Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Orale Tumortherapie: Es gibt nichts, was nicht schiefgehen kann
Orale Chemotherapie verlagert Hochrisiko-Arzneistoffe aus der Klinik in das häusliche Setting, wobei ihre Wirksamkeit und Sicherheit entscheidend von der korrekten Einnahme abhängen. Strukturierte Beratung – unabhängig von einer pDL – darf bei keiner Abgabe fehlen. Doch worauf kommt es an?Show morearzneimittel-und-therapie
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Von Diarrhö bis Mineralwasser
09.04.2026, 15:00 Uhr
Virusinfektionen: Neue Ansätze zur Therapie von AIDS
AIDS breitet sich weltweit immer mehr aus, vor allem in den unterentwickelten Ländern Afrikas und Asiens. Zwar gibt es Möglichkeiten, eine Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus (HIV) zu therapieren, aber eine effektive Heilung kann nach wie vor nicht erreicht werden. In der Regel erfolgt eine Behandlung mit Medikamenten, die eine Vermehrung der Viren beeinträchtigen, nachdem diese eine Zielzelle infiziert haben. Forscher arbeiten neuerdings an Verbindungen, die das Eindringen des HIV in menschliche Immunzellen verhindern sollen. Eine Infektion könnte damit unterbunden werden.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
Opioide: Buprenorphin erhält Zulassung zur Take-home-Verordnung
Seit mehr als 14 Monaten steht auch in Deutschland ein Fertigarzneimittel mit dem Wirkstoff Buprenorphin (Subutex®) zur Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger zur Verfügung, wie Essex Pharma berichtete. Bereits mehr als 3000 Patienten profitierten in Deutschland von dieser Therapie.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
Akutes Koronarsyndrom und Stent: Antithrombotische Therapie mit GP-IIb/IIIa-He
In mehreren Studien konnten die neuen potenten Antithrombotika Abciximab, Tirofiban und Eptifibatid ihren Nutzen bei akutem Koronarsyndrom unter Beweis stellen. Die Sechs-Monats-Daten der ESPRIT-Studie belegen jetzt, dass Eptifibatid die Komplikationen nach einer Stentimplantation nachhaltig reduziert. Weitere neueste Studienergebnisse zu den GP-IIb/IIIa-Hemmern wurden kürzlich auf einem Kardiologenkongress in Paris präsentiert, wie Essex Pharma mitteilte.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
Prandialer Insulinregulator: Nateglinid in Europa zur Zulassung empfohlen
Der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Arzneimittelbehörde (CPMP, Committee for Proprietary Medicinal Products) hat Nateglinid nach einer Mitteilung von Novartis Pharma GmbH zur kombinierten Anwendung mit Metformin bei Patienten mit Typ-2-Diabetes empfohlen.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
Tirofiban: Neue Hoffnung beim Schlaganfall
Der GPIIb/IIIa-Rezeptorantagonist Tirofiban hat möglicherweise einen günstigen Einfluss auf das Ausmaß des zerebralen Gewebeschadens beim akuten ischämischen Insult. Das zeigt nach einer Information von MSD eine erste klinische Pilotstudie, die auf der 45. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung vorgestellt wurde.Show more22.04.2001, 15:33 Uhr
American Heart Association: Schlaganfallprophylaxe durch Ramipril
Die American Heart Association (AHA) publizierte am 2. Januar 2001 in der Zeitschrift Circulation neue Therapie-Empfehlungen zur Verhinderung des ischämischen Schlaganfalls, wie Aventis berichtete. Auf Basis der Ergebnisse der Heart Outcomes Prevention Evaluation(HOPE)-Studie erweiterte die amerikanische Gesellschaft insbesondere bei Vorliegen des Risikofaktors Diabetes mellitus ihre Richtlinien.Show more15.04.2001, 15:33 Uhr
Erektionsstörungen: Vardenafil wirkt unabhängig von Schweregrad, Ursache und L
Der neue, selektive Phosphodiesterase-5(PDE-5)-Inhibitor Vardenafil bewirkt bei bis zu 80 Prozent der Patienten eine Verbesserung der Erektion. Darüber hinaus erhöht die orale Therapie auch die Fähigkeit, den Geschlechtsverkehr mit einer Ejakulation abzuschließen. Das sind die Ergebnisse der ersten großen Patientenstudie, die nach einer Information der Bayer AG jetzt auf dem XVI. Kongress der European Association of Urology (EAU) in Genf vorgestellt wurde.Show more15.04.2001, 15:33 Uhr
HIV-Therapie: Indinavir auch für Kinder ab vier Jahren
Kinder ab dem vierten Lebensjahr können nun von einer Therapie mit dem Proteasehemmer Indinavir (Crixivan®) in Kombination mit antiretroviralen Nukleosidanaloga profitieren. Wie die Ergebnisse klinischer Studien belegen, ist Indinavir in dieser Kombination bei Kindern ebenso wirksam und gut verträglich wie bei Erwachsenen. Darüber informierte MSD.Show more15.04.2001, 15:33 Uhr
CURE-Studie: Clopidogrel reduziert Risiko von Herzinfarkt, Schlaganfall und kard
Die Ergebnisse einer neuen internationalen klinischen Studie zeigen, dass die frühzeitige und langfristige Gabe des Thrombozytenfunktionshemmers Clopidogrel das Risiko für kardiovaskulären Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom (instabile Angina pectoris und Non-Q-Wave-Myokardinfarkt/NQMI) um 20% signifikant reduziert. Die Ergebnisse wurden Mitte März anlässlich der 50. Jahrestagung des American College of Cardiology (ACC) in Orlando/Florida präsentiert.Show more15.04.2001, 15:33 Uhr
Zytostatika: Alemtuzumab zur EU-Zulassung empfohlen
Die Schering AG gibt bekannt, dass das wissenschaftliche Komitee (CPMP) der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA eine Empfehlung mit Auflagen ("under exceptional circumstances") zur Zulassung von Alemtuzumab (MabCampath®) ausgesprochen hat.Show more15.04.2001, 15:33 Uhr
Neuraminidasehemmer: Mit Oseltamivir die Virusgrippe bekämpfen
Das neue oral applizierbare Grippemittel Oseltamivir (Tamiflu®) hemmt ebenso wie das inhalierbare Zanamivir (Relenza®) das Enzym Neuraminidase, dessen Wirkzentrum bei allen Grippeviren nahezu gleich ist. Beide Neuraminidasehemmer verringern Dauer und Schweregrad der Grippesymptome deutlich.Show more15.04.2001, 15:33 Uhr
W. O. Richter, S. Bertsch, S.-D. MüllerOmega-3-Fett
Nach neueren Erkenntnissen kommt den Triglyceriden oder Neutralfetten als kardiovaskulärem Risikofaktor offenbar eine größere Bedeutung zu als dem Bluthochdruck [1]. Arzneimittel, mit denen die Hypertriglyceridämie gezielt beeinflusst werden kann, sind vor allem dann von großem therapeutischen Interesse, wenn sie selbst risikoarm sind, also möglichst keine schwerwiegenden, durch den Dauergebrauch bedingten Nebenwirkungen mit sich bringen. Hochgereinigte Omega-3-Konzentrate könnten diese Voraussetzung erfüllen und erscheinen für die Fettstoffwechselstörung des Diabetikers aus vielen Gründen "maßgeschneidert". Sie bewirken nicht nur eine deutliche Senkung der Triglyceridkonzentration im Plasma, sondern üben darüber hinaus auch auf weitere kardiovaskuläre Risikofaktoren einen positiven Einfluss aus.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Asthma bronchiale: Montelukast 4 mg für „kleine Asthmatiker“
Bei chronischen Erkrankungen, insbesondere aber beim Asthma bronchiale, spielt die Compliance eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg und die Prognose. Das macht sich bei den Klein- und Vorschulkindern sehr deutlich bemerkbar, die mit der inhalativen Anwendung von Antiasthmatika Ų trotz der elterlichen Unterstützung Ų häufig überfordert sind. Mit dem Leukotrienantagonisten Montelukast bietet sich nun auch für diese Altersgruppe eine interessante Alternative an: Seit dem 1.April 2001 steht Singulair mini 4mg als Kautablette mit Fruchtgeschmack zur Verfügung und ist für folgende Indikation zugelassen: Prophylaxe der belastungsinduzierten Bronchokonstriktion sowie als Zusatztherapie, wenn inhalative Steroide nicht ausreichen.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Assistierte Reproduktion: Neues hochgereinigtes Menotropin-Präparat
Humane, menopausale Gonadotropin-Präparate (HMG) werden zur Follikelstimulation bei der assistierten Reproduktion eingesetzt. Ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit ist seit vielen Jahren gut dokumentiert.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
T. Müller-BohnVon der Grundlagenforschung zum Arzne
Am 28. März 2001 veranstaltete die Gesellschaft für Dermopharmazie (GD) in Zürich ihre 5. Jahrestagung. Etwa 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Hochschule, Industrie, dermatologischer Praxis und Apotheke verfolgten ein vielfältiges Programm, das von grundsätzlichen Konzepten der Arzneistoffentwicklung über allgemeine dermatologische und dermopharmazeutische Fragen bis zu einzelnen Arzneistoffen führte. Durch die breite Themenpalette wurden Mediziner und Pharmazeuten gemeinsam angesprochen, wie es der Zielsetzung der GD entspricht. Als Tagungsleiter führte Priv.-Doz. Dr. Christian Surber, Basel, durch das Programm.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Krankheitsbild Sepsis: Weithin unterschätzt und häufig zu spät erkannt
Verlaufsformen und Folgen der Sepsis sind verwirrend vielfältig. Gemeinsamer Nenner ist die Infektion, die häufig einer Sepsis vorausgeht. Jeden Tag sterben weltweit mehr als 1400 Menschen an einer Sepsis, wie Lilly mitteilte.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Gelenkerkrankungen: Teufelskralle zur Therapie der Osteoarthritis
Die Osteoarthritis zählt zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Ihr liegt eine degenerative Veränderung des Gelenkknorpels zugrunde, die Schmerzen verursacht und die Beweglichkeit einschränkt. In der Therapie dieses chronischen Leidens gewinnen rationale Phytopharmaka an Bedeutung, so auch Extrakte aus der Wurzel der südafrikanischen Teufelskralle (Harpagophytum procumbens).Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Nierentransplantation: Cerivastatin beeinflusst Cyclosporin-A-Spiegel nicht
Patienten nach einer Nierentransplantation entwickeln häufig eine kombinierte Hyperlipidämie mit erhöhten Cholesterin- und Triglyceridwerten. Eine konsequente lipidsenkende Therapie ist angezeigt, da die Hyperlipidämie maßgeblich zu der sehr hohen kardiovaskulären Morbidität und Mortalität in dieser Patientengruppe beiträgt. Dabei sind mögliche Interaktionen mit Cyclosporin A zu beachten.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Atypisches Antipsychotikum: FDA empfiehlt Zulassung von Olanzapin i. m.
Die amerikanische Zulassungsbehörde Food and Drug Administration (FDA) hat nach einer Information der Lilly Deutschland GmbH einstimmig die Einführung der intramuskulären Darreichungsform des atypischen Antipsychotikums Olanzapin (Zyprexa®) zur Behandlung akuter Erregungszustände von Patienten mit schizophrenen Psychosen, Manien und Demenzen sowie eng damit vergesellschafteter Erkrankungen befürwortet.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Transplantationsmedizin: Sirolimus erhält europäische Zulassung
Wyeth Pharma hat am 13. März 2001 von der Europäischen Arzneimittel-Behörde (EMEA) die Marktzulassung für Sirolimus (Rapamune®) erhalten. Mit dem neuen Medikament steht erstmals ein Basis-Immunsuppressivum zur Verfügung, das Patienten nach einer Organtransplantation auch ohne die Verwendung eines Calcineurin-Inhibitors wirksam vor Abstoßungsreaktionen schützt.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
Porphyrie: Eine Krankheit mit vielen Facetten
Die Porphyrie ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung, die aufgrund ihres seltenen Auftretens zu den Orphan-Krankheiten zählt. Dabei hat die "Rarität" als "Krankheit der Könige" schon den Lauf der Geschichte beeinflusst und durch Vincent van Gogh Eingang in die Kunst gefunden.Show more08.04.2001, 15:33 Uhr
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