Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
Malaria: Kombination Artemether/Lumefantrin in der WHO-Liste der essenziellen He
Das Malariamedikament Riamet® (Artemether/Lumefantrin) ist neu in die Liste der essenziellen Heilmittel (Model List of Essential Medicines) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen worden, wie Novartis mitteilte.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Psoriais vulgaris: Studie bestätigt Wirksamkeit von Calcitriol
Die Ergebnisse einer in Deutschland durchgeführten Anwendungsbeobachtung zeigen, dass Calcitriol (Silkis®) 3 µg/g Salbe als Monotherapie bei der topischen Behandlung von Patienten mit einer milden bis mäßig starken Psoriasis vulgaris wirksam und verträglich ist, wie Galderma mitteilte.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
COPD-Therapie: Mit Tiotropium gegen die Raucherlunge
Tiotropium (Spiriva®) ist ein neuer lang wirksamer cholinerger M3-Blocker, der zur Behandlung der COPD eingesetzt wird. Die Substanz ist länger wirksam als Ipratropium und Oxitropium und wird in einer Dosierung von 18 µg einmal täglich inhaliert, um eine Bronchodilatation über 24 Stunden zu erzielen. Die längere Wirkdauer kommt durch eine längere Halbwertszeit am Rezeptor zustande, die im wesentlichen auf die langsame Dissoziation vom M3-Rezeptor zurückzuführen ist. Tiotropium wird als Pulverinhalation mit dem speziell für dieses Medikament entwickelten HandiHaler® verabreicht.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Aus der Forschung: Neuer Therapieansatz bei der Alzheimer-Demenz
Eine kompetitive Hemmung der Bindungsstelle für die Serum Amyloid P-Komponente scheint ein neuer viel versprechender Ansatz zu sein, mit der Ablagerung von Amyloidsträngen verhindert werden können. Forscher am University College in London haben eine Substanz entdeckt, die möglicherweise die Ablagerung amyloider Plaques im Körper, die auch eine Ursache der Alzheimer-Demenz sind, verhindert bzw. deren Abbau beschleunigt.Show more09.06.2002, 15:43 Uhr
Postmenopause: Schützt Raloxifen vor Herzinfarkt und Schlaganfall?
Östrogenmangel ist eine Hauptursache für Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren. Mit selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren wird versucht, in den gestörten Knochenstoffwechsel einzugreifen. Raloxifen senkt das relative Risiko einer Wirbelfraktur, und die Knochendichte erhöht sich signifikant. Darüber hinaus hat Raloxifen auch einen günstigen Einfluss auf das Lipidprofil und damit auf das kardiovaskuläre Risiko. Bisher fehlten aber klinische Daten, ob Raloxifen tatsächlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewahrt.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Atypisches Neuroleptikum: Ziprasidon: neue Möglichkeiten zur Behandlung der Sch
Ziprasidon (Zeldox®) ist ein neues atypisches Neuroleptikum für die Therapie und Rezidivprophylaxe der Schizophrenie, das oral eingenommen oder intramuskulär injiziert werden kann. Es wirkt sowohl auf die Positiv- als auch die Negativsymptomatik und führt zu einem Rückgang von depressiven Verstimmungen sowie zu einer Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit. Die Nebenwirkungen sind meist leichter ausgeprägt, vor allem kommt es zu keiner nennenswerten Gewichtszunahme. Ziprasidon führt auch nicht zur Erhöhung von Cholesterin und Triglyceriden im Serum oder zu einer Verschlechterung der Glucosetoleranz und bewirkt außerdem nur selten anhaltende Prolactinstörungen.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Nichtkleinzelliges Bronchialkarzinom: Erweiterung der Zulassung für Gemcitabin
Gemcitabin (Gemzar®), das in der Kombination mit Cisplatin zur First-line-Therapie des fortgeschrittenen nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms eingesetzt wird, hat jetzt eine Zulassungserweiterung erhalten, wie die Lilly Deutschland GmbH mitteilte. Zusätzlich zum bisherigen vierwöchigen ist nun auch der dreiwöchige Behandlungszyklus mit Gemcitabin-Gabe an zwei Tagen zugelassen.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Mammakarzinom: Weniger Nebenwirkungen unter pegyliertem liposomalem Doxorubicin
Pegyliertes liposomales Doxorubicin (Caelyx®) hat sich in einer randomisierten Phase-III-Studie bei Patientinnen mit unvorbehandeltem metastasiertem Mammakarzinom als ebenso wirksam bei erheblich geringeren Nebenwirkungen erwiesen, wie freies Doxorubicin. Caelyx® ist in Deutschland seit 1996 für die Behandlung des AIDS-assoziierten Kaposi Sarkoms und seit 2000 für die Therapie des fortgeschrittenen Ovarialkarzinoms zugelassen. Mit einer Zulassung für die Behandlung des metastasierten Mammakarzinoms wird im Herbst 2002 gerechnet, wie Essex Pharma mitteilte. In die Studie waren 509 Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom eingeschlossen worden. 254 Patientinnen erhielten pegyliertes liposomales Doxorubicin (Caelyx®) in einer Dosierung von 50 mg/m2 alle 4 Wochen, 255 Patientinnen freies Doxorubicin in einer Dosierung von 60 mg/m² alle drei Wochen. Primäre Endpunkte der Studie waren das progressionsfreie Überleben und die Kardiotoxizität.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Diabetes mellitus: Insulin glargin auf dem Prüfstand
Vor zwei Jahren kam mit Insulin glargin (Lantus®) das erste langwirksame Insulinanalogon auf den Markt. Vorteilhaft erscheint dessen im Vergleich zu humanem Basalinsulin gleichmäßigere Blutzuckersenkung über 24 Stunden. Studien zeigen eine verringerte Rate schwerer Hypoglykämien unter Lantus®. Harte Endpunktdaten, die einen größeren Nutzen von Insulin glargin in Bezug auf die Häufigkeit von Spätkomplikationen, den HbA1c-Wert oder die Lebensqualität belegen könnten, fehlen noch. Da die Insulinanaloga zur lebenslangen Therapie einer chronischen Erkrankung eingesetzt werden, muss neben der Kosten-Nutzen-Relation auch das Risikoprofil einer kritischen Überprüfung standhalten.Show more02.06.2002, 15:42 Uhr
Spurenelemente: Nutzen einer Selensubstitution nicht nur in der Onkologie
Die Evidenz eines krebsprotektiven Potenzials von Vitaminen und Spurenelementen ist bisher noch zu schwach, um eine Supplementierung über den allgemeinen Bedarf hinaus zu empfehlen. Bei Krebspatienten finden sich allerdings oft stark erniedrigte Selenspiegel. Tierexperimentelle Studien und epidemiologische Befunde legen einen Zusammenhang zwischen Selenstatus und Tumorwachstum nahe. Auch Patienten mit Sepsis oder Schilddrüsenerkrankungen könnten zukünftig von einer Selensubstitution profitieren.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Phytopharmaka: Johanniskraut bei schwerer Depression?
Johanniskraut ist wieder in die Diskussion geraten. Schuld daran ist diesmal die fehlende Überlegenheit eines Johanniskraut-Extrakts gegenüber Plazebo in einer amerikanischen Doppelblindstudie. An der Studie nahmen 340 Patienten mit schwerer Depression teil. Überraschenderweise schnitt aber auch Sertralin (Zoloft®) bei den primären Wirksamkeitskriterien nicht besser ab als Plazebo.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Hepatitis C: Frühzeitig therapieren – Chronifizierung verhindern
Wird die akute Hepatitis-C-Infektion mit einer Interferon-Monotherapie behandelt, kann bei 98 Prozent der Patienten eine Ausheilung erreicht werden. Ist sie bereits chronisch, verspricht die Kombination aus pegyliertem Interferon plus Ribavirin in gewichtsadaptierter Dosierung den größten Erfolg.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Prostaglandin-Analoga senken erhöhten Augeninnendruck: Bimatoprost und Latanopr
Prostaglandin-Analoga erleichtern bei Glaukom den Kammerwasserabfluss und senken so den erhöhten Augeninnendruck. Travoprost (Travatan®) war nach Latanoprost (Xalatan®) die zweite Substanz dieser Klasse, die im November 2001 eingeführt wurde. Jetzt folgte im April 2002 noch Bimatoprost (Lumigan®). Wirkungen und Nebenwirkungen sind bei allen drei Präparaten vergleichbar.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Antirheumatika: Neuer Therapieansatz LOX/COX-Hemmung
Licofelone (M-3000) ist der von der WHO vorgeschlagene Wirkstoffname für ein neues Antirheumatikum, wie die Merckle GmbH mitteilte. Der in der Phase III befindliche LOX/COX-Hemmer soll zur Behandlung von Schmerz und Entzündung des Bewegungsapparates eingesetzt werden. Der 5-LOX- und COX-Hemmstoff soll die antiinflammatorische Aktivität durch gleichzeitige Hemmung von Leukotrienen und Prostaglandinen optimieren und dabei das Auftreten von gastrointestinalen Nebenwirkungen durch einen Leukotrienüberschuss verhindern.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Milbenallergie: Karenz vor Therapie
Im Umgang mit Allergien lautet die Devise: Karenz geht vor Therapie. Das gilt auch bei einer Überempfindlichkeit gegen Milben. Eine neue Möglichkeit ist das Besprühen der Matratzen mit Niemöl. Die darin enthaltenen Bitterstoffe verhindern Nahrungsaufnahme, Wachstum und Fortpflanzung der Milben und vertreiben sie so langfristig aus dem Bett.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Aus der Forschung: Positive Ergebnisse mit HIV-Fusionshemmer T-20
Roche und Trimeris gaben die 24-Wochen-Zwischenergebnisse der zweiten Phase-III-Studie mit T-20 (TORO 2) bekannt, vier Wochen nachdem sie positive 24-Wochen-Resultate aus ihrer ersten Phase-III-Studie (TORO 1) mit T-20 vermelden konnten. T-20 ist das erste antiretrovirale Arzneimittel einer neuen Wirkstoffklasse, der so genannten Fusionshemmer.Show more26.05.2002, 15:42 Uhr
Ernährungstherapie: Empfehlungen bei akuter und chronischer Pankreatitis
Welche Ernährungstherapie wird bei akuter und chronischer Pankreatitis empfohlen? Bei schweren Verlaufsformen der akuten Pankreatitis erfolgt nach anfänglicher Flüssigkeits- und Nahrungskarenz bei ausschließlich parenteraler Ernährung wieder ein langsamer, stufenweiser Aufbau der oralen Ernährung. Bei chronischer Pankreatitis wird eine fettarme, kohlenhydratreiche, leichtverdauliche Kost, die eine ausreichende Versorgung mit essenziellen Nährstoffen gewährleistet, empfohlen. Der Genuss von alkoholischen Getränken, auch in kleinsten Mengen, ist bei akuter und chronischer Pankreatitis nicht erlaubt.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Postmenopausale Hormonersatztherapie: Lebensqualität älterer Frauen wird unt
In der Heart and Estrogen/Progestin Replacement Study (HERS) bekamen ältere Frauen mit koronarer Herzkrankheit drei Jahre lang eine Östrogen-Gestagen-Therapie oder ein Plazebo. Mit der Hormongabe stieg die Lebensqualität der Frauen nicht generell. Nur Frauen mit typischen Wechseljahresbeschwerden profitierten; bei ihnen besserten sich geistige Gesundheit und depressive Symptome.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Diabetes mellitus: Kann Acarbose die Diabetes-Entwicklung verzögern?
Es wird davon ausgegangen, das auf jeden diagnostizierten ein nicht diagnostizierter Diabetiker kommt. Berücksichtigt man auch alle Personen mit einer gestörten Glucosetoleranz, kann man davon ausgehen, dass neben den 65 Millionen bekannten Diabetikern weltweit derzeit weitere 150 Millionen Menschen eine Kohlenhydrat-Stoffwechselstörung haben ohne davon zu wissen. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, dass sich aus diesem Stadium heraus ein manifester Typ-2-Diabetes entwickelt. Ob es durch die Gabe des Alpha-Glucosidase-Hemmers Acarbose möglich ist, schon in der Phase der gestörten Glucosetoleranz präventiv einzugreifen, wurde auf einer internationalen Pressekonferenz diskutiert.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Bisphophonate: Zoledronsäure zur Behandlung von Knochenmetastasen
Der wissenschaftliche Beirat der Europäischen Arzneimittelbehörde (CPMP, Committee for Proprietary Medicinal Products) hat eine positive Beurteilung für Zoledronsäure (Zometa®) zur Behandlung von Knochenmetastasen bei soliden Tumoren erteilt, wie Novartis mitteilte. Zoledronsäure wird bisher zur Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie eingesetzt. Mit der Erweiterung der Zulassung soll Zoledronsäure auch zur Verhinderung von skelettbezogenen Ereignissen bei Patienten mit Krebs im fortgeschrittenen Stadium, der die Knochen involviert, verwendet werden.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Viszerale Leishmaniose: Miltefosin erhält Orphan Drug Status der EU
Der Wirkstoff Miltefosin hat zur Behandlung der viszeralen Leishmaniose den Orphan Drug Status der europäischen Gesundheitsbehörde erhalten, wie Zentaris mitteilte. Mit Miltefosin, dem ersten oral wirksamen Medikament zur Behandlung der lebensbedrohenden Krankheit, ist es in klinischen Studien der Phase III gelungen, auch Patienten zu heilen, bei denen vorangegangene Therapien aufgrund vielfach bestehender Resistenzen wirkungslos blieben.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Analgetika: Naproxen – lange wirksam bei mäßig starken Schmerzen
Im März 2002 wurde das nichtsteroidale Antiphlogistikum Naproxen aus der Rezeptpflicht entlassen und steht jetzt unter dem Warenzeichen Aleve® für die Selbstmedikation zur Verfügung. Naproxen eignet sich zur Behandlung leichter bis mäßig starker Schmerzen und Fieber. Das Natriumsalz ist schnell löslich, die Wirkung tritt rasch ein, und die Wirkdauer ist mit bis zu 12 Stunden relativ lang.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Erektile Dysfunktion: Apomorphin als Therapieoption
Zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED), früher als Impotenz bezeichnet, stehen heute effektive Medikamente zur Verfügung. Dennoch lässt sich feststellen, dass die erektile Dysfunktion immer noch ein unterdiagnostiziertes und unterbehandeltes Krankheitsbild ist. Welche Ursachen es dafür gibt und welche neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse knapp ein Jahr nach der Einführung von Apomorphin in die Therapie vorliegen, war Thema eines Pressegesprächs in Berlin.Show more19.05.2002, 15:42 Uhr
Allergische Rhinitis: Moderne Antihistaminika bevorzugen
In der allergologischen Forschung und Praxis gibt es zwischen Deutschland und den USA erhebliche Unterschiede. Leisten die Amerikaner auf dem Gebiet der Grundlagenforschung ganz Erhebliches, so lässt die klinische Versorgung für den allergiekranken Patienten viele Fragen offen. Das wurde auf dem AAAAI-Kongress, der 58. Jahrestagung der American Academy of Allergy, Asthma and Immunology, in New York deutlich.Show more12.05.2002, 15:42 Uhr
Morbus Parkinson: Ropinirol so früh wie möglich einsetzen
Die auf der 54. Tagung der American Academy of Neurology (AAN) in Denver vorgelegten Studiendaten deuten auf eine neue Richtung in der Behandlung von Parkinson hin: Die Therapie mit dem D3-Dopaminagonisten Ropinirol (Requip®) führte im Vergleich zur Standardtherapie mit Levodopa zur statistisch signifikanten Verlangsamung der Krankheitsprogression. Laut Prof. Dr. Heinz Reichmann, Klinik und Poliklinik für Neurologie der Technischen Universität Dresden, müsse aufgrund dieser Ergebnisse zukünftig der frühe Einsatz von Dopaminagonisten propagiert werden.Show more12.05.2002, 15:42 Uhr
Konventionelle Insulintherapie: Biphasisches Analoginsulin senkt Hypoglykämieri
Die intensivierte Therapie gilt als optimal in der Insulinbehandlung Zuckerkranker. Viele Patienten sind damit allerdings überfordert. Sie werden nach wie vor konventionell mit Mischinsulinen behandelt. Als neue Option stehen nun biphasische Analoginsuline zur Verfügung. Ihr Vorteil: bessere glykämische Kontrolle und ein geringeres Hypoglykämierisiko.Show more12.05.2002, 15:42 Uhr
Neuer Wirkstoff gegen Psoriasis: Alefacept stoppt überaktive Lymphozyten
Alefacept (vorgesehener Handelsname Amevives®) ist ein rekombinantes Fusionsprotein, das bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis eingesetzt werden kann. Es wirkt über eine Hemmung der aktivierten T-Lymphozyten. In den bisherigen klinischen Studien führten zwölfwöchige Behandlungszyklen bei einem erheblichen Teil der Patienten zu längerfristigen Remissionen. Der Wirkstoff wurde mittlerweile für die Therapie der Schuppenflechte bei der Food and Drug Administration (FDA) und der European Agency for the Evaluation of Medicinal Products (EMEA) zur Zulassung eingereicht. Für Deutschland wird die Zulassung Anfang 2003 erwartet.Show more12.05.2002, 15:42 Uhr
Aus der Forschung: Bayer entwickelt neues Malaria-Medikament
Das auf dem Wirkstoff Artemisone basierende Medikament soll eine 20- bis 30-mal höhere und deutlich schnellere Wirkung entfalten als bisher bekannte Substanzen. Daher wird eine Kurzzeittherapie von ein bis drei Tagen angestrebt. Der Beginn der klinischen Prüfungen ist für das Jahr 2003, die erste Zulassung von Tabletten für 2005 geplant.Show more12.05.2002, 15:42 Uhr
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