Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
pharmazie
Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Aromatherapie: Zwischen rationaler Therapie und Esoterik
Die Aromatherapie ist zweifelsohne eine attraktive Möglichkeit für Apotheken, sich gegenüber ihrer Konkurrenz zu profilieren. Das setzt jedoch eine intensive Auseinandersetzung mit einer zunächst einmal alternativen Heilmethode voraus. Versuche, die Aromatherapie auf ein naturwissenschaftliches Fundament zu stellen, stecken noch in den Kinderschuhen. Sie sind möglicherweise zum Scheitern verurteilt. Eine standardisierte Methodik, die sich auf die Untersuchung der Wirkung von Hauptinhaltsstoffen beschränkt, lässt zwangsläufig das Wechselspiel mit anderen Inhaltsstoffen unberücksichtigt. Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
CSE-Hemmer: Pravastatin jetzt auch als Generikum
Bereits einige Wochen vor Ablauf des Patentschutzes für Pravastatin (Mevalotin® protect, Pravasin® protect) steht der Wirkstoff seit dem 1. Juni 2004 jetzt auch als Generikum (Paravastatin-ratiopharm®) zur Verfügung. Der kompetitive Hemmer der 3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A(HMG-CoA)-Reduktase wurde in Deutschland 1990 zugelassen und gilt als das am besten untersuchte und als ein besonders sicheres Statin.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Tumorerkrankungen: Ist eine Chemoprävention möglich?
Kann Krebs durch Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel verhindert werden? Diese Frage wird erst seit ungefähr 15 Jahren systematisch untersucht. Dabei tauchen mehrere Schwierigkeiten auf: Wird eine Studie prospektiv konzipiert, ist eine extrem lange Studiendauer erforderlich; greift man retrospektiv auf Daten zurück, können oftmals Menge und Dauer einer Arzneimittel- oder Vitamineinnahme nicht mehr exakt bestimmt werden. Hinzu kommt, dass Krebs in der Regel nicht monokausal entsteht und viele zusätzliche Parameter berücksichtigt werden müssen. Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Typ-2-Diabetes: Exenatide – ein neuartiger Therapieansatz
Mit den Inkretin-Mimetika könnte schon in absehbarer Zukunft eine neue Klasse an Antidiabetika verfügbar werden. Der Wirkstoff Exenatide ahmt direkt die Wirkung des Darmhormons GLP-1 nach und kann dadurch wesentlich zu einer besseren Blutzuckerregulation beitragen. Das Polypeptid wird auch als mitdenkendes Antidiabetikum bezeichnet, da es nur solange wirkt, solange Glucose im Blut vorhanden ist.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Insulinanaloga: Physiologische Insulintherapie bei Kindern
Das kurzwirksame Insulinanalogon Insulin lispro (Humalog®) ist als einziges Insulinanalogon ohne Altersbegrenzung für Kinder zugelassen. Auch ist sein Einsatz während der Schwangerschaft möglich. Zahlreiche pharmakologische Studien zeigen die hohe therapeutische Sicherheit von Insulin lispro.Show more13.06.2004, 16:00 Uhr
Diät verlängert das Leben
Forscher der Washington University School of Medicine in St. Louis haben nachgewiesen, dass bei Menschen, die langfristig Kalorien sparen, das Diabetesrisiko sowie das Auftreten von Arteriosklerose um ein Vielfaches herabgesetzt werden können. Insgesamt wirkt eine Diät sich damit lebensverlängernd aus.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Weihenstephaner „Gesundheitsbier“ jetzt auf dem Markt
}Seit einigen Jahren arbeitet der Lehrstuhl für Technologie der Brauerei I in Weihenstephan bereits an seinem "XAN" genannten Gesundheitsbier, das gefäßschützende und krebsvorbeugende Wirkung haben soll. Anfang 2002 haben wir den Erfinder, Prof. Dr. Werner Back, zu den Vorteilen der neuen Kreation befragt (DAZ Nr. 10/2002, S. 143). Damals stand noch nicht fest, wann das "Gesundheitsbier" tatsächlich auf den Markt kommen wird. Nun ist es soweit. Seit Mitte Mai befindet sich XAN im Handel.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Limonade ätzt die Zähne weg
Neben Alcopops stehen nun auch alkoholfreie Limonaden in der Kritik. Eine im "British Dental Journal" veröffentlichte Studie hat einen direkten Zusammenhang zwischen dem Limonadenkonsum und der drastischen Zunahme von Zahnerosionen bei Kindern und Jugendlichen nachgewiesen.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Alzheimer-Erkrankung: Amyloid-Bildung verhindern
Eine Alzheimer-Demenz beginnt lange bevor der Mensch etwas davon bemerkt. Im Laufe der Jahre lagern sich allmählich Amyloid-Plaques und neurofibrilläre Bündel im Gehirn ab, bis die Funktion der Nervenzellen so gestört ist, dass sich die Alzheimer-Demenz manifestiert. Hauptbestandteil der Plaques ist das 40 bis 42 Aminosäuren lange Peptid Beta-Amyloid. Ein krankes Gehirn enthält davon zwischen 1,5 und 180 mg. Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Sonnenschutzkleidung: Hell und luftig und trotzdem Schutz vor UV-Strahlen
Pünktlich zum Start der Sommer- und Reisesaison gewinnt auch das Thema Sonnenschutz wieder an Bedeutung. Immer häufiger fordern Haut- und Kinderärzte UV-Schutz durch "sonnengerechte" Bekleidung. "hyphen", eine spezielle Kleidung, die es auch in der Apotheke gibt, soll in Kombination mit einer Sonnenschutzcreme einen optimalen Schutz gegen intensive Sonnenstrahlen gewährleisten, so die Reinschmidt Operations GmbH.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
CSE-Hemmer: LDL-Wert noch drastischer absenken?
Verschiedene klinische Studien der vergangenen Jahre haben gezeigt, dass durch eine Therapie mit CSE-Hemmern (Statinen) das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen und die Mortalitätsraten gesenkt werden können. Die Ergebnisse eines Vergleiches von Atorvastatin (80 mg täglich) mit Pravastatin (40 mg täglich) bezüglich kardiovaskulärer Endpunkte könnten nun dazu führen, dass bei Risikopatienten eine noch drastischere Senkung des LDL-Wertes als bisher empfohlen wird.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Diabetes mellitus: Kommt jetzt die Inhalation von Insulin?
Diabetiker scheuen vor "der Spritze" zurück, die Injektion ist eine psychologische Hürde, die die Insulintherapie beeinträchtigt. Es wird deshalb schon lange fieberhaft an der Entwicklung anderer Darreichungsformen gearbeitet, wobei vor allem inhalierbares Insulin Erfolg verspricht. Für ein erstes Präparat wurde kürzlich die Zulassung beantragt.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Morbus Crohn: Beschleunigte Neubildung von neutrophilen Zellen
Neue Follow-up-Daten einer Phase-II-Studie mit Sargramostim (Leukine®) zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Verlaufsform des Morbus Crohn zeigen, dass das klinische Ansprechen und die Remission sowie die verbesserte Lebensqualität im Vergleich zu Plazebo auch nach Absetzen erhalten bleiben, so die Schering AG. Der Wachstumsfaktor stimuliert das Immunsystem: Anzahl und Aktivität von neutrophilen Zellen, Monozyten und Makrophagen wird gesteigert.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Vorsicht vor bitteren Zucchini
Wenn Zucchinigemüse, Kürbis oder Gurken bitter schmecken, ist Vorsicht geboten. Sie könnten Cucurbitacin enthalten. Dieser giftige Inhaltsstoff kann zu akutem Erbrechen, Durchfall und Speichelfluss während oder direkt nach dem Essen führen.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Blutdruckmessung: Ellenbogen strecken oder beugen?
Um antihypertensive Medikamente optimal zu dosieren, sind regelmäßige Blutdruckkontrollen unerlässlich. Allerdings ist die korrekte Blutdruckmessung eine Kunst für sich. Wer den Druck zum Beispiel mal am gestreckten und mal am gebeugten Arm misst, darf sich über ein Auf und Ab der Werte nicht wundern, wie eine amerikanische Studie zeigt.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Fieber und Schmerzen: Ibuprofen-Zäpfchen für Kleinkinder
Seit dem 1. Juni 2004 gibt es Ibuprofen in neuer kinderfreundlicher rektaler Darreichungsform: Nurofen® Junior Zäpfchen 125 mg sind zugelassen mit der Indikation Fieber und leichte bis mäßige Schmerzen bei Kindern ab zwei Jahren, wie Boots Healthcare mitteilte. Damit sollen auch Kinder von den positiven Effekten des Ibuprofens profitieren, bei denen eine orale Medikamentengabe aufgrund von Schluckbeschwerden oder fieberbedingter Benommenheit nicht möglich ist.Show more06.06.2004, 16:00 Uhr
Bamipinlactat-Gel
Das Antihistaminikum Bamipin wird seit einem halben Jahrhundert als Topikum zur Therapie von Insektenstichen eingesetzt. In einer doppelblinden, randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie wurde nun die Wirkung von Bamipinlactat nach standardisierter Mückenstichexposition auf die kutanen Stichreaktionen Juckreiz, Rötung und Quaddel sowohl in der Früh- als auch in der Spätreaktion untersucht. Unter Anwendung eines Testmodells zur standardisierten Einzelstichexposition wurden 77 Probanden an beiden Unterarmen von Stechmücken der Art Aedes aegypti gestochen. Bamipinlactat-Gel (Verum) oder wirkstofffreie Gelgrundlage (Placebo) wurden nach der Mückenstichexposition zu vier verschiedenen Zeitpunkten auf die Einstichstellen aufgetragen. Die Intensität des Pruritus wurde vom Probanden beurteilt, die Intensität der Rötung, der Durchmesser des Erythems und der Quaddel wurden vom Prüfarzt zu 12 verschiedenen Zeitpunkten dokumentiert. Die Überlegenheit von Bamipinlactat-Gel im Vergleich zu Placebo konnte interferenzstatistisch auf dem 5%-Niveau bewiesen werden. Der globalen Wirksamkeit zufolge, die durch Arzt und Proband gemeinsam beurteilt wurden, war Verum zu allen Messzeitpunkten Placebo überlegen. Weder systemische noch lokale Nebenwirkungen konnten beobachtet werden.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Kaffee in kleinen Mengen hält länger wach
Wissenschaftler der Rush University in Chicago haben herausgefunden, dass kleine Mengen Kaffee über den Tag verteilt effektiver sind als eine morgendliche große Tasse. Coffein, so die Begründung der Studiendurchführenden, hat auf diese Weise einen größeren Einfluss auf die Schlafzentren.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Vitamin D zur Prävention von Osteoporose nicht vergessen
Calcium und Vitamin D sind zur Prävention der Osteoporose untrennbare Partner. Das wurde in einer im "American Journal of Clinical Nutrition" veröffentlichten Studie unlängst wieder deutlich. Während die Bedeutung von Calcium in diesem Zusammenhang den meisten Frauen bekannt ist, wird die Vitamin-D-Aufnahme oftmals vernachlässigt.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Was essen die Deutschen?
Was kommt in Deutschland täglich auf den Tisch? Welche Nährstoffe nehmen wir auf - wovon zuviel, wovon zuwenig? Diesen Fragen ist das Bundesverbraucherministerium bereits vor fast 15 Jahren nachgegangen. Da die Ergebnisse der zwischen 1985 und 1989 gesammelten Daten mittlerweile allerdings veraltet sind, soll nun zum zweiten Mal eine nationale Verzehrstudie, die NVS II, durchgeführt werden.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Schnarchen: Mit einem Spray gegen die nächtliche Ruhestörung
Ist Schnarchen ein Thema für die Medizin Ų oder eher eines für Karikaturisten? Tatsache ist, dass bis zu 70 Prozent aller Menschen mehr oder weniger regelmäßig schnarchen und dass kaum ein Zeichner ohne das Schriftbild "chchrrrr" auskommt, will er einen Schlafenden darstellen. Tatsache ist aber auch, dass Schnarchen sowohl Ausdruck einer schwerwiegenden Erkrankung sein kann als auch gesundheitliche Störungen nach sich zieht. Eine Linderung der Beschwerden verspricht nun das neue Medizinprodukt Snoreeze®, das von der Madaus AG eingeführt wurde.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Osteoporosebehandlung: Natrium-Ibandronat zur einmal monatlichen Gabe
Für das Bisphosphonat Natrium-Ibandronat (Bondronat®, Bonviva®) wurde in den USA ein ergänzender Zulassungsantrag für die einmal monatliche Verabreichung bei Osteoporose eingereicht, wie Roche und GlaxoSmithKline bekannt gaben. Es handelt sich dabei um eine neue orale Formulierung von Natrium-Ibandronat. Roche und GlaxoSmithKline beabsichtigen, im späteren Verlauf dieses Jahres das Zulassungsgesuch für die einmal monatliche Behandlung mit oralem Natrium-Ibandronat in Europa einzureichen.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Onkologie: Chemopräventionsstudien zum Prostatakarzinom
Das Ziel einer primären Chemoprävention ist das Verhindern oder Hinauszögern pathologischer Vorgänge, die zur Entstehung von Krebs führen. Manche dafür in Frage kommenden Stoffe wurden mehr oder weniger empirisch gefunden oder ihr potenzieller Nutzen im Nachhinein aus Studien abgeleitet, andere Stoffe werden gezielt eingesetzt, da sie direkt oder indirekt an der Tumorgenese beteiligt sein können. Dies ist der Fall bei Finasterid, das in den Testosteronstoffwechsel eingreift und ein hormonabhängiges Tumorwachstum beeinflussen kann.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Hormonersatztherapie nach Brustkrebs: Stopp der HABITS-Studie
Die Ergebnisse der amerikanischen Womans Health Initiative (WHI) und der britischen Million Woman Study haben die Hormonersatztherapie verändert. Unter anderem hatte sich bei den Frauen in diesen Studien ein erhöhtes Brustkrebsrisiko nach Gabe von Estrogen-Gestagen-Kombinationen gezeigt. Im Dezember 2003 wurde die HABITS-Studie abgebrochen, die zum Ziel hatte zu untersuchen, wie sicher eine Hormonersatztherapie bei Frauen mit Brustkrebs in der Anamnese ist.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Bisphosphonate: Langzeit-Wirksamkeit von Alendronsäure
Postmenopausale Frauen mit Osteoporose bekamen zehn Jahre lang Alendronsäure in einer Tagesdosis von 5 oder 10 mg. Auch nach den ersten fünf Behandlungsjahren blieb der Knochenstoffwechsel reduziert und die Knochendichte stieg weiter (Lendenwirbelsäule) oder blieb stabil (andere Skelettstellen). Bei Frauen, die Alendronsäure nach fünf Jahren absetzten, stieg der Knochenstoffwechsel geringfügig, und die Knochendichte an den meisten Messorten sank allmählich.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Benigne Prostatahyperplasie: Doxazosin oder Finasterid oder beide?
Eine Kombination aus Doxazosin und Finasterid hat auf lange Frist einen günstigeren Einfluss auf die Progression einer gutartigen Prostatahyperplasie als eine Monotherapie mit diesen Wirkstoffen. Zu diesem Schluss kommt eine multizentrische Langzeitstudie mit mehr als 3000 Patienten.Show more30.05.2004, 16:00 Uhr
Feuchte Wundbehandlung: Wunden heilen schneller ab
Bei kleinen Verletzungen, aber auch bei großflächigen Operationswunden kann die Heilung durch die Art der Wundbehandlung wesentlich beschleunigt werden. Besonders effektiv sind Pflaster und Verbände, die eine feuchte Wundheilung ermöglichen. Seit 1. Mai ist Repithel® auf dem Markt, ein Hydrogel mit PVP-Iod, das die Heilung großer und kleiner Wunden deutlich verbessern kann.Show more23.05.2004, 16:00 Uhr
Meistgelesen
Deutscher Apotheker Verlag Logo
Rechtliches
© 2026 Deutsche Apotheker Zeitung