Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Brokkoli: Mikrowelle als Antioxidanzien-Killer
Brokkoli verliert in der Mikrowelle rund 85 Prozent seiner Antioxidanzien. Wird er dagegen im Wasserdampf gegart, bleibt die Konzentration dieser wertvollen Nahrungsinhaltsstoffe fast vollständig erhalten, wenn sie auch zu einem guten Teil ins Kochwasser abgegeben werden. Das berichten spanische Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Journal of the Science of Food and Agriculture".Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Schule und Frühstück: Hungrige Mädchen sind leistungsschwächer
Wissenschaftler der Universität Ulster in Nordirland haben herausgefunden, dass Mädchen mehr zum Frühstück essen müssen als Jungs, um in der Schule entsprechend fit und aufnahmefähig sein zu können. Ebenso konnte auch ein Zusammenhang zwischen der kognitiven Leistung und des Geschlechts, der Stimmung sowie der Sättigung festgestellt werden.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Typ-2-Diabetes: Fixkombination aus Metformin und Rosiglitazon
Eine neue Fixkombination aus den Substanzen Metformin und Rosiglitazon (Avandamet®), die die Behandlung des Typ-2-Diabetes effektiver und einfacher machen soll, steht kurz vor der Zulassung. Das neue Medikament fügt sich in die aktuellen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ein, die frühzeitige Kombinationstherapien verschiedener Antidiabetika vorsehen. So soll das Erreichen der normoglykämischen Stoffwechsellage erleichtert werden, die nachweislich diabetische Folgeschäden und die Mortalität senkt.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Stress-Harninkontinenz: Hochvisköses Gel verengt die Harnröhre
Zuidex6trade;, ein Medizinprodukt mit CE-Kennzeichen, basiert auf der so genannten NASHA-Technologie (Non-Animal Stabilized Hyaluronic Acid). Dahinter verbirgt sich eine Möglichkeit, Hyaluronsäure-Moleküle mit Dextranomeren zu verbinden, wie aus einer Pressemitteilung von Q-Med hervorgeht. Unter örtlicher Betäubung wird das Gel mit einem Implacer™ in die mittlere Harnröhre injiziert, wodurch ein besserer Verschluss hergestellt und der unfreiwillige Harnabgang verhindert wird.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Schmerztherapie: Bei Kindern führt am Off-label oft kein Weg vorbei
Kinder leiden ebenso wie Erwachsene unter zum Teil starken Schmerzen und benötigen eine gute Schmerztherapie. Diese aber stößt auf noch mehr Hindernisse als die Schmerztherapie im Erwachsenenalter. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass klinische Studien bei Kindern Mangelware sind, so manches Analgetikum somit für diese Altersgruppe nicht zugelassen ist oder sogar eine "Kontraindikation: Kind" besteht.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Colitis ulcerosa: Neue Galenik: Mesalazin als Rektalschaum
Die topische Applikation von 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, Mesalazin) gilt in der Therapie bei leichter bis mittelschwerer Colitis ulcerosa, die auf das Rektum und das Colon sigmoideum beschränkt ist, als Mittel der ersten Wahl. Nun ist mit der Einführung eines FCKW-freien Mesalazin-Rektalschaums (Claversal® Rektalschaum) seit 1. September die Therapiepalette um eine Option bereichert worden, wie die Merckle GmbH mitteilte. Das Mesalzin-haltige Schaumpräparat verspricht eine bessere Patienten-Compliance bei guter Wirkung.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Zuckerablagerungen: Schädliche Immunreaktion durch Fleischverzehr?
Wissenschaftler der Universität von Kalifornien behaupten, dass der Verzehr von rotem Fleisch bedenklich sei, da ein gefährliches Molekül im Gewebe angelagert werde. Das Molekül könne möglicherweise eine schädliche Immunreaktion auslösen und somit zu Herzerkrankungen und Krebs führen.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Refluxkrankheit: Übergewicht und Estrogene als Risikofaktoren?
Zwischen der Körpermasse und der Häufigkeit einer Refluxkrankheit besteht ein signifikanter Zusammenhang. Dieser ist bei Frauen ausgeprägter als bei Männern, was auf einen Einfluss weiblicher Geschlechtshormone hinweist.Show more19.10.2003, 15:54 Uhr
Erkältungssymptome: Kombiniert gegen Schnupfen und Schmerzen
Erkältungen sind eine Volkskrankheit. Hochgerechnet hat beispielsweise ein 75-jähriger Mensch durchschnittlich 200 Mal in seinem Leben an einer Erkältung gelitten. Die Leitsymptome Schmerzen und Schnupfen können symptomatisch gelindert werden. Zur Verfügung steht jetzt ein Kombinationspräparat aus 500 mg Acetylsalicylsäure und 30 mg Pseudoephedrin (Aspirin Complex®).Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Hyperlipidämie: Erst Diät, dann Medikamente
Eine spezielle Diät kann denselben Effekt wie die Einnahme von Statinen bewirken. Zu diesem Ergebnis kam eine amerikanische Studie, in der Patienten mit Hyperlipidämie diätetisch oder medikamentös behandelt wurden. Beide Vorgehensweisen führten zu einer Reduktion des Cholesterolspiegels um rund 30%.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Mammakarzinom: Neue Leitlinien der St. Galler Konsensus-Konferenz
Wie soll Brustkrebs behandelt werden? Bei welcher Patientin ist eine Chemotherapie erforderlich? Wer profitiert von einer Hormontherapie, und wann kann auf eine medikamentöse Therapie verzichtet werden? Diese Fragen wurden im Rahmen einer internationalen Expertenkonferenz diskutiert und in Therapieempfehlungen und Leitlinien zusammengefasst.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Schmerzforschung: NO – Hoffnung auf innovative Analgetika
Stickstoffmonoxid (NO) spielt nicht nur bei der Regulation des Gefäßtonus eine entscheidende Rolle, sondern offensichtlich auch als Mediator im nozizeptiven System und hier insbesondere bei der Entstehung von Kopfschmerzen. Das weckt Hoffnungen, durch NO-abhängige Mechanismen innovative Analgetika entwickeln zu können.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Übermäßige Behaarung: Wenn Haarwuchs zum Problem wird
Nicht nur Haarausfall, auch übermäßige Behaarung kann zum Problem werden. Bei einer umschriebenen Hypertrichose handelt es sich meist nur um ein kosmetisch störendes angeborenes Behaarungsmuster. Der Hirsutismus, eine verstärkte, dem männlichen Typ entsprechende Sexual-, Körper- und Gesichtsbehaarung, ist bei Frauen aus dem Mittelmeerraum häufig anzutreffen. Seltene Erbkrankheiten, Atavismen oder eine geschlossene Spina bifida führen zu abnormaler Behaarung des Neugeborenen. Ändern sich Art oder Lokalisation des Haarwachstums beim Erwachsenen auffällig, kann das Ausdruck einer hormonellen Störung oder einer Stoffwechsel-Erkrankung sein. Auch bei Einnahme einiger Medikamente kommt es zu verstärkter Kopf- und Körperbehaarung.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Bipolare Störungen: Lamotrigin zur Prävention depressiver Episoden
Der Wirkstoff Lamotrigin ist zur Prävention depressiver Episoden bei Patienten mit bipolaren Störungen zugelassen, wie aus einer Pressemitteilung von GlaxoSmithKline hervorgeht. Unter dem Handelsnamen Elmendos® wird Lamotrigin in Deutschland voraussichtlich Ende Oktober 2003 auf den Markt kommen.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Depressionstherapie: Wirksames S-Enantiomer von Citalopram eingeführt
Seit dem 15. September 2003 ist das neue Antidepressivum Escitalopram (Cipralex®) auf dem deutschen Markt erhältlich. Escitalopram ist das wirksame S-Enantiomer von Citalopram. Es soll schneller und selektiver wirken als das Razemat.Show more12.10.2003, 15:54 Uhr
Osteoporosetherapie: Nicht nur die Knochen profitieren von Raloxifen
Osteoporose ist alles andere als eine "Modeerscheinung", als die sie von manchen Seiten bezeichnet wird. Sie tritt häufig auf und ist in einem hohen Prozentsatz mit gravierenden Folgeschäden assoziiert. Eine gezielte, physiologisch orientierte Therapie ist mit dem Estrogen-Rezeptor-Modulator (SERM) Raloxifen (Evista®, Optruma®) möglich. Er senkt nicht nur die Frakturrate, sondern hat auch positive Effekte auf das kardiovaskuläre Risiko und die Inzidenz invasiver Mammakarzinome.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Magnesium: Wadenkrämpfe und ihre Therapie
Heftige Wadenkrämpfe können sich zu einem lästigen Problem entwickeln, wobei schätzungsweise schon jeder zweite Bundesbürger diese Erfahrung gemacht hat. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um ernsthafte Gesundheitsstörungen. Es sollte aber beachtet werden, dass Wadenkrämpfe als Symptom einer Erkrankung auftreten können. Zur Behandlung von Wadenkrämpfen hat sich Ų neben nicht-medikamentösen Maßnahmen Ų die Einnahme von Magnesium bewährt.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
M. SchwarzLebensmittelzusatzstoffe – Mythen, F
Mit dem Fortschreiten der industriellen Lebensmittelerzeugung enthalten Lebensmittel vermehrt Zusatzstoffe. Diese müssen aus Gründen des Verbraucherschutzes strenge Anforderungen erfüllen. Viele Verbraucher stellen die Sicherheit von Lebensmitteln allerdings infrage, was zu einer paradoxen Einschätzung der Gesundheitsgefahren durch Ernährung führt.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Akute Bronchitis: Infekttherapie mit Umckaloabo
Die akute Bronchitis wird oftmals unterschätzt. Eine falsche oder unterlassene Behandlung führt nicht selten zu einer chronischen Lungenerkrankung. Studien belegen den erfolgreichen Einsatz des Phytotherapeutikums aus dem Wurzelextrakt der südafrikanischen Kapland-Pelargonie (Pelargonium sidoides) bei Atemwegsinfekten. Neue Untersuchungen sind auf der Suche nach seinem Wirkmechanismus.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Passivrauchende Kinder: Frühe Schädigungen für ein ganzes Leben
Jedes zweite Kind in Deutschland lebt in einem Haushalt, in dem geraucht wird, jedes Fünfte ist schon im Mutterleib durch Tabakrauch gefährdet, denn 20% aller Schwangeren rauchen, bei den unter 25-jährigen Schwangeren ca. 50%. Nach neueren Erkenntnissen ist Rauchen für 15% aller Frühgeburten und 20 bis 30% aller Fälle von geringerem Geburtsgewicht verantwortlich und erhöht die gesamt perinatale Sterblichkeit um 150%.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Chronische Herzinsuffizienz: Nutzen-Risiko-Verhältnis von Carvedilol
Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz bekamen in der Copernicus-Studie den nicht-selektiven Betablocker Carvedilol oder Plazebo. Carvedilol senkte die Letalität während der 10-monatigen Beobachtung. Bereits in der 8-wöchigen Auftitrationsphase waren sowohl die Letalität als auch der kombinierte Endpunkt aus Tod, Krankenhausaufnahme oder Therapieabbruch mit dem Betablocker signifikant verringert. Spezifische Nebenwirkungen einer Betablockade, wie Bradykardie und Hypotonie, traten häufiger auf, waren aber im Allgemeinen leicht.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
COX-2-Inhibitioren: Coxibe sind wirksam und gut verträglich
Selektive Inhibitoren der Cyclooxygenase vom Typ 2 (COX-2) wie Celecoxib, Rofecoxib und jetzt neu Valdecoxib haben sich in der Therapie der rheumatoiden Arthritis und Arthrose als wirksam und gut verträglich erwiesen. Fachgesellschaften empfehlen ihre Verordnung vor allem dann, wenn Patienten ein erhöhtes Risiko für gastrointestinale Nebenwirkungen aufweisen.Show more05.10.2003, 15:54 Uhr
Basistherapie bei COPD: Tiotropium: Einjahresbilanz und Perspektiven
Mit dem vor einem Jahr eingeführten lang wirksamen Muscarinrezeptor-Antagonisten Tiotropium (Spiriva®) ist nur noch eine compliancefördernde einmalige Inhalation zur Therapie der COPD (chronic obstructive pulmonary disease) in allen Stadien notwendig. Bisher eingesetzte Anticholinergika wie Ipratropium erforderten wegen der begrenzten Wirkdauer eine viermal tägliche Applikation.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Öko-Test: „Ungenügend“ für freiverkäufliche Johanniskraut-Präparate
Die Wirksamkeit von Extrakten aus dem Johanniskraut bei leichteren Depressionen ist wissenschaftlich belegt. Neben den apothekenpflichtigen Präparaten, die standardisierte Johanniskrautextrakte enthalten, sind aber auch in Drogerien und Supermärkten freiverkäufliche Präparate erhältlich. 18 dieser Präparate wurden von Öko-Test hinsichtlich ihres Gehaltes an wirksamen Inhaltsstoffen untersucht: Keines wird von Öko-Test empfohlen. 17 von 18 freiverkäuflichen Johanniskraut-Präparaten sind "ungenügend", eines erzielt ein "mangelhaft".Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Alzheimer-Demenz: Chancen für den Apotheker in der Beratung
Der Workshop des Zukunftsforums Demenz traf sich bereits zum 10. Mal. Erstmalig allerdings lag der Schwerpunkt der Vorträge und Diskussionen auf der Rolle der Apotheker und Apothekerinnen als Mittler zwischen Patienten, Angehörigen, Ärzten, Pflegediensten und Selbsthilfegruppen.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Volkskrankheit BPH: Kommt die initiale Kombitherapie?
5-Alpha-Reduktasehemmer reduzieren das Prostatavolumen, alpha-1-Blocker lindern schnell BPH-spezifische Beschwerden. Nichts liegt näher, als beide Regimes bei der Therapie der benignen Prostatahyperplasie (BPH) zu kombinieren. Was dabei herauskommt, haben aktuelle Studien untersucht. Und sich auch mit dem richtigen Prozedere auseinandergesetzt.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
Empfehlung des RKI: Jetzt gegen Grippe impfen
Das Robert Koch-Institut (RKI) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) rufen jetzt gemeinsam zur Grippeimpfung auf. Empfohlen wird der Grippeschutz für Personen jeden Alters mit Herz-, Leber-, Nieren- und Lungenleiden, Diabetes sowie anderen chronischen Krankheiten oder Abwehrschwäche, allen älteren Menschen ab 60 Jahre sowie medizinischem Personal und Personen in Berufen mit umfangreichem Publikumsverkehr. Die Impfung ist für Kinder ab dem 6. Lebensmonat möglich.Show more28.09.2003, 15:54 Uhr
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