Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Eine runde Sache: Alopecia areata
Haare sind ein wichtiger Teil von uns – doch bei der Alopecia areata fallen sie plötzlich aus. Der kreisrunde Haarverlust führt zu einer nicht zu unterschätzenden psychischen Belastung. Umso wichtiger ist die neue S3-Leitlinie, die nun zur Verfügung steht und evidenzbasierte therapeutische Empfehlungen enthält.Show moreberatung-pharmazie
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Neue S3-Leitlinie zu Haarausfall erschienen
06.05.2026, 03:55 Uhr
Nichtsteroidales Antirheumatikum: Neuer COX-2-Hemmer: Lumiracoxib
Ergebnisse von Phase-II-Studien, die jetzt nach einer Meldung von Novartis Pharma erstmals anlässlich der Jahrestagung der EULAR (European League Against Rheumatism), Stockholm, vorgestellt wurden, zeigen, dass Lumiracoxib (COX189, vorgesehener Handelsname Prexige®) bei der Behandlung von Patienten mit Arthrose und Schmerzen ebenso wirksam ist wie Diclofenac, der derzeitige europäische "Goldstandard".Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Alzheimer-Erkrankung: Neuer Test zur frühzeitigen Diagnose
Das Heidelberger Biotec-Unternehmen Abeta GmbH entwickelte einen Test-Kit zur Diagnose der Alzheimer-Erkrankung, der ab sofort auf dem Markt verfügbar ist. Mit dem Test kann die Diagnose Alzheimer-Demenz bereits in einem frühen Stadium leichter festgestellt werden. Darüber hinaus eignet sich das System auch zur Verlaufskontrolle von Alzheimer-Therapien.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Mineralwasser: Zusammen mit einer Mahlzeit besonders zu empfehlen
Mineralwasser ist eine gute Quelle für Magnesium. Ob der Körper genügend von dem Mineral daraus aufnehmen kann, hängt laut einer in der Fachzeitschrift "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlichten Studie nicht nur von der Menge des konsumierten Mineralwassers und dessen Magnesiumgehalt ab, sondern auch davon, ob das Wasser alleine oder zusammen mit einer Mahlzeit getrunken wird.Show more30.06.2002, 15:43 Uhr
Öko-Test: Nur drei Herpesmittel empfohlen
Die ersten Anzeichen von Lippenherpes sind Juckreiz und ein Spannungsgefühl, kurze Zeit darauf entstehen kleine, nässende Bläschen. Für die Behandlung, die so früh wie möglich einsetzen sollte, stehen verschiedene Präparate zu Verfügung. Öko-Test hat die Zusammensetzung von 14 nicht rezeptpflichtigen Medikamenten untersuchen lassen und kommt zu dem Fazit, dass keiner der heute eingesetzten Wirkstoffe den Verlauf eines Lippenherpes entscheidend beeinflussen kann. Daher erhielten auch die drei besten Präparate im Test nur das Urteil "gut".Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Neues Carbapenem: Ertapenem zur Behandlung von schweren Mischinfektionen
Das Beta-Lactam-Antibiotikum Ertapenem (Invanz®) hat jetzt die europaweite Zulassung erhalten, nachdem die amerikanische FDA Ertapenem bereits Ende 2001 zugelassen hatte. Das Carbapenem zur parenteralen Anwendung wurde von Merck & Co. Inc. (USA, in Deutschland MSD Sharp & Dohme) für die stationäre, empirische Initialtherapie schwerer ambulant erworbener Mischinfektionen entwickelt und wirkt gegen ein breites Spektrum aerober und anaerober Bakterien.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Malaria: Chloroquinresistenz fordert Ausschau nach Alternativen
Chloroquin ist der klassische Wirkstoff zur Prophylaxe der Malaria. Die steigende Resistenzrate schränkt seinen Einsatz jedoch zunehmend ein. Eine Alternative ist die Kombination aus Atovaquon und Proguanil, die seit einem Jahr zur Verfügung steht, Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Wechselwirkungen: Viele Interaktionen beginnen in der Darmwand
Praktisch alle oral eingenommenen Arzneistoffe erreichen die Dünndarmschleimhaut. Dort werden sie keinesfalls nur passiv resorbiert. Es gibt auch aktive Transportmechanismen, die bestimmte Substanzen ein-, ja sogar ausschleusen können. Die Arzneistoff-Metabolisierung in der Darmwand ist für die Bioverfügbarkeit der Arzneistoffe mindestens ebenso wichtig wie die Metabolisierung in der Leber. Da die Transportproteine und das Metabolisierungs-Enzym nur eine geringe Stoffspezifität haben und sowohl induzierbar als auch hemmbar sind, kommt es zu zahlreichen klinisch bedeutsamen Interaktionen im Magen-Darm-Trakt.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
Bisphosphonate: Ibandronat auch bei Osteoporose
Die Ergebnisse einer Phase-III-Studie, die auf dem World Congress of Osteoporose in Lissabon vorgestellt wurden, zeigen, dass Ibandronat die Inzidenz für osteoporosebedingte Knochenbrüche bei postmenopausalen Frauen senkte. Bisher hat Ibandronat (Bondronat®) in Deutschland die Zulassung für die Behandlung tumorinduzierter Hyperkalzämie.Show more23.06.2002, 15:43 Uhr
C. BruhnDronabinol – der Wirkstoff im Hanf
Dronabinol ist die INN-Bezeichnung für ein bestimmtes Stereoisomer des Δ9-Tetrahydrocannabinols. Neueste Forschungsergebnisse wecken Hoffnungen auf eine Vielzahl von Therapieoptionen. Seit vier Jahren können Arzneimittel mit dem Inhaltsstoff von Cannabis sativa in Deutschland auf Betäubungsmittelrezept verordnet werden. Da Dronabinol inzwischen als Rezeptursubstanz zur Verfügung steht, kann die Eigenherstellung von Zubereitungen in der Apotheke im Vergleich zum Import ausländischer Fertigarzneimittel Kosten sparen.Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
Magen-Darm-Krebs: Imatinib erhält EU-Zulassung zur Behandlung von gastrointesti
Die Europäische Kommission hat die Zulassung für Imatinib (Glivec®) zur Behandlung von Patienten mit Kit-(CD 117)-positiven inoperablen und/oder metastasierten malignen gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) erteilt, wie Novartis bekannt gab.Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
S. SchauderSonnenschutzmittel – Wirkungsweise,
Schon in der Sage des klassischen Altertums bestrich Helios, der Sonnengott, das Antlitz seines Sohnes Phaeton mit einer Salbe und "machte es dadurch geschickt, die glühenden Flammen der Sonne zu ertragen". Heute gibt es ein breites Spektrum an modernen Sonnenschutzmitteln. Sie verhindern Sonnenbrand, zögern Hautalterung und Bildung von lichtabhängigen Tumoren hinaus, mildern krankhaft gesteigerte Lichtreaktionen und schwächen Pigmentstörungen ab. Sie reduzieren die Folgen von lang anhaltender Immunsuppression, z. B. nach Organtransplantation, sowie die Nachwirkungen von Röntgenbestrahlungen. Deswegen werden Sonnenschutzmittel von Hautgesunden und Kranken verwendet.Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
Injizierbarer COX-2-Hemmer: Parecoxib zur kurzfristigen Schmerzbehandlung
Nach den beiden oralen COX-2-Hemmern Rofecoxib (Vioxx®) und Celecoxib (Celebrex®) kommt jetzt mit dem gut wasserlöslichen Parecoxib (Dynastat®, Pharmacia) ein injizierbarer COX-2-Hemmer zur kurzfristigen Behandlung von akuten postoperativen Schmerzen auf den Markt. Der neue Wirkstoff kann intravenös oder intramuskulär verabreicht werden. Nach der Injektion wird Parecoxib durch enzymatische Hydrolyse in der Leber schnell zu Valdecoxib, der pharmakologisch aktiven Substanz, umgewandelt.Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
Therapie mit Lipidsenkern: Neue Diskussion um Nebenwirkungspotenzial
Die Diskussion um das Nebenwirkungspotenzial der Statine erhält jetzt nach mehreren Berichten in den Medien neue Nahrung: Danach kann die simultane Einnahme von Simvastatin (Denan®, Zocor®) und dem Antiarrhythmikum Amiodaron möglicherweise zu einem erhöhten Risiko für Myopathien und Herzrhytmusstörungen führen (siehe auch Wichtige Mitteilungen in dieser Ausgabe).Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
Phytopharmaka: Rückruf für Kava-Kava-Präparate
Bereits seit zwei Jahren wird über die Möglichkeit diskutiert, dass Kava-Kava-Präparate Leberschäden auslösen können (siehe z. B. DAZ 47/01, S. 34 und DAZ 29/00, S. 43 Ų 48). Jetzt hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf die zunehmende Zahl der Meldungen reagiert und die Zulassung für Arzneimittel mit Kava-Kava (Piper methysticum) und Kavain mit sofortiger Wirkung widerrufen (siehe auch Wichtige Mitteilungen in dieser Ausgabe). Kava-Kava-Präparate wurden bisher zur Behandlung von Angst- und Spannungszuständen eingesetzt.Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
Endothelin-1-Rezeptorantagonist: Bosentan hilft bei pulmonaler Hypertonie
Mit Bosentan (Tracleer®) steht der erste orale Endothelin-1-Rezeptorantagonist zur Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie (PAH) zu Verfügung. Als dualer Endothelin-1-Rezeptorantagonist blockiert Bosentan die ETA- und ETB-Rezeptoren und hemmt somit die pathophysiologischen Wirkungen von Endothelin an den Blutgefäßen.Show more16.06.2002, 15:43 Uhr
Unerwünschte Wirkungen:Arzneimittel erhöhen das Körpergewicht
In zwei vorangegangenen DAZ-Ausgaben (4/2002 und 6/2002) wurde ausführlich dargestellt, welche komplexen Mechanismen den menschlichen Energiehaushalt regulieren. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein kürzlich erschienener Übersichtsartikel, in dem nach Auswertung von 120 Veröffentlichungen aus den vergangenen vier Jahrzehnten diejenigen Arzneistoffe erfasst wurden, bei deren Einnahme eine Gewichtszunahme als Nebenwirkung zu beobachten war.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Pflanzenschutzmittel: Gefahr durch Nitrofen in Nahrungsmitteln?
Der Nitrofen-Skandal weitet sich aus: Mittlerweile wurde das Herbizid in Eiern, Hühner- und Putenfleisch und in daraus hergestellten Wurstwaren sowie in Schweinemastfutter gefunden. Es handelt sich bisher ausschließlich um Produkte aus Öko-Produktion. Mit Nitrofen belastetes Geflügelfleisch ist bundesweit an mindestens 90 Abnehmer in zehn Bundesländern ausgeliefert worden. Weitere Lieferungen sind auch ins Ausland gegangen. Wie viel mit Nitrofen belastetes Fleisch insgesamt in den Handel kam und inwieweit das Fleisch zu Endverbrauchern gelangte und gegessen wurde, ist noch unklar. In Deutschland sind bereits 90 Öko-Betriebsstätten gesperrt, und eine umfangreiche Rückrufaktion ist im Gang.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Malaria: Kombination Artemether/Lumefantrin in der WHO-Liste der essenziellen He
Das Malariamedikament Riamet® (Artemether/Lumefantrin) ist neu in die Liste der essenziellen Heilmittel (Model List of Essential Medicines) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen worden, wie Novartis mitteilte.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Psoriais vulgaris: Studie bestätigt Wirksamkeit von Calcitriol
Die Ergebnisse einer in Deutschland durchgeführten Anwendungsbeobachtung zeigen, dass Calcitriol (Silkis®) 3 µg/g Salbe als Monotherapie bei der topischen Behandlung von Patienten mit einer milden bis mäßig starken Psoriasis vulgaris wirksam und verträglich ist, wie Galderma mitteilte.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
COPD-Therapie: Mit Tiotropium gegen die Raucherlunge
Tiotropium (Spiriva®) ist ein neuer lang wirksamer cholinerger M3-Blocker, der zur Behandlung der COPD eingesetzt wird. Die Substanz ist länger wirksam als Ipratropium und Oxitropium und wird in einer Dosierung von 18 µg einmal täglich inhaliert, um eine Bronchodilatation über 24 Stunden zu erzielen. Die längere Wirkdauer kommt durch eine längere Halbwertszeit am Rezeptor zustande, die im wesentlichen auf die langsame Dissoziation vom M3-Rezeptor zurückzuführen ist. Tiotropium wird als Pulverinhalation mit dem speziell für dieses Medikament entwickelten HandiHaler® verabreicht.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Aus der Forschung: Neuer Therapieansatz bei der Alzheimer-Demenz
Eine kompetitive Hemmung der Bindungsstelle für die Serum Amyloid P-Komponente scheint ein neuer viel versprechender Ansatz zu sein, mit der Ablagerung von Amyloidsträngen verhindert werden können. Forscher am University College in London haben eine Substanz entdeckt, die möglicherweise die Ablagerung amyloider Plaques im Körper, die auch eine Ursache der Alzheimer-Demenz sind, verhindert bzw. deren Abbau beschleunigt.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Postmenopause: Schützt Raloxifen vor Herzinfarkt und Schlaganfall?
Östrogenmangel ist eine Hauptursache für Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren. Mit selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren wird versucht, in den gestörten Knochenstoffwechsel einzugreifen. Raloxifen senkt das relative Risiko einer Wirbelfraktur, und die Knochendichte erhöht sich signifikant. Darüber hinaus hat Raloxifen auch einen günstigen Einfluss auf das Lipidprofil und damit auf das kardiovaskuläre Risiko. Bisher fehlten aber klinische Daten, ob Raloxifen tatsächlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewahrt.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Atypisches Neuroleptikum: Ziprasidon: neue Möglichkeiten zur Behandlung der Sch
Ziprasidon (Zeldox®) ist ein neues atypisches Neuroleptikum für die Therapie und Rezidivprophylaxe der Schizophrenie, das oral eingenommen oder intramuskulär injiziert werden kann. Es wirkt sowohl auf die Positiv- als auch die Negativsymptomatik und führt zu einem Rückgang von depressiven Verstimmungen sowie zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Die Nebenwirkungen sind meist leichter ausgeprägt, vor allem kommt es zu keiner nennenswerten Gewichtszunahme. Ziprasidon führt auch nicht zur Erhöhung von Cholesterin und Triglyceriden im Serum oder zu einer Verschlechterung der Glucosetoleranz und bewirkt außerdem nur selten anhaltende Prolactinstörungen.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom: Erweiterung der Zulassung für Gemcitabin
Gemcitabin (Gemzar®), das in der Kombination mit Cisplatin zur First-line-Therapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms eingesetzt wird, hat jetzt eine Zulassungserweiterung erhalten, wie die Lilly Deutschland GmbH mitteilte. Zusätzlich zum bisherigen vierwöchigen ist nun auch der dreiwöchige Behandlungszyklus mit Gemcitabin-Gabe an zwei Tagen zugelassen.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Mammakarzinom: Weniger Nebenwirkungen unter pegyliertem liposomalem Doxorubicin
Pegyliertes liposomales Doxorubicin (Caelyx®) hat sich in einer randomisierten Phase-III-Studie bei Patientinnen mit unvorbehandeltem metastasiertem Mammakarzinom als ebenso wirksam bei erheblich geringeren Nebenwirkungen erwiesen, wie freies Doxorubicin. Caelyx® ist in Deutschland seit 1996 für die Behandlung des AIDS-assoziierten Kaposi Sarkoms und seit 2000 für die Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms zugelassen. Mit einer Zulassung für die Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms wird im Herbst 2002 gerechnet, wie Essex Pharma mitteilte. In die Studie waren 509 Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom eingeschlossen worden. 254 Patientinnen erhielten pegyliertes liposomales Doxorubicin (Caelyx®) in einer Dosierung von 50 mg/m2 alle 4 Wochen, 255 Patientinnen freies Doxorubicin in einer Dosierung von 60 mg/m² alle drei Wochen. Primäre Endpunkte der Studie waren das progressionsfreie Überleben und die Kardiotoxizität.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Diabetes mellitus: Insulin glargin auf dem Prüfstand
Vor zwei Jahren kam mit Insulin glargin (Lantus®) das erste langwirksame Insulinanalogon auf den Markt. Vorteilhaft erscheint dessen im Vergleich zu humanem Basalinsulin gleichmäßigere Blutzuckersenkung über 24 Stunden. Studien zeigen eine verringerte Rate schwerer Hypoglykämien unter Lantus®. Harte Endpunktdaten, die einen größeren Nutzen von Insulin glargin in Bezug auf die Häufigkeit von Spätkomplikationen, den HbA1c-Wert oder die Lebensqualität belegen könnten, fehlen noch. Da die Insulinanaloga zur lebenslangen Therapie einer chronischen Erkrankung eingesetzt werden, muss neben der Kosten-Nutzen-Relation auch das Risikoprofil einer kritischen Überprüfung standhalten.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Spurenelemente: Nutzen einer Selensubstitution nicht nur in der Onkologie
Die Evidenz eines krebsprotektiven Potenzials von Vitaminen und Spurenelementen ist bisher noch zu schwach, um eine Supplementierung über den allgemeinen Bedarf hinaus zu empfehlen. Bei Krebspatienten finden sich allerdings oft stark erniedrigte Selenspiegel. Tierexperimentelle Studien und epidemiologische Befunde legen einen Zusammenhang zwischen Selenstatus und Tumorwachstum nahe. Auch Patienten mit Sepsis oder Schilddrüsenerkrankungen könnten zukünftig von einer Selensubstitution profitieren.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Phytopharmaka: Johanniskraut bei schwerer Depression?
Johanniskraut ist wieder in die Diskussion geraten. Schuld daran ist diesmal die fehlende Überlegenheit eines Johanniskraut-Extrakts gegenüber Plazebo in einer amerikanischen Doppelblindstudie. An der Studie nahmen 340 Patienten mit schwerer Depression teil. Überraschenderweise schnitt aber auch Sertralin (Zoloft®) bei den primären Wirksamkeitskriterien nicht besser ab als Plazebo.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
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