Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Neue Lösung gegen Nagelpilz
Efinaconazol in Jublia® hilft gegen Nagelpilz. Die Lösung pinseln Menschen mit leichter bis mittelschwerer Onychomykose einmal täglich auf die betroffenen Nägel – ohne feilen. Jublia® ist verschreibungspflichtig, die Patienten bezahlen das Arzneimittel selbst.Show morepharmazie
Efinaconazol-Lösung
07.05.2026, 10:00 Uhr
Neue klinische Studie: Irbesartan ebenfalls bei Herzinsuffizienz wirksam?
Die Unternehmen Bristol-Myers Squibb und Sanofi-Synthelabo haben eine internationale klinische Multizenterstudie angekündigt, in der das Potenzial von Irbesartan in der Therapie der Herzinsuffizienz bei täglicher Einmalgabe beurteilt werden soll. Der Beginn der Studie ist für September 2001 geplant.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Europa-Zulassung: Mycophenolatmofetil zur Verhütung der Organabstoßung nach Le
Roche hat bekannt gegeben, dass die Europäische Kommission die erweiterte Anwendung des Immunsuppressivums CellCept (Mycophenolmofetil) zur Verhütung einer Organabstoßung bei Lebertransplantationspatientinnen und -patienten genehmigt hat.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Demenz: Mit Ginkgo gegen das Vergessen
Der Ginkgo-Spezialextrakt EGb 761 soll Hirnleistungsstörungen verbessern können. Er vermag den Abbau von Zellmembranen zu hemmen, der mit neurodegenerativen Erkrankungen einhergeht, und den Glucosestoffwechsel der Nervenzellen zu aktivieren. Sein Einsatz könnte somit bei leichten kognitiven Beeinträchtigungen sinnvoll sein, die ein Risikofaktor für die Entstehung einer Demenz sind.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Typ-2-Diabetes: Glimepirid – der „bessere“ Sulfonylharnstoff
Anwendungsbeobachtungen und Studien deuten auf ein günstiges Wirkprofil von Glimepirid hin, das sich unter anderem in einer Gewichtsneutralität und einem geringen Hypoglykämierisiko widerspiegelt. Diese erwünschten Wirkstoffeigenschaften beruhen möglicherweise auf dem dualen Wirkmechanismus von Glimepirid.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Atypisches Neuroleptikum: Risperidon auch zur Rezidivprophylaxe
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt nach einer Information von Janssen-Cilag und Organon die Zulassung des atypischen Neuroleptikums Risperidon (Risperdal) erweitert. Das Anwendungsgebiet umfasst nun auch die Erhaltungstherapie zur Rezidivprophylaxe stabil eingestellter Patienten.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Insulin: Weg von der Spritze – hin zum Inhalator
Inhalatives Insulin wird derzeit in Phase-III-Studien eingesetzt, um seine Verträglichkeit und Effektivität zu evaluieren. Möglicherweise ist inhalierbares Insulin vor allem für Typ-2-Diabetiker ein Therapiefortschritt, der zum einen den Einstieg in eine Insulintherapie erleichtert sowie psychologische und soziale Barrieren abbaut.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Aufwändige Aufklärungskampagne: Sodbrennen – ein ernst zu nehmendes Alar
Medikamente gegen Sodbrennen gehen zuhauf über den HV-Tisch in der Apotheke. Die Mehrzahl der Patienten betrachtet dieses Symptom als harmlose Befindlichkeitsstörung. Kaum jemand weiß, dass Sodbrennen ein Vorbote ernsthafter Erkrankungen sein kann. Eine groß angelegte Aufklärungskampagne, die vor einigen Wochen angelaufen ist, soll der Ignoranz entgegenwirken. Mit Erfolg, wie erste Ergebnisse zeigen.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Typ-2-Diabetes: Keine Gewichtszunahme mit Glimepirid
Die langfristige Behandlung von Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit Glimepirid (Amaryl) bewirkt keine signifikante Gewichtsveränderung. Dies geht nach einer Information der Aventis Pharma aus den Ergebnissen einer Metaanalyse hervor, die bei der Jahrestagung der International Diabetes Federation (IDF) in Mexico City, Mexiko, im November 2000 vorgestellt wurde.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Zulassungserweiterung: Paroxetin bei posttraumatischer Belastungsstörung
Als erster SSRI (selektiver Serotonin Reuptake Inhibitor) hat Paroxetin nach einer Information der Firma SmithKline Beecham Pharma eine Zulassung zur Therapie der posttraumatischen Belastungsstörung erhalten.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
AT-II-Rezeptorenblocker: Valsartan zur Behandlung von Herzinsuffizienz
Auf der Grundlage der im Rahmen der größten klinischen Studie dieser Art erhobenen neuen Daten wollen Novartis und Schwarz Pharma nach Firmeninformationen weltweit Zulassungen für den selektiven Angiotensin-II-Rezeptorblocker Valsartan zur Behandlung der Herzinsuffizienz beantragen.Show more26.11.2000, 16:30 Uhr
Osteoporose: Frühe Therapie ist erforderlich
Eine Osteoporose sollte möglichst frühzeitig therapiert werden, da bereits erlittene Frakturen das Auftreten weiterer Frakturen begünstigen. Zur Therapie stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung; dem jetzigen Kenntnisstand zufolge scheinen die Bisphosphonate Alendronat und das neu eingeführte Risedronat sowie mit einigen Einschränkungen der selektive Östrogenrezeptor-Modulator Raloxifen am wirksamsten zu sein.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
Morbus Bechterew: [224Ra]Radiumchlorid neu zugelassen
Ab sofort steht [224Ra]Radiumchlorid nach einer Mitteilung der Altmann Therapie GmbH, Salzgitter, hierzulande als Neuzulassung unter dem Handelsnamen 224SpondylAT zur Behandlung der Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) wieder zur Verfügung.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
DREAM-Studie: Kann Rosiglitazon die Entstehung eines Typ-2-Diabetes verhindern
Der Insulinsensitizer Rosiglitazon regeneriert die Beta-Zellen des Pankreas und verbessert deren Funktion. Zu diesem Ergebnis kommen präklinische Untersuchungen und klinische Studien. Aus diesen Beobachtungen lässt sich nach einer Information von SmithKline Beecham der Schluss ziehen, dass Rosiglitazon auch in der Lage sein könnte, die Entstehung eines manifesten Typ-2-Diabetes zu verhindern.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
Krebstherapie: Caelyx beim Ovarialkarzinom zugelassen
Doxorubicin zählt zu den wirksamsten Substanzen für die zytostatische Chemotherapie. Bei der Anwendung treten jedoch Nebenwirkungen auf, welche Anwendung und Akzeptanz begrenzen. Dosislimitierend ist die kumulative Kardiotoxizität. Mit Caelyx, einer pegylierten liposomalen Formulierung von Doxorubicin, die ein günstigeres Nebenwirkungsprofil bei mindestens ebenbürtiger Wirksamkeit aufweist, eröffnen sich neue Perspektiven für die Tumortherapie. In Deutschland wurde Caelyx jetzt für die Behandlung des platinvorbehandelten Ovarialkarzinoms zugelassen, wie Essex Pharma mitteilte.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
Lipidtherapie bei KHK-Patienten: Cerivastatin – 0,4 mg für bessere Erge
Die Therapie bei primärer Hypercholesterinämie vom Typ II a und Typ II b wird durch den Cholesterol-Synthese-Enzym-Hemmer (CSE-Hemmer) Cerivastatin in der neuen, höheren Dosierung von 0,4 mg täglich deutlich erweitert. Dies haben kontrollierte Studien nachgewiesen. So wurde beispielsweise durch eine 24-wöchige Therapie eine mittlere Reduktion des LDL um 38% erzielt, gleichzeitig konnte, in Abhängigkeit vom Ausgangswert, eine deutliche Erhöhung des HDL erreicht werden, im Mittel bis zu 18%.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
Finasterid: Neue Option zur Chemoprävention des Prostatakarzinoms?
Das Prostatakarzinom ist das dritthäufigste Karzinom des Mannes und zählt zu den am meisten gefürchteten urologischen Tumoren. Nicht nur die Tumorfrüherkennung ist wichtig, wünschenswert wären darüber hinaus Möglichkeiten, die Entstehung eines Prostatakarzinoms zu verhindern. Mit dem 5-Alpha-Reduktasehemmer Finasterid könnte nach einer Information von MSD solch eine Substanz zur Verfügung stehen.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
Pädiatrie: Racecadotril bei akuten wässerigen Durchfällen
Racecadotril ist ein Durchfallmittel, das die Hypersekretion im Darm verringert. In einer Studie an Jungen mit akuten wässerigen Durchfällen war die zusätzliche Behandlung mit Racecadotril einer alleinigen oralen Rehydratation überlegen.Show more19.11.2000, 16:30 Uhr
W. Vierling et al.Crataegus-Extrakte – Untersu
In den vergangenen Jahren wurde in Fachkreisen intensiv über die Vergleichbarkeit von Phytopharmaka bzw. der ihnen zugrunde liegenden pflanzlichen Extrakte diskutiert [1 - 5]. Dabei kamen Gaedcke [1, 2] sowie Meier und Linnenbrink [3] zu dem Schluss, dass pflanzliche Gesamtextrakte pharmazeutisch äquivalent sind, wenn sie mit Alkohol-Wasser-Gemischen von 40 bis 70% (V/V) bzw. von 40 bis 80% (V/V) erschöpfend extrahiert werden, sodass sie ein natives Droge-Extrakt-Verhältnis (DEVnativ) von 4-7:1 aufweisen. Nun wurde eine aufwändige pharmakologische Untersuchung entsprechender Crataegus-Extrakte durchgeführt. Dabei riefen die Extrakte an der Aorta des Meerschweinchens in einem ähnlichen Konzentrationsbereich Muskelrelaxationen gleichen Ausmaßes hervor. Ihre aufgrund der pharmazeutischen Eigenschaften postulierte Äquivalenz bestätigte sich also im Tierversuch.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Therapie bei unruhigen Beinen: Erstes Präparat gegen Restless-legs-Syndrom zu
Die weltweit erste Zulassung zur Behandlung des Restless-legs-Syndroms (RLS) ist nach einer Information der Firma Roche erfolgt. Mit Restex und Restex retard (Levodopa/Benserazid) steht nun eine neue medikamentöse Therapie zur Behandlung des idiopathischen und symptomatischen RLS zur Verfügung.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Schizophrenie: Ziprasidon – neue Alternative für Akutmanagement und Lan
Das neue atypische Neuroleptikum Ziprasidon wirkt bei der Behandlung der Schizophrenie sowohl auf die Positiv- und Negativsymptomatik als auch auf depressive Symptome und verbessert zugleich die kognitive Leistungsfähigkeit. Das neue Antipsychotikum besitzt nach einer Information der Firma Pfizer ein günstiges Verträglichkeitsprofil und führt im Gegensatz zu anderen Antipsychotika nicht oder kaum zu einer Gewichtszunahme.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Morbus Parkinson: Coffein reduziert das Risiko
Menschen, die viel Kaffee trinken, haben ein signifikant niedrigeres Risiko, am Parkinson-Syndrom zu erkranken. Für diesen Effekt ist allein das Coffein verantwortlich, andere Bestandteile des Kaffees spielen dagegen keine Rolle.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Chinesische Phytopharmaka: Aristolochiasäure verursacht Krebs
Schlankheitspillen mit Aristolochiasäure, die bereits vor knapp zehn Jahren zu einem vermehrten Auftreten von terminalem Nierenversagen geführt haben, sind nach den Ergebnissen einer neuen Studie nun auch für das gehäufte Vorkommen urothelialer Tumoren verantwortlich.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Morbus Parkinson: Frühtherapie mit Pramipexol – seltener motorische Spät
An 301 Parkinson-Patienten wurden Pramipexol und Levodopa/Carbidopa als Ersttherapie knapp zwei Jahre lang verglichen. Unter Pramipexol waren motorische Spätkomplikationen seltener, Halluzinationen, Schläfrigkeit und Ödeme häufiger als unter Levodopa/Carbidopa. Die Schwere der Parkinson-Symptome besserte sich mit Levodopa/Carbidopa stärker als mit Pramipexol.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Vergleichsstudie: Donepezil ist besser verträglich als Rivastigmin
Die Ergebnisse der ersten offenen Vergleichsstudie zwischen Donepezil (Aricept) und Rivastigmin (Exelon) ergaben nach einer Mitteilung von Eisai GmbH und Pfizer GmbH bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Krankheit eine bessere Verträglichkeit für Donepezil.Show more12.11.2000, 16:30 Uhr
Diabetestherapie: Mit Pioglitazon gegen die Insulinresistenz
Die Insulinresistenz ist ein entscheidender pathogener Faktor bei der Entwicklung des Typ-II-Diabetes. Pioglitazon (Actos®), das nach Rosiglitazon (Avandia®) nun als zweiter Vertreter der so genannten Insulinsensitizer auf dem Markt ist, greift an diesem Punkt der Pathogenese ein. Es senkt den Blutzuckerspiegel, indem es die Insulinempfindlichkeit der glucoseverwertenden Gewebe erhöht. Pioglitazon ist in Deutschland zunächst in Kombination mit Sulfonylharnstoffen oder Metformin zur Therapie des Typ-II-Diabetes zugelassen.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
Empfängnisverhütung: Neue Mikropille mit Drospirenon
Das neue Gestagen Drospirenon, ein Derivat des 17α-Spirolactons, ist in einer Dosierung von 3 mg als Gestagenkomponente in dem neuen oralen Kontrazeptivum Yasmin enthalten, das am 15. November nach einer Information von Schering zuerst in Deutschland und wenig später in weiteren europäischen Ländern sowie den USA eingeführt wird. Drospirenon soll über eine dem natürlichen Progesteron vergleichbare milde natriuretische bzw. wasserausschwemmende Wirkung verfügen. Damit können nach Aussage von Schering estrogeninduzierte Wassereinlagerungen wieder ausgeglichen werden.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
H. Hauner"Süßes" für Diabetiker
Ziel der Diabetestherapie ist die weitgehende Normalisierung des gestörten Glucosestoffwechsels, um die hohe Begleitmortalität zu senken. Dafür stehen verschiedene Therapiemöglichkeiten zur Verfügung, die je nach Diabetestyp, -schweregrad und individueller Situation einzusetzen sind. Während beim Typ-1-Diabetes die Substitution des fehlenden Insulins im Vordergrund steht, stellt die richtige Ernährung und Gewichtskontrolle in der Behandlung des Typ-2-Diabetes oft die entscheidende Behandlungsmaßnahme dar.Show more05.11.2000, 16:30 Uhr
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