms (PMS) und der Dysmenorrhö finden pflanzliche Arzneimittel für die Therapie dieser Krankheitsbilder zunehmend Beachtung. Von der Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamtes wurden Extrakte aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze bei "prämenstruellen und dysmenorrhoischen sowie klimakterisch bedingten neurovegetativen Beschwerden" positiv bewertet [1]. Der therapeutische Nutzen der Traubensilberkerze bei der Behandlung gynäkologischer Krankheitsbilder wird auch in zahlreichen Publikationen zu pflanzlichen Arzneimitteln beschrieben [2 - 6]. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit von Traubensilberkerzen-Extrakten sowohl gegenüber Plazebo als auch im Vergleich mit konventioneller Hormonersatztherapie.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Mukoviszidose: Nicht nur die Lunge, auch die Leber ist betroffen
Die mittlere Lebenserwartung der Mukoviszidose-Patienten ist inzwischen auf knapp 30 Jahre angestiegen. Mit dem erhöhten Lebensalter allerdings verschärfen sich die Probleme. Die genetische Störung manifestiert sich nicht nur pneumologisch, sondern auch durch hepatobiliäre Komplikationen.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Bisphosphonat Risedronat: Schutz vor Knochenbrüchen bei Osteoporose
Wirbelfrakturen sind oftmals das erste Anzeichen einer Osteoporose. Wird dieses Anzeichen bzw. die Osteoporose selbst nicht frühzeitig erkannt, sind weitere Frakturen wie Hüftbrüche vorprogrammiert. Als wirksames Arzneimittel zur Reduktion sowohl des vertebralen Frakturrisikos als auch des Risikos für Hüftfrakturen hat sich in klinischen Studien das neue Bisphosphonat Risedronat (Actonel) erwiesen. Actonel ist seit Anfang März in der EU zugelassen und wurde am 15.Mai in Deutschland eingeführt.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Corticoide bei Hörsturz: Prednisolon verbessert Therapieergebnisse
Rund 25000 Deutsche erleiden jährlich einen Hörsturz. Als Therapie der Wahl des plötzlich auftretenden Hörverlustes, der von Ohrgeräuschen begleitet sein kann, galten bislang eine mikrozirkulationsfördernde Infusionstherapie und Vitamingaben. Der zusätzliche Einsatz von hochdosiertem Prednisolon während der ersten drei Behandlungstage verbessert den Therapieerfolg wesentlich und wird dringend empfohlen, wie die Firma Merck jetzt mitteilte.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Moderne Therapie des Schlaganfalls: Differenziertes Blutdruckmanagement hat ober
Bei Schlaganfallpatienten spielt die Auswahl des richtigen Antihypertensivums eine ausschlaggebende Rolle, weil nur die optimale blutdruckregulierende Therapie eine Ausweitung des Hirninfarktes vermeiden kann. Zahlreiche Antihypertensiva erhöhen jedoch neben ihrer blutdrucksenkenden Wirkung gleichzeitig den intrakraniellen Druck. Insbesondere bei bereits erhöhtem intrakraniellen Druck, wie er schon in der Frühphase des Infarktes, vorrangig jedoch ab dem dritten Tag durch die Bildung vasogener Ödeme auftritt, müssen zusätzliche zerebrale Durchblutungsstörungen durch einen weiteren intrakraniellen Druckanstieg dringend vermieden werden, wie Byk Gulden berichtete.Show more11.06.2000, 15:27 Uhr
Dyspeptische Beschwerden: Artischocken – als Gemüse viel zu schade
Artischocken schmecken nicht nur lecker als Gemüse - aphrodisierende Wirkung inklusive; sie wirken auch gegen funktionelle dyspeptische Beschwerden. Wichtig ist, dass der standardisierte Extrakt aus dem "richtigen" Teil der Pflanze gewonnen wird. Denn nur dann enthält er die medizinisch wirksamen Substanzen.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Kardiovaskuläre Erkrankungen: ACE-Hemmer schützen die Gefäße
Bei nahezu allen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems ist die Endothelfunktion gestört. Darüber berichtete Gödecke/Parke-Davis. Auslöser sind etablierte kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Hypercholesterinämie, Blutdruck, Diabetes mellitus und Rauchen, die über eine Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems zu einem Anstieg von Angiotensin II in der Gefäßwand führen. Dies fördert zum einen die Bildung freier Sauerstoffradikale, zum anderen wird Bradykinin, das die endotheliale Produktion und Freisetzung von NO stimuliert, zu inaktiven Peptiden abgebaut. Daraus resultiert ein Ungleichgewicht vasoaktiver Mediatoren: Der Spiegel des vasodilatierend wirksamen NO nimmt ab, gefäßverengende Substanzen überwiegen.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Multiple Sklerose: Frühzeitige Behandlung mit Interferon beta-1a verzögert Kra
Wird Interferon beta-1a bereits bei einem Patienten mit einer sehr frühen MS-Symptomatik, beispielsweise einer Optikusneuritis, eingesetzt, so vermag die einmal wöchentliche Gabe von 30 mg Avonex den Ausbruch einer nach den bisherigen Kriterien klinisch diagnostizierten Multiplen Sklerose signifikant zu verzögern. Die Behandlung mit dem Interferon beta-1a reduzierte in einer neuen Studie die Rate der Patienten, die eine klinisch definierte MS entwickelten, statistisch signifikant um 43% (p = 0,0023). Das teilte die Biogen GmbH mit.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Dermatomykosen: Über 80 Prozent Heilungsrate mit Clotrimazol
Juckende, brennende und gerötete Haut - die typischen Symptome einer Pilzinfektion. Meist sind die oberen Hautschichten, speziell die Epidermis, Haare und Nägel betroffen. Fußpilz beispielsweise ist eine der häufigsten Hauterkrankungen in den Industrieländern - ungefähr 25 Prozent der Bevölkerung sind betroffen - und etwa 75 Prozent aller Frauen entwickeln mindestens einmal vor ihrer Menopause eine Genitalmykose.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Hepatitis C: Zulassung für Pegasys beantragt
Roche hat bekannt gegeben, dass sie bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA das Zulassungsgesuch von Pegasys für die Behandlung von chronischer Hepatitis C bei Erwachsenen eingereicht hat. Mehr als 170 Millionen Menschen sind weltweit von dieser lebensbedrohlichen Krankheit betroffen.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
FIT-Studie: Mehr Mobilität für osteoporosekranke Frauen
Osteoporosekranke Frauen mit Wirbelkörperfrakturen, die mit dem Bisphosphonat Alendronat (Fosamax) behandelt werden, sind im Vergleich zu Osteoporose-Patienten, die Plazebo erhalten, weniger in ihrer Mobilität eingeschränkt und müssen 63% weniger Tage aufgrund von Schmerzen im Bett verbringen. Zu diesem Ergebnis kam eine neue, kürzlich veröffentlichte Analyse der FIT-Studie (Fracture Intervention Study), der bislang größten doppelblinden und randomisierten Osteoporose-Behandlungsstudie, wie MSD jetzt berichtete.Show more04.06.2000, 15:27 Uhr
Neue Arzneimittel: Aktuelle Veränderungen in der Diabetestherapie
In der Diabetestherapie gibt es zur Zeit und in den kommenden Jah- ren viele Neuerungen. Diese reichen von modifizierten Insulinen, die besonders rasch oder lang wirksam sind, bis zu oralen Antidiabetika, die die Behandlung revolutionieren könnten. Prof. Dr. Eugen J.Verspohl, Münster, fasste die Neuheiten auf dem Diabetesgebiet in seinem Vortrag aus Anlass des 60. Geburtstages von Hans-Günter Friese, Präsident der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, zusammen.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Gentechnisch hergestellte Arnzeimittel: Rekombinante Wirkstoffe haben hohen Sich
Was sind rekombinante Arzneistoffe? Wie werden sie hergestellt? Wie sicher sind sie? Welche Präparate wurden in den letzten Jahren neu zugelassen? Bedeuten sie einen wirklichen Fortschritt für die Arzneimitteltherapie? Diese Fragen beantwortete Prof. Dr. Theo Dingermann, Frankfurt/Main, bei seinem Vortrag "Sind Sie fit für eine kompetente Abgabe gentechnisch hergestellter Arzneimittel?" beim Festkolloqium aus Anlass des 60. Geburtstags von Hans-Günter Friese.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Typ-II-Diabetes: Rosiglitazon bekämpft die Insulinresistenz
Einen Ansatz gegen die fortschreitende Insulinresistenz bei Typ-II-Diabetes bietet der neue Insulinsensitizer Rosiglitazon (Avandia®) von SmithKline Beecham Pharma, dessen europäische Zulassung nach einer Information des Herstellers im Sommer erwartet wird.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Meningitis-Impfstoff bietet Schutz vor der Erkrankung
Das Department of Health (DOH) in Großbritannien hat bekannt gegeben, dass ein neues Immunisierungsprogramm zu einem drastischen Rückgang von Meningokokken-Erkrankungen führt, die durch Erreger der Gruppe C verursacht sind. Diese lebensbedrohliche Erkrankung befällt hauptsächlich Kinder und junge Erwachsene. In dem Programm, in das anfänglich Säuglinge und Teenager für die Immunisierung aufgenommen wurden, wird nach einer Firmeninformation der Konjugat-Impfstoff Meningitec von Wyeth-Lederle eingesetzt. Meningitec ist der erste Impfstoff gegen Meningokokken-Erkrankungen der Gruppe C, der bereits bei Kleinkindern unter 18 Monaten eingesetzt werden kann.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Immunsuppressivum: Sirolimus verbessert Therapie nach Nierentransplantation
Sirolimus (Rapamune®), ein neuartiges primäres Immunsuppressivum auf dem US-amerikanischen Markt, verhindert Abstoßungsreaktionen bei Patienten mit Nierentransplantationen. In der standardmäßigen Medikamenten-Kombination aus Corticosteroiden, Cyclosporinen und Immunsuppressivum ermöglicht Sirolimus das Absetzen von Cyclosporin in einem frühen Behandlungsstadium, wie die Firma Wyeth-Ayerst jetzt mitteilte.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Morbus Crohn und Colitis ulcerosa bei Kindern: Immunsuppressiva statt Stereoide?
Prinzipiell werden Kinder mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nach den gleichen Kriterien behandelt wie auch Erwachsene mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung. Allerdings besteht fast immer eine Wachstumsstörung. Deshalb sind konsequent Steroide zu reduzieren. Als therapeutische Alternative bieten sich Immunsuppressiva und notfalls die Operation an. Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Neues über die Grippe-Pandemie von 1918
o}Epidemien todbringender Krankheitserreger gleichen in mancher Hinsicht einem Vulkanausbruch: Man weiß nicht, wann und wo die nächste Katastrophe losbricht, und hat eine Epidemie erst einmal ihren Lauf genommen, kommen auch Schutzmaßnahmen häufig zu spät.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Oseltamivir: Zulassung zur Grippeprophylaxe beantragt
Roche hat bekannt gegeben, dass sie bei der amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) das Zulassungsgesuch für eine neue Indikation ihrer Grippetablette Oseltamivir (Tamiflu®) zur Prophylaxe der Grippe bei Erwachsenen und Jugendlichen (ab 13 Jahren) eingereicht hat.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
AVK: Thrombozytenaggregation bei jedem Patienten hemmen
Patienten mit arterieller Verschlusskrankheit haben ein erhebliches kardiovaskuläres Risiko, und das unabhängig davon, ob die Erkrankung Beschwerden verursacht oder nicht. Bei jedem Patienten Ų symptomatisch oder nicht Ų ist deshalb eine Behandlung mit einem Thrombozytenfunktionshemmer wie Clopidogrel indiziert.Show more28.05.2000, 15:27 Uhr
Vitamin C bei Arteriosklerose
Nach wie vor stellen Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache dar. Unter den Risikofaktoren stehen Hyperlipidämie und Hypertonie an oberster Stelle. Neuere klinische Studien zeigen, dass Vitamin C diese Risikofaktoren günstig beeinflusst. Darüber hinaus scheint Vitamin C die Wirksamkeit von Nitraten bei der koronaren Herzkrankheit zu unterstützen.Show more21.05.2000, 15:27 Uhr
Neue Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
Wissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben zum ersten Mal gemeinsame Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr erarbeitet. Diese Werte treten an die Stelle der früheren Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE).Show more21.05.2000, 15:27 Uhr
Hepatitis C: PEG – Interferonverpackung mit zusätzlicher Wirksamkeit
Ein pegyliertes Interferon alfa-2b, kurz PEG-Interferon, soll jetzt zur Behandlung der Hepatitis C eingeführt werden. Das berichtet die Essex Pharma GmbH. Neben der besseren Wirksamkeit gewinnt der Patient zusätzlich an Lebensqualität, denn das neue Medikament muss nur einmal wöchentlich injiziert werden.Show more21.05.2000, 15:27 Uhr
Montelukast-Kautabletten für Kinder
In den USA ist Montelukast (Singulair) jetzt auch für Kinder im Vorschulalter verfügbar. Im März erteilte die amerikanische Food and Drug Administration die Zulassung einer 4-mg-Kautablette zur Prävention und Behandlung des Asthma bronchiale bei Kindern von 2 bis 5 Jahren. In Europa wird die Zulassung des Leukotrien-Rezeptor-Antagonisten für diese Altersgruppe beantragt.Show more21.05.2000, 15:27 Uhr
Die Pille gegen das Rauchen
Die meisten Menschen rauchen, weil es zu unangenehm ist, damit aufzuhören. Und der Rauchstopp hat seine Tücken: Je früher die Raucherkarriere begonnen hat, desto schwerer ist der Entzug. Jetzt kann ein Arzneimittel die Raucherentwöhnung unterstützen: Amfebutamon (syn.: Bupropion, Zyban) wird als Antidepressivum bereits seit 10 Jahren angewendet und soll nun als "Pille gegen das Rauchen" Anfang Juli auch in Deutschland eingeführt werden. Zyban wurde in den USA im Mai 1997 als erstes nicht nicotinhaltiges Medikament in der Indikation Raucherentwöhnung zugelassen.Show more21.05.2000, 15:27 Uhr
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