Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
Postoperative Schmerztherapie: Erster injizierbarer COX-2-Hemmer zugelassen
Die europäische Zulassungsbehörde hat Parecoxib (Dynastat®) als erste injizierbare Form eines selektiven COX-2-Hemmers für alle EU-Staaten zugelassen, wie Pharmacia mitteilte. Der neue COX-2-Hemmer wird zunächst für die kurzfristige Behandlung von Schmerzen nach Operationen eingesetzt werden. Parecoxib-Natrium kann intravenös oder intramuskulär verabreicht werden. Parecoxib ist eine Weiterentwicklung des COX-2-Hemmers Celecoxib (Celebrex®), der in Österreich seit rund zwei Jahren gegen Osteoarthrose und chronische Polyarthritis eingesetzt wird.Show more05.05.2002, 15:42 Uhr
Angiotensin-II-Rezeptorenblocker: Sartane bieten mehr als Blutdrucksenkung
Die AT1-Rezeptor-Antagonisten gehören seit einigen Jahren fest zum antihypertensiven Arsenal und werden heute in der Praxis oft schon zur First-line-Therapie eingesetzt. Seit einiger Zeit macht die Wirkstoffgruppe der Sartane auch durch ihre über die Blutdrucksenkung hinausgehenden nephroprotektiven Effekte auf sich aufmerksam. Mit Olmesartan steht bald ein neuer AT1-Antagonist mit hoher Rezeptorselektivität zur Verfügung.Show more05.05.2002, 15:42 Uhr
Viruserkrankungen: Respiratorische Erkrankungen vereinzelt mit Myokarditis
Bei den in Griechenland seit Mitte April aufgetretenen Erkrankungsfällen, die sich durch hohes Fieber, Husten und Muskelschmerzen äußern, handelt es sich wahrscheinlich um eine grippeähnliche Virusinfektion. Nach Angaben des Spiegel ist es an der Aristoteles-Universität in Saloniki gelungen, einen B-Stamm des Coxsackie-Virus zu identifizieren.Show more05.05.2002, 15:42 Uhr
Antithrombotikum: Fondaparinux-Natrium in Deutschland eingeführt
Der selektive Gerinnungsfaktor Fondaparinux-Natrium (Arixtra®) wurde Anfang April in den deutschen Markt eingeführt, wie Sanofi-Synthelabo mitteilte. Die Europäische Kommission hatte Fondaparinux-Natrium auf Empfehlung des Arzneimittelspezialitäten-Ausschusses am 21. März 2002 für folgende Indikationen zugelassen: zur Prophylaxe venöser thromboembolischer Ereignisse bei Patienten, die sich größeren orthopädischen Eingriffen an den unteren Extremitäten unterziehen müssen, wie beispielsweise nach Hüftfrakturen, größeren Knie- oder Hüftersatzoperationen.Show more05.05.2002, 15:42 Uhr
Hepatitis C: Neue Behandlungsoption: pegyliertes Interferon-alfa-2a
Die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Hepatitis C sind unverändert limitiert, wobei der Hepatitis-C-Virus-Genotyp für die Prognose ebenso eine Rolle spielt wie die Erkrankungsdauer und die damit einhergehenden fibrotischen oder bereits zirrhotischen Veränderungen der Leber. Welche Patienten für eine medikamentöse Behandlung infrage kommen, muss sehr sorgfältig abgewogen werden, da die langdauernde Therapie aufgrund erheblicher Nebenwirkungen belastend ist. Ein bedeutender Fortschritt zeichnet sich mit dem pegylierten Interferon-alfa-2a ab, das mit einem verzweigten Polyethylengykolrest verknüpft ist und über eine längere Halbwertszeit verfügt.Show more05.05.2002, 15:42 Uhr
Pneumonie: Moxifloxacin zur intravenösen Darreichung zugelassen
Die intravenöse Darreichungsform des Antibiotikums Moxifloxacin (Avalox®) ist jetzt in Deutschland zugelassen worden, wie die Bayer AG mitteilte. Damit steht eine neue wirksame Behandlungsmöglichkeit für die außerhalb des Krankenhauses erworbene Lungenentzündung zur Verfügung, mit der die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt und damit auch die Kosten für die Behandlung spürbar gesenkt werden können. Avalox® (international Avelox®) ist seit 1999 auf dem Markt und mittlerweile in über 70 Ländern ausgeboten. In den USA wurde Avelox®) i. v. bereits Ende 2001 zugelassen.Show more05.05.2002, 15:42 Uhr
B. Peterson et al.Naproxen-Natrium - Zur Behandlung
Seit März 2002 ist das Spektrum der OTC-Analgetika um die Substanz Naproxen-Natrium (Aleve®) erweitert. Der Wirkstoff Naproxen liegt als Natrium-Salz vor, das wegen seiner schnellen Löslichkeit (im Gegensatz zur Naproxensäure) besonders für die Anwendung im Rahmen der Selbstmedikation geeignet ist. Aufgrund seiner langen Wirkdauer im Vergleich zu anderen derzeit schon rezeptfrei erhältlichen Schmerzmitteln stellt Naproxen-Natrium eine sinnvolle Ergänzung der OTC-Analgetika dar.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Zulassung für humanen monoklonalen Antikörper Adalimuma
Abbott Laboratories gab bekannt, dass bei der Europäischen Zulassungsbehörde (European Medicines Evaluations Agency, EMEA) ein Zulassungsantrag für D2E7 (Adalimumab) zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis gestellt wurde. D2E7 ist ein rein humaner monoklonaler Antikörper, der die Aktivität des Tumornekrosefaktors alpha (TNF-alpha) spezifisch blockieren und so in das Entzündungsgeschehen von Autoimmunkrankheiten wie der rheumatoiden Arthritis eingreifen kann. D2E7 stellt als reiner humaner monoklonaler Antikörper eine Weiterentwicklung zu Infliximab dar.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Gastrointestinale Stromatumoren: Imatinib bietet neue Perspektiven
Mit Imatinib hat man nicht einen Wirkstoff gefunden oder synthetisiert und dann im breiten Screening auf Wirksamkeit und Einsatzmöglichkeiten geprüft, sondern das Medikament ist als Resultat des rationalen Moleküldesigns auf den Markt gekommen. Weiterhin musste nicht die Indikation nach dem breiteren Einsatz eingeschränkt werden, sondern schon nach kurzer Zeit konnte diese von der Behandlung der chronisch myeloischen Leukämie (CML) und der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) auf die Behandlung von Patienten mit gastrointestinalen Stromatumoren (GIST) erweitert werden. In den USA wurde die Zulassung für die Behandlung von GIST bereits erteilt; in Deutschland rechnet man im Sommer 2002 mit einer Indikationserweiterung für Imatinib.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Atypische Neuroleptika: Ziprasidon zur Behandlung der Schizophrenie zugelassen
Der Serotonin- und Dopaminrezeptor-Antagonist Ziprasidon hat die Zulassung zur Behandlung der Schizophrenie erhalten, wie die Pfizer GmbH mitteilte. Ziprasidon wird unter dem Markennamen Zeldox® im Mai 2002 in den deutschen Markt eingeführt. Neben der oralen Formulierung (Zeldox® Hartkapseln) wurde gleichzeitig die intramuskuläre Injektionsform zugelassen. Sie wird eingesetzt zur schnellen Beherrschung von Erregungszuständen bei Patienten mit Schizophrenie für die Dauer von bis zu drei aufeinander folgenden Tagen, wenn eine orale Behandlung noch nicht angezeigt ist.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Neue Phosphodiesterasehemmer: Erektionsstörungen individuell behandeln
Mit Vardenafil und Tadalafil stehen jetzt nach Sildenafil und Apomorphin zwei weitere medikamentöse Therapiemöglichkeiten zur Behandlung von Erektionsstörungen zur Verfügung, und damit können die Patienten jetzt noch individueller behandelt werden. Der Urologe Prof. Dr. med. Jens E. Altwein, München, führt nachfolgend aus, welche Präparate für welche Patienten geeignet sind.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Erektionsstörungen: Neue Pillen für die Lust: schneller wirksam und besser verträglich?
Von der Unfähigkeit, eine ausreichende Erektion zu erreichen und/oder aufrecht zu erhalten, sind in Deutschland rund 20% aller Männer zwischen 30 und 80 Jahren betroffen. Mit Sildenafil (Viagra) kam 1998 der erste Phosphodiesterasehemmer (PDE-Hemmer) zur oralen Behandlung von Erektionsstörungen auf den Markt. Jetzt stehen zwei weitere Vertreter dieser Stoffklasse kurz vor der Zulassung: Vardenafil (vorgesehener Handelsname Nuviva) und Tadalafil (vorgesehener Handelsname Cialis).Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Noch immer problematisch: Versteckte Allergene in Lebensmitteln
Möglicherweise 140 Nahrungsmittelallergiker sterben jedes Jahr in den USA durch nicht erkannte Allergene in Nahrungsmitteln [1]. Versteckte Allergene gelangen auf den unterschiedlichsten Wegen auch in solche Lebensmittel, bei denen das Allergen nicht zu erwarten ist. Kontaminationen sind sowohl bei der Zubereitung im Privathaushalt wie in der Gemeinschaftsverpflegung als auch bei der Produktion von Lebensmitteln in Handwerk und Industrie möglich. Eine französische Studie wertete die Daten aus allen allergologisch arbeitenden Zentren Frankreichs aus und zeigte, dass anaphylaktische Reaktionen auf Nahrungsmittel zu 30,8% durch den unbeabsichtigten Konsum des Allergens hervorgerufen werden. Für Deutschland gibt es noch keine vergleichbaren epidemiologischen Daten [1].Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Sinusitis: Entzündung der Nebenhöhlen hemmen
Wenn beim Abklingen einer Erkältung noch ein Druck auf den Nebenhöhlen verbleibt und die Symptome nach einer Woche eher zu- als abnehmen, dann liegt wahrscheinlich eine Sinusitis vor, dann können sich die Nebenhöhlen bakteriell infiziert haben. In Deutschland wird pro Jahr insgesamt rund 9 Millionen Mal diese Diagnose gestellt, wobei besonders Erwachsene davon betroffen sind. Die Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde hat neue Leitlinien zur Behandlung der Sinusitis erarbeitet, die darauf abzielen, die Erkrankung konsequent zu behandeln, damit sie nicht in eine chronische Form übergeht.Show more28.04.2002, 15:42 Uhr
Atemwegserkrankungen: Ofloxacin bei Exazerbationen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung
Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) müssen im Fall einer akuten Exazerbation häufig stationär behandelt werden. Obwohl die meisten ärztlichen Richtlinien zusätzlich Antibiotika empfehlen, ist die Effektivität einer solchen Behandlung zur Zeit noch umstritten. Problematisch ist auch, dass viele lungenpathogene Keime gegen die konventionellen Antibiotika inzwischen resistent sind. Daher erscheint der Einsatz der neuen Fluorchinolone wie Ofloxacin sinnvoll. Bisherige Studien mit diesen Antibiotika wurden jedoch nur bei Patienten mit mäßigen Exazerbationen einer COPD durchgeführt.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Kontrazeptiva: Erhöhtes Thromboserisiko durch Drospirenon?
In den Niederlanden und Dänemark sind zwei Fälle bekannt geworden, in denen die Anwenderinnen des oralen Kontrazeptivums Yasmin infolge einer Lungenembolie verstorben sind. Das Kombinationspräparat enthält 30 Mikrogramm Ethinylestradiol und 3 mg Drospirenon. Das Auftreten venöser Thromboembolien ist eine der häufigsten bekannten Nebenwirkungen oraler Kontrazeptiva. Ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Todesfällen und der Einnahme der drospirenonhaltigen Verhütungsmittel bestehe jedoch nicht, wie die Schering AG in einer Pressemitteilung erklärte.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Neurodegenerative Erkrankungen:Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Chancen
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Dies ist einerseits eine positive Entwicklung, führt andererseits jedoch auch zu Problemen, vor allem zur Zunahme altersbedingter Krankheiten. So steigt z. B. die Zahl der neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, Morbus Huntington und Amyotrophe Lateralsklerose stetig an. Über Ursache und Pathogenese dieser Erkrankungen ist vieles noch nicht bekannt, eine Heilung ist nicht möglich. Man kann jedoch ihren Verlauf abbremsen Ų wenn man sie rechtzeitig erkennt und therapiert. Damit mehr Menschen in den Genuss einer frühen Diagnose kommen, hat Dr. Willmar Schwabe Arzneimittel die "Initiative HirnVital" ins Leben gerufen.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Multiple Sklerose: Längste Nachbeobachtung einer Beta-Interferontherapie
Die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer Beta-Interferontherapie bei Multipler Sklerose (MS) bleiben auch über 12 Jahre erhalten. Die Ergebnisse der Langzeitbehandlung mit Interferon beta-1b stammen aus einer inzwischen 12-jährigen Nachbeobachtung, dem längsten mit einem Beta-Interferon untersuchten Zeitraum. Es zeigt sich, dass der klinische Nutzen für die Patienten erhalten bleibt, und dass die Therapie über den langen Zeitraum gut von den Patienten vertragen und weitergeführt wird.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Lokalanästhesie: Ambroxol bei Halsschmerzen
Halsschmerzen und zum Teil massive Schmerzen beim Schlucken sind ein charakteristisches Zeichen einer Hals- bzw. Rachenentzündung. Die symptomatische Behandlung erfolgt praktisch immer lokal, wobei die Möglichkeit besteht, geeignete Medikamente in den Mund- und Rachenraum zu sprühen, mit ihnen zu gurgeln oder diese als Tabletten zu lutschen. Für die Anwendung als Lutschtablette steht jetzt mit frubizin akut der Wirkstoff Ambroxolhydrochlorid zur Verfügung, wie Boehringer Ingelheim mitteilte.Show more21.04.2002, 15:42 Uhr
Lebensmitteltechnologie: Trester eignet sich nicht nur für Grappa
Auf überraschende Ergebnisse stießen Wissenschaftler am Institut für Lebensmitteltechnologie der Universität Hohenheim, als sie in Zusammenarbeit mit Nahrungsmittelherstellern nach neuen Nutzungsmöglichkeiten für Trester suchten. Herausgekommen ist dabei ein neues Verfahren zur Herstellung "bioaktiver" bzw. "funktioneller" Nahrungsmittel, bei dem keine chemischen Additive mehr benötigt werden.Show more14.04.2002, 15:42 Uhr
Vollkorn: Keine gesundheitlichen Risiken
In den vergangenen Wochen wurde mehrfach über eine mögliche gesundheitsschädliche Wirkung durch den Verzehr von Vollkorn in den Medien berichtet. Als vermeintliche gesundheitsschädliche Inhaltsstoffe wurden Lektine, Enzyminhibitoren sowie die Phytinsäure aufgeführt. "Sämtliche Berichte beziehen sich hauptsächlich auf die zwei Publikationen von Pusztai et al. (1993) und Cordain et al. (2000), die jedoch bei korrekter wissenschaftlicher Interpretation in keiner Weise die in diesen Berichten gemachten Aussagen zulassen", so Dr. Bernhard Watzl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung, Karlsruhe.Show more14.04.2002, 15:42 Uhr
Atopische Dermatitis: Tacrolimus – der Durchbruch in der Neurodermitis-The
Zum 15. April 2002 wurde mit Tacrolimus (Protopic®) ein topischer Immunmodulator für die Behandlung der atopischen Dermatitis eingeführt. Der Wirkmechanismus zielt spezifisch auf die der atopischen Dermatitis zugrunde liegende überschießende Immunantwort der Haut. Tacrolimus Ų ein Makrolid-Lacton, das von einer Streptomyces-Art gebildet wird Ų greift selektiv in das pathophysiologische Geschehen ein und verursacht anders als topische Steroide keine Hautatrophie. Daher ist Tacrolimus-Salbe auch zur intermittierenden Langzeitbehandlung und zur Behandlung besonders empfindlicher Hautareale wie Gesicht und Hals geeignet.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Mammakarzinom: Höhere Ansprechrate mit Capecitabin
Zahlreiche Studien belegen, dass die Therapie mit Capecitabin (Xeloda®) bei metastasiertem Mammakarzinom zu höheren Ansprechraten und einer verlängerten Überlebenszeit als die bisher eingesetzten Zytostatika führt. Das Präparat wird auch von den Patientinnen gut akzeptiert, da es oral appliziert werden kann. Einige Nebenwirkungen anderer Wirkstoffe wie Alopezie und Parästhesien treten praktisch kaum in Erscheinung.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Zulassungserweiterung: Capecitabin zur Mono- und Kombinationstherapie des Mamm
Die Europäische Zulassungsbehörde hat Capecitabin (Xeloda®) die Zulassung für die Behandlung von metastasierendem Mammakarzinom erteilt, wie Hoffmann-LaRoche mitteilte. Die Zulassung erfolgte für folgende zwei Indikationen: die Behandlung mit Capecitabin als Monotherapie, nachdem eine intensive Chemotherapie versagt hat, sowie die Kombination von Capecitabin mit Docetaxel (Taxotere®), nachdem eine Behandlung mit Anthracyclinen erfolglos geblieben ist.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
ACE-Hemmer: Ramipril zur Risikosenkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen zugelasse
Aufgrund der Erkenntnisse, die aus der HOPE-Studie (Heart Outcomes Prevention Evaluation Studie) hervorgingen, wurde auch in Deutschland die Zulassung für Ramipril (Delix® protect 10 mg) erweitert, wie Aventis mitteilte. Das Präparat erhielt die Zulassung zur Reduktion des Risikos von Schlaganfall, Herzinfarkt und kardiovaskulärem Tod bei Patienten mit manifester koronarer Herzkrankheit (KHK), peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder nach Schlaganfall, und bei Diabetikern mit einem zusätzlichen kardiovaskulären Risikofaktor.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Prävention: Acetylsalicylsäure gegen Herzinfarkt und Schlaganfall
Acetylsalicylsäure (ASS) wurde bisher mehr empirisch eingesetzt, um die Häufigkeit von Gefäßverschlüssen bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall oder andere arterielle Gefäßverschlüsse zu verringern. Nun steht diese Therapie auf einem objektiven wissenschaftlichen "Unterbau", einer Meta-Analyse aus 287 Studien, an denen mehr als 200 000 Menschen mit einer entsprechenden Vorerkrankung beteiligt waren.Show more14.04.2002, 15:41 Uhr
Zulassungserweiterung: Rituximab zur Behandlung des aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms
Der monoklonale Antikörper Rituximab (MabThera®) ist von der Europäischen Arzneimittelagentur EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) für die Behandlung von Patienten mit aggressivem Non-Hodgkin-Lymphom zugelassen worden, wie Hoffmann-LaRoche bekannt gab. Bis zur Erweiterung des Zulassungsentscheides war Rituximab nur zur Behandlung von Rückfällen oder therapieresistenten Fällen von weniger bösartigem Non-Hodgkin-Lymphom angezeigt.Show more07.04.2002, 15:41 Uhr
Antithrombotikum: Fandaparinux-Natrium in Europa zugelassen
Das Pentasaccharid Fondaparinux-Natrium (Arixtra®) ist zur Prophylaxe venöser thromboembolischer Ereignisse bei Patienten, die sich größeren orthopädischen Eingriffen unterziehen müssen, zugelassen worden, wie Sanofi-Synthelabo und Organon bekannt gaben. Fondaparinux-Natrium soll in der Europäischen Union im zweiten Quartal 2002 auf den Markt kommen, beginnend in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden, in den USA ist es seit Februar 2002 auf dem Markt.Show more07.04.2002, 15:41 Uhr
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