Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Übermäßige Behaarung: Wenn Haarwuchs zum Problem wird
Nicht nur Haarausfall, auch übermäßige Behaarung kann zum Problem werden. Bei einer umschriebenen Hypertrichose handelt es sich meist nur um ein kosmetisch störendes angeborenes Behaarungsmuster. Der Hirsutismus, eine verstärkte, dem männlichen Typ entsprechende Sexual-, Körper- und Gesichtsbehaarung, ist bei Frauen aus dem Mittelmeerraum häufig anzutreffen. Seltene Erbkrankheiten, Atavismen oder eine geschlossene Spina bifida führen zu abnormaler Behaarung des Neugeborenen. Ändern sich Art oder Lokalisation des Haarwachstums beim Erwachsenen auffällig, kann das Ausdruck einer hormonellen Störung oder einer Stoffwechsel-Erkrankung sein. Auch bei Einnahme einiger Medikamente kommt es zu verstärkter Kopf- und Körperbehaarung.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Bipolare Störungen: Lamotrigin zur Prävention depressiver Episoden
Der Wirkstoff Lamotrigin ist zur Prävention depressiver Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen zugelassen, wie aus einer Pressemitteilung von GlaxoSmithKline hervorgeht. Unter dem Handelsnamen Elmendos® wird Lamotrigin in Deutschland voraussichtlich Ende Oktober 2003 auf den Markt kommen.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Depressionstherapie: Wirksames S-Enantiomer von Citalopram eingeführt
Seit dem 15. September 2003 ist das neue Antidepressivum Escitalopram (Cipralex®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Escitalopram ist das wirksame S-Enantiomer von Citalopram. Es soll schneller und selektiver wirken als das Razemat.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Osteoporosetherapie: Nicht nur die Knochen profitieren von Raloxifen
Osteoporose ist alles andere als eine "Modeerscheinung", als die sie von manchen Seiten bezeichnet wird. Sie tritt häufig auf und ist in einem hohen Prozentsatz mit gravierenden Folgeschäden assoziiert. Eine gezielte, physiologisch orientierte Therapie ist mit dem Estrogen-Rezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen (Evista®, Optruma®) möglich. Er senkt nicht nur die Frakturrate, sondern hat auch positive Effekte auf das kardiovaskuläre Risiko und die Inzidenz invasiver Mammakarzinome.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Magnesium: Wadenkrämpfe und ihre Therapie
Heftige Wadenkrämpfe können sich zu einem lästigen Problem entwickeln, wobei schätzungsweise schon jeder zweite Bundesbürger diese Erfahrung gemacht hat. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um ernsthafte Gesundheitsstörungen. Es sollte aber beachtet werden, dass Wadenkrämpfe als Symptom einer Erkrankung auftreten können. Zur Behandlung von Wadenkrämpfen hat sich Ų neben nicht-medikamentösen Maßnahmen Ų die Einnahme von Magnesium bewährt.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
M. SchwarzLebensmittelzusatzstoffe – Mythen, F
Mit dem Fortschreiten der industriellen Lebensmittelerzeugung enthalten Lebensmittel vermehrt Zusatzstoffe. Diese müssen aus Gründen des Verbraucherschutzes strenge Anforderungen erfüllen. Viele Verbraucher stellen die Sicherheit von Lebensmitteln allerdings infrage, was zu einer paradoxen Einschätzung der Gesundheitsgefahren durch Ernährung führt.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Akute Bronchitis: Infekttherapie mit Umckaloabo
Die akute Bronchitis wird oftmals unterschätzt. Eine falsche oder unterlassene Behandlung führt nicht selten zu einer chronischen Lungenerkrankung. Studien belegen den erfolgreichen Einsatz des Phytotherapeutikums aus dem Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) bei Atemwegsinfekten. Neue Untersuchungen sind auf der Suche nach seinem Wirkmechanismus.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Passivrauchende Kinder: Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben
Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Haushalt, in dem geraucht wird, jedes Fünfte ist schon im Mutterleib durch Tabakrauch gefährdet, denn 20% aller Schwangeren rauchen, bei den unter 25-jährigen Schwangeren ca. 50%. Nach neueren Erkenntnissen ist Rauchen für 15% aller Frühgeburten und 20 bis 30% aller Fälle von geringerem Geburtsgewicht verantwortlich und erhöht die gesamt perinatale Sterblichkeit um 150%.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Nutzen-Risiko-Verhältnis von Carvedilol
Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz bekamen in der Copernicus-Studie den nicht-selektiven Betablocker Carvedilol oder Plazebo. Carvedilol senkte die Letalität während der 10-monatigen Beobachtung. Bereits in der 8-wöchigen Auftitrationsphase waren sowohl die Letalität als auch der kombinierte Endpunkt aus Tod, Krankenhausaufnahme oder Therapieabbruch mit dem Betablocker signifikant verringert. Spezifische Nebenwirkungen einer Betablockade, wie Bradykardie und Hypotonie, traten häufiger auf, waren aber im Allgemeinen leicht.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
COX-2-Inhibitioren: Coxibe sind wirksam und gut verträglich
Selektive Inhibitoren der Cyclooxygenase vom Typ 2 (COX-2) wie Celecoxib, Rofecoxib und jetzt neu Valdecoxib haben sich in der Therapie der rheumatoiden Arthritis und Arthrose als wirksam und gut verträglich erwiesen. Fachgesellschaften empfehlen ihre Verordnung vor allem dann, wenn Patienten ein erhöhtes Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen aufweisen.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Basistherapie bei COPD: Tiotropium: Einjahresbilanz und Perspektiven
Mit dem vor einem Jahr eingeführten lang wirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten Tiotropium (Spiriva®) ist nur noch eine compliancefördernde einmalige Inhalation zur Therapie der COPD (chronic obstructive pulmonary disease) in allen Stadien notwendig. Bisher eingesetzte Anticholinergika wie Ipratropium erforderten wegen der begrenzten Wirkdauer eine viermal tägliche Applikation.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Öko-Test: „Ungenügend“ für freiverkäufliche Johanniskraut-Präparate
Die Wirksamkeit von Extrakten aus dem Johanniskraut bei leichteren Depressionen ist wissenschaftlich belegt. Neben den apothekenpflichtigen Präparaten, die standardisierte Johanniskrautextrakte enthalten, sind aber auch in Drogerien und Supermärkten freiverkäufliche Präparate erhältlich. 18 dieser Präparate wurden von Öko-Test hinsichtlich ihres Gehaltes an wirksamen Inhaltsstoffen untersucht: Keines wird von Öko-Test empfohlen. 17 von 18 freiverkäuflichen Johanniskraut-Präparaten sind "ungenügend", eines erzielt ein "mangelhaft".Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Alzheimer-Demenz: Chancen für den Apotheker in der Beratung
Der Workshop des Zukunftsforums Demenz traf sich bereits zum 10. Mal. Erstmalig allerdings lag der Schwerpunkt der Vorträge und Diskussionen auf der Rolle der Apotheker und Apothekerinnen als Mittler zwischen Patienten, Angehörigen, Ärzten, Pflegediensten und Selbsthilfegruppen.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Volkskrankheit BPH: Kommt die initiale Kombitherapie?
5-Alpha-Reduktasehemmer reduzieren das Prostatavolumen, alpha-1-Blocker lindern schnell BPH-spezifische Beschwerden. Nichts liegt näher, als beide Regimes bei der Therapie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) zu kombinieren. Was dabei herauskommt, haben aktuelle Studien untersucht. Und sich auch mit dem richtigen Prozedere auseinandergesetzt.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Empfehlung des RKI: Jetzt gegen Grippe impfen
Das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) rufen jetzt gemeinsam zur Grippeimpfung auf. Empfohlen wird der Grippeschutz für Personen jeden Alters mit Herz-, Leber-, Nieren- und Lungenleiden, Diabetes sowie anderen chronischen Krankheiten oder Abwehrschwäche, allen älteren Menschen ab 60 Jahre sowie medizinischem Personal und Personen in Berufen mit umfangreichem Publikumsverkehr. Die Impfung ist für Kinder ab dem 6. Lebensmonat möglich.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Alkoholabhängigkeit: Antiepileptikum Topiramat hilft beim Entzug
Das Antiepileptikum Topiramat könnte auf Grund seiner Dopamin-hemmenden Wirkung in der Antialkoholismus-Therapie wirkungsvoll sein. Eine Studie verglich die Effektivität von Topiramat und Plazebo bei der Behandlung schwerer Trinker. Dabei erwies sich Topiramat in allen Kriterien als signifikant wirkungsvoller gegenüber Plazebo.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Dialyse-System MARS: Hoffnung für leberkranke Patienten
Leber- und Gallenwegserkrankungen sind auch in Deutschland ein weit verbreitetes Problem. Hochkarätige Experten trafen sich auf einem internationalen Symposium in Rostock, um neueste Forschungsergebnisse auszutauschen. Die in Deutschland entwickelte und heute weltweit im Einsatz stehende extrakorporale Leberunterstützungs-Therapie MARS stand dabei im Mittelpunkt.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Psychotrope Phytopharmaka: Leichte Depressionen pflanzlich behandeln?
Johanniskraut-Extrakte haben sich bei leichten bis mittelschweren Depressionen als wirksam erwiesen. Für ein Kombinationspräparat aus Johanniskraut-, Baldrian- und Passionsblumen-Extrakt wurde die Wirksamkeit in einer kleineren Studie ebenfalls nachgewiesen. Mögliche Vorteile der Kombination sind synergistische Wirkungen und günstige Begleitwirkungen auf Angst, Unruhe und Schlafqualität.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Neues Medikament gegen Prostatakrebs: Fast-Track-Status für Satraplatin
Die amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration hat dem alkylierenden Zytostatikum Satraplatin den Fast-Track-Status für die Behandlung von Patienten mit Hormon-resistentem Prostatakrebs, die bereits mit anderen Chemotherapeutika erfolglos vorbehandelt wurden, zugesprochen, wie die GPC Biotech AG bekannt gab.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Hormonersatztherapie: Nur noch kurz und niedrig dosiert
Die britische "Million Women Study" liefert jetzt neue Daten zum Zusammenhang zwischen einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren und Brustkrebs Ų mit alarmierenden Ergebnissen. In dieser Studie verdoppelte die Therapie mit Estrogenen und Gestagenen das Risiko, an einem Brustkrebs zu erkranken, nach zehnjähriger Anwendung. Zuvor war bereits in mehreren Studien nachgewiesen worden, dass unter der Gabe der Hormone zwar das Osteoporoserisiko sinkt, die Rate an Herzinfarkten, Schlaganfall, Brust- und Gebärmutterhalskrebs aber steigt.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Influenza: Verstärkter Grippe-Impfstoff für ältere Menschen
Im vergangenen Winter rollte eine besonders starke Grippewelle über Deutschland. Der größte Teil der schätzungsweise 10 000 damit assoziierten Todesfälle betraf Personen über 65 Jahre. Trotz intensiver Aufklärungskampagnen ist das Ziel einer Durchimpfungsrate von 70 Prozent bei dieser Risikogruppe noch nicht erreicht. Ein Grund für die Impfmüdigkeit ist die Angst vor Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Mit Fluad® ist für die Saison 2003/2004 ein Influenza-Impfstoff ohne Konservierungsmittel und frei von Quecksilber verfügbar. Bei dem speziell für ältere Personen ab 65 Jahren konzipierten Impfstoff wurde durch Zusatz eines Wirkverstärkers die Immunogenität verbessert.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Aus der Forschung: Schutz vor atherosklerotischen Ablagerungen
Ein neuer Phospholipidkomplex soll in der Lage sein, atherosklerotische Veränderungen der Gefäße wieder rückgängig zu machen. Das Apolipoprotein A-1 Milano (ETC-216) befindet sich momentan in klinischen Studien der Phase II und liefere vielversprechende Ergebnisse, so das Unternehmen Esperion Therapeutics.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Adalimumab – neuer Antikörper gegen TNF-alpha
Adalimumab (Humira®) ist ein rein humaner monoklonaler Antikörper gegen das Zytokin TNF-alpha zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. In den USA ist Adalimumab bereits seit Ende 2002 zugelassen, die Zulassung in Deutschland wurde jetzt erteilt. Humira® soll innerhalb von wenigen Tagen in deutschen Apotheken erhältlich sein. Adalimumab wurde in Kombination mit Methotrexat oder als Monotherapie zugelassen. Das Medikament ist zur Behandlung der mäßigen bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen indiziert, die auf krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) einschließlich Methotrexat nicht ausreichend angesprochen haben.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Osteoporose: Teriparatid restrukturiert Knochensubstanz
Mit dem Wirkstoff Teriparatid (Forsteo®) steht bis Ende des Jahres ein neues therapeutisches Prinzip zur Verfügung, das sich vor allem bei schwerer Osteoporose als wirksam erwiesen hat. Das biotechnologisch hergestellte Parathormon-Fragment (PTH 1-34) Teriparatid wurde in Deutschland zur Behandlung der manifesten Osteoporose bei postmenopausalen Frauen zugelassen. Durch Osteoblastenstimulation bildet sich neue Knochensubstanz, verloren gegangene Mikrostrukturen werden rekonstruiert. Die tägliche Autoinjektion mit Hilfe eines leicht zu bedienenden Pen bietet Patientinnen mit schwerer Osteoporose einen besseren Schutz vor Frakturen.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Grippeprophylaxe: Wie wirksam sind Zanamivir und Oseltamivir?
Die Neuraminidasehemmer Zanamivir und Oseltamivir sind neue, kostspielige Mittel in der Prophylaxe und Therapie der Grippe. Eine systematische Übersicht zu ihrer klinischen Wirksamkeit erfasste 17 Therapiestudien und sieben Präventionsstudien. In der Therapie verkürzten Zanamivir und Oseltamivir die Symptomdauer bei Kindern und ansonsten gesunden Erwachsenen um etwa einen Tag. Weniger Daten lagen zur Behandlung von Hochrisikopersonen, zur Häufigkeit Antibiotika-bedürftiger Komplikationen und zur Prävention vor. Als Prophylaxe eingesetzt senkte Zanamivir/Oseltamivir die Grippewahrscheinlichkeit relativ um 70 bis 90%.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Mammakarzinom: Indikationserweiterung für Gemcitabin
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erteilte die Zulassung für Gemcitabin (Gemzar®) nun auch zur Therapie des metastasierten Brustkrebses, wie aus einer Pressemeldung der Lilly Pharma Holding GmbH hervorgeht.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
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