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Deutscher Apotheker Verlag - PROD

Lebenslange Last: Adipositas im Kindes- und Jugendalter

Die Zahlen sind alarmierend: Nahezu jeder fünfte Jugendliche in Deutschland bringt zu viel Gewicht auf die Waage. Wer aber schon als Kind übergewichtig oder adipös ist, bleibt das häufig auch im Erwachsenenalter, mit weitreichenden Folgen für die Gesundheit. Das Verständnis und die Therapie der Erkrankung befinden sich jedoch im Wandel. Insbesondere die Inkretinmimetika eröffnen neben den etablierten multimodalen Lebensstilinterventionen völlig neue Perspektiven, um die lebenslange Last frühzeitig zu senken.Show more
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Multimodale Therapie
06.05.2026, 22:01 Uhr

Zahninfektionen: Auslöser für andere Allgemeinerkrankungen?

Zu den weit verbreiteten Krankheiten der Mundhöhle zählen neben Karies vor allem entzündliche Zahnfleischerkrankungen. Die verursachenden Bakterien werden auch für andere Allgemein- erkrankungen verantwortlich gemacht.Show more
04.02.2001, 16:39 Uhr
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Harnstoffzyklusdefekte: Wenn Ammoniak den Körper vergiftet

Der Harnstoffzyklus ist ein äußerst sensibles System. Wird dieser Kreislauf gestört, beispielsweise durch einen genetischen Defekt, so wird jede einzelne Zelle des Körpers mit hochgiftigem Ammoniak überschwemmt. Dabei entstehen vor allem im Gehirn irreparable Schäden, die je nach Ausprägung des Defektes - und dem Zeitraum, der zwischen den ersten Symptomen und Therapiebeginn liegt - von einer leichten Entwicklungsstörung bis zum Tod reichen können.Show more
04.02.2001, 16:39 Uhr

Thrombozytenfunktionshemmer: Gastrointestinale Blutungen unter ASS-Langzeitthe

Wie häufig sind gastrointestinale Blutungen unter einer antithrombotischen Langzeitbehandlung mit Acetylsalicylsäure? Eine Metaanalyse ging dieser Frage nach und berücksichtigte auch Studien mit niedriger Tagesdosis oder Präparaten mit modifizierter Freisetzung.Show more
04.02.2001, 16:39 Uhr
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R. KaulHamamelisblätter – Eine wichtige Gerbs

Hamamelisblätter (Hamamelidis folium) sind im Europäischen Arzneibuch 1997 monographiert [34], nachdem sie zuvor im Deutschen Arzneibuch enthalten waren. Auch Hamameliszweige und -rinde werden in einigen Arzneibüchern erwähnt (z. B. im DAC). Alle Pflanzenteile von Hamamelis virginiana sind reich an Gerbstoffen. Aus ihnen werden Infuse, Dekokte, Extraktzubereitungen, Tinkturen und Wasserdampfdestillate hergestellt, die vor allem bei Verletzungen und Entzündungen der Haut und Schleimhäute angewandt werden. Sie wirken adstringierend, entzündungshemmend und lokal hämostyptisch. Seitdem man sich wieder verstärkt auf die traditionelle Anwendung von Heilpflanzen besinnt, erfreuen sich auch Hamamelispräparate wachsender Beliebtheit.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr

Schwermetalle: Hilft Bier beim Entgiften?

Gute Nachrichten für alle Biertrinker: Ein kühles Bier soll dem Körper bei der Ausscheidung giftiger Schwermetalle helfen. Wichtig ist dabei die Dosis: So sollte nicht mehr als ein kleines Bier (300 ml) pro Tag getrunken werden, da sonst die negativen Wirkungen des Alkohols überwiegen.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr
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Filterkaffee: Treibt den Homocysteinspiegel in die Höhe

Je höher der Homocysteinspiegel im Blut, desto größer ist das Risiko für arteriosklerotische Veränderungen in Gehirn, Herz und Körperperipherie. Vor einiger Zeit hatten Forscher aus den Niederlanden festgestellt, dass der Genuss von ungefiltertem Kaffee zu einem Anstieg des Homocysteinspiegels führt (s. DAZ 20/00, S. 8). Dieser Effekt wurde nun auch für den regelmäßigen Genuss von Filterkaffee bestätigt.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr

E. Roeder, H. Wiedenfeld, J. EdgarLinolensäurehalti

Alpha- und Gamma-Linolensäure sind für den menschlichen Organismus essentielle Fettsäuren. Sie können nicht im menschlichen Organismus synthetisiert werden und müssen dem zufolge, wie Vitamine, mit der Nahrung aufgenommen werden. Um einem Mangel vorzubeugen und Mangelerkrankungen günstig zu beeinflussen, werden neben Fischölen auch bestimmte pflanzliche Öle als Nahrungsergänzungsmittel oder als Therapeutika in den Handel gebracht. Auch die Samenöle von Boretsch, Natternkopf und Beinwell, die alle zu den Boraginaceen zählen und reich an Linolensäuren sind, finden für diese Indikationen Verwendung oder sollen demnächst auf den Markt kommen.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr

Aus der Forschung: Fludarabin, Lamotrigin

28.01.2001, 16:38 Uhr

Spanische Grippe: Die Pandemie von 1918/19 kostete mindestens 30 Millionen Mensc

In drei Wellen zog die Spanische Grippe um den Erdball. Mehr als 30 Millionen Tote sowie beträchtliche soziale und wirtschaftliche Schäden gingen auf ihr Konto. Seitdem wurden etliche kleinere Influenzapandemien und viele regional begrenzte Epidemien registriert, aber mit weniger verheerenden Folgen. Ziel verschiedener Forschungsgruppen ist es nun, anhand des genetischen Materials des Influenzavirus von 1918 herauszufinden, was die Ausbruchsstärke des damaligen Erregers ausmachte und wie mit diesem Wissen gleichartige Katastrophen in Zukunft verhindert werden könnten.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr

Aus der Forschung: Leuprolid, Zofenopril

28.01.2001, 16:38 Uhr

HIV-Impfstoff: Noch lange nicht in Sicht

Die AIDS-Forscher haben ihre Zielvorstellungen für die Entwicklung einer wirksamen Vakzine gegen HIV im Laufe der Jahre stark gesenkt. Eine Vakzine mit einer Schutzrate von 60% würde bereits als grandioser Erfolg angesehen. Zum Vergleich: Der Impfstoff gegen das Hepatitis-B-Virus, das ähnlich wie HIV durch Blutprodukte und beim Geschlechtsverkehr übertragen wird, hat eine Wirksamkeit von nahezu 100 Prozent.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr

Bericht zur Saison 2000/2001: Leichter Anstieg der Grippeerkrankungen

In der dritten Kalenderwoche sind steigende Erkrankungszahlen an akuten Atemwegsinfekten in Deutschland gemeldet worden. Die Influenza-A-Viren vom Subtyp H1N1 sind besonders in Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg aktiv. Auch in den angrenzenden Bundesländern kommt es zu einem Anstieg der Erkrankungshäufigkeit über das übliche Maß hinaus.Show more
28.01.2001, 16:38 Uhr

Diabetes mellitus: Inselzelltransplantation – Fiktion oder Realität?

Mit Hilfe einer Inselzelltransplantation ist es einer kanadischen Arbeitsgruppe erstmals gelungen, konventionell nicht mehr einzustellenden Typ-I-Diabetikern zu einer dauerhaften, normalen glykämischen Stoffwechsellage zu verhelfen.Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

Leberzirrhose: Weniger Blutungen mit Vapreotid

Die bei Patienten mit Leberzirrhose häufig auftretenden Ösophagusvarizen im unteren Bereich der Speiseröhre können zu lebensbedrohlichen Blutungen führen. Um diese Blutungen besser kontrollieren zu können, werden zusätzlich zur endoskopischen Behandlung Somatostatin-Analoga eingesetzt. Mit dem neuen Somatostatin-Analogon Vapreotid sollen die Blutungen jetzt effektiver eingedämmt werden können.Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

Zulassungserweiterung: Infliximab zur Hemmung von Knochen- und Knorpeldestruktio

Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat Anfang Januar 2001 die Zulassung für den TNFalfa-Blocker Infliximab (Remicade, Essex Pharma GmbH) erweitert: "Remicade in Kombination mit Methotrexat hemmt die Progression der Gelenkzerstörung bei Patienten mit mittel- bis hochaktiver rheumatoider Arthritis".Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

GP IIB/IIIA-Rezeptorantagonist: Eptifibatid verbessert die Myokardperfusion

Der Glykoprotein IIb/IIIa-Rezeptor-Antagonist Eptifibatid konnte im Rahmen großer klinischer Studien seine günstige Wirkung sowohl beim akuten Koronarsyndrom als auch bei der elektiven Stentimplantation unter Beweis stellen. Neuere Untersuchungsergebnisse, die im Rahmen der Jahrestagung der American Heart Association in New Orleans vorgestellt wurden, zeigen nach Aussage der Firma Essex Pharma, dass die klinische Wirkung von Eptifibatid im Wesentlichen auf einer Verbesserung der Myokardperfusion beruht. Auch wurde über erste Studienergebnisse von der Kombination Eptifibatid/Thrombolytikum beim frischen Myokardinfarkt berichtet.Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

BfArM-Zulassung: L-Polamidon zur Substitution

Das Pharmaunternehmen Aventis erhielt jetzt vom BfArM, der deutschen Arzneimittelbehörde, die Zulassung für das Medikament L-Polamidon Lösung zur Substitution.Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

Asthma bei Kindern: Doch kein erhöhtes Erkrankungsrisiko durch Milben- und Katz

Fördert ein früher Kontakt mit Innenraum-Allergenen die Entstehung von Bronchialasthma im Kindesalter? Eine prospektive Studie im Rahmen der Deutschen Multizentrischen Allergie-Studie konnte diesen Zusammenhang nicht bestätigen.Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

Aus der Forschung: Bivalirudin, Orlistat, Cerivastatin, Escitalopram

21.01.2001, 16:37 Uhr

Asthma bronchiale: Budesonid und Nedocromil verbessern Therapieerfolg bei Kind

Bei Kindern führt die langfristige Anwendung von Budesonid oder Nedocromil zu keiner Verbesserung der Lungenfunktion. Allerdings kann durch regelmäßige Inhalationen von Budesonid die Hyperreaktivität der Atemwege verringert und die Therapiekontrolle verbessert werden.Show more
21.01.2001, 16:37 Uhr

Therapie tiefer Venenthrombosen: Doppelt konzentriertes Nadroparin-Calcium

Sanofi-Synthelabo wird im Februar 2001 für das Indikationsgebiet Therapie tiefer Venenthrombosen das niedermolekulare Heparin Fraxodi mit dem Wirkstoff Nadroparin-Calcium auf den Markt bringen.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Dystoniepatienten: FDA lässt erstes Botulinumtoxin vom Typ B zu

Die amerikanische Food and Drug Administration, FDA, hat nach einer Information von Elan Pharma im Dezember 2000 das erste Botulinumtoxin Typ B für die Therapie der zervikalen Dystonie zugelassen. Das Präparat wird unter dem Handelsnamen Myobloc in den USA verfügbar sein.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Aus der Forschung: Prolastin, Sirolimus, Fondaparinux-Natrium, Almotriptan

14.01.2001, 16:35 Uhr

CSE-Hemmer: BfArM erweitert Indikation für Simvastatin

Nach der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA hat nun auch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) dem CSE-Hemmer Simvastatin (Zocor®) die Zulassung für den Einsatz zur Erhöhung des HDL-Cholesterins erteilt, wie MSD mitteilte.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Influenza: Zanamivir schützt vor Grippe

In Familien, in denen bereits ein Mitglied an einer Influenza erkrankt ist, kann eine präventive Inhalation von Zanamivir die Ansteckungsrate für die übrigen Familienmitglieder um annähernd 80% reduzieren.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Hepatitis C: Symptome zeigen sich oft erst nach langer Zeit

Eine akute Hepatitis C wird zu 80 bis 90 Prozent chronisch und geht je nach Intensität der Erkrankung in etwa jedem vierten Fall innerhalb von 20 bis 30 Jahren in Leberzirrhose und Leberkrebs über. Weltweit leiden mindestens 170 Millionen Menschen an chronischer Hepatitis. Betroffen sind beispielsweise 51 Millionen Chinesen, 11 Millionen Ägypter, 9 Millionen Europäer und 4 Millionen Amerikaner.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Peginterferon – durch Umhüllung widerstandsfähiger gegen enzymatischen A

Bei der Behandlung der chronischen Hepatitis C weist ein pegyliertes Interferon alfa-2a (Peginterferon alfa-2a, Pegasys®) bessere Eigenschaften auf als das bislang verwendete, nicht modifizierte Interferon (IFN). Diesem wurde ein verzweigtes Polyethylen-Glykol-(PEG) Molekül mit dem durchschnittlichen Molekulargewicht von 40 KiloDalton angehängt. Mit einer solchen Pegylierung konnte in Tiermodellen eine Wirkungssteigerung um das 12- bis 135-fache gegenüber Viren und um das 18-fache gegenüber Tumorzellen erzielt werden.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Virushepatitiden: STIKO-Empfehlungen und praktische Umsetzung klaffen weit aus

Hepatitis B ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Weltweit sterben rund eine Million Menschen an virusinduzierter Zirrhose und hepatozellulärem Karzinom, den möglichen Spätfolgen der Lebererkrankung, wie die Deutsche Leberhilfe e.V. mitteilte. Die weniger gefährliche HepatitisA verläuft meist klinisch inapparent. Vor beiden Krankheiten schützt eine aktive Immunisierung. Um "zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen", nutzen viele Ärzte einen Hepatitis-A/B-Kombinationsimpfstoff.Show more
14.01.2001, 16:35 Uhr

Neue Wirkstoffe: Fusionsinhibitoren verhindern das Verschmelzen von HIV mit der

Dringt das Immunschwäche-Virus (HIV) in die menschliche Wirtszelle ein, so ist nicht nur das CD4-Oberflächenmolekül beteiligt, sondern auch andere Korezeptoren. Heute ist bekannt, dass der HIV-Eintritt in die Zielzelle in drei Hauptstufen abläuft: Anheftung des Virushüllproteins an CD4, Bindung des Virushüllproteins an einen Korezeptor und schließlich die Verschmelzung von Virus- mit Wirtszellmembran.Show more
07.01.2001, 16:33 Uhr
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