Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Lösung gegen Nagelpilz
Efinaconazol in Jublia® hilft gegen Nagelpilz. Die Lösung pinseln Menschen mit leichter bis mittelschwerer Onychomykose einmal täglich auf die betroffenen Nägel – ohne feilen. Jublia® ist verschreibungspflichtig, die Patienten bezahlen das Arzneimittel selbst.Show morepharmazie
Efinaconazol-Lösung
07.05.2026, 10:00 Uhr
Diabetes mellitus: Nateglinid – wirksam als Monotherapie und zur Kombina
Nateglinid stimuliert die frühe Phase der Insulinsekretion, senkt die prandialen Glucosespitzen und senkt sowohl in der Monotherapie als auch in Kombination mit Metformin effektiv die HbA1c-Werte bei Typ-II-Diabetikern. Dabei verfügt Nateglinid über einen so genannten "quick-on/quick-off"-Mechanismus, der die physiologische biphasische Insulinsekretion bei Gesunden nachahmt. Das Risiko für postprandiale Hypoglykämien ist dadurch sehr gering. Das berichtete Novartis anlässlich des 36. Jahrestreffens der European Association for the Study of Diabetes (EASD).Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Insulinsensitizer: Vorteile für die Kombination Metformin plus Rosiglitazon
Durch die Kombination von zwei oralen Antidiabetika mit unterschiedlichem Wirkmechanismus hofft man, den Blutzuckerspiegel besser kontrollieren zu können. In einer amerikanischen Studie konnte in der Tat bestätigt werden, dass Metformin und Rosiglitazon zusammen eine bessere glykämische Kontrolle gestatten als eine Monotherapie mit Metformin.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Typ-2-Diabetes: Englische Gesundheitsbehörde empfiehlt Rosiglitazon
Das englische National Institute for Clinical Excellence (NICE) hat für den Insulinsensitizer Rosiglitazon (Avandia) von SmithKline Beecham Pharma nach einer Firmenmitteilung positive Richtlinien verabschiedet.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Pravastatin in der Sekundärprävention: Gleich nach dem Infarkt beginnen lohn
Mit den vorhandenen Mitteln könnte die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen heute sehr viel wirksamer gestaltet werden, wenn diese Mittel auch genutzt würden. Besonders wichtig ist der frühzeitige Einsatz eines CSE-Hemmers. Eine Reduktion der kardiovaskulären Morbidität und Mortalität konnte umfassend für den CSE-Hemmer Pravastatin belegt werden, sowohl in der Sekundär- als auch in der Primärprävention. Inzwischen häufen sich die Hinweise darauf, dass Pravastatin schon in der Frühphase akuter koronarer Syndrome Nutzen bringt, wie nach einem Bericht von Bristol-Myers Squibb auf dem Europäischen Kardiologenkongress in Amsterdam zu hören war.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Arzneimittel in der Stillzeit: Gefahr für das Kind?
Die meisten Arzneimittel, die von stillenden Müttern eingenommen werden, gehen auch in die Muttermilch über. Dennoch ist das Risiko für die Kinder im Allgemeinen gering. Ausnahmen sind Arzneistoffe, die hoch konzentriert mit der Muttermilch aufgenommen werden, sowie solche mit bekannten Nebenwirkungen auf das Kind.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
CMV-Retinitis bei AIDS: Zulassungsgesuch für Valganciclovir in den USA einger
Roche hat bekannt gegeben, dass die Firma das Zulassungsgesuch für Valganciclovir - ein Medikament zur Behandlung der Netzhautentzündung durch das Zytomegalievirus (CMV-Retinitis) bei AIDS-Patienten - bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA eingereicht hat. Valganciclovir ist ein Prodrug des bereits eingeführten Roche-Präparats Cymevene (Ganciclovir) gegen CMV-Infektionen und weist gegenüber diesem zusätzlich die Aminosäure Valin auf.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
USA und Großbritannien: Ramipril zur Reduktion kardiovaskulärer Ereignisse bei
Aufgrund der Ergebnisse der HOPE-Studie wurde nach einer Mitteilung von Aventis Pharma in den USA und Großbritannien die Indikation des ACE-Hemmers Ramipril (in Deutschland Delix® protect 10 mg) erweitert.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Bisphosphonate: Weniger Magenulzera mit Risedronat
Beim diesjährigen Kongress der American Society for Bone and Mineral Research (ASBMR) in Toronto wurden nach einer Information von Aventis erstmals zwei Studien präsentiert, in denen die gastrointestinale Verträglichkeit der Bisphosphonate Risedronat (Actonel) und Alendronat (Fosamax) evaluiert wurde. Dabei zeigte sich, dass unter der Therapie mit Risedronat die Inzidenz von Magengeschwüren bei gesunden postmenopausalen Frauen deutlich niedriger war als unter der Therapie mit Alendronat. Patientinnen, die zuvor eine Alendronat-Therapie aufgrund von Nebenwirkungen im oberen Gastrointestinaltrakt abbrechen mussten, vertrugen Risedronat genauso gut wie eine Plazebomedikation.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Leukotrien-Antagonisten: FDA hat Montelukast 4 mg für 2- bis 5-Jährige zugelas
Montelukast (Singulair junior 5 mg) ist in der Altersklasse ab sechs Jahren seit zwei Jahren verfügbar. Im März dieses Jahres wurde in den USA die Zulassung für Singulair 4 mg zur Therapie von Asthma bronchiale für Kinder von 2 bis 5 Jahren von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA erteilt, wie MSD jetzt mitteilte. In Europa ist ein entsprechender Antrag auf Zulassungs- erweiterung für diese Altersgruppe gestellt, sodass diese Therapieoption auch in Deutschland in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen könnte.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Galavit gegen Krebs: Russisches Wundermittel aus der Weltraumforschung
Derzeit geistert wieder einmal die Nachfrage nach einem neuen "Wundermittel" gegen Krebs durch die Arztpraxen: nach Galavit, einem Präparat, das aus der russischen Raumfahrtforschung stammen soll. Diese Therapie ist bei uns weder zugelassen noch besonders preisgünstig: Sie kostet zwischen 6000 und 20000 DM.Show more29.10.2000, 16:30 Uhr
Pilotstudie: Magnetpflaster gegen Rückenschmerzen?
Magnetpflaster sind in den USA zur Behandlung von Rückenschmerzen sehr beliebt, was sich in stattlichen Umsatzzahlen widerspiegelt. In einer kleineren Pilotstudie konnte indes kein Beleg für die Wirksamkeit des untersuchten Magnetpflasters gefunden werdenShow more22.10.2000, 15:29 Uhr
Neuer Kombinationsimpfstoff: Sechs auf einen Streich
Noch in diesem Jahr soll die Zulassung eines neuen Sechsfach-Kombinationsimpfstoffes für Kinder erfolgen, mit dem gleichzeitig gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und Haemophilus influenzae Typ b (DTPa-HepB-IPV/Hib) geimpft werden kann. Wie umfangreiche Studien mit über 8000 Probanden zeigen, ist der Impfstoff, der von SmithKline Beecham entwickelt wurde und unter dem Namen "Infanrix Hexa" auf den Markt kommen wird, sehr gut verträglich.Show more22.10.2000, 15:29 Uhr
Therapie von Analfissuren: Nitroglycerin oder Botulinumtoxin statt Operation
Analfissuren sind äußerst schmerzhaft. Operativ lassen sie sich mittels Sphinkerotomie oder Analdehnung behandeln. Viele Patienten scheuen allerdings einen chirurgischen Eingriff. Die "neurochemische Sphinkerotomie" mit Glyceroltrinitratsalbe oder Botulinumtoxin kann eine Operation unnötig machen.Show more22.10.2000, 15:29 Uhr
Fortgeschrittenes Mammakarzinom: Anastrozol gefolgt von Tamoxifen
Für den ersten Behandlungsschritt des fortgeschrittenen, inoperablen Mammakarzinoms war bisher Tamoxifen der Goldstandard. Wenn nach anfänglichem Ansprechen eine Progression eintrat, wurde mit Aromatasehemmern (z. B. Anastrozol), danach mit Gestagenen behandelt. Im direkten Vergleich hat sich Anastrozol im Rahmen eines internationalen Phase-II-Studienprogramms bei rezeptorpositiven Patientinnen als wirksamer und verträglicher als Tamoxifen erwiesen und wurde daher im April in Deutschland für die First-line-Behandlung zugelassen. Es stellt sich nun die Frage, ob Tamoxifen nach der Anwendung von Anastrozol noch wirkt, sodass man erstmals die Therapiesequenz umkehren und die wirksamere und verträglichere Therapie für den ersten Behandlungsschritt wählen kann. Diese Frage konnte nach einer Mitteilung von AstraZeneca mit Hilfe von Daten beantwortet werden, die im Rahmen der European Breast Cancer Conference im September in Brüssel vorgestellt wurden.Show more22.10.2000, 15:29 Uhr
Brustkrebs: Im Frühstadium ist Goserelin so wirksam wie „Standard“-Chemotherapi
Die Behandlung mit Goserelin (Zoladex) ist bei prä-/perimenopausalen Frauen mit hormonempfindlichem Mammakarzinom im Frühstadium mit positiven Lymphknoten so wirksam wie die "Standard"-Chemotherapie. Für Frauen mit dieser Art von Tumor besteht die Standard-Behandlung derzeit aus chirurgischem Eingriff gefolgt von Chemotherapie. Die Chemotherapie ist jedoch häufig mit schwerwiegenden Nebenwirkungen wie Haarausfall, starker Übelkeit und Erbrechen sowie mit dem Risiko lebensbedohlicher Infektionen assoziiert.Show more22.10.2000, 15:29 Uhr
Mammakarzinom: Letrozol besser als Tamoxifen
Neue klinische Ergebnisse aus zwei Studien, die nach einer Information der Novartis Pharma GmbH anlässlich der Europäischen Brustkrebskonferenz (European Breast Cancer Conference, EBCC) im September in Brüssel vorgestellt wurden, zeigen, dass der Aromatasehemmer Letrozol (Femara) als First-line-Therapeutikum und präoperative Therapie des Mammakarzinoms bei postmenopausalen Frauen wirksamer ist als Tamoxifen (20 mg). Tamoxifen gilt international als Mittel mit größtem Einfluss auf die Senkung der Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs.Show more22.10.2000, 15:29 Uhr
Brustkrebs: Therapeutisches Potenzial von Paclitaxel bestätigt
Aktuelle Studienergebnisse und Kosteneffektivitätsanalysen bestätigen den Einsatz von Paclitaxel (Taxol®) in der Therapie des Mammakarzinoms. Experten forderten daher anlässlich der 2nd European Breast Cancer Conference im September in Brüssel, das therapeutische Potenzial des Zytostatikums zu nutzen und im Rahmen von Studien weiter gezielt zu erforschen, wie Bristol-Myers Squibb mitteilte.Show more22.10.2000, 15:29 Uhr
Herzinsuffizienz: Calciumsensitizer Levosimendan in Europa verfügbar
Mit dem von Orion Pharma entwickelten Calciumsensitizer Levosimendan steht nach einer Information der Firma erstmals in Europa eine Substanz mit einem neuartigen Wirkmechanismus für die Therapie der dekompensierten Herzinsuffizienz zur Verfügung. Die Infusion mit Levosimendan hat sich in internationalen Studien mit 1300 Patienten als sehr effektiv und gut verträglich erwiesen.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Europa: Mehr Pfunde im Süden
Auch in Europa ist Adipositas ein immer stärker in den Blickpunkt rückendes Gesundheitsproblem. Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Antidepressiva: Sertralin eröffnet neue Therapiemöglichkeiten
Die neuen selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) zur Behandlung von Depressionen zeichnen sich im Vergleich zu älteren Antidepressiva durch ihre geringe Toxizität und ein günstigeres Nebenwirkungsprofil aus. Mit Sertralin (Zoloft) kam vor drei Jahren ein neuer SSRI auf den deutschen Markt.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Essstörungen: Die andere Seite der Medaille
Beim Lesen der zahlreichen Berichte in Fach- und Laienpresse bekommt man heute den Eindruck, dass ein normales Essverhalten die große Ausnahme ist: Auf der einen Seite nimmt die Zahl der Übergewichtigen ständig zu, auf der anderen Seite leiden aber immer mehr Menschen an Essstörungen, weil sie unbedingt dem schlanken Schönheitsideal entsprechen wollen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt in einer Pressemitteilung vor den Folgen des "Schlankheitswahnes".Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Hormonsubstitution in den Wechseljahren: Die Risken werden falsch eingeschätzt
Frauen profitieren von einer Hormonsubstitutionstherapie (HRT) in den Wechseljahren in vielerlei Hinsicht. Nicht nur klimakterische Beschwerden können durch eine individuell angepasste Substitution mit Östrogenen und Gestagenen erfolgreich behandelt werden. Eine adäquate Behandlung mit Hormonen reduziert darüber hinaus das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen, für osteoporotische Frakturen oder für das Endometriumkarzinom deutlich. Dennoch wenden zwei Drittel der Frauen in den Wechseljahren keine Hormone an, unter anderem aus Angst vor Brustkrebs. Die anderen praktizieren zwar eine Substitution mit Hormonen, zumeist aber nur in einer Zeit, in der sie schon symptomatisch sind und dann auch nur für eine kurze Zeit.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
AIDS-Therapie: Didanosin als Kapsel einmal am Tag
Didanosin, ddl (Videx) nur noch einmal täglich als Kapsel zu schlucken, statt wie bisher zwei relativ große, eher bitter schmeckende Tabletten zu kauen oder aufzulösen - das bedeutet eine deutliche Therapie-Erleichterung für die Patienten. Mit der magensaftresistenten Didanosin-Kapsel steht nun für die Patienten, denen der bisherige Einnahme-Modus nicht zusagte, nach einer Mitteilung von Bristol-Myers Squibb eine neue Therapieoption zur Verfügung.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Adipositas: Sechs Prozent mehr in einem Jahr
Laut einer im Journal of the American Medical Association veröffentlichten Studie ist der Anteil an fettleibigen Amerikanern innerhalb eines Jahres um fast sechs Prozent gestiegen. Die Amerikanische Adipositas-Gesellschaft nimmt dies zum Anlass, vor den Gefahren der Adipositas zu warnen und für verstärkte Präventionsmaßnahmen zu werben.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Arzneimittel-Schnellinformation: Orlistat vermindert Bioverfügbarkeit von Ciclo
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ist von der schwedischen Zulassungsbehörde (Medical Products Agency, MPA) über zwei Fälle von Interaktionen zwischen Orlistat (Xenical®) und Ciclosporin informiert worden, bei denen es zu einem signifikanten Abfall der Konzentration von Ciclosporin im Blut gekommen war. Wir drucken nachfolgend den Text aus dem Bundesgesundheitsblatt 10/00 ab.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
Altersbezogene Makuladengeneration: Mit photodynamischer Therapie gegen den Sehv
Das Augenlicht hat für jeden Menschen eine besondere Dimension. Für viele ist Sehen die wichtigste Sinneswahrnehmung überhaupt. Lässt die Funktion der Augen nach und wird es allmählich immer dunkler, sinkt die Lebensqualität drastisch. In Deutschland trifft dieses Schicksal etwa 500000 Menschen. 135000 davon gelten als amtlich registrierte Blinde, 370000 als "sonstige Sehbehinderte". Bei etwa einem Drittel lautet die Diagnose "altersbezogene Makuladegeneration". Die photodynamische Therapie mit Verteporfin (Visudyne) kann den Sehverlust stoppen.Show more15.10.2000, 15:29 Uhr
COPD: Neuer Brochodilatator Tiotropiumbromid
Tiotropium, der erste Bronchodilatator zur einmal täglichen Inhalation, verbessert den klinischen Verlauf der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD). Dies zeigen nach einer Information von Boehringer Ingelheim neue Studienergebnisse, die beim World Congress on Lung Health und dem 10.Jahreskongress der European Respiratory Society (ERS) in Florenz vorgesellt wurden. Tiotropium befindet sich im letzten Entwicklungsstadium.Show more08.10.2000, 15:29 Uhr
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