Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Wie man Nierensteinen vorbeugen kann
Nierensteine neigen zum Rezidiv, und wer einmal einen Nierenstein hatte, muss mit weiteren rechnen. Für viele Betroffene stellt sich daher die Frage, wie sie erneuten Nephrolithen vorbeugen können. Der Stellenwert diätetischer und pharmakotherapeutischer Interventionen wurde in einem systematischen Review untersucht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Lebensstilinterventionen und Arzneimittel
10.04.2026, 12:00 Uhr
Ibuprofenpräparate im Vergleich – Klinische Studie zur Bioäquivalenz
Ibuprofen ist aufgrund seines überzeugenden therapeutischen Effekts und seiner guten Verträglichkeit eines der am häufigsten verschriebenen Analgetika. Bei Analgetika spielt neben dem Ausmaß der Wirkung der schnelle Wirkungseintritt eine wichtige Rolle. Diesem Zweck dienen verschiedene galenische Ansätze, z. B. ölige Suspension in Gelatine-Kapseln oder die Überführung des Wirkstoffs in ein Salz. Eine aktuelle Bioäquivalenzstudie untersuchte das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Resorption von Ibuprofensäure nach Gabe einer speziellen Ibuprofen-Zubereitung bzw. eines Ibuprofen-Lysinat-Präparates.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Öko-Test: 30 Zahncremes im Test
Die Zeitschrift Öko-Test hat 30 herkömmliche Zahncremes getestet und sechs davon mit der Note "sehr gut" ausgezeichnet. Im Test befanden sich einige Klassiker, aber auch Produkte aus Discountern, Apotheken, Naturläden sowie diverse Eigenmarken. Die Bundeszahnärztekammer kritisierte allerdings, dass Öko-Test nicht die Wirksamkeit von Zahnpasten nach wissenschaftlichen Kriterien getestet, sondern lediglich deren Inhaltsstoffe bewertet hat.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Zahngesundheit: Das Zahnmännchen garantiert Zahnfreundlichkeit
Häufiges Naschen führt zu Karies. Um Naschkatzen ihre Süßigkeiten nicht zu nehmen und trotzdem die Gesundheit der Zähne zu wahren setzt sich die Aktion Zahnfreundlich e.V. für wissenschaftlich als zahnfreundlich erwiesene Produkte ein. Sie vergibt das international geschützt Markenzeichen "Zahnmännchen mit Schirm". Mit dem Signet werden Süßwaren ausgezeichnet, die garantiert wissenschaftlich geprüft wurden und die nachweislich weder Karies noch sonstige Säureschäden an der Zahnoberfläche verursachen.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Kariesprophylaxe: Lokale Fluoride am effektivsten
Ausgewogene Ernährung, konsequente Zahnhygiene und die regelmäßige Anwendung von Fluoriden stellen die Eckpfeiler einer effektiven Kariesprophylaxe dar. Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Mechanismen der Fluoridwirkung haben in letzter Zeit zur Neubewertung von Fluoridierungsmaßnahmen geführt. Dabei wurde der lokalen Fluoridierung mit Zahnpasten eindeutig der Vorrang eingeräumt.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Kieferchirurgie: Präparat zur Knochenregeneration optimiert Zahnimplantation
Ein Kombinationspräparat aus dem knochenspezifischen Wachstumsfaktor MP52 und dem bewährten Knochenersatzmaterial beta-Tricalciumphosphat zeigte im Tierversuch die fast vollständige Regeneration eines verletzten Knochens innerhalb von vier Wochen. Das MD05 genannte Präparat erscheint besonders für den Aufbau des Kieferkammknochens vor einer Zahnimplantation geeignet. Die für die Zulassung erforderliche klinische Prüfung dürfte jedoch noch drei Jahre in Anspruch nehmen.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Therapie des Diabetes Typ 2: Insulinsensitizer auch für die Monotherapie
Insulinsensitizer gehören als Kombinationspartner seit wenigen Jahren ins Repertoire der oralen Antidiabetika. Am 1. September hat die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) aufgrund überzeugender Studienergebnisse nun auch den Weg für die Monotherapie mit Pioglitazon (Actos®) und Rosiglitazon (Avandia®) frei gemacht.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Genetischer Risikofaktor für Lungenkrebs: Bluttest zeigt Krebsrisiko an
Wissenschaftler am Weizmann-Institut haben einen neuen genetischen Risikofaktor entdeckt, der aufzeigen kann, wer ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs hat. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass Raucher, die ein neu entdecktes Marker-Gen tragen, mit ungefähr 120mal höherer Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs erkranken können als Nichtraucher ohne diesen Risikofaktor. Eine einfache auf diesen Funden basierende Blutuntersuchung soll in der Lage sein, Raucher ausfindig zu machen, die einem besonders hohem Risiko ausgesetzt sind.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Dermatologie: Efalizumab bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis
Serono gibt positive Ergebnisse zweier klinischer Studien mit Efalizumab (vorgesehener Handelsname Raptiva®) bekannt, in denen die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis überprüft wurde. Die Ergebnisse wurden im Juli auf dem Meeting der Amerikanischen Akademie für Dermatologie (AAD) in Chicago vorgestellt.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Calcium und Vitamin D – Physiologische Funktionen und Bedarfmengen
Nicht-ossäre Effekte von Calcium und Vitamin D rücken zunehmend in den Blickpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Die vielfältigen Funktionen, an denen Calcium und Vitamin D im Körper beteiligt sind, wurden erst in den letzten Jahren zunehmend erforscht. Genannt seien z.B. die Aufgaben von Vitamin D bei der Muskelfunktion oder der Einfluss von Calcium und Vitamin D auf die Blutdruckregulation. Epidemiologische Untersuchungen geben zudem Hinweise, dass der Vitamin-D-Status die Häufigkeit verschiedener Tumorerkrankungen beeinflusst. Diesen neuen Erkenntnissen kommt deshalb ein hoher Stellenwert zu, weil wiederholt für verschiedene Altersgruppen eine unzureichende Vitamin-D- und Calciumversorgung dokumentiert wurde.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Parkinson: Erhöhtes Risiko durch eisenreiche Ernährung?
Amerikanische Wissenschaftler glauben, dass eisenhaltige Nahrung das Risiko für Parkinson deutlich erhöht. Ihrer Aussage nach erkranken Menschen, die sowohl hohe Eisen- als auch Manganmengen zu sich nehmen, doppelt so häufig an Parkinson als Menschen mit niedrigeren Blutspiegeln.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Behandlung des Kleinwuchs: EU-Zulassung für flüssiges Somatotropin
Das Unternehmen Novo Nordisk hat jetzt nach eigenen Angaben die europaweite Zulassung für das somatrope Hormon Norditropin® SimpleXx® zur Behandlung von Kleinwuchs infolge intrauteriner Wachstumsretardierung (SGA Ų small for gestational age) erhalten. Für Deutschland wird die Zulassung dieser Indikation von Norditropin®SimpleXx®, dem ersten flüssigen Somatropin (STH), im Herbst erwartet.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Übergewicht bei Kindern: Den Teller nicht voll laden
Wie voll Kinder den Mund nehmen und wie viel sie essen, hängt auch von der Menge ab, die sie auf dem Teller haben, berichtet Katrin Raschke von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Eltern sollten ihren Kindern daher den Teller nicht mit zu großen Portionen beladen, denn damit legen sie den Grundstein für Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Aus der Forschung: Pralnacasan bei rheumatoider Arthritis
Aventis hat mit der Aufnahme von Probanden in einer klinischen Studie der Phase II b für die orale Antizytokintherapie mit Pralnacasan bei rheumatoider Arthritis (RA) in den USA und Kanada begonnen. Pralnacasan wird in Kooperation von Aventis und Vertex Pharmaceuticals Incorporated für die Behandlung von rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose entwickelt. Die Ausweitung auf die Indikation Psoriasis ist geplant.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Entwarnung: Quecksilber in Fisch weniger bedenklich als angenommen
Wer Fisch mag, aus Angst vor Quecksilberbelastungen jedoch keinen mehr isst, für den dürfte dies eine frohe Botschaft sein: Amerikanischen Wissenschaftlern zufolge liegt das Schwermetall in Fischen in einer Form vor, die wohl weit weniger giftig ist als bisher angenommen.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Zur Erinnerung: 200. Geburtstag von Ignaz Paul Keller
Zwischen Ulm und Donauwörth liegt am nördlichen Rand des Donaurieds die bayerische Kreisstadt Dillingen. Seit 1611 gab es hier eine Apotheke ("Obere Apotheke"). Die zweite Apotheke ("Untere Apotheke") eröffnete 1829 Ignaz Paul Keller. Zwei Jahrzehnte stand er seiner Apotheke vor. Anlässlich seines 200. Geburtstages soll daran erinnert werden, dass er auch ein Pionier der Fotografie war.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Der "Schokoladeneffekt": Bitterschokolade kann den Blutdruck senken
Schokolade ist lecker und macht glücklich Ų besonders viele gesundheitsfördernde Eigenschaften werden ihr aber eigentlich nicht zugesprochen. Zu Unrecht: Zumindest dunkle Schokolade hat offenbar nicht nur Genusswert, sie soll auch den Blutdruck senken können. Das hat eine Pilot-Studie gezeigt, die Pharmakologen der Universität Köln jetzt in der Fachzeitschrift "Journal of the American Medical Association" veröffentlicht haben.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Weichteilsarkom: Eine neue Therapieoption aus dem Meer
Trabectedin (vorgesehener Handelsname Yondelis®) ist ein antitumoraler Wirkstoff, der aus der Seescheide Ecteinascidia turbinata isoliert wurde. Dem Zytostatikum wurde 2001 von der Europäischen Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) der Orphan-drug-Status für die Indikation des fortgeschrittenen Weichteilsarkoms zuerkannt, die endgültige Zulassungsentscheidung der EMEA wird in Kürze erwartet, wie das spanische Unternehmen PharmaMar mitteilte.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Antiemetikum: Aprepitant hilft gegen akutes und verzögertes Erbrechen nach Chem
Bei gleichzeitiger Gabe mit bisherigem Standardregime schützt das neue Antiemetikum Aprepitant (vorgesehener Handelsname in Deutschland Emend®) nach Angaben von MSD Sharp & Dohme mehr Patienten wirksam vor durch Chemotherapie induzierter Übelkeit und Erbrechen. Aprepitant ist in den USA bereits behördlich zugelassen. Die europäische Zulassung ist beantragt.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Nierentransplantation: Schützen Statine vor kardiovaskulären Ereignissen?
Statine können bei einer breiten Population das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen deutlich senken. Da Patienten mit einer Spenderniere ein besonders hohes kardiovaskuläres Risiko aufweisen, ist eine Reduktion von Risikofaktoren für sie besonders wichtig. Allerdings führte bei ihnen der Einsatz von Fluvastatin nicht zu dem erhofften Ergebnis.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Grippeimpfung: Alle Jahre wieder – auch bei unverändertem Impfstoff
Wer sich gegen Grippe sicher schützen will, muss alle Jahre wieder zur Impfung antreten. Das gilt auch, wenn sich Ų wie in diesem Jahr Ų die Antigenzusammensetzung des trivalenten Impfstoffs nicht ändert. Denn nur durch die Auffrischung werden ausreichend hohe Antikörpertiter erreicht.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Neue endokrine Behandlungsoption: Fulvestrant bei metastasiertem Mammakarzinom
Fulvestrant (früher ICI 182,780; voraussichtliches Warenzeichen in Deutschland: Faslodex®) ist der erste Vertreter einer neuen Substanzgruppe, der so genannten ER-Downregulatoren (Estrogen Receptor Downregulators). Der neue Wirkstoff ist nach einer Mitteilung von AstraZeneca gut verträglich und auch nach einer Therapie mit Antiestrogenen wirksam. Fulvestrant sei in diesem zweiten Therapieschritt vergleichbar gut wirksam wie Anastrozol, zeige aber ein tendenziell längeres Ansprechen.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Akutes koronares Syndrom: Löslicher CD 40 Ligand zeigt drohenden Infarkt an
Ein Marker, der bereits vor Einsetzen der ischämischen Myokardnekrosen eine stattfindende Thrombozytenaktivierung anzeigen kann, würde eine frühere Diagnosestellung für einen drohenden Infarkt ermöglichen. Jetzt ist es gelungen, einen löslichen CD40 Liganden, der bei einer Aggregation von Thrombozyten freigesetzt wird, nachzuweisen. In Studien deutete eine erhöhte Konzentration der löslichen CD40 Liganden auf eine signifikante Erhöhung des Risikos für ein kardiales Ereignis oder tödlichen Ausgang hin. Die Bestimmung dieses Markers könnte die Diagnose eines akuten koronaren Syndroms verbessern.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Postmenopause: Alendronat schützt den Knochen
Vielen postmenopausalen Frauen, die eine Hormonersatztherapie (HRT) abbrechen, droht ein rapider Verlust an Knochendichte. Wie eine aktuelle Studie belegt, ist Alendronat für diese Patientinnen eine wirksame Alternative. Nach Absetzen der HRT kann das Bisphosphonat nicht nur einem Verlust an Knochendichte vorbeugen, sondern sogar eine Knochendichtezunahme bewirken.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
Hitzewallungen: Rotklee-Extrakt nicht wirksamer als Plazebo
Da die Hormonersatztherapie sich mehr und mehr als riskant erweist, wächst das Interesse an alternativen Behandlungsmethoden für Wechseljahresprobleme. Zunehmend werden Extrakte aus Soja und Rotklee eingesetzt, deren Inhaltsstoffe eine estrogenartige Wirkung haben. Eine Studie mit pflanzlichen Nahrungsergänzungsmitteln, die Extrakte aus dem Rotklee enthielten, konnte jedoch keine Wirksamkeit gegenüber Plazebo nachweisen.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
Aus der Forschung: Kristallstruktur wichtiger Proteinase aufgeklärt
Die dreidimensionale Struktur von Furin, einer Calcium-abhängigen Proprotein-Konvertase, die für die Aktivierung zahlreicher wichtiger Proteine zuständig ist, haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried gemeinsam mit amerikanischen und britischen Forschern aufgeklärt.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
Atopisches Ekzem: Neurodermitis-Prävention mit Lactobacillus
Im Jahre 2001 war in der Fachzeitschrift Lancet eine Studie aus Finnland publiziert worden, in der die perinatale Zufuhr von Lactobacillus GG das Auftreten eines atopischen Ekzems bei Hochrisikokindern reduzieren konnte. Danach ließ sich bei Kindern mit atopischer Familienanamnese das relative Risiko, an einem atopischen Ekzem zu erkranken, in den ersten beiden Lebensjahren um die Hälfte reduzieren, wenn ihre Mütter am Ende der Schwangerschaft und die Säuglinge bis sechs Monate nach der Geburt ein Lactobacillus GG-haltiges Präparat eingenommen hatten. Die kürzlich publizierten Ergebnisse eines Follow-ups zeigen, dass die präventive Wirkung des Bakteriums bei den inzwischen vierjährigen Studienteilnehmer auch über das Säuglingsalter hinaus anhielt.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
Tetanus nach leichter Verletzung: Impfschutz älterer Menschen stärker beachten
In Deutschland wurde der Tetanus infolge der im Kindes- und Jugendalter entscheidend verbesserten Impfraten besonders zu einer Erkrankung älterer Menschen. Da die Sporen des anaeroben Erregers Clostridium tetani auch im Erdreich vorhanden sind, besteht bei jeder verschmutzten Wunde das Risiko einer Infektion - auch wenn es sich um nur eine Bagatellverletzung handelt, wie ein aktueller Fall zeigt.Show more24.08.2003, 15:53 Uhr
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