Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Semaglutid gegen Fettleber zugelassen
Die EU-Kommission hat Semaglutid zur Behandlung der Metabolismus-assoziierten Steatohepatitis zugelassen. Zulassungsinhaber Novo Nordisk möchte diese Indikation nun als Label Update für das Arzneimittel Wegovy® beantragen. Semaglutid ist der zweite Wirkstoff, für den eine Wirksamkeit bei Fettleber bestätigt wird.Show morearzneimittel-und-therapie
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Subkutane Therapie gegen MASH
08.04.2026, 11:00 Uhr
HIV-Infektion: Neue Darreichungsformen vereinfachen die Therapie
Die Efavirenz-Produktpalette für die antiretrovirale Therapie der HIV-Infektion wird um zwei neue Darreichungsformen erweitert, wie Bristol-Myers Squibb mitteilte. Neu eingeführt werden die Sustiva® 600 mg Filmtablette für die einmal tägliche Gabe sowie Sustiva® 30 mg/ml Lösung für Kinder ab drei Jahren und Erwachsene mit Schluckbeschwerden.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Endothelin-Rezeptor-Antagonist: Tezosentan bei akuter Herzinsuffizienz
Actelion gab jetzt erste positive Ergebnisse einer Dosisoptimierungsstudie für den intravenösen dualen Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Tezosentan (vorgesehener Handelsname Veletri®) bekannt, die an Patienten mit akuter Herzinsuffizienz durchgeführt wurde.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Arthrosetherapie: Komplex-Homöopathikum bei Arthrose wirksam
In der Arthrose-Therapie kommen vorwiegend Corticosteroide, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) und COX-2-Hemmer zum Einsatz, um Schmerzen und Entzündungen zu bekämpfen. Wie die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH mitteilte, steht seit kurzem ein homöopathisches Kombinationspräparat (Zeel® comp. N) zur Verfügung, das in seiner Wirkung den NSAR und COX-2-Hemmern vergleichbar sein soll, ohne die bei diesen Arzneimitteln auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen zu besitzen.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Individualisierte Insulintherapie beim Typ-2-Diabetes: Wenn schon spritzen, dann
Welche Form von Insulintherapie bei Typ-2-Diabetes die beste ist, richtet sich nach der individuellen Stoffwechsellage des Patienten, seinen Begleiterkrankungen, seinem Lebensstil, aber auch seiner persönlicher Motivation und Schulung.Show more20.10.2002, 15:46 Uhr
Antibiotische Therapie von Atemwegsinfekten: Ketolide mit passgenauem Wirkungssp
Atemwegsinfekte sind der häufigste Grund für die Verordnung eines Antibiotikums. Dass sich hier die Resistenzsituation verschärft, liegt auf der Hand. Mit Ketoliden lassen sich zusätzlich zu Erythromycin-empfindlichen Keimen auch Pneumokokken erfassen, die gegen Makrolide resistent sind. Das erste Ketolid, Telithromycin (Ketek®), ist nun seit etwa einem Jahr auf dem Markt.Show more20.10.2002, 15:45 Uhr
Immunsuppressiva: Everolimus verbessert in Kombination mit Ciclosporin die Thera
Der neue Proliferationshemmer Everolimus (RAD001, Certican®) hat sich in aktuellen Studien, die nach einer Pressemeldung von Novartis Pharma auf dem XIX. Internationalen Kongress der Internationalen Transplantationsgesellschaft (ISOT) vorgestellt wurden, als ein guter Kombinationspartner für das Basis-Immunsuppressivum Ciclosporin-ME (Sandimmun® Optoral) erwiesen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Psoriasistherapie: Neues Kombinationspräparat hilft der Haut
Corticosteroide und Vitamin-D3-Analoga haben einen festen Platz in der Therapie der Psoriasis. Wie die Schering Deutschland GmbH mitteilte, wird in Kürze eine fixe Kombination des Corticosteroids Betamethasondipropionat mit dem Vitamin-D3-Analogon Calcipotriol (Psorcutan® Beta) erhältlich sein. Kontrollierte Studien zeigten eine höhere Wirksamkeit der Kombinationstherapie im Vergleich mit den entsprechenden Monopräparaten bei mindestens gleichwertiger Verträglichkeit.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Psoriasisbehandlung: Ein Fisch, der die Psoriasis „wegknabbert“
Im Fernsehen und anderen Publikumsmedien gab es in letzter Zeit häufig Berichte über einen Fisch, der für seine Ernährung die menschlichen Hautschuppen entdeckt hat. Es handelt sich dabei um Garra Rufa, den Roten Saugbarben ("Putzerfisch", "Kangalfisch"). Es gibt eine Reihe von Berichten über Psoriasis-Patienten, die durch die Fische eine Linderung ihrer Beschwerden, vor allem des Juckreizes, erfahren haben.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Aus der Forschung: Innovativer Neuropeptid-Antagonist – antidepressiv, ang
Einer Gruppe amerikanischer Forscher gelang kürzlich die Identifizierung einer Substanz, die im Tierversuch am Rezeptor des Melanin-konzentrierenden Hormons antagonistisch wirkt. Da dieses Hormon die Nahrungsaufnahme stimuliert, könnte der Antagonist einen neuen Therapieansatz in der Behandlung der Adipositas darstellen. Zusätzlich fand man antidepressive und anxiolytische Wirkungen der Substanz.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Onkologie: Neue Therapieansätze bei Tumoranämie
Tumorpatienten leiden besonders häufig unter Anämien und damit einhergehenden Funktionsstörungen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität. Von einer wirksamen und dauerhaften Anhebung des Hb-Werts, wie sie heute durch rechtzeitige Applikation Erythropoese-stimulierender Faktoren möglich ist, profitieren anämische Tumorpatienten daher gleich in mehrfacher Weise. Für das Analogon des humanen Erythropoetin Darbepoetin alfa (Aranesp®) hat die europäische Arzneimittelbehörde jetzt die Zulassung zur Behandlung von Anämien bei erwachsenen Krebspatienten mit soliden Tumoren unter Chemotherapie erweitert. In Deutschland ist Darbepoetin alfa bereits zur Behandlung einer Anämie bei chronischer Niereninsuffizienz bei Kindern ab elf Jahren und Erwachsenen zugelassen.Show more13.10.2002, 15:45 Uhr
Schmerzforschung: Dritte Cyclooxygenase-Isoform entdeckt
Die Cyclooxygenase (COX) spielt eine wichtige Rolle bei der Schmerzentstehung. Durch eine Hemmung der Isoformen COX-1 und COX-2 kann die analgetische Aktivität der nichtsteroidalen Analgetika erklärt werden. Eine Erklärung für die zentrale analgetische und antipyretische Wirkung von Paracetamol, das die COX-1 und -2 nicht hemmt, konnte bisher noch nicht gefunden werden. Forscher fanden jetzt eine neue Isoform der Cyclooxygenase (COX-3), die fast vollständig durch Paracetamol gehemmt werden soll, wie in den Proceedings of the National Academy of Sciences berichtet wird.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Therapie chronischer Schmerzen: Rasche Hilfe bei Durchbruchschmerzen
Patienten, die trotz adäquater Schmerztherapie immer wieder unter plötzlich auftretenden Durchbruchschmerzen leiden, kann mit einem oral-transmukosalen System, dem Fentanyl-Stick (Actiq®), geholfen werden. Der Stick wird an der Wangenschleimhaut hin und her bewegt, was die fast sofortige Freisetzung des Opioids, eine rasche Resorption und damit auch eine rasche Schmerzlinderung zur Folge hat.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Nozebo-Effekt: Nebenwirkungen – reine Glaubensfrage?
Glaube versetzt bekanntlich Berge - auch in der Medizin. Schon das Vertrauen in ein Medikament kann unter Umständen zur Heilung eines Patienten führen, wie erfolgreiche Behandlungen mit Plazebos eindrucksvoll beweisen. Leider funktioniert dieses Phänomen auch in der umgekehrten Richtung: Allein die sichere Erwartung, dass eine unerwünschte Arzneimittelwirkung eintreten wird, kann diese tatsächlich herbeiführen - der so genannte Nozebo-Effekt. In einer Studie wurde versucht, diesem Phänomen systematisch zu begegnen.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Multiple Sklerose: Aktuelle Empfehlungen zur Frühtherapie
Die Multiple Sklerose (MS) ist eine sehr häufige entzündliche Erkrankung des Nervensystems, von der vor allem junge Erwachsene betroffen sind. Bei der Behandlung dieser Erkrankung hat sich in den letzten 10 Jahren viel geändert. Durch die neuen immunmodulatorischen Therapieformen hat sich vor allem die Behandlung im Frühstadium verbessert, aber auch Erkrankte in späteren Stadien können mit Therapieeffekten rechnen.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Chronische Hepatitis B: Nukleotidanalogon Adefovir Dipivoxil in den USA zugelass
Die antivirale Substanz Adefovir Dipivoxil (Hepsera™) hat von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) die Zulassung zur Behandlung der chronischen Hepatitis B erhalten, wie Gilead Sciences mitteilte. Adefovir Dipivoxil, das als 10-mg-Tablette oral verabreicht wird, blockiert im Körper die Replikation des Hepatitis-B-Virus.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
T. Richter:Teufelskrallenextrakt bei chronischen Rü
Das Thema Rückenschmerzen spielt bei der Kundenberatung in der öffentlichen Apotheke eine große Rolle. Jeder dritte Bundesbürger soll inzwischen von diesem Symptom betroffen sein. Die chronische Anwendung von synthetischen Analgetika kann schwere Nebenwirkungen verursachen, welche die Lebensqualität der Betroffenen noch mehr beeinträchtigen. Diesen Trend versuchen viele Anbieter von Naturarzneimitteln für sich zu nutzen, sodass eine Vielzahl an pflanzlichen Antirheumatika auf dem Markt ist. Echte Chancen haben jedoch nur Phytopharmaka, die auf der Basis einer evidence-based medicine erprobt sind. Dazu zählen auch Extrakte aus der Sekundärwurzel der Teufelskralle, die in klinischen Studien gute Ergebnisse erzielt haben.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Influenza-Frühwarnsystem: Aktuelle Informationen helfen bei der Früherkennun
Das zeitliche Auftreten und die Intensität von Influenzaepidemien ist nicht vorhersehbar. Mit den Neuraminidase-Hemmern ist zwar eine Therapie und Prophylaxe der Influenza möglich, diese Medikamente müssen jedoch schnell nach Krankheitsbeginn genommen werden, um wirksam zu sein. Vor diesem Hintergrund hat die Hoffmann-La Roche AG mit RealFlu ein Influenza-Frühwarnsystem aufgebaut, das von Oktober bis April tagesaktuell und regional für die einzelnen Bundesländer über die Influenza-Aktivität in Deutschland informiert.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Neuraminidase-Hemmer: Oseltamivir kann Symptome lindern und eine Grippe verhinde
Oseltamivir (Tamiflu®) ist der erste orale Neuraminidase-Hemmer zur kausalen Therapie und Prophylaxe der Influenza A und B. Oseltamivir ist in Deutschland zur Behandlung der Influenza bei Erwachsenen und Kindern ab einem Jahr zugelassen. Der Wirkstoff hemmt spezifisch die Neuraminidase aller klinisch relevanten Influenza-A- und B-Viren.Show more06.10.2002, 15:45 Uhr
Folsäure und Schwangerschaft: Mit der Supplementierung kann man nicht früh gen
In welchem Zeitraum der Schwangerschaft ist eine Folsäure-Supplementierung sinnvoll? Antwort: Eine ausreichende Folatversorgung ist wichtig für die Prävention von Neuralrohrdefekten. Die Anlage des Neuralrohres erfolgt zwischen der dritten und vierten Schwangerschaftswoche, zu einem Zeitpunkt also, an dem die wenigsten Frauen wissen, dass sie schwanger sind. Damit eine Folsäure-Supplementierung Sinn macht, sollte man also bereits vor der Schwangerschaft, sozusagen "auf Verdacht" anfangen.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Kupfer: Auf die richtige Menge kommt es an
Dass Schwangere und Stillende auf eine optimale Ernährung achten sollten, ist inzwischen allgemein bekannt. Dass hierzu auch eine optimale Versorgung mit dem Spurenelement Kupfer gehört, beachtet bislang allerdings kaum jemand. Aus verschiedenen Studien geht mittlerweile jedoch hervor, dass Kupfer wichtiger für die Entwicklung des Kindes ist, als man denkt.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Bier mit Mehrwert: Hopfen, Malz und Bifido
Bier wird aus Gerstenmalz, Hopfen, Hefe sowie Wasser gebraut Ų und wenn es nach einem russischen Wissenschaftler geht, künftig auch mit Bifidobakterien. Er will auf diese Weise gesünderes Bier herstellen, das außerdem haltbarer sein soll.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Fußmykosen: Terbinafin lässt Fußpilz keine Chance
Für die Behandlung von Fußmykosen stehen fungistatische Substanzen wie Clotrimazol und fungizide Wirkstoffe wie Terbinafin zur Verfügung. Zu bevorzugen sind die Fungizide sowohl direkt im Hinblick auf ihre antimykotische Wirkung als auch indirekt im Hinblick auf die Compliance. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch die neue Anwendungsform von Terbinafin (Lamisil®) als Pumpspray, wie Novartis mitteilte. Es wird eingesetzt bei durch Dermatophyten verursachten Pilzinfektionen der Finger- und Zehennägel sowie bei Mischinfektionen der Nägel mit Hefen.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Morbus Alzheimer: Die Progression kann gebremst werden
Mit der steigenden Zahl von älteren Menschen in der Gesellschaft werden auch so genannte Alterskrankheiten immer häufiger, und altersspezifische Krankheitsbilder wie die Demenz oder die Alzheimer-Krankheit treten vermehrt auf. Besonders die Angehörigen werden davon stark belastet. Antidementiva können das Fortschreiten dieser Erkrankungen etwas verlangsamen und dadurch den Pflegeaufwand für die Angehörigen verringern sowie die Lebensqualität von Demenzpatienten verbessern. In Deutschland werden jedoch zu wenig Antidementiva verordnet.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Behandlung der rheumatoiden Arthritis: COX-Hemmer reichert sich in entzündete
Mit Oxaprozin steht jetzt auch in Deutschland ein Wirkstoff zur Verfügung, der in den USA schon seit 10 Jahren zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis und Osteoarthrose eingesetzt wird. Oxaprozin (Danoprox®, TRB Chemedica AG, Dayrun®, CSE Pharmaceuticals Germany GmbH) ist ein Hemmstoff der Cyclooxygenase mit einer sehr langen Halbwertszeit.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Photodynamische Therapie: Metvix Creme zur Behandlung von aktinischen Keratose
Zur Behandlung von dünnen oder nicht-hyperkeratotischen und nicht-pigmentierten aktinischen Keratosen auf Gesicht oder Kopfhaut, wenn andere Therapien als weniger geeignet angesehen werden, wird ab 15. Oktober 2002 Methyl (5-amino-4-oxopentanoat) (Metvix® Creme) zur Verfügung stehen, wie die Galderma Laboratorium GmbH mitteilte.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Akute Gichtarthritis: Etoricoxib genauso rasch und stark wirksam wie Indometacin
Bislang werden zur Therapie des akuten Gichtanfalls am häufigsten nichtsteroidale Antirheumatika verschrieben, die allerdings aufgrund ihrer Nebenwirkungen problematisch sein können. Jetzt wurde in einer randomisierten Doppelblindstudie die Wirksamkeit des COX-2-Hemmers Etoricoxib mit einer Indometacin-Standardtherapie verglichen: Etoricoxib erwies sich bei der Behandlung der akuten Gichtarthritis als ebenso stark wirksam wie Indometacin.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
Calciumsensitizer: Levosimendan bei schwerer Herzinsuffizienz
Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz bekamen randomisiert und doppelblind den Calciumsensitizer Levosimendan oder das Beta-Sympathomimetikum Dobutamin intravenös infundiert. Mit Levosimendan zeigten nach 24 Stunden mehr Patienten eine verbesserte Hämodynamik als mit Dobutamin. Die Sterblichkeit war nach einem und nach sechs Monaten gegenüber Dobutamin verringert.Show more29.09.2002, 15:45 Uhr
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