Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Petrelintid führt zu Gewichtsverlusten von bis zu 10,7%
Das Amylin-Analogon Petrelintid wurde in der Phase-II-Studie ZUPREME-1 untersucht. Nun gibt Hersteller Roche positive Studienergebnisse bekannt. Show morepharmazie
Studienergebnisse von Roche
06.03.2026, 15:00 Uhr

Sonnenhut - im Garten hübsch, bei Infektionen bewährt
Eine allgemeine Abwehrschwäche, Erkrankungen oder spezielle Lebensphasen erleichtern Erregern den Eintritt in den Körper. Mögliche Folgen sind Infektionen der oberen Atemwege. Eine gute Empfehlung in Zeiten, in denen Erreger von Atemwegsinfektionen vermehrt unterwegs sind, sind Echinacea-purpurea-Extrakte.Show moreEchinacea für das Immunsystem
21.11.2025, 08:30 Uhr

Hospitalisierung: meist sind Antithrombotika und Diuretika schuld
Unerwünschte Arzneimittelwirkungen und unvorhergesehene Reaktionen auf eine medikamentöse Therapie sind bei älteren Menschen eine häufige Ursache für Hospitalisierungen. Eine irische Arbeitsgruppe untersuchte Anlass und Häufigkeit und kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Ereignisse vermeidbar ist.Show moreUnerwünschte Arzneimittelwirkungen
20.11.2025, 22:59 Uhr

EMA empfiehlt neue Prophylaxe bei hereditärem Angioödem
Das Antisense-Oligonukleotid Donidalorsen senkte in Studien die Häufigkeit hereditärer Angioödem-Anfälle um 81 Prozent. Dawnzera könnte eine neue Option zur vorbeugenden Behandlung ab zwölf Jahren sein. Show moreDonidalorsen überzeugt
20.11.2025, 15:00 Uhr

Vogelgrippevirus H5N5 infiziert erstmals Menschen
Die USA berichten über die erste bekannte H5N5-Infektion bei einem Menschen, das Vogelgrippevirus war bislang nur bei Wildvögeln und Geflügel nachgewiesen worden. Die CDC sehen kein erhöhtes Risiko für die Allgemeinheit.Show moreVereinigte Staaten
20.11.2025, 13:30 Uhr

Impfen wir künftig mit mRNA-Vakzinen gegen Grippe?
Im Sommer präsentierte Moderna vielversprechende Ergebnisse einer Phase-III-Studie zu mRNA-1010. Jetzt legt Pfizer mit seinem ebenfalls mRNA-basierten Grippeimpfstoffkandidaten nach. Doch wie wirksam ist das neue Vakzin im direkten Vergleich zu etablierten Impfstoffen?Show morePhase-III-Ergebnisse zum Impfstoffkandidaten von Pfizer
20.11.2025, 12:00 Uhr

Hormoncremes und Fentanyl-Pflaster: Kuscheln verboten!
Ob Pflaster, Cremes oder Sprays: Topisch applizierte Wirkstoffe können durch Hautkontakt auf Kinder oder Haustiere übergehen – auch noch Stunden später. Die unbeabsichtigte transkutane Übertragung von Sexualhormonen kann teilweise irreversible körperliche Veränderungen auslösen. Patienten müssen für diese Risiken sensibilisiert sein. Mit den richtigen Anwendungshinweisen lässt sich vorbeugen.Show moreGefahr für Kinder und Haustiere
20.11.2025, 05:00 Uhr

Vacpertagen: Erste reine Keuchhustenimpfung für Schwangere
Einfach nur gegen Keuchhusten impfen, ist derzeit nicht möglich. Es sind nur Kombinationsimpfstoffe zugelassen. Mit Vacpertagen empfiehlt die EMA einen reinen Pertussisimpfstoff zur Zulassung – auch für Schwangere zum passiven Schutz des Babys.Show moreEU-Zulassungsempfehlung
19.11.2025, 09:00 Uhr

Wie sich der Alkoholkonsum unter Semaglutid und Co. reduziert
GLP-1-Rezeptoragonisten wie Semaglutid mindern offenbar nicht nur das Hungergefühl, sondern auch das Verlangen nach Alkohol. Die Ergebnisse einer neuen Studie deuten nun auf einen Mechanismus jenseits des Gehirns hin.Show moreLangsamer betrunken
19.11.2025, 05:00 Uhr

Reicht einmal täglich Prednisolon?
Menschen mit Nebenniereninsuffizienz orientieren ihre Medikation am natürlichen Tagesrhythmus und nehmen Hydrocortison bis zu dreimal täglich ein. Doch möglicherweise könnte eine einmalige Gabe von Prednisolon ausreichen. Show moreNebenniereninsuffizienz
18.11.2025, 15:00 Uhr

Lang erwartete Zulassung: Brensocatib als erstes Arzneimittel bei NCFB
Bei der nicht-zystischen Fibrose-Bronchiektase (NCFB) handelt es sich um eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Bronchien krankhaft ausgeweitet sind. Ein Arzneimittel war für die vermutlich unterdiagnostizierte Erkrankung nicht zugelassen – bis jetzt.Show moreNicht-zystische Fibrose-Bronchiektase
18.11.2025, 14:30 Uhr

Der will doch nur spielen - Umgang mit Bissverletzungen
Sie gelten als Seelentröster, Gesundheitsförderer und Lebensbegleiter – und dennoch sind sie es, die am häufigsten zubeißen: unsere Haustiere. Während Hundebisse meist für größere sichtbare Gewebeverletzungen sorgen, geht von Katzenbissen das höhere Risiko für Infektionen aus. Wer die ärztliche Abklärung hinauszögert, riskiert ernsthafte gesundheitliche Konsequenzen. Auch Menschenbisse sind aufgrund des hohen Keimspektrums nicht zu unterschätzen. Show moreBei Bisswunden zum Arzt
18.11.2025, 09:00 Uhr

Enzympräparate – Bromelain, Papain und Co.
Enzyme sind an nahezu jeder biochemischen Körperreaktion beteiligt. Aber auch therapeutisch lassen sich die winzig kleinen Katalysatoren nutzen. Welche Präparate werden angeboten, welche Reaktionen katalysieren die Enzyme und was ist bei der Anwendung zu beachten?Show moreVon der Frucht auf den HV-Tisch
17.11.2025, 08:45 Uhr

Üppige Mähne dank retardiertem oralem Minoxidil
Bei androgenetischem Haarausfall bietet orales Minoxidil eine mögliche Alternative zur topischen Anwendung. Bislang erfolgt der Einsatz jedoch off label. Eine neue Retardformulierung soll nach vorläufigen Studienergebnissen nun Wirksamkeit und Verträglichkeit verbessern. Ob die systemische Therapie tatsächlich Vorteile bringt und für welche Patienten sie geeignet ist, bleibt Gegenstand aktueller Forschung.Show morePotenzielle Alopezie-Therapie
14.11.2025, 16:00 Uhr

Typ-1-Diabetes: Mit Teplizumab Stadium 3 hinauszögern
Bereits 2022 hat die FDA Teplizumab (Tzield) bei Typ-1-Diabetes zugelassen. Nun folgte – passend zum Weltdiabetestag – die Zulassungsempfehlung für die EU. Der Antikörper soll bei Erwachsenen und Kindern ab acht Jahren im Stadium 2 eingesetzt werden, um ein Fortschreiten der Erkrankung zu Stadium 3 zu verhindern.Show moreEU-Zulassungsempfehlung
14.11.2025, 15:30 Uhr

Analgetika können Auslöser und Ausweg einer chronischen Rhinosinusitis sein
Für eine chronische Rhinosinusitis können Analgetika der Auslöser sein - und gleichzeitig die Therapie. Was steckt dahinter? Show moreASS-Intoleranz-Syndrom
14.11.2025, 14:00 Uhr

Weitere Insuline fehlen ab Januar
Die Marktrücknahme der Insuline geht in Runde drei: Ab Januar 2026 zieht Hersteller Novo Nordisk das Normalinsulin Actrapid® und die Mischinsuline Actraphane® 30 und 50 zurück. Was bleibt, worauf wird umgestellt, und wie zuverlässig lieferbar sind die Alternativen? Ein Blick auf den Status quo.Show morePatienten mit Diabetes jetzt umstellen
14.11.2025, 11:15 Uhr

Mehr als nur Blutzuckerwerte: Diabetes Distress
Alle zwölf Minuten denkt ein Typ-1- oder Typ-2-Diabetiker durchschnittlich über seine Erkrankung nach. Während früher oft ohne vorherige Blutglucose-Messung eine vom Arzt festgelegte Anzahl an Insulin-Einheiten gespritzt wurde, liegt heutzutage viel mehr Eigenverantwortung in den Händen des Patienten. So stellen Sorgen über zu hoch oder zu niedrige Glucose-Werte, streng getaktete Insulin-/Medikationsschemata, Nebenwirkungen oder auch das ständige Gefühl, „aufpassen“ zu müssen, eine enorme psychische Belastung für Betroffene dar, die sich nicht selten in Form von Sorgen, Ängsten und Schuldgefühlen äußert. Eine von der European Association for the Study of Diabetes veröffentlichte Leitlinie hat sich intensiv mit dem Erkennen und Behandeln von Diabetes Distress beschäftigt. Show morePsychische Belastung bei Patienten
14.11.2025, 09:00 Uhr

Fixkombination aus Sumatriptan und Naproxen wirkt besser als Monotherapie
Als neues Arzneimittel zur Behandlung akuter Migräneattacken ist seit April 2025 die Fixkombination aus 85 mg Sumatriptan mit 500 mg Naproxen-Natrium in Deutschland erhältlich. Dieses wird nun auch in der kürzlich aktualisierten S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“ empfohlen. In einem narrativen Review zeigte sich die verschreibungspflichtige Fixkombination im Vergleich zur Monotherapie als überlegen. Show moreAkuttherapie bei Migräne
13.11.2025, 22:59 Uhr

Bisphosphonate und Levothyroxin – wie nimmt man sie zusammen ein?
Eine Patientin mit Hypothyreose in der Anamnese und neu diagnostizierter Osteoporose löst ein Rezept über Fosamax® einmal wöchentlich 70 mg Tabletten in der Apotheke ein. Sie wurde in der Arztpraxis bereits auf die Einnahme in aufrechter Körperhaltung mit mindestens 200 ml gewöhnlichem Trinkwasser hingewiesen und weiß zudem, dass sie sich danach 30 Minuten nicht hinlegen darf. Die Patientin ist allerdings unsicher, wie sie in Bezug auf ihre sonstige Medikation verfahren soll. Sie fragt konkret nach, ob sie das Bisphosphonat gleichzeitig mit Levothyroxin vor dem Frühstück einnehmen darf.Show moreDoppelt auf nüchternen Magen
12.11.2025, 12:45 Uhr

Zentiva liefert generisches Liraglutid an Apotheken
Die ersten GLP-1-Analoga werden generisch. Das Rennen um den ersten Marktzugang mit Zulassung zur Gewichtsreduktion hat der Generika-Hersteller Zentiva gemacht. Sein neues Liraglutid-Präparat mit dem Markennamen Nevolat ist seit dem 1. Januar 2026 in Apotheken verfügbar.Show moreGenerisches GLP-1-Analogon
12.11.2025, 05:00 Uhr

Insuline verlassen den Markt, bleiben aber verkehrsfähig
AMK und AkdÄ informieren erneut über die aktuell stattfindende Marktrücknahme einiger Insuline der Firma Novo Nordisk. Patientinnen und Patienten mit Diabetes sollen frühzeitig auf alternative Insuline umgestellt und engmaschig überwacht werden. Zurückgerufen werden die betroffenen Insuline jedoch nicht. Show moreArzneimittelkommission informiert
11.11.2025, 13:00 Uhr

Von Dosieraerosolen auf Pulverinhalatoren umstellen – wie viel bringt das?
Mehr als die Hälfte der Treibhausgasemissionen durch Inhalatoren könnten vermieden werden, wenn mehr Patient*innen mit Pulver- oder Soft Mist-Devices versorgt werden würden, anstelle von Dosieraerosolen. Ein Forschungsteam aus Aachen und Berlin hat das Szenario für Deutschland durchgerechnet – und dabei auch berücksichtigt, dass es nicht für jede und jeden Alternativen zu triebgasgesteuerten Inhalatoren gibt.Show moreKlimaschutz
10.11.2025, 11:15 Uhr

Migräne bei Kindern: Nicht immer braucht es ein Arzneimittel
Migräne und Kopfschmerzen vom Spannungstyp sind bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch. Die Differenzierung dieser Schmerzformen erfordert eine ausführliche Anamnese für eine optimale Versorgung. Doch die Kennzeichen der Migräne können sich von denen der Erwachsenen unterscheiden. Das Problem: Die Möglichkeiten für eine medikamentöse Therapie sind in der Pädiatrie eingeschränkt.Show moreProphylaxe und Akuttherapie
07.11.2025, 22:59 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung





