Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Lösung gegen Nagelpilz
Efinaconazol in Jublia® hilft gegen Nagelpilz. Die Lösung pinseln Menschen mit leichter bis mittelschwerer Onychomykose einmal täglich auf die betroffenen Nägel – ohne feilen. Jublia® ist verschreibungspflichtig, die Patienten bezahlen das Arzneimittel selbst.Show morepharmazie
Efinaconazol-Lösung
07.05.2026, 10:00 Uhr
Gestagene: Mikropille mit Drospirenon
Die neue Mikropille Petibelle®, die nach einer Information von Jenapharm demnächst eingeführt werden soll, ist eine Einphasenmikropille, die 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 3 mg des Gestagens Drospirenon enthält. Drospirenon ist eine neuartige Wirksubstanz, die sich weder den bisher in der oralen Kontrazeption bevorzugten 19-Nortestosteronderivaten noch den Progesteronderivaten zuordnen lässt.Show more08.10.2000, 15:29 Uhr
Neue Vakzine: Pneumokokken-Konjugatimpfstoff für Kleinkinder
Anfang 2001 können Kleinkinder und Säuglinge vor Pneumonie, Meningitis, Bakteriämie und Otitis media geschützt werden. Der neue Pneumokokken-Konjugatimpfstoff Prevenar ermöglicht erstmals, bei Kindern unter zwei Jahren einen Impfschutz und ein immunologisches Langzeitgedächtnis zu induzieren. Die Zulassung von Prevenar wird für Ende des Jahres erwartet, die Einführung plant Wyeth-Pharma für das erste Quartal 2001. In den USA ist die Vakzine bereits zugelassen und immunisiert gegen sieben verschiedene Serotypen des Erregers.Show more01.10.2000, 15:29 Uhr
Blasenentzündung: Ein Glas Preiselbeersaft am Tag beugt vor
Wer täglich ein Glas Preiselbeersaft trinkt, besitzt einen guten Schutz vor Blasenentzündungen. So zumindest die Ergebnisse einer finnischen Studie, die auf dem diesjährigen Jahrestreffen der amerikanischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten in New Orleans vorgestellt wurde.Show more01.10.2000, 15:29 Uhr
Kleinzelliges Bronchialkarzinom: Therapie mit Paclitaxel besser verträglich a
Die Ergebnisse einer multizentrischen Phase-III-Studie sind vielversprechend für eine Kombination aus Paclitaxel (Taxol), Etoposid und Carboplatin in der Behandlung des kleinzelligen Bronchialkarzinoms (SCLC) im Vergleich zu dem in Deutschland eingesetzten Standardregime. In einer randomisierten SCLC-Studie wurde erstmals eine Paclitaxel-haltige Therapie mit einer herkömmlichen Kombination aus drei Medikamenten verglichen, wie Bristol-Myers Squibb berichtete.Show more01.10.2000, 15:29 Uhr
AIDS-Patienten: Wachstumshormone gegen Kachexie
Das Biotechnologieunternehmen Serono erhält nach einer Pressemitteilung von der Europäischen Komission die Qualifikation "Orphan Medicinal Product" (OMP) für das Arzneimittel Serostim. Serostim (rekombinantes Wachstumshormon) dient der Behandlung von Kachexie bei AIDS-Patienten.Show more01.10.2000, 15:29 Uhr
Mammakarzinom: Docetaxel plus Doxorubicin für die Behandlung des fortgeschritte
Künftig steht eine neue Kombinationstherapie zur Verfügung, die bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs die Zeit bis zum Fortschreiten der Erkrankung signifikant verlängert und die Tumoransprechrate im klinischen Vergleich deutlich verbessert. Docetaxel plus Doxorubicin ist die erste zugelassene Taxankombination, die in der First-line-Chemotherapie des fortgeschrittenen Brustkrebses einem anthracyclinhaltigen Vergleichsregime überlegen ist, wie Aventis Pharma mitteilte.Show more01.10.2000, 15:29 Uhr
Allergisches Asthma: Omalizumab senkt Rate der Exazerbationen
Unter der Therapie mit dem monoklonalen Anti-IgE-Antikörper Omalizumab (rhuMAb-E25, vorgesehener Handelsname Xolair) kann nach einem Bericht von Novartis Pharma die Rate der Asthma-Exazerbationen selbst bei Patienten mit schwerem allergischem Asthma deutlich reduziert werden. Erwachsene und Kinder, deren Asthma aufgrund des Schweregrades nur ungenügend medikamentös kontrolliert werden kann, müssen unter der Therapie mit Omalizumab zudem seltener wegen ihrer Asthma-Exazerbationen stationär behandelt werden. Der neue Antikörper soll Mitte 2001 auf den Markt kommen.Show more01.10.2000, 15:29 Uhr
Typ-2-Diabetes: Kombination von Nateglinid mit Metformin
Die Kombination von Nateglinid, einer in der Forschung befindlichen Substanz zur Behandlung des Typ-2-Diabetes (nicht-insulinabhängiger Diabetes mellitus, NIDDM), mit dem Arzneimittel Metformin scheint zwei entscheidende Störungen des Glucosestoffwechsels zu korrigieren und damit zu einer besseren Kontrolle des Blutzuckerspiegels beizutragen. So lauten nach einem Bericht der Novartis Pharma die Ergebnisse einer Phase-III-Studie, die anlässlich eines Meetings der European Association for the Study of Diabetes vorgestellt wurden.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Neue Daten bestätigen Effektivität der Betabloc
In Deutschland leiden mindestens 700 000 Patienten an einer chronischen Herzinsuffizienz; die Prognose dieser Patienten ist besonders bei fortgeschrittener Erkrankung oft schlechter als bei vielen malignen Tumoren. Der hochselektive Beta1-Antagonist Bisoprolol verringert die Sterblichkeit statistisch signifikant, wobei auch Patienten mit sehr niedriger Auswurffraktion oder mit Risikofaktoren, wie hohem Alter, Diabetes mellitus und eingeschränkter Nierenfunktion, von der Betablockade profitieren. Das zeigen nach einer Information von Merck Pharma Deutschland, Darmstadt, neue Daten der beiden CIBIS-Studien, die beim diesjährigen Kongress der Europäischen Kardiologischen Gesellschaft in Amsterdam vorgestellt wurden.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Alzheimer-Demenz: Donepezil senkt die Gesamtkosten
Der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (VFA) führt als ein Beispiel für die "dramatische Unterversorgung" im Arzneimittelbereich unter 13 Indikationsgebieten auch die Alzheimer-Krankheit an. Obwohl vielfach nachgewiesen wurde, dass die Erkrankung mit Acetylcholinesterase-Hemmern wirksam behandelt werden kann, wird in Deutschland nach einer Information von Eisai, Frankfurt, und Pfizer, Karlsruhe, die Verordnung dieser Medikamente aus Budgetgründen häufig verweigert.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Arthritis-Behandlung: Weniger Ulkus-Komplikationen mit Celecoxib
Eine neue Studie, die jetzt im Journal of the American Medical Association (JAMA) veröffentlicht wurde, bietet Patienten auf der Suche nach einer wirksamen, gut verträglichen und sicheren Langzeittherapie zur Behandlung schmerzender, entzündeter und steifer Gelenke bei Arthrose und Arthritis wertvolle Informationen.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Koronare Herkrankheit: Erhöhte Homocystein-Werte als Risikofaktor
Inder, die in Europa leben, haben ein um 40% höheres Risiko als eingeborene Europäer, an der koronaren Herzerkrankung zu sterben. In zwei parallelen Fallkontrollstudien mit Indern, die in England leben, erwies sich eine erhöhte Homocystein-Plasmakonzentration als unabhängiger Risikofaktor für die koronare Herzerkrankung.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Neue Therapieansätze bei der Ruhr: Synthetische Moleküle blockieren die bakt
Der Tourist aus Deutschland traf erst abends in dem luxuriösen Hotelkomplex auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko ein. Der 65-jährige pensionierte Lehrer bestellte sich noch schnell zwei Hamburger und ein Bier, dann ging er schlafen. Am nächsten Mittag wurde es ihm übel. Er musste sich mehrfach erbrechen und wurde von blutig-schleimigen Durchfällen gequält. Wie sich später herausstellte, war das Fleisch der Frikadellen mit gefährlichen Bakterien verseucht gewesen.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
T. WincklerPharmakogenetik – Genomanalyse zur
Es ist eine alte Beobachtung, dass verschiedene Individuen auf eine medikamentöse Therapie in sehr unterschiedlicher Weise reagieren können. Einige Patienten profitieren von der Therapie, während andere keinen Effekt verspüren oder sogar mit unerwarteten Nebenwirkungen des Arzneistoffs konfrontiert werden. Neben Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, Alter und Ernährungsstatus oder Leber- und Nierenfunktionen des Patienten tragen erbliche Unterschiede in den Proteinen zum individuell unterschiedlichen Therapieerfolg bei. Die Pharmakogenetik versucht, individuelle Unterschiede in der Wirkung von Pharmaka mit genetischen Polymorphismen in Zusammenhang zu bringen. Ihre Ziele sind eine höhere Effizienz medikamentöser Therapien durch die Vermeidung von Null-Effekten (Non-Responder) sowie eine höhere Arzneimittelsicherheit durch die Vermeidung von Intoxikationen aufgrund zu geringer Metabolisierung der Wirkstoffe.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Postmarketing Daten von Rofecoxib: Gutes Sicherheitsprofil
Die englische Aufsichtsbehörde MCA (Medicines Control Agency) hat nach einer Information von MSD die unerwünschten Arzneimittelreaktionen routinemäßig überprüft, die im ersten Jahr nach der Markteinführung von Rofecoxib (Vioxx) in Großbritannien gemeldet wurden. Diese Analyse unterstreiche das gute Sicherheitsprofil von Rofecoxib, so die Herstellerfirma MSD.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
Neuer Calciumantagonist: Lercanidipin mit hoher Verträglichkeit
Die Wogen um die Calciumantagonisten haben sich nach den Unruhen Mitte der 90er-Jahre wieder geglättet. Immerhin stehen sie weltweit an zweiter Stelle der verordneten Antihypertensiva. Besonders positiv bewertet werden die lang wirksamen Dihydropyridine der dritten Generation. Mit Lercanidipin, das bereits in zahlreichen Ländern zugelassen ist, steht ab 1. Oktober 2000 auch in Deutschland ein neuer Vertreter dieser Substanzklasse zur Verfügung. Seine Besonderheiten: eine außergewöhnliche Pharmakokinetik und eine gute Verträglichkeit.Show more24.09.2000, 15:29 Uhr
These über den Ursprung von HIV: AIDS – eine Folge medizinischer Schlamperei?
35 Millionen Menschen sind derzeit weltweit mit HIV infiziert, bereits 14 Millionen an AIDS verstorben. Den Löwenanteil in Bezug auf Krankheitshäufigkeit und Mortalität stellt Afrika: Hier gehen jeden Tag rund 5500 Todesfälle auf das Konto der Immunschwäche. In Malawi, Botswana oder Zimbabwe, um einige der am stärksten betroffenen Länder zu nennen, sind ein Fünftel bis ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung mit HIV infiziert. Etwa 10 Millionen Kinder sind Vollwaisen, weil Vater und Mutter an der Immunschwäche verstorben sind. Allein in Zimbabwe steigt ihre Zahl um rund 60000 pro Jahr - bei einer Gesamteinwohnerzahl von rund 12 Millionen.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Wein: Gesundheit oder nicht – das ist hier die Frage
Dass ein Glas Wein ein Genuss sein kann, dass es zu gewissen Gelegenheiten einfach dazugehört und dass es auch kulturell gesehen eine Rolle spielt - über diese Punkte muss man wohl nicht diskutieren. Über den gesundheitlichen Aspekt von Wein lässt sich dagegen nach wie vor streiten.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
HIV-Infektion: Stoffwechselstörungen unter antiretroviraler Therapie
Metabolische Störungen sind eine häufige Komplikation einer antiretroviralen Therapie bei HIV-Infizierten. Einzeln oder gemeinsam können Glucosetoleranzstörung, Hyperlipoproteinämie und Lipodystrophie auftreten. Unklar bleibt, inwieweit diese Störungen die Langzeitprognose der Patienten beeinflussen und ob sie behandelt werden sollten.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Immunsuppression: Sirolimus verringert akute Abstoßungsreaktionen nach Nierentr
In einer US-amerikanischen Studie bekamen 719 Empfänger von Nierentransplantaten zusätzlich zu einer Therapie mit Ciclosporin und Prednison Sirolimus oder Azathioprin. Akute Abstoßungsreaktionen traten unter Sirolimus seltener auf als unter Azathioprin. Tod des Patienten oder Verlust des Transplantats waren in beiden Gruppen gleich häufig.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Gemüse-Esser leben länger
Eine Langzeitstudie aus Japan zeigt den Einfluss, den eine gesunde Ernährung auf das Auftreten von Krebs- oder Herzerkrankungen und auf die Lebenserwartung haben kann. Laut den Studienergebnissen können durch eine gemüsereiche Ernährung sogar die negativen Folgen einer ungesunden Lebensweise deutlich gemildert werden.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Mammakarzinom: Herceptin – monoklonaler Antikörper gegen Krebs
Wenn im Brustkrebsgewebe das HER2-Protein nachgewiesen werden kann, ist das Risiko für einen besonders aggressiven Verlauf der Krankheit hoch. Tumorzellen mit diesem Kennzeichen sprechen gegenüber konventionellen Chemo- und Hormontherapien schlecht an. Etwa 25 bis 30% aller Frauen mit Mammakarzinom sind davon betroffen. Für sie wurde der neue monoklonale Antikörper Trastuzumab (Herceptin) entwickelt, der seit September 1998 in den USA und jetzt auch bei uns auf dem Markt ist.Show more17.09.2000, 15:29 Uhr
Influenza: Oseltamivir verkürzt die Grippedauer
Oseltamivir reduziert die Dauer einer Grippe um rund 1,3 Tage und führt zu einem wesentlich leichteren Krankheitsverlauf als die Therapie mit einem Plazebo. So lautet das Fazit einer großen multizentrischen Studie in den USA.Show more10.09.2000, 15:29 Uhr
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