Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Brustkrebs: Docetaxel und Trastuzumab als First-line-Therapie
Die europäischen Behörden haben die Zulassung für Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Trastuzumab (Herceptin®) zur Erstbehandlung bei HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs erteilt, wie Aventis und Roche mitteilten. Durch die Kombination konnte bei noch nicht vorbehandelten Patientinnen die mediane Überlebenszeit um mehr als zehn Monate verlängert werden.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Metastasierter Prostatakrebs: Signifikanter Überlebensvorteil durch Docetaxel
Bei der Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in New Orleans wurden die Ergebnisse von zwei randomisierten Phase-III-Studien mit Docetaxel (Taxotere®) zur Behandlung von Androgen-unabhängigem (hormonrefraktärem) metastasiertem Prostatakrebs vorgestellt. Es zeigte sich, dass eine Chemotherapie mit Docetaxel einen signifikanten Überlebensvorteil für Männer mit Androgen-unabhängigem metastasiertem Prostatakrebs brachte, so Aventis.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Pneumonie: Raschere Genesung im Kindesalter mit Zink
In Entwicklungsländern sterben jährlich beinahe zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren an einer Lungenentzündung. Kann die Erkrankung frühzeitig behandelt werden, können viele Kinder gerettet werden. Das therapeutische Vorgehen muss sich dabei an den strukturellen, medizinischen und finanziellen Möglichkeiten ausrichten. Wie eine Studie zeigt, hat die frühzeitige Gabe von Zink einen deutlichen Benefit. Zinkpräparate sind billig und leicht verfügbar und somit auch in ärmeren Ländern eine sinnvolle und praktikable therapeutische Option.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Hirntumore: Länger überleben mit kombinierter Radio-Chemotherapie
Moderne Bildgebung ermöglicht genauere OP- und Bestrahlungstechniken, und diese haben die düstere Prognose bei malignen Hirntumoren spürbar aufgehellt. Darauf aufbauend zeichnen sich Fortschritte in der Chemotherapie dieser heiklen Krebserkrankung ab. Von der rein palliativen oder Rezidiv-Behandlung entwickelt sie sich zur begleitenden Primärtherapie.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Kinderernährung: optimiX – gesund, kindgerecht und praktikabel
Vor dem Hintergrund, dass die Zahl übergewichtiger und adipöser Kinder in Deutschland ansteigt, stellt sich die Frage, wie mit gesunder Ernährung dieser Entwicklung begegnet werden kann. Ein auf wissenschaftlichen Kriterien beruhendes und dabei zugleich praktisch gut umsetzbares Ernährungskonzept ist "optimiX", entwickelt vom Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Osteoporose: Strontium – eine neue Therapieoption
Das Erdalkalimetall Strontium ist in der Medizin nicht unbekannt: bereits in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das Element in der Osteoporosetherapie eingesetzt, die Betastrahler Strontium-89 und Strontium-90 finden in der Behandlung von Knochenmetastasen Anwendung. Jetzt erlebt Strontium eine Renaissance in Form von Strontiumranelat, das aus zwei Atomen stabilen Strontiums und einem organischen Rest der Ranelinsäure besteht.Show more11.07.2004, 16:01 Uhr
Diabetes mellitus: Folgeschäden können verhindert werden
Etwa sechs Millionen Diabetiker zählen wir derzeit in Deutschland, und auf jeden manifesten kommt wahrscheinlich ein unerkannter. Die Prävalenzen steigen fast explosionsartig, im Jahr 2010 werden es zehn Millionen sein Ų "wenn nichts geschieht", sagten Mediziner auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Sie fordern mehr Gesundheitsaufklärung, Früherkennung und bessere interdisziplinäre Zusammenarbeit. Denn die größten Probleme bereiten die diabetischen Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, diabetischer Fuß, Dialyse und Erblindung.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Insomnie: Wirkprinzip im Baldrian entdeckt
Die jahrzehntelange Suche nach dem schlaffördernden Wirkprinzip im Baldrian hat zu einem Treffer geführt: Ein im Extrakt enthaltenes hydrophiles Lignan greift partiell am Adenosin-1-Rezeptor an und erniedrigt dadurch das postsynaptische Potenzial von Nervenzellen im Gehirn. Ein solcher A1-Rezeptor-Agonismus ist nach derzeitigen Erkenntnissen nicht mit unerwünschten Wirkungen verbunden und unterscheidet sich darin von dem GABAA-Rezeptor-Agonismus, auf dem die Wirkung der meisten synthetischen Hypnotika beruht, die als Arzneimittel zugelassen sind.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Verschreibungspflicht: Entscheidungen des Sachverständigenausschusses
Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht tagte am 29. Juni 2004 beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Er ist gemäß § 48 AMG regelmäßig anzuhören, wenn Anträge zur Umstufung in der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln anstehen.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Monoklonaler Antikörper: Cetuximab gegen Darmkrebs zugelassen
Die EMEA hat die Zulassung für den chimären monoklonalen IgG1-Antikörper Cetuximab (Erbitux®) erteilt, wie Merck bekannt gab. Cetuximab ist in Kombination mit Irinotecan (Campto®) zur Behandlung von Patienten mit EGFR (epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor)-exprimierendem metastasierendem Kolorektalkarzinom zugelassen, wenn eine Chemotherapie mit Irinotecan als Komponente versagt hat.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Morbus Parkinson: Apomorphin in der Spätphase
In der Spätphase einer Parkinsonerkrankung treten verstärkt Episoden der plötzlichen Unbeweglichkeit auf, die mit gängigen Dopamin-Agonisten nicht mehr therapierbar sind. Durch eine Apomorphininjektion kann dieser Zustand sehr rasch aufgehoben werden. Je nach Krankheitsbild kann Apomorphin als einmaliges Rescue mit Hilfe eines Pens oder als Dauertherapie über eine Pumpe verabreicht werden.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Dopamin-Agonist: Rotigotin-Pflaster reduziert Parkinson-Symptome
Der Dopamin-Agonist Rotigotin kann die Symptome der Parkinson-Krankheit signifikant reduzieren, wie eine randomisierte, plazebokontrollierte Phase-III-Studie zum Nachweis von Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit von Rotigotin an Patienten in einem frühen Stadium des M. Parkinson zeigt. Rotigotin wird einmal täglich als Pflaster auf die Haut aufgebracht und konstant über 24 Stunden freigesetzt, so Schwarz Pharma.Show more04.07.2004, 16:01 Uhr
Sekundärprävention des Schlaganfalls: Schutz durch ASS plus Dipyridamol
In der Sekundärprävention des Schlaganfalls spielen Thrombozytenfunktionshemmer eine zentrale Rolle. Die Kombination des Basistherapeutikums Acetylsalicylsäure (ASS) mit retardiertem Dipyridamol verbessert den Schutz der Patienten vor weiteren Schlaganfällen und transitorischen ischämischen Attacken deutlich, ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Kolorektales Karzinom: Angiogenesehemmer Bevacizumab
Der monoklonale Antikörper Bevacizumab (Avastin®) verlängert in Kombination mit einem etablierten Chemotherapie-Regime das Überleben beim kolorektalen Karzinom signifikant um fünf Monate Ų das entspricht 30 Prozent. Bevacizumab hemmt die Gefäßneubildung im Tumor, die Angiogenese. Die europaweite Zulassung von Bevacizumab bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom ist Anfang 2005 zu erwarten.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Depression und Angststörungen: Escitalopram bei sozialer Phobie
Seit September 2003 ist Escitalopram (Cipralex®), das S-Enantiomer aus dem Racemat Citalopram, für die Behandlung von Episoden einer Major Depression und Panikstörungen mit oder ohne Agoraphobie zugelassen. Jetzt wurde die Zulassung für die Indikation soziale Phobie erweitert.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
R. SchlengerMikronährstoffe – Das präventive
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) betont immer wieder, dass die übliche Ernährung, so sie abwechslungsreich und ausgewogen ist, alle notwendigen Nährstoffe liefert. Davon geht auch der vom Robert Koch-Institut 1998 herausgegebene Ernährungssurvey aus. Gleichzeitig nennt er jedoch eine ganze Reihe an "Risikogruppen" mit marginaler Mangelversorgung: Heranwachsende, junge Frauen, alte Menschen, Raucher, Sportler, Vegetarier etc. Sie alle sind nicht ausreichend mit so genannten Mikronährstoffen Ų Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und weiteren essenziellen Nährstoffen wie z. B. sekundären Pflanzenstoffen Ų versorgt. Viele davon halten als Antioxidanzien reaktive Sauerstoffspezies in Schach und wirken somit vorzeitiger Alterung und Zivilisationskrankheiten ("free radical diseases") entgegen. Führt ausgewogene Ernährung wirklich genügend Mikronährstoffe zu? Und wenn ja, welchen Zusatznutzen entfalten dann Supplemente? In welcher Kombination und Dosis sollten sie verabreicht werden? Ein spannendes Beratungssegment für die Apotheke.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Prophylaxe von Thrombosen: Direkter Thrombininhibitor Ximelagatran eingeführt
Als erster oraler Vertreter der direkten Thrombininhibitoren zur Prophylaxe thromboembolischer Ereignisse bei elektiven Hüft- und Kniegelenksersatz-Operationen ist Ximelagatran (Exanta®) zugelassen worden, wie Astra Zeneca mitteilte. Die Erstzulassung betrifft eine reine Klinikanwendung, das heißt, Exanta® ist nur durch Krankenhausapotheker direkt beim Hersteller zu beziehen.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Hormonersatztherapie: Bei postmenopausalen Frauen auf Dickdarmkrebs screenen
Für großes Aufsehen hatte im Juli 2002 der Abbruch des Estrogen-Gestagen-Studienarms der Women's Health Initiative(WHI)- Studie gesorgt. Aber es gab nicht nur Negativ-Schlagzeilen: unter der Hormontherapie sank das relative Risiko von Kolorektalkarzinomen um 37%, das von Hüftfrakturen um 34%. In einer Untersuchung wurden nun die Inzidenz, die Typen und Stadien der Kolorektalkarzinome, die sich bei den Teilnehmerinnen des Studienarms entwickelt hatten, näher untersucht. Es zeigte sich, dass gleichzeitig zur Risikoreduktion ein häufigerer Lymphknotenbefall sowie eine größere Metastasierungsrate beobachtet wurden.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Multiple Sklerose: Selektiver Adhäsionsmolekül-Inhibitor als Therapieoption
Für Natalizumab (Antegren®), einem Wirkstoff der selektiven Adhäsionsmolekül(SAM)-Inhibitoren, wurde die Zulassung zur Behandlung der Multiplen Sklerose in Europa und den USA beantragt, wie Biogen Idec und Elan mitteilten. Die Behandlung mit Natalizumab führte bei MS-Patienten zu einer Reduktion der Schubrate.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Osteoporose-Prävention: Niedrigst-dosiertes Estradiol-Pflaster
Die US-amerikanische Arzneimittelzulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) hat das niedrigst-dosierte Estradiol-Pflaster (Menostar™) zur Vorbeugung von Osteoporose für den amerikanischen Markt zugelassen, wie die Schering AG bekannt gab. Aus einem 3,25 cm2 großen Pflaster, das einmal wöchentlich gewechselt wird, werden täglich 14 Mikrogramm pflanzlich basiertes Estradiol abgegeben.Show more27.06.2004, 16:00 Uhr
Diabetes mellitus: Rechtzeitig auf Insulin umstellen
Von der Insulintherapie wird bei Diabetikern zu wenig und häufig zu spät Gebrauch gemacht. Dies ist das einhellige Fazit von Diabetes-Experten zum Start der bundesweiten Informationskampagne "Besser leben Ų dank Insulin". Die Kampagne, die von der Deutschen Diabetes Union e.V. (DDU), dem Deutschen Diabetiker Bund e.V. (DDB), dem Kirchheim Verlag und dem Internetportal diabetes-world.net sowie von den beiden Pharmaunternehmen Pfizer und Aventis getragen wird, will zu einer zielgerichteten Diabetestherapie, Vermeidung von Folgekrankheiten und einer Steigerung der Lebensqualität von Diabetikern beitragen.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Kinder: Hyperaktiv durch Lebensmittelzusätze?
Je bunter Joghurt, Saft oder Gummibärchen sind, desto besser Ų so denken in der Regel jedenfalls die Kinder. Ob die Eltern zukünftig diese Meinung teilen werden, bleibt allerdings abzuwarten. Studienergebnissen zufolge beurteilten Eltern das Verhalten ihrer Sprösslinge verstärkt als hyperaktiv, wenn diese Nahrungsmittel mit Zusatz von künstlichen Farbstoffen und Konservierungsmitteln verzehrten. Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Makuladegeneration: Obst für eine gute Sicht
Wer regelmäßig Obst isst, schützt seine Augen vor der Entstehung der altersbedingten Makuladegeneration. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des Brigham and Women’s Hospital gekommen. Die Wissenschaftler begleiteten mehr als 118 000 Menschen über einen Zeitraum von 12 bis 18 Jahren. Jene, die drei oder mehr Portionen Obst täglich aßen, erkrankten 36 Prozent seltener an einer Makulopathie als jene, die weniger als 1,5 Portionen aßen. Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Probiotika helfen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
Probiotika werden aus Sicht der Schulmedizin oft noch in den Bereich des Alternativen oder sogar des Mystischen verwiesen. Doch bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen gibt es Hinweise auf eindeutige Therapieeffekte. Allerdings steht die Entwicklung der neuen Therapieoption erst am Anfang und die Zukunft muss zeigen, inwieweit sich die viel versprechenden Ansätze wissenschaftlich etablieren können.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Colitis ulcerosa: Zäpfchen, Schaum oder Klysma?
Bei den meisten Patienten mit leichter bis mittelgradiger Colitis ulcerosa ist die Entzündungsaktivität durch orale oder rektale Gabe von 5-Aminosalicylsäure (5-ASA, Mesalazin) zu kontrollieren. Erst bei schweren Schüben kommen Corticoide zum Einsatz. Als rektale Therapeutika stehen Zäpfchen, Klysmen und neuerdings Schäume zur Verfügung. Diese Darreichungsformen sind ganz und gar nicht austauschbar.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Cholesterinsenker: Simvastatin in Großbritannien rezeptfrei
Die britische Regierung hat entschieden, ab Juli dieses Jahres für Personen mit moderatem Risiko für eine kardiovaskuläre Erkrankung den Cholesterinsenker Simvastatin (Denan®, Zocor®) aus der Verschreibungspflicht zu entlassen. Im Lancet werden Bedenken angemeldet bezüglich dieser Entscheidung.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
Nierentransplantation: ASS sichert Organerhalt
Eine niedrig dosierte Therapie mit Acetylsalicylsäure (ASS) kann die Funktion und das Überleben von transplantierten Nieren deutlich verbessern. In einer retrospektiven Studie wurden 830 Patienten nach einer Nierentransplantation untersucht und im Mittel über einen Zeitraum von 15 Jahren nachbeobachtet. Dabei ergab sich für die Gruppe von Patienten, die zusätzlich zur medikamentösen Standard-Therapie mit niedrig-dosierter Acetylsalicylsäure behandelt wurden, eine um sechs Jahre längere Überlebenszeit des transplantierten Organs.Show more20.06.2004, 16:00 Uhr
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