Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Psychotrope Phytopharmaka: Leichte Depressionen pflanzlich behandeln?
Johanniskraut-Extrakte haben sich bei leichten bis mittelschweren Depressionen als wirksam erwiesen. Für ein Kombinationspräparat aus Johanniskraut-, Baldrian- und Passionsblumen-Extrakt wurde die Wirksamkeit in einer kleineren Studie ebenfalls nachgewiesen. Mögliche Vorteile der Kombination sind synergistische Wirkungen und günstige Begleitwirkungen auf Angst, Unruhe und Schlafqualität.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Neues Medikament gegen Prostatakrebs: Fast-Track-Status für Satraplatin
Die amerikanische Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration hat dem alkylierenden Zytostatikum Satraplatin den Fast-Track-Status für die Behandlung von Patienten mit Hormon-resistentem Prostatakrebs, die bereits mit anderen Chemotherapeutika erfolglos vorbehandelt wurden, zugesprochen, wie die GPC Biotech AG bekannt gab.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Hormonersatztherapie: Nur noch kurz und niedrig dosiert
Die britische "Million Women Study" liefert jetzt neue Daten zum Zusammenhang zwischen einer Hormonersatztherapie in den Wechseljahren und Brustkrebs Ų mit alarmierenden Ergebnissen. In dieser Studie verdoppelte die Therapie mit Estrogenen und Gestagenen das Risiko, an einem Brustkrebs zu erkranken, nach zehnjähriger Anwendung. Zuvor war bereits in mehreren Studien nachgewiesen worden, dass unter der Gabe der Hormone zwar das Osteoporoserisiko sinkt, die Rate an Herzinfarkten, Schlaganfall, Brust- und Gebärmutterhalskrebs aber steigt.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Influenza: Verstärkter Grippe-Impfstoff für ältere Menschen
Im vergangenen Winter rollte eine besonders starke Grippewelle über Deutschland. Der größte Teil der schätzungsweise 10 000 damit assoziierten Todesfälle betraf Personen über 65 Jahre. Trotz intensiver Aufklärungskampagnen ist das Ziel einer Durchimpfungsrate von 70 Prozent bei dieser Risikogruppe noch nicht erreicht. Ein Grund für die Impfmüdigkeit ist die Angst vor Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Mit Fluad® ist für die Saison 2003/2004 ein Influenza-Impfstoff ohne Konservierungsmittel und frei von Quecksilber verfügbar. Bei dem speziell für ältere Personen ab 65 Jahren konzipierten Impfstoff wurde durch Zusatz eines Wirkverstärkers die Immunogenität verbessert.Show more21.09.2003, 15:54 Uhr
Aus der Forschung: Schutz vor atherosklerotischen Ablagerungen
Ein neuer Phospholipidkomplex soll in der Lage sein, atherosklerotische Veränderungen der Gefäße wieder rückgängig zu machen. Das Apolipoprotein A-1 Milano (ETC-216) befindet sich momentan in klinischen Studien der Phase II und liefere vielversprechende Ergebnisse, so das Unternehmen Esperion Therapeutics.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Adalimumab – neuer Antikörper gegen TNF-alpha
Adalimumab (Humira®) ist ein rein humaner monoklonaler Antikörper gegen das Zytokin TNF-alpha zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis. In den USA ist Adalimumab bereits seit Ende 2002 zugelassen, die Zulassung in Deutschland wurde jetzt erteilt. Humira® soll innerhalb von wenigen Tagen in deutschen Apotheken erhältlich sein. Adalimumab wurde in Kombination mit Methotrexat oder als Monotherapie zugelassen. Das Medikament ist zur Behandlung der mäßigen bis schweren aktiven rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen indiziert, die auf krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs) einschließlich Methotrexat nicht ausreichend angesprochen haben.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Osteoporose: Teriparatid restrukturiert Knochensubstanz
Mit dem Wirkstoff Teriparatid (Forsteo®) steht bis Ende des Jahres ein neues therapeutisches Prinzip zur Verfügung, das sich vor allem bei schwerer Osteoporose als wirksam erwiesen hat. Das biotechnologisch hergestellte Parathormon-Fragment (PTH 1-34) Teriparatid wurde in Deutschland zur Behandlung der manifesten Osteoporose bei postmenopausalen Frauen zugelassen. Durch Osteoblastenstimulation bildet sich neue Knochensubstanz, verloren gegangene Mikrostrukturen werden rekonstruiert. Die tägliche Autoinjektion mit Hilfe eines leicht zu bedienenden Pen bietet Patientinnen mit schwerer Osteoporose einen besseren Schutz vor Frakturen.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Grippeprophylaxe: Wie wirksam sind Zanamivir und Oseltamivir?
Die Neuraminidasehemmer Zanamivir und Oseltamivir sind neue, kostspielige Mittel in der Prophylaxe und Therapie der Grippe. Eine systematische Übersicht zu ihrer klinischen Wirksamkeit erfasste 17 Therapiestudien und sieben Präventionsstudien. In der Therapie verkürzten Zanamivir und Oseltamivir die Symptomdauer bei Kindern und ansonsten gesunden Erwachsenen um etwa einen Tag. Weniger Daten lagen zur Behandlung von Hochrisikopersonen, zur Häufigkeit Antibiotika-bedürftiger Komplikationen und zur Prävention vor. Als Prophylaxe eingesetzt senkte Zanamivir/Oseltamivir die Grippewahrscheinlichkeit relativ um 70 bis 90%.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Mammakarzinom: Indikationserweiterung für Gemcitabin
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erteilte die Zulassung für Gemcitabin (Gemzar®) nun auch zur Therapie des metastasierten Brustkrebses, wie aus einer Pressemeldung der Lilly Pharma Holding GmbH hervorgeht.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Roter Weinlaubextrakt bei chronisch-venöser Insuffizienz
Extrakte des Roten Weinlaubs (Folia Vitis viniferae) werden seit Jahrzehnten in der empirischen Medizin zur Behandlung von Symptomen der chronisch-venösen Insuffizienz (CVI) der Beine verwendet. Eine entsprechende Monographie ist unter dem Titel "Vigne rouge, Vitis vinifera" in einem französischen Standardwerk der Phytotherapie aufgeführt [2]. Zwei klinische Studien, die im Jahr 2000 bzw. 2003 publiziert wurden, belegen die Wirksamkeit des Roten Weinlaubextraktes bei Patienten mit CVI Grad I oder Grad II. Unter der Behandlung kam es zu statistisch signifikanten und klinisch relevanten Ödemreduktionen und zur Verbesserung der Leitsymptome.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Kopfschuppen: Wenn Pilze auf der Kopfhaut wuchern
Meist sind Schuppen nur ein kosmetisches Problem, dem mit geeigneten Haarpflegemitteln beizukommen ist. Schlagen diese Versuche fehl, suchen die Betroffenen Rat in der Apotheke. Eine individuelle Beratung ist wichtig, denn schuppende Kopfhaut tritt als Symptom verschiedener Erkrankungen auf. Häufig liegt eine hartnäckige Pilzinfektion zugrunde. Hier können im Rahmen der Selbstmedikation Shampoos und Lösungen mit Azol-Antimykotika eingesetzt werden. Machen sich zusätzlich Beschwerden wie Juckreiz und Entzündungen auf der Kopfhaut bemerkbar, sollte der Hautarzt zu Rate gezogen werden. Neben Schuppenflechte und atopischer Dermatitis können auch einige seltene Hauterkrankungen zu schuppender Kopfhaut führen.Show more14.09.2003, 15:54 Uhr
Ibuprofenpräparate im Vergleich – Klinische Studie zur Bioäquivalenz
Ibuprofen ist aufgrund seines überzeugenden therapeutischen Effekts und seiner guten Verträglichkeit eines der am häufigsten verschriebenen Analgetika. Bei Analgetika spielt neben dem Ausmaß der Wirkung der schnelle Wirkungseintritt eine wichtige Rolle. Diesem Zweck dienen verschiedene galenische Ansätze, z. B. ölige Suspension in Gelatine-Kapseln oder die Überführung des Wirkstoffs in ein Salz. Eine aktuelle Bioäquivalenzstudie untersuchte das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Resorption von Ibuprofensäure nach Gabe einer speziellen Ibuprofen-Zubereitung bzw. eines Ibuprofen-Lysinat-Präparates.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Öko-Test: 30 Zahncremes im Test
Die Zeitschrift Öko-Test hat 30 herkömmliche Zahncremes getestet und sechs davon mit der Note "sehr gut" ausgezeichnet. Im Test befanden sich einige Klassiker, aber auch Produkte aus Discountern, Apotheken, Naturläden sowie diverse Eigenmarken. Die Bundeszahnärztekammer kritisierte allerdings, dass Öko-Test nicht die Wirksamkeit von Zahnpasten nach wissenschaftlichen Kriterien getestet, sondern lediglich deren Inhaltsstoffe bewertet hat.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Zahngesundheit: Das Zahnmännchen garantiert Zahnfreundlichkeit
Häufiges Naschen führt zu Karies. Um Naschkatzen ihre Süßigkeiten nicht zu nehmen und trotzdem die Gesundheit der Zähne zu wahren setzt sich die Aktion Zahnfreundlich e.V. für wissenschaftlich als zahnfreundlich erwiesene Produkte ein. Sie vergibt das international geschützt Markenzeichen "Zahnmännchen mit Schirm". Mit dem Signet werden Süßwaren ausgezeichnet, die garantiert wissenschaftlich geprüft wurden und die nachweislich weder Karies noch sonstige Säureschäden an der Zahnoberfläche verursachen.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Kariesprophylaxe: Lokale Fluoride am effektivsten
Ausgewogene Ernährung, konsequente Zahnhygiene und die regelmäßige Anwendung von Fluoriden stellen die Eckpfeiler einer effektiven Kariesprophylaxe dar. Wissenschaftliche Erkenntnisse über die Mechanismen der Fluoridwirkung haben in letzter Zeit zur Neubewertung von Fluoridierungsmaßnahmen geführt. Dabei wurde der lokalen Fluoridierung mit Zahnpasten eindeutig der Vorrang eingeräumt.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Kieferchirurgie: Präparat zur Knochenregeneration optimiert Zahnimplantation
Ein Kombinationspräparat aus dem knochenspezifischen Wachstumsfaktor MP52 und dem bewährten Knochenersatzmaterial beta-Tricalciumphosphat zeigte im Tierversuch die fast vollständige Regeneration eines verletzten Knochens innerhalb von vier Wochen. Das MD05 genannte Präparat erscheint besonders für den Aufbau des Kieferkammknochens vor einer Zahnimplantation geeignet. Die für die Zulassung erforderliche klinische Prüfung dürfte jedoch noch drei Jahre in Anspruch nehmen.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Therapie des Diabetes Typ 2: Insulinsensitizer auch für die Monotherapie
Insulinsensitizer gehören als Kombinationspartner seit wenigen Jahren ins Repertoire der oralen Antidiabetika. Am 1. September hat die europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) aufgrund überzeugender Studienergebnisse nun auch den Weg für die Monotherapie mit Pioglitazon (Actos®) und Rosiglitazon (Avandia®) frei gemacht.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Genetischer Risikofaktor für Lungenkrebs: Bluttest zeigt Krebsrisiko an
Wissenschaftler am Weizmann-Institut haben einen neuen genetischen Risikofaktor entdeckt, der aufzeigen kann, wer ein erhöhtes Risiko für Lungenkrebs hat. Die veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass Raucher, die ein neu entdecktes Marker-Gen tragen, mit ungefähr 120mal höherer Wahrscheinlichkeit an Lungenkrebs erkranken können als Nichtraucher ohne diesen Risikofaktor. Eine einfache auf diesen Funden basierende Blutuntersuchung soll in der Lage sein, Raucher ausfindig zu machen, die einem besonders hohem Risiko ausgesetzt sind.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Dermatologie: Efalizumab bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis
Serono gibt positive Ergebnisse zweier klinischer Studien mit Efalizumab (vorgesehener Handelsname Raptiva®) bekannt, in denen die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis überprüft wurde. Die Ergebnisse wurden im Juli auf dem Meeting der Amerikanischen Akademie für Dermatologie (AAD) in Chicago vorgestellt.Show more07.09.2003, 15:53 Uhr
Calcium und Vitamin D – Physiologische Funktionen und Bedarfmengen
Nicht-ossäre Effekte von Calcium und Vitamin D rücken zunehmend in den Blickpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Die vielfältigen Funktionen, an denen Calcium und Vitamin D im Körper beteiligt sind, wurden erst in den letzten Jahren zunehmend erforscht. Genannt seien z.B. die Aufgaben von Vitamin D bei der Muskelfunktion oder der Einfluss von Calcium und Vitamin D auf die Blutdruckregulation. Epidemiologische Untersuchungen geben zudem Hinweise, dass der Vitamin-D-Status die Häufigkeit verschiedener Tumorerkrankungen beeinflusst. Diesen neuen Erkenntnissen kommt deshalb ein hoher Stellenwert zu, weil wiederholt für verschiedene Altersgruppen eine unzureichende Vitamin-D- und Calciumversorgung dokumentiert wurde.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Parkinson: Erhöhtes Risiko durch eisenreiche Ernährung?
Amerikanische Wissenschaftler glauben, dass eisenhaltige Nahrung das Risiko für Parkinson deutlich erhöht. Ihrer Aussage nach erkranken Menschen, die sowohl hohe Eisen- als auch Manganmengen zu sich nehmen, doppelt so häufig an Parkinson als Menschen mit niedrigeren Blutspiegeln.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Behandlung des Kleinwuchs: EU-Zulassung für flüssiges Somatotropin
Das Unternehmen Novo Nordisk hat jetzt nach eigenen Angaben die europaweite Zulassung für das somatrope Hormon Norditropin® SimpleXx® zur Behandlung von Kleinwuchs infolge intrauteriner Wachstumsretardierung (SGA Ų small for gestational age) erhalten. Für Deutschland wird die Zulassung dieser Indikation von Norditropin®SimpleXx®, dem ersten flüssigen Somatropin (STH), im Herbst erwartet.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Übergewicht bei Kindern: Den Teller nicht voll laden
Wie voll Kinder den Mund nehmen und wie viel sie essen, hängt auch von der Menge ab, die sie auf dem Teller haben, berichtet Katrin Raschke von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik in Bad Aachen. Eltern sollten ihren Kindern daher den Teller nicht mit zu großen Portionen beladen, denn damit legen sie den Grundstein für Übergewicht und damit verbundene Erkrankungen.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Aus der Forschung: Pralnacasan bei rheumatoider Arthritis
Aventis hat mit der Aufnahme von Probanden in einer klinischen Studie der Phase II b für die orale Antizytokintherapie mit Pralnacasan bei rheumatoider Arthritis (RA) in den USA und Kanada begonnen. Pralnacasan wird in Kooperation von Aventis und Vertex Pharmaceuticals Incorporated für die Behandlung von rheumatoider Arthritis und Osteoarthrose entwickelt. Die Ausweitung auf die Indikation Psoriasis ist geplant.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
Entwarnung: Quecksilber in Fisch weniger bedenklich als angenommen
Wer Fisch mag, aus Angst vor Quecksilberbelastungen jedoch keinen mehr isst, für den dürfte dies eine frohe Botschaft sein: Amerikanischen Wissenschaftlern zufolge liegt das Schwermetall in Fischen in einer Form vor, die wohl weit weniger giftig ist als bisher angenommen.Show more31.08.2003, 15:53 Uhr
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