Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Salbutamol-Sprays: Fehlversorgung enthüllt
Eine vermeintliche Reklamation wegen eines „defekten“ Inhalators entpuppte sich als Ausgangspunkt für die Aufdeckung einer komplexen Fehlversorgung: Mangelhafte Inhalatorpflege, Fehlinterpretation der Asthmatherapie und ein Versorgungsbruch in einer Arztpraxis. Der CIRS-Fall zeigt exemplarisch, wie sich hinter Alltagsproblemen relevante Risiken für die Arzneimitteltherapiesicherheit verbergen können und welche Schlüsselrolle Apotheken beim Erkennen und Unterbrechen solcher Fehlerketten spielen.Show moreberatung-pharmazie
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Vermeintlicher Qualitätsmangel
09.04.2026, 03:55 Uhr
Zulassungsänderung: Geänderte Fachinformation bei Infliximab nach schwerwiegen
Seit dem 1. Februar 2002 ist die Fachinformation für den monoklonalen TNF-alfa-Antikörper Infliximab (Remicade®) in Abstimmung mit der europäischen Arzneimittelagentur EMEA sowie der zuständigen deutschen Behörde (Paul-Ehrlich-Institut) geändert (siehe Rote-Hand-Brief DAZ 5/2002 S. 12).Show more10.02.2002, 16:47 Uhr
Indikationserweiterung: Imatinib zur Behandlung von lebensbedrohlichem Magen-D
Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat am 1. Februar Imatinib (Glivec) zur Behandlung von Patienten mit Kit (CD 117)-positiven, inoperablen und/oder metastasierten malignen gastrointestinalen Stroma-Tumoren (GISTs) zugelassen, wie Novartis mitteilte.Show more10.02.2002, 16:47 Uhr
Zulassung für orales Chemotherapeutikum: Tegafur beim kolorektalen Karzinom
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jetzt das neue orale Chemotherapeutikum Tegafur in Kombination mit Uracil (UFT) zur Primärtherapie des metastasierten kolorektalen Karzinoms in Kombination mit Calciumfolinat zugelassen, wie Bristol-Myers Squibb mitteilte.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
S. Klaus, W. MeyerhofHunger entsteht im Gehirn &ndas
Der Hypothalamus reagiert als zentraler Regulator von Hunger und Sättigung auf Signale aus Magen, Darm, Blut und Fettgewebe. Teil 1 des Beitrags stellte Leptin als einen dieser Signalstoffe vor. Der zweite Teil beschreibt das Eingreifen weiterer Ų zum Teil erst seit kurzem bekannter Ų Neurotransmitter und Neuropeptide in den Energiehaushalt des Körpers. Zuletzt geht er der Frage nach, inwiefern Gendefekte für das epidemieartig ansteigende Übergewicht in Europa verantwortlich sind.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Osteoporoseforschung: Vitamin K1 normalisiert den gestörten Knochenstoffwechs
Die Tatsache, dass der Knochen unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit an Masse verliert, beschäftigt die Kosmosforschung seit langem. Die Osteoporoseforschung ist daher ein gegenwärtiger und zukünftiger Schwerpunkt der internationalen Raumfahrtmedizin. Dabei interessieren auch Wirkstoffe, die in der Lage sind, den bei Raumfahrern gestörten Knochenstoffwechsel wieder zu normalisieren und damit die Gefahr spontaner Frakturen zu reduzieren. Mit diesem Ziel wurden auf dem russischen Raumschiff Mir Experimente auch mit Vitamin K1 durchgeführt.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Indikationserweiterung: Anastrozol zur adjuvanten Behandlung des Mammakarzinom
AstraZeneca teilte mit, dass die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) dem ergänzenden Zulassungsantrag für ihren Aromatasehemmer Anastrozol (Arimidex) auf Indikationserweiterung und Zulassung zur adjuvanten (postoperativen) Behandlung des Mammakazinoms der postmenopausalen Frau den "Fast-Track-Status" verliehen hat und ihn somit einem bevorzugten Prüfungsverfahren unterziehen wird. Die FDA räumt Medikamenten, die eine wesentliche Verbesserung der Behandlung schwerer Erkrankungen erwarten lassen, ein solches bevorzugtes Prüfungsverfahren ein.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Patientinnenkongress Brustkrebs: Großer Informations- und Gesprächsbedarf be
"Das ist Ihr Tag heute!" Sabine Wagner, Fernsehjournalistin und Moderatorin des ersten Patientinnenkongresses Brustkrebs, motivierte ihr Publikum in der Aula des Münsteraner Schlosses dazu, den Kongress für sich auszukosten. Die rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung am 27. Januar 2002 nahmen sie beim Wort: In zwei lebhaften Diskussionsrunden und vielen Gesprächen stellten sie die Fragen, die ihnen unter den Nägeln brannten.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Retinoid-Analogon: Bexaroten zur Therapie des kutanen T-Zell-Lymphoms
Nach den USA wurde nun auch in Europa das Retinoid-Analogon Bexaroten zur Therapie des fortgeschrittenen kutanen T-Zell-Lymphoms zugelassen. Seit dem 15. Januar 2002 ist Bexaroten unter dem Handelsnamen Targretin nach einer Information von Elan Pharma in Deutschland und Österreich erhältlich.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Neue Zulassung für Kaliumiodid-Präparat: Zur Iodblockade der Schilddrüse bei
Durch rechtzeitige Gabe von Kaliumiodid lässt sich die Strahlenexposition der Schilddrüse nach einer Radioiod-Freisetzung reduzieren. Sinnvoll ist diese Iodblockade der Schilddrüse z. B. bei kerntechnischen Unfällen, wenn große Mengen an radioaktiven Iodisotopen freigesetzt werden. Die Firma Henning Berlin erhielt unlängst eine Zulassung für diese Indikation für ihr Kaliumiodid-Präparat Thyprotect Henning, das am 1. Februar auf den Markt kam.Show more03.02.2002, 16:47 Uhr
Lebertherapie: Strategie gegen profibrogene Zytokine
Noch immer fehlen effektive Therapieregimes, um einer Fibrosierung der Leber wirksam entgegenzuwirken. Endstation Lebertransplantation heißt es dann für viele Leberpatienten. Und das Warten auf ein Spenderorgan beginnt. Das könnte sich in einigen Jahren ändern. Dann werden die ersten klinischen Studien zur zytokinbasierten Lebertherapie erwartet. Sie versucht, profibrogene Zytokine gezielt zu neutralisieren oder sich die antiinflammatorische Wirkung von Zytokinen zu Nutze zu machen. Das Hauptaugenmerk richtet sich derzeit auf Strategien gegen den TGF(transforming growth factor)-beta.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Behandlung von Sinusitiden: Cineol bei entzündlichen Atemwegserkrankungen
Aufgrund seiner sekretolytischen, antibakteriellen und entzündungshemmenden Aktivitäten findet das Monoterpen Cineol Verwendung bei der Behandlung von entzündlichen Atemwegserkrankungen. Darüber hinaus weist der Hauptbestandteil des Eukalyptusöl auch ein antiinflammatorisches Potenzial auf. Die Wirkung des Naturstoffes könnte auf seine Eigenschaften als kombinierter Hemmstoff des Arachidonsäure-Stoffwechsels und der Zytokin-Produktion zurückzuführen sein.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Morbus Alzheimer: Donepezil wird selten eingesetzt
Donepezil (Aricept®) wurde Anfang 2001 von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft als "First line"-Medikament bei Alzheimer-Erkrankung genannt. Inzwischen gilt für alle Acetylcholinesterase-Hemmer die gleiche Empfehlung.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Diuretikatherapie: Torasemid als neuer Standard
Bei chronischer Herzinsuffizienz und Niereninsuffizienz haben Diuretika ihren festen Platz im Therapieregime. Torasemid (Torem®) hat bei beiden Indikationen pharmakokinetische Vorteile zu bieten, die die Behandlung wirksamer und sicherer machen. Die Patienten profitieren von einer geringeren Hospitalisierungsrate und Mortalität.Show more27.01.2002, 16:47 Uhr
Hirnleistungsstörungen: Ginkgo verbessert kognitive Leistungen auch bei Gesunde
In vielen Studien konnten die Effekte von Ginkgo-Extrakten auf die mentalen Funktionen von Alzheimer-Patienten und Patienten mit vaskulärer Demenz nachgewiesen werden. Eine neue Studie untersuchte die Wirkung des Ginkgo-biloba-Spezialextraktes EGb 761 (Tebonin) nicht nur auf die Symptome einer Demenz, sondern auch auf die Hirnleistung und Motorik von gesunden Probanden.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Onkologie: Neue Indikationen für Gemcitabin
Gemcitabin (Gemzar®) ist bislang zur Therapie des Pankreas- und nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms zugelassen. Für 2002 wird seine Zulassung beim Harnblasenkrebs erwartet. Aufgrund seiner Effektivität und seiner guten Verträglichkeit ist zu erwarten, dass Gemcitabin in den folgenden Jahren auch zur Therapie weiterer Tumorerkrankungen wie z. B. dem Mamma- und Ovarialkarzinom eingesetzt wird.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Lipidsenker: Atorvastatin hemmt Entzündungsprozesse in der Gefäßwand
Neue, prospektive Daten aus der ASAP-Studie (Atorvastatin vs. Simvastatin Atherosclerosis Progression Study) zeigen, dass mit Atorvastatin (Sortis) erhöhte CRP-Werte um bis zu 40% reduziert werden können, wie Pfizer mitteilte. CRP (C-reactive-protein) ist ein wichtiger Marker für Entzündungsprozesse, die in der Gefäßwand ablaufen. Es gibt Belege dafür, dass hohe CRP-Werte mit einem erhöhten Risiko atherosklerotischer Ereignisse verknüpft sind.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Prävention venöser Thromboembolien: Fondaparinux bei großen Knieoperationen
Nach großen Knieoperationen ist das Risiko von Thrombosen und Embolien besonders hoch. Das synthetische Antithrombotikum Fondaparinux senkte das Risiko venöser Thromboembolien in einer randomisierten Doppelblindstudie stärker als das niedermolekulare Heparin Enoxaparin.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
S. Klaus, W. MeyerhofHunger entsteht im Gehirn
Unser Essverhalten wird - unter anderem - durch physiologische Regulationsmechanismen gesteuert, die zum Ziel haben, eine ausgeglichene Energiebilanz des Körpers zu erreichen. Zentraler Regulator ist der Hypothalamus. Er empfängt, wertet aus und reagiert auf vielfältige Signale, die sowohl Auskunft über den Energiezustand des Körpers Ų vor allem die Energievorräte Ų geben als auch über Menge und Zusammensetzung der zugeführten Nahrung.Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
Antithrombotika: Fondaparinux soll in Europa zugelassen werden
Der Arzneimittelspezialitäten-Ausschuss der Europäischen Union (Committee for Proprietary Medicinal Products, CPMP) empfiehlt nach einer Information von Sanofi-Synthelabo, das Antithrombotikum Fondaparinux in Europa für folgende Indikationsgebiete zuzulassen:Show more20.01.2002, 16:45 Uhr
K. Westerhoff und MitarbeiterJohanniskrautextrakt-Pr
Johanniskrautextrakt-Präparate besitzen nach wie vor einen hohen Stellenwert bei der Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen. Die Grundlage dafür bilden unter anderem zahlreiche Plazebo- und Referenzsubstanz-kontrollierte Studien [1]. Im Vergleich zu synthetischen Antidepressiva weisen Johanniskrautextrakt-Präparate insgesamt ein deutlich günstigeres Nebenwirkungsprofil auf, was von den Therapeuten und insbesondere von den Patientinnen und Patienten sehr geschätzt wird [2]. Ungeachtet des günstigen Nebenwirkungsprofils dieser Wirkstoffklasse sind mögliche, wenn auch seltene Interaktionen mit anderen Arzneimitteln zu beachten [3]. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Qualität von Phytopharmaka wurden fünf marktrelevante Johanniskrautpräparate hinsichtlich des Freisetzungsverhaltens von Hyperforin, einem wirksamkeitsmitbestimmenden Inhaltsstoff, in einem biorelevanten Medium untersucht.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Fettstoffwechselstörungen: Zunehmendes Problem bei HIV-Infizierten
Das Bild der HIV-assoziierten Erkrankungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. In Deutschland haben immer mehr HIV-Infizierte die Möglichkeit, mit einer hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) behandelt zu werden. Als Nebenwirkung der HAART kommt es häufig zu Störungen des Fettstoffwechsels. Dagegen stellen im Endstadium der Erkrankung enorme Gewichtsverluste, Untergewicht und Mangelzustände weitere Probleme für die Betroffenen dar. Studien zeigen, dass mangelernährte HIV-Infizierte Symptome von AIDS früher entwickeln als Infizierte in einem guten Ernährungszustand. Deshalb ist eine individuelle und qualifizierte Ernährungsberatung bei HIV-Infektion und AIDS immer ratsam.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Gynäkologie: Misoprostol zur Prophylaxe postpartaler Blutungen
In einer großen multizentrischen WHO-Studie erwies sich Misoprostol zur Prophylaxe postpartaler Blutungen weniger wirksam als Oxytocin. Möglicherweise wird Misoprostol dennoch seinen Platz in der Geburtsmedizin erhalten, da es auch außerhalb einer Klinik und in Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung eingesetzt werden kann.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Jodsalzprophylaxe: Kein Risiko für Schilddrüsenpatienten und Allergiker
Immer wieder kursiert das Gerücht, dass die Jodanreicherung von Lebensmitteln in Form von Jodsalz oder indirekt über die Jodierung von Futtermitteln für bestimmte Personengruppen gesundheitsschädlich sei. Derartige Aussagen oder Veröffentlichungen verunsichern Verbraucher und Hersteller solcher Produkte gleichermaßen. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) nimmt dies zum Anlass, nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass die freiwillige Jodanreicherung von Lebensmitteln weder für Schilddrüsenpatienten noch für Allergiker ein gesundheitliches Risiko darstellt.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Sepsis: Kein Überlebensvorteil durch Antithrombin
In einer großen Doppelblindstudie zeigte hoch dosiertes Antithrombin keinen Einfluss auf die 28-Tage-Sterblichkeit von Patienten mit schwerer Sepsis. Insbesondere bei gleichzeitiger Heparin-Gabe traten vermehrt Blutungen auf.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Sepsis: Drotrecogin alfa (aktiviert) senkt Sterblichkeit
Die schwere Sepsis ist weltweit bis heute eine der Hauptursachen für Morbidität und Sterblichkeit im Krankenhaus. Wie die Lilly Deutschland GmbH mitteilte, senkte Drotrecogin alfa (aktiviert) in einer Phase-III-Studie die Sepsis-Sterblichkeit. Drotrecogin alfa (aktiviert) ist jetzt von der FDA zur Behandlung von Patienten mit schwerer Sepsis und einem hohen Sterberisiko unter dem Handelsnamen Xigris zugelassen und in den USA eingeführt worden.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
Instabile Blase: Tolteridin verbessert die Lebensqualität
Blasenfunktionsstörungen können die Lebensqualität der Betroffenen dramatisch beeinträchtigen. Viele Menschen suchen wegen dieser Beschwerden keinen Arzt auf, weil ihnen das Thema peinlich ist, und viele Patienten werden vom Arzt auch nicht ausreichend behandelt. Dabei gibt es mittlerweile für einige Inkontinenzformen sehr gute medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Das Anticholinergikum Tolterodin (Detrusitol®) ist eine davon.Show more13.01.2002, 16:43 Uhr
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