Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Lösung gegen Nagelpilz
Efinaconazol in Jublia® hilft gegen Nagelpilz. Die Lösung pinseln Menschen mit leichter bis mittelschwerer Onychomykose einmal täglich auf die betroffenen Nägel – ohne feilen. Jublia® ist verschreibungspflichtig, die Patienten bezahlen das Arzneimittel selbst.Show morepharmazie
Efinaconazol-Lösung
07.05.2026, 10:00 Uhr
Troponin-Test: Herzinfarkt-Risiko kann erkannt werden
Der Geschäftsbereich Diagnostika der Bayer Corporation in Tarrytown, N.Y./USA, hat von der Food and Drug Administration (FDA) für den Troponin-I-Test (cTnI) eine erweiterte Zulassung erhalten. Der Test kann nun auch dazu genutzt werden, Personen mit einem hohen Herzinfarkt-Risiko zu identifizieren. Erhalten solche Patienten frühzeitig eine spezifische Therapie, verbessern sich ihre Chancen erheblich.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Krebstherapie: Epoetin alfa erhält erweiterte onkologische Zulassung
Die Zulassung für Epoetin alfa (Erypo) ist auf die Behandlung von Anämien und die Reduktion von Bluttransfusionen bei Patienten unter nicht-platinhaltiger Chemotherapie mit soliden Tumoren, malignen Lymphomen und dem Multiplen Myelom ausgedehnt worden.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Komplikationen bei Diabetes mellitus: Nephropathie – renale Anämie &ndash
Im Mittelpunkt der Diabetestherapie steht die optimale Einstellung der Stoffwechsellage. Doch das ist nicht genug. Auch mögliche Komplikationen wie die diabetische Nephropathie, die Anämie und das diabetische Fußsyndrom müssen im Auge behalten oder, falls sie sich bereits entwickelt haben, zumindest effektiv behandelt werden.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
In der Diskussion: Lösen Kava-Kava-Präparate Leberschäden aus?
Kava-Kava-Präparate sind in die Diskussion gekommen: Bis heute liegen international zehn Spontanmeldungen zu Leberschäden in möglichem Zusammenhang mit diesen Phytopharmaka vor. Diskutiert wird, ob die unerwünschten Wirkungen nur durch acetonische Extrakte ausgelöst werden oder ob auch ethanolische Extrakte lebertoxische Wirkungen entfalten können. Nachdem alleine in der Schweiz seit Herbst 1999 vier Meldungen eingetroffen sind, mahnt die schweizerische Interkantonale Kontrollstelle für Heilmittel (IKS) zu erhöhter Vorsicht bei der Anwendung von Kava-Kava-Präparaten.Show more16.07.2000, 15:28 Uhr
Raloxifen: Nicht nur gegen Osteoporose
Raloxifen lässt sich als selektiver Östrogenrezeptormodulator bei postmenopausalen Frauen erfolgreich gegen vertebrale Frakturen einsetzen. Doch damit nicht genug. Neue Studien prüfen nun auch den Einsatz in der Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen und Mammakarzinome. Und das aus gutem Grund!Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Postmenopause: Hormonersatztherapie mit Tibolon
Das synthetische Steroid Tibolon (Liviella), das schwach östrogen, gestagen und androgen wirkt, wird in Deutschland seit letztem Jahr zur Therapie menopausaler und postmenopausaler Beschwerden eingesetzt. Die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit der Substanz wurde in einer kürzlich abgeschlossenen Phase-IV-Studie mit 981 Frauen bestätigt. Darüber hinaus scheint der Einsatz der Hormonersatztherapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorteilhaft zu sein.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Neue Studie bei Mammakarzinom: Die Brust erhalten
Eine aktuelle in Clinical Cancer Research veröffentlichte kleine Studie an 24 Frauen unterstützt die zunehmenden Hinweise darauf, dass eine neoadjuvante (präoperative) Hormonbehandlung eine Rückbildung von Tumoren in einem Ausmaß bewirken kann, welche eine Mastektomie bei einigen postmenopausalen Frauen vermeidbar werden lässt. Diese Frauen könnten dann weniger entstellend brusterhaltend operiert werden. Das teilte AstraZeneca mit.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Depressionen: Mit zeitgemäßer Therapie Suizide verhindern
Depressionen lassen sich wirksam behandeln. Doch noch immer werden die potenziell möglichen Therapieregimes viel zu selten optimal genutzt. Dies zeigt die unverändert hohe Suizidrate: Immerhin 18 Prozent der Depressiven nehmen sich das Leben. Wer alle Register ziehen und "zeitgemäß" therapieren will, muss umdenken.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Phytotherapie: Rotes Weinlaub schützt die Venen
Pflanzliche Ödemprotektiva werden bei der chronischen Venen- insuffizienz (CVI) in den frühen Krankheitsstadien (1 und 2a) eingesetzt. Für einen Extrakt aus Rotem Weinlaub konnte nun die klinische Wirksamkeit bei dieser Indikation in einer GCP-konformen Studie belegt werden. Befindet sich die Erkrankung bereits in einem weiter fortgeschrittenen Stadium, müssen oft chirurgische Eingriffe an den betroffenen Beinvenen vorgenommen werden. Hierfür sind in letzter Zeit neue, weniger belastende Verfahren entwickelt worden.Show more09.07.2000, 15:27 Uhr
Ernährungstipps für AIDS-Patienten
In Deutschland sind etwa 50 000 bis 60 000 Menschen HIV-infiziert. Eines der damit verbundenen Gesundheitsprobleme ist der Gewichtsverlust und die Appetitlosigkeit. Als Hilfestellung für die Betroffenen hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) eine Reihe von Ernährungstipps veröffentlicht.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Cholesterin: Senkung durch Artischocke, Grapefruit oder Knoblauch?
Knoblauch, Artischocke und Grapefruit sollen überhöhte Cholesterinwerte in den Normbereich senken können. Wissenschaftler der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zweifeln die cholesterinsenkenden Effekte der Pflanzen allerdings an.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Klinische Studie: Acetylsalicylsäure wirkt gegen Migräne
Acetylsalicylsäure und andere periphere Analgetika werden aufgrund klinischer Erfahrungen schon lange erfolgreich gegen Migräne eingesetzt. Die Wirksamkeit der Acetylsalicylsäure in Dosierungen von 1000 mg gegen Kopfschmerzen bei Migräneattacken wurde nun durch eine kontrollierte Studie belegt. Dies stellt die Empfehlungen zum Einsatz bei der Migräne auf eine neue Grundlage.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Kariesprophylaxe: Lokale Fluoridierung schützt besser als systemische
Die Kariesprophylaxe beruht auf vier Eckpfeilern: zahngesunder Ernährung, zweckmäßiger Zahn- und Mundpflege, Fluoridierung und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung. Aktuellen Untersuchungen zufolge wirken Fluoride in erster Linie durch direkten Kontakt mit der Zahnhartsubstanz karieshemmend. Die Empfehlungen zur Kariesprophylaxe mit Fluoriden wurden daraufhin geändert. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde nahm am 27.März 2000 Stellung dazu.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Esomeprazol: Das Enantiomer als Innovation
Es ist ein neuer Trend in der Arzneimittelentwicklung: Razemate werden in ihre beiden Enantiomere getrennt und die wirksamere Substanz als Innovation "verkauft". Dies geschieht nun auch mit Omeprazol, das, wie übrigens alle anderen Protonenpumpenhemmer, bislang als Gemisch aus R- und S-Enantiomer auf dem Markt ist. Nun steht mit Esomeprazol (Nexium MUPS) bald das deutlich wirksamere der beiden Enantiomere als Monosubstanz für die Therapie säurebedingter gastrointestinaler Erkrankungen zur Verfügung.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Transdermale Schmerztherapie: Buprenorphin bald als Pflaster erhältlich
Buprenorphin ist ein stark wirkendes Opioid, das vor allem in der Therapie chronischer Schmerzen verwendet wird. Weil die Bioverfügbarkeit von Buprenorphin bei oraler Applikation schlecht ist, wird dieses Opioid demnächst als transdermales therapeutisches System erhältlich sein. Die Wirksamkeit der neuen Applikationsform wurde in drei Doppelblindstudien nachgewiesen.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Gastrointestinaltrakt: Tegaserod für Patienten mit Reizdarmsyndrom
Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung in den Ländern der westlichen Welt leiden unter einem Reizdarmsyndrom. Die Behandlung dieser Patientengruppe ist bislang noch unzureichend und stützt sich auf Allgemeinmaßnahmen wie eine Ernährungsumstellung und auf den Einsatz von Medikamenten. Mit dem zur Zulassung eingereichten selektiven 5-HT4-Agonisten Tegaserod (Zelmac) von Novartis Pharmaceuticals Corporation ist nach Information der Firma nun eine neue Behandlungsoption für Reizdarmpatienten vom Obstipations-Typ in Aussicht.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Britische Ärzte-Studie: Rauchen schützt nicht vor Demenz
In einer großen britischen Studie mit über 30000 Ärzten wurde untersucht, ob Rauchen das Demenzerkrankungsrisiko beeinflusst. Weder erhöhte noch senkte langjähriges Rauchen das altersspezifische Erkrankungsrisiko für die Alzheimer-Demenz und Demenzen im Allgemeinen.Show more02.07.2000, 15:27 Uhr
Parkinson-Behandlung mit Ropinirol: Weniger Bewegungsstörungen als mit Levodopa
Patienten im Frühstadium der Parkinson-Krankheit können mit dem Dopaminagonisten Ropinirol erfolgreich behandelt werden und haben dabei ein 15fach reduziertes Risiko zur Entwicklung von Überbewegungen als unter dem Standardtherapeutikum Levodopa.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Grippesaison 00/01: Grippe-Impfstoff Fluad zugelassen
Die Chiron Corporation informierte darüber, dass sie im Rahmen des Verfahrens der gegenseitigen Anerkennung die nationale Marktzulassung für ihren mit einem Adjuvans kombinierten Grippeimpfstoff Fluad in zwölf westeuropäischen Ländern erhalten hat.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Krebstherapie: Zoledronsäure besser als Pamidronsäure?
Auf der Jahresversammlung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in New Orleans vorgestellte Daten zeigten nach einer Information der Novartis AG, dass signifikant mehr Krebspatienten mit tumorinduzierter Hyperkalzämie auf Zoledronsäure (Zometa zur Injektion) ansprechen als auf Pamidronat (Aredia), dem gegenwärtigen therapeutischen Standard. Zoledronat ist ein hochwirksames Bisphosphonat, das in laufenden Studien für die Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie (TIH) untersucht wird.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Rekombinantes Fusionsprotein: Etanercept zur Behandlung der rheumatoiden Arthrit
Am 1. Juni wurde das rekombinante Fusionsprotein Etanercept (Enbrel) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis in den deutschen Markt eingeführt. Aufgrund der hohen weltweiten Nachfrage ist Enbrel zurzeit nur über Wyeth-Pharma GmbH zu beziehen, wie die Firma mitteilte.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
Anti-TNF-Alpha-Antikörper: Infliximab zur Therapie der rheumatoiden Arthritis z
Die rheumatoide Arthritis geht bei vielen Patienten mit einer raschen Destruktion und Funktionseinschränkung der betroffenen Gelenke einher, die oft bis zur Invalidität führt. Die Behandlung mit den bisher zur Verfügung stehenden so genannten Basistherapeutika ist in vielen Fällen aufgrund mangelnder Wirkung oder schlechter Verträglichkeit unbefriedigend, und innerhalb von zwei Jahren nach Diagnosestellung sind fast 40% der Betroffenen nicht mehr arbeitsfähig. Mit dem gegen TNF alpha gerichteten Antikörper Infliximab (Remicade) steht nach einer Mitteilung der Essex Pharma nun ein Medikament zur Verfügung, das in schweren therapieresistenten Fällen bereits innerhalb von zwei Wochen nach der Infusion zu einer deutlichen Linderung der Symptome und einer Verbesserung der Gelenkfunktion führt.Show more25.06.2000, 15:27 Uhr
A. T. TeichmannHormonelle Behandlung der Akne bei Fr
Bei der Behandlung der Akne wirken Östrogene antigonadotrop, sie vermindern die Talgproduktion und erhöhen die Spiegel des sexualhormonbindenden Globulins, wodurch die Konzentration des freien Testosterons im Serum vermindert wird. Synergetisch mit den Östrogenen haben Gestagene eine antigonadotrope Wirkung, sie vermindern daher die ovarielle Produktionsrate von Testosteron. Antiandrogen wirksame Gestagene, namentlich Cyproteronacetat, vermindern auch die periphere Aktivität der 5alpha-Reductase in der Haut, zudem ist Cyproteronacetat in der Lage, die Spiegel des adrenocorticotropen Hormons und damit die adrenale Androgenbildung zu reduzieren. Alle oralen Kontrazeptiva haben aufgrund der beschriebenen Wirkmechanismen günstige Effekte auf akneiforme Hauteffloreszenzen, wobei ein Vergleich ihrer relativen Effektivität aufgrund unterschiedlicher Definitionen der Akne und ihrer Schweregrade nur eingeschränkt möglich ist. Sie sind indiziert bei milden Formen, während klinisch auffällige Manifestationen der Erkrankung gezielter Therapie mit Antiandrogenen bedürfen. Der Behandlungserfolg stellt sich mitunter erst nach Monaten ein.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
Lipodystrophiesyndrom: Der Preis für das Überleben?
Im Jahre 1997, etwa 10 Jahre nach Einführung der antiretroviralen Therapie und zwei Jahre nach der breiten Etablierung der Kombinationstherapien, wurden erstmalig Veränderungen bei sonst gesunden HIV-Infizierten beschrieben, die inzwischen als HIV-assoziiertes Lipodystrophiesyndrom bezeichnet werden.Show more18.06.2000, 15:27 Uhr
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