Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Studierende laden zum Fertigarzneimittelseminar ein
Am 27. Mai 2026 laden die Studierenden des 8. Pharmaziesemesters der Goethe-Universität Frankfurt zum Fertigarzneimittelseminar (FAS) ein. In diesem Jahr dreht sich dabei alles um das Thema Reisen und Impfungen.Show morearzneimittel-und-therapie
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Goethe-Universität Frankfurt
06.05.2026, 14:00 Uhr
"Wundermittel": DHEA - ein Hormon mit vielfältigen Wirkungen
Wirkstoffe, die vor dem Altern schützen sollen, sind immer aktuell. Bereits seit einigen Jahren ist DHEA (Dehydroepiandrosteronacetat) als Wundermittel gegen Alterserscheinungen in der Diskussion. Die Substanz soll außerdem bei chronischem Müdigkeitssyndrom, Depressionen, Fettleibigkeit und bei Autoimmunerkrankungen wie dem Lupus erythematodes helfen können. Zahlreiche Bücher zu diesem Thema und die Werbung im Internet sprechen DHEA wahre Wunderdinge zu.Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
Prostatakarzinom: FDA erteilt Zulassung für Leuprorelinacetat
Der GnRH-Agonist Leuprorelinacetat hat als 1-Monats-Depotpräparat Eligard 7,5 mg von der amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) die Zulassung zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs erhalten, wie Sanofi-Synthelabo und Atrix Laboratories mitteilten.Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
Interview: Wie gefährlich ist DHEA?
DHEA ist zwar in Deutschland weder als Arznei- noch als Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt. Es kann jedoch über den Internet-Versand und auf anderen Wegen illegal bezogen werden, und auch in der Apotheke fragen Kunden immer wieder nach diesem angeblichen "Wundermittel".Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
Allergien: Folgekrankheiten vermeiden
Heuschnupfen führt häufig zu Folgeerkrankungen wie Asthma bronchiale oder Sinusitis. Aus diesem Grund sollte eine weitsichtige Therapie nicht nur die akuten Symptome bekämpfen, sondern auch Folgeerkrankungen vorbeugen. Ob dies gelingt, wird in einer Studie mit Desloratadin (Aerius) untersucht.Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
HIV-Infektion: Europäische Zulassung für Tenofovir DF erteilt
Die Europäischen Zulassungsbehörde EMEA hat am 5. Februar die Zulassung für Tenofovir DF (Viread®) erteilt, wie Gilead mitteilte. Tenofovir DF ist der erste nukleotidanaloge Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NtRTI), der für die Behandlung von HIV in Kombination mit anderen antiretroviralen Substanzen zugelassen wurde. Seine Wirkung beruht auf der Blockade der Reversen Transkriptase, einem Enzym, das an der Replikation des HI-Virus beteiligt ist.Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
Prostatakarzinom: Therapie mit GnRH-Agonisten: Knochenschwund aufhalten
In der Therapie des Prostatakarzinoms werden GnRH-Agonisten zur Senkung der Androgen-Konzentration mit Erfolg angewendet. Der Nachteil: Die Knochendichte nimmt ab, das Frakturrisiko steigt. Das Bisphosphonat Pamidronat kann diese Entwicklung aufhalten.Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
Nichtsteroidale Antiphlogistika: Naproxen-Natrium rezeptfrei erhältlich
Am 1. Januar 2002 wurde der Wirkstoff Naproxen-Natrium in einer Einzeldosis von 220 mg als Analgetikum zur oralen Anwendung aus der Verschreibungspflicht entlassen. Ab 1. März steht nun mit Aleve ein apothekenpflichtiges Präparat mit dem Wirkstoff Naproxen-Natrium für den OTC-Verkauf zur Verfügung, wie Roche mitteilte.Show more17.02.2002, 16:47 Uhr
Migräne: Ibuprofen in der Flüssigkapsel
Bei schweren Migräneattacken hat der Patient nur eine Wahl: den Gang zum Arzt. Häufig lässt sich der Schmerz aber auch mit nicht verschreibungspflichtigen Analgetika wirksam behandeln. Die Palette der Möglichkeiten hat sich hier erweitert: Ibuprofen als gelöster Wirkstoff in einer Flüssigkapsel flutet schnell an und wirkt rasch.Show more10.02.2002, 16:47 Uhr
CSE-Hemmer: Fluvastatin in Retardform
Mit einer neuen Retardtablette von Fluvastatin (Locol) steht ein Statin in Retardform zur Behandlung von Fettstoffwechselstörungen zur Verfügung. Durch die neue Galenik und eine höhere Dosierung des Wirkstoffes Fluvastatin kommt es zu einer ausgeprägten und schnellen Senkung der Blutfettwerte unter Beibehaltung der Verträglichkeit, wie die Novartis Pharma GmbH mitteilte.Show more10.02.2002, 16:47 Uhr
Zulassungsänderung: Geänderte Fachinformation bei Infliximab nach schwerwiegen
Seit dem 1. Februar 2002 ist die Fachinformation für den monoklonalen TNF-alfa-Antikörper Infliximab (Remicade®) in Abstimmung mit der europäischen Arzneimittelagentur EMEA sowie der zuständigen deutschen Behörde (Paul-Ehrlich-Institut) geändert (siehe Rote-Hand-Brief DAZ 5/2002 S. 12).Show more10.02.2002, 16:47 Uhr
Indikationserweiterung: Imatinib zur Behandlung von lebensbedrohlichem Magen-D
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat am 1. Februar Imatinib (Glivec) zur Behandlung von Patienten mit Kit (CD 117)-positiven, inoperablen und/oder metastasierten malignen gastrointestinalen Stroma-Tumoren (GISTs) zugelassen, wie Novartis mitteilte.Show more10.02.2002, 16:47 Uhr
Zulassung für orales Chemotherapeutikum: Tegafur beim kolorektalen Karzinom
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt das neue orale Chemotherapeutikum Tegafur in Kombination mit Uracil (UFT) zur Primärtherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms in Kombination mit Calciumfolinat zugelassen, wie Bristol-Myers Squibb mitteilte.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
S. Klaus, W. MeyerhofHunger entsteht im Gehirn &ndas
Der Hypothalamus reagiert als zentraler Regulator von Hunger und Sättigung auf Signale aus Magen, Darm, Blut und Fettgewebe. Teil 1 des Beitrags stellte Leptin als einen dieser Signalstoffe vor. Der zweite Teil beschreibt das Eingreifen weiterer Ų zum Teil erst seit kurzem bekannter Ų Neurotransmitter und Neuropeptide in den Energiehaushalt des Körpers. Zuletzt geht er der Frage nach, inwiefern Gendefekte für das epidemieartig ansteigende Übergewicht in Europa verantwortlich sind.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Osteoporoseforschung: Vitamin K1 normalisiert den gestörten Knochenstoffwechs
Die Tatsache, dass der Knochen unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit an Masse verliert, beschäftigt die Kosmosforschung seit langem. Die Osteoporoseforschung ist daher ein gegenwärtiger und zukünftiger Schwerpunkt der internationalen Raumfahrtmedizin. Dabei interessieren auch Wirkstoffe, die in der Lage sind, den bei Raumfahrern gestörten Knochenstoffwechsel wieder zu normalisieren und damit die Gefahr spontaner Frakturen zu reduzieren. Mit diesem Ziel wurden auf dem russischen Raumschiff Mir Experimente auch mit Vitamin K1 durchgeführt.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Indikationserweiterung: Anastrozol zur adjuvanten Behandlung des Mammakarzinom
AstraZeneca teilte mit, dass die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) dem ergänzenden Zulassungsantrag für ihren Aromatasehemmer Anastrozol (Arimidex) auf Indikationserweiterung und Zulassung zur adjuvanten (postoperativen) Behandlung des Mammakazinoms der postmenopausalen Frau den "Fast-Track-Status" verliehen hat und ihn somit einem bevorzugten Prüfungsverfahren unterziehen wird. Die FDA räumt Medikamenten, die eine wesentliche Verbesserung der Behandlung schwerer Erkrankungen erwarten lassen, ein solches bevorzugtes Prüfungsverfahren ein.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Patientinnenkongress Brustkrebs: Großer Informations- und Gesprächsbedarf be
"Das ist Ihr Tag heute!" Sabine Wagner, Fernsehjournalistin und Moderatorin des ersten Patientinnenkongresses Brustkrebs, motivierte ihr Publikum in der Aula des Münsteraner Schlosses dazu, den Kongress für sich auszukosten. Die rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung am 27. Januar 2002 nahmen sie beim Wort: In zwei lebhaften Diskussionsrunden und vielen Gesprächen stellten sie die Fragen, die ihnen unter den Nägeln brannten.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Retinoid-Analogon: Bexaroten zur Therapie des kutanen T-Zell-Lymphoms
Nach den USA wurde nun auch in Europa das Retinoid-Analogon Bexaroten zur Therapie des fortgeschrittenen kutanen T-Zell-Lymphoms zugelassen. Seit dem 15. Januar 2002 ist Bexaroten unter dem Handelsnamen Targretin nach einer Information von Elan Pharma in Deutschland und Österreich erhältlich.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Neue Zulassung für Kaliumiodid-Präparat: Zur Iodblockade der Schilddrüse bei
Durch rechtzeitige Gabe von Kaliumiodid lässt sich die Strahlenexposition der Schilddrüse nach einer Radioiod-Freisetzung reduzieren. Sinnvoll ist diese Iodblockade der Schilddrüse z. B. bei kerntechnischen Unfällen, wenn große Mengen an radioaktiven Iodisotopen freigesetzt werden. Die Firma Henning Berlin erhielt unlängst eine Zulassung für diese Indikation für ihr Kaliumiodid-Präparat Thyprotect Henning, das am 1. Februar auf den Markt kam.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Lebertherapie: Strategie gegen profibrogene Zytokine
Noch immer fehlen effektive Therapieregimes, um einer Fibrosierung der Leber wirksam entgegenzuwirken. Endstation Lebertransplantation heißt es dann für viele Leberpatienten. Und das Warten auf ein Spenderorgan beginnt. Das könnte sich in einigen Jahren ändern. Dann werden die ersten klinischen Studien zur zytokinbasierten Lebertherapie erwartet. Sie versucht, profibrogene Zytokine gezielt zu neutralisieren oder sich die antiinflammatorische Wirkung von Zytokinen zu Nutze zu machen. Das Hauptaugenmerk richtet sich derzeit auf Strategien gegen den TGF(transforming growth factor)-beta.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Behandlung von Sinusitiden: Cineol bei entzündlichen Atemwegserkrankungen
Aufgrund seiner sekretolytischen, antibakteriellen und entzündungshemmenden Aktivitäten findet das Monoterpen Cineol Verwendung bei der Behandlung von entzündlichen Atemwegserkrankungen. Darüber hinaus weist der Hauptbestandteil des Eukalyptusöl auch ein antiinflammatorisches Potenzial auf. Die Wirkung des Naturstoffes könnte auf seine Eigenschaften als kombinierter Hemmstoff des Arachidonsäure-Stoffwechsels und der Zytokin-Produktion zurückzuführen sein.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Morbus Alzheimer: Donepezil wird selten eingesetzt
Donepezil (Aricept®) wurde Anfang 2001 von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft als "First line"-Medikament bei Alzheimer-Erkrankung genannt. Inzwischen gilt für alle Acetylcholinesterase-Hemmer die gleiche Empfehlung.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Diuretikatherapie: Torasemid als neuer Standard
Bei chronischer Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz haben Diuretika ihren festen Platz im Therapieregime. Torasemid (Torem®) hat bei beiden Indikationen pharmakokinetische Vorteile zu bieten, die die Behandlung wirksamer und sicherer machen. Die Patienten profitieren von einer geringeren Hospitalisierungsrate und Mortalität.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Hirnleistungsstörungen: Ginkgo verbessert kognitive Leistungen auch bei Gesunde
In vielen Studien konnten die Effekte von Ginkgo-Extrakten auf die mentalen Funktionen von Alzheimer-Patienten und Patienten mit vaskulärer Demenz nachgewiesen werden. Eine neue Studie untersuchte die Wirkung des Ginkgo-biloba-Spezialextraktes EGb 761 (Tebonin) nicht nur auf die Symptome einer Demenz, sondern auch auf die Hirnleistung und Motorik von gesunden Probanden.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Onkologie: Neue Indikationen für Gemcitabin
Gemcitabin (Gemzar®) ist bislang zur Therapie des Pankreas- und nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms zugelassen. Für 2002 wird seine Zulassung beim Harnblasenkrebs erwartet. Aufgrund seiner Effektivität und seiner guten Verträglichkeit ist zu erwarten, dass Gemcitabin in den folgenden Jahren auch zur Therapie weiterer Tumorerkrankungen wie z. B. dem Mamma- und Ovarialkarzinom eingesetzt wird.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Lipidsenker: Atorvastatin hemmt Entzündungsprozesse in der Gefäßwand
Neue, prospektive Daten aus der ASAP-Studie (Atorvastatin vs. Simvastatin Atherosclerosis Progression Study) zeigen, dass mit Atorvastatin (Sortis) erhöhte CRP-Werte um bis zu 40% reduziert werden können, wie Pfizer mitteilte. CRP (C-reactive-protein) ist ein wichtiger Marker für Entzündungsprozesse, die in der Gefäßwand ablaufen. Es gibt Belege dafür, dass hohe CRP-Werte mit einem erhöhten Risiko atherosklerotischer Ereignisse verknüpft sind.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Prävention venöser Thromboembolien: Fondaparinux bei großen Knieoperationen
Nach großen Knieoperationen ist das Risiko von Thrombosen und Embolien besonders hoch. Das synthetische Antithrombotikum Fondaparinux senkte das Risiko venöser Thromboembolien in einer randomisierten Doppelblindstudie stärker als das niedermolekulare Heparin Enoxaparin.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
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