Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Topisches Testosteron + SGLT-2-Inhibitoren = Erythrozytoserisiko
Auch auf der Haut angewendetes Testosteron birgt das Risiko für Nebenwirkungen. Grund dafür ist die systemische Wirkung des lokal angewendeten Arzneimittels. Ein neu entdecktes Risiko ist die mögliche Interaktion bei gleichzeitiger Anwendung von SGLT-2-Inhibitoren und Testosteron. Show morearzneimittel-und-therapie
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Interaktionen von Testosteron-Gelen
07.04.2026, 07:45 Uhr
Kaffee: Geschmack ohne Coffein
Gerade das, was viele Menschen an ihrer morgendlichen Tasse Kaffee ganz besonders schätzen, könnten andere Konsumenten gerne entbehren: das Coffein. Leider bleibt bei coffeinfreiem Kaffee der Geschmack bisweilen auf der Strecke. Ändern soll das eine coffeinfreie Kaffeepflanze, die kürzlich in Äthiopien entdeckt wurde.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
„Heilende“ Lebensmittel in der Entwicklung
Dass man sich gesund ernähren soll, um Krankheiten vorzubeugen, ist eine Binsenweisheit. Aber es geht auch andersherum. Wenn man bereits krank ist, kann man durch den Verzehr bestimmter Nahrungsmittel den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Diesen Ansatz verfolgen Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
Aus der Forschung: Erlotinib in der Zweit- und Drittlinientherapie des NSCLC
Als Behandlungsoptionen für weiter fortgeschrittene Stadien des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC, Stadium IIIB/IV) wurden in den vergangenen Jahren verschiedene Kombinationschemotherapien und Monochemotherapien in großen Studien getestet. Dabei stellte sich heraus, dass die besten Resultate erreicht werden können, wenn direkt mit einer Kombination aus Platin plus neuem Zytostatikum therapiert wird.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
Psoriasis-Arthitis: Leflunomid verbessert Gelenk- und Hautsymptome
Psoriasis-Arthritis, eine chronisch-entzündliche Gelenkerkrankung, führt zu erheblichen Behinderungen, reduzierter Lebensqualität und erhöhter Mortalität. Das seit 1999 bei rheumatoider Arthritis eingesetzte Leflunomid (Arava®) hat jetzt auch die Zulassung der europäischen Behörden für die Behandlung von Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis erhalten. Damit steht ein orales krankheitsmodifizierendes Antirheumatikum für diese Indikation zur Verfügung.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
Warzenbehandlung: Mit Muttermilch gegen hartnäckige Hautwarzen
Eine aus menschlicher Milch isolierte Substanz bringt auch hartnäckige Warzen zum dauerhaften Verschwinden. Dies wurde in einer randomisierten klinischen Studie in Schweden nachgewiesen. Eine Verbindung aus Alpha-Lactalbumin und Ölsäure führt zu einer Apoptose transformierter Zellen, hat aber keine Wirkung auf gesunde, differenzierte Zellen.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
Herztransplantation: Alendronat oder Calcitriol zur Osteoporoseprävention?
Transplantatempfänger weisen ein hohes Osteoporoserisiko auf. Die postoperative Gabe von Alendronat oder Calcitriol soll den massiven Knochenschwund aufhalten; mit welchem Wirkstoff bessere Ergebnisse erzielt werden, war bislang nicht bekannt. In einer Interventionsstudie konnten keine signifikanten Unterschiede zwischen diesen beiden Wirkstoffen festgestellt werden; für Alendronat spricht das günstigere Nebenwirkungsprofil.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
Neues Wirkprinzip: Enkephalinase-Inhibitor zur Behandlung der Diarrhö
Der Enkephalinase-Hemmstoff Racecadotril (Tiorfan®) ist am 1. August in Deutschland zur symptomatischen Behandlung der Diarrhö bei Säuglingen und Kindern eingeführt worden. In Frankreich ist Racecadotril auch zur Bekämpfung der akuten Diarrhö bei Erwachsenen zugelassen. Nach der deutschen Zulassung soll Racecadotril bei Säuglingen ab 3 Monaten und Kindern gemeinsam mit oraler Rehydratation und üblichen unterstützenden Maßnahmen eingesetzt werden. Damit bietet Racecadotril für Kleinkinder eine wirksame Therapiemöglichkeit der Diarrhö, denn Loperamid ist bei Kindern unter 2 Jahren aufgrund ihrer unreifen Leberfunktion kontraindiziert.Show more08.08.2004, 16:02 Uhr
Multiples Myelom: Bortezomib hemmt Multiproteasen-Komplex
Bortezomib (Velcade®) ist ein Inhibitor des Enzymkomplexes Proteasom, der in allen Zellen vorkommt und eine wichtige Rolle bei zellulären Prozessen spielt. Bortezomib ist in den USA im Mai 2003 aufgrund von Ergebnissen einer Phase-II-Studie in einem beschleunigten Zulassungsverfahren für die Behandlung des multiplen Myeloms zugelassen worden.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Öko-Test: Potenzmittel – wirksam oder nur teuer?
In seinem aktuellen Heft untersuchte die Zeitschrift Öko-Test, ob Mittel zur Potenzsteigerung wirklich das halten, was sie versprechen. Zehn rezeptpflichtige Arzneimittel und 33 rezeptfreie Produkte, die über den Versand oder in Sexshops erhältlich sind, wurden ins Labor geschickt und begutachtet. Das ernüchternde Ergebnis: die rezeptfreien Mittel sind alle mangelhaft oder ungenügend. Sieben der zehn rezeptpflichtigen Arzneimittel schneiden mit sehr gut ab, nur eines mit ungenügend.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Neurodermitis vorbeugen: Was leisten Probiotika und hypoallergene Nahrungsmittel
Im Säuglingsalter ist der Leidensdruck bei atopischen Erkrankungen besonders hoch. Vorbeugende Maßnahmen sind daher bei Ärzten wie Eltern gefragt. Zur Prävention werden auch hypoallergene Nahrung und Probiotika eingesetzt: Bei Kindern reduzierte Lactobacillus GG die Häufigkeit einer atopischen Dermatitis.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Alzheimer und Arteriosklerose: Besteht eine enge pathogenetische Beziehung?
Die Ablagerung von Amyloid-Plaques und neurofibrillären Bündeln im Gehirn spielt nach heutigem Erkenntnisstand eine wichtige Rolle in der Pathogenese von Morbus Alzheimer. Eine neue Sichtweise auf die Entstehung dieser neurodegenerativen Erkrankung wurde im Lancet veröffentlicht: nach Auswertung von 468 wissenschaftlichen Artikeln fanden die Autoren zahlreiche Hinweise auf eine enge pathogenetische Beziehung zwischen der Alzheimer-Erkrankung und der Arteriosklerose, was nicht zuletzt neue Therapiemöglichkeiten eröffnen könnte.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Endokrine Therapie beim Mammakarzinom: Was kommt nach Tamoxifen?
Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem Mammakarzinom profitieren von Tamoxifen, allerdings nur über fünf Jahre. Der Aromatasehemmer Letrozol kann dann in die Bresche springen, wie Interimsergebnisse einer aktuellen Studie nun zeigten.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
Migräne: Herzfehler möglicherweise für Attacken verantwortlich
Wer immer wieder unter heftigen Migräne-Attacken leidet und mit Schmerzmitteln keine ausreichenden Erfolge erzielt, wird sich früher oder später nach vorbeugenden Maßnahmen umschauen. Neben Betablockern und anderen bewährten Prophylaxe-Strategien kommen dafür in Zukunft möglicherweise auch Herzeingriffe in Betracht, denn ein Defekt zwischen den Vorhöfen könnte möglicherweise für viele Attacken verantwortlich sein.Show more01.08.2004, 16:01 Uhr
KidFit von Diäko – Empfehlung für übergewichtige Kinder?
Mit Diäko zur Traumfigur: ein modernes Ernährungsprogramm, leicht, lecker und voller Abwechslung! mit diesem Slogan präsentiert die gleichnamige Firma ihre Diätprodukte. Vor dem Hintergrund, dass die Zahl übergewichtiger und adipöser Kinder und Jugendlicher in Deutschland immer mehr zunimmt, gibt es seit kurzem auch ein speziell für Kinder konzipiertes Diäko-Programm. Wir haben uns näher damit beschäftigt und außerdem eine 15-jährige Anwenderin befragt.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Neues atypisches Neuroleptikum: Aripiprazol bessert schizophrene Symptome
Aripiprazol (Abilify®) ist ein neues atypisches Antipsychotikum zur Therapie der Schizophrenie bei Erwachsenen. Es ähnelt in seiner Struktur den atypischen Neuroleptika Risperidon und Ziprasidon, hat aber einen anderen Wirkansatz. Als partieller Dopamin-D2-Agonist blockiert Aripiprazol die postsynaptischen Dopamin-D2-Rezeptoren, während es gleichzeitig die präsynaptischen Autorezeptoren stimuliert. Aripiprazol hemmt das dopaminerge System überwiegend dort, wo es überaktiv ist und zum Beispiel Wahnsymptome verursacht, und aktiviert es in Bereichen zu geringer Aktivität. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Benommenheit, Schläfrigkeit, Akathisie, Tremor, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen und gastrointestinale Symptome. Der Wirkstoff wird intensiv in der Leber über die Cytochrom-Enzyme CYP3A4 und 2D6 verstoffwechselt. Daraus ergibt sich ein erhebliches Wechselwirkungspotenzial.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Basistherapie rheumatoider Arthritis: Frühzeitig alle Möglichkeiten ausschöpf
Wurde früher langsam eskalierend therapiert, wird heute der frühzeitige und aggressive Einsatz von Basistherapeutika bei rheumatoider Arthritis angemahnt. Als Standardmedikation gilt dann Methotrexat. Versagt die Therapie, wird frühzeitig kombiniert. Und seit einiger Zeit haben die Rheumatologen noch einen weiteren Trumpf im Ärmel: die TNF-alpha-Blockade.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Dialysepatienten: Cinacalcet senkt Parathormon-Spiegel
Das Calcimimetikum Cinacalcet greift am Calciumionen-Sensor an, der die Ausschüttung von Parathormon reguliert. In zwei Studien mit 741 Dialysepatienten senkte Cinacalcet den Parathormon-Plasmaspiegel und erhöhte so den Anteil der Patienten mit gut kontrolliertem sekundärem Hyperparathyreoidismus.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Aus der Forschung: Tumorvakzine auf RNA-Basis
An immuntherapeutischen Verfahren gegen Tumoren wird derzeit intensiv gearbeitet. Die Tübinger CureVac GmbH präsentiert einen neuen Ansatz auf der Basis von stabilisierter Ribonukleinsäure (RNA). RNActive™ wird derzeit bereits in klinischen Studien an der Universitätsklinik Tübingen erprobt.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Rheumatoide Arthritis: Mit Infliximab gegen die Gelenkzerstörung
Infliximab (Remicade®) ist ab sofort zur First-line-Therapie der frühen rheumatoiden Arthritis in Kombination mit Methotrexat zugelassen, wie essex pharma mitteilte. Infliximab plus Methotrexat ist bei Patienten mit schwerer, aktiver und fortschreitender rheumatoider Arthritis nun auch bereits dann indiziert, wenn noch keine Behandlung mit Methotrexat oder anderen krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMARDs) vorangegangen ist.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Impfempfehlungen aktualisiert: Windpockenimpfung für alle Kinder empfohlen
Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) hat ihre Impfempfehlungen aktualisiert. Die wesentlichen Veränderungen betreffen die Windpockenimpfung, die jetzt für alle Kinder empfohlen wird, die Keuchhustenimpfung, die nun allen Frauen mit Kinderwunsch sowie vor der Geburt eines Kindes allen engen Kontaktpersonen geraten wird, und Präzisierungen für die Impfung chronisch Kranker.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Kopfschmerzen: Akupunktur besser als Medikamente
In einer großen englischen Studie wurde gezeigt, dass Akupunktur die Beschwerden von Migränepatienten besser lindert als eine herkömmliche Therapie. Der Erfolg hält lange an und eine dreimonatige Behandlung wirkt noch nach einem Jahr. Die erhöhten Therapiekosten sind im Vergleich mit anderen Aufwendungen gering.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Qualität und Wirksamkeit von Ibuprofen-Präparaten: "Äpfel nicht mit Birnen ve
Um vergleichende Bioverfügbarkeitsuntersuchungen ist es in den letzten Jahren ruhiger geworden. Ein Grund dafür ist: die Arzneimittelqualität wurde verbessert. Dennoch werden ab und an Studien veröffentlicht, die versuchen, mit einer guten In-vitro-Bioverfügbarkeit Rückschlüsse auf die In-vivo-Freisetzung zu suggerieren. Bisweilen werden in Studien auch unterschiedliche Darreichungsformen verglichen. Ob und inwieweit dies möglich ist, darüber sprachen wir anhand von aktuellen Veröffentlichungen zu Ibuprofen-Präparaten mit den Experten Professor Dr. Henning Blume, Firma Socratec, Oberursel, und Prof. Dr. Gerd Geißlinger, Institut für Klinische Pharmakologie, Frankfurt/Main.Show more25.07.2004, 16:01 Uhr
Dranginkontinenz: Pflaster mit Oxybutynin zugelassen
Die Europäische Zulassungsbehörde EMEA (European Agency for the Evaluation of Medicinal Products) hat die Zulassung für ein transdermales System mit Oxybutynin zur symptomatischen Behandlung der Dranginkontinenz erteilt, wie UCB Pharma mitteilte. Im Vergleich zur oralen Gabe scheint die transdermale Anwendung von Oxybutynin Ų bei vergleichbarer Wirksamkeit Ų weniger Mundtrockenheit und andere anticholinerge Nebenwirkungen zu verursachen.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Aus der Forschung: BAY-9006 bei fortgeschrittenem Nierenkarzinom
Eine Studie von der University of Chicago, die während des ASCO-Kongresses 2004 in New Orleans vorgestellt wurde, zeigte eine deutliche Wirkung der Substanz BAY 43-9006 (Sorafenib) für Patienten mit fortgeschrittenem Nierenkarzinom. BAY 43-9006 ist ein Inhibitor der Signaltransduktion und hemmt die Tumorproliferation und Angiogenese durch Hemmung verschiedener Ų von der Raf-Kinase induzierter Ų Stoffwechselwege.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Nierenkrebs: Benefit durch Tumorzellimpfung
Bei bis zu 50% aller Patienten mit einem lokal begrenzten Nierenzellkarzinom tritt nach einer radikalen Nephrektomie ein Rezidiv auf. Da gängige onkologische Interventionen wie Bestrahlungen oder Chemotherapie wenig erfolgreich sind, wird nach anderen Möglichkeiten gesucht, eine Progression des Tumorwachstums zu verhindern. Nachdem eine Pilotstudie mit autologer Tumorzellimpfung günstige Ergebnisse gezeigt hat, wurde diese Methode mit Erfolg in einer randomisierten Phase-III-Studie eingesetzt.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Epilepsie: Pregabalin bereichert die Therapie
Auch wenn in den vergangenen Jahren einige neue Antiepileptika auf den Markt gekommen sind, leiden immer noch viele Epilepsie-Patienten unter schwer kontrollierbaren Anfällen und andere wiederum unter gravierenden Nebenwirkungen der medikamentösen Therapie. Nicht zuletzt aufgrund ihres günstigen pharmakokinetischen Profils verspricht die neue Substanz Pregabalin eine wertvolle Ergänzung der gegenwärtigen Therapieoptionen bei fokalen Anfällen zu werden.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung: Bei AHA-Zeichen zum Arzt
Leider werden viele COPD-Patienten gar nicht oder erst in einem späten Stadium erkannt. Dabei ist das Screening auf die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) eigentlich einfach: Atemnot unter Belastung, Husten und Auswurf (AHA-Symptome), langjähriges Rauchen und Alter über 40 Jahre bei Beschwerdebeginn machen die Diagnose COPD sehr wahrscheinlich. Eine frühe Diagnose und entsprechende Therapie kann den schleichenden Verfall der Lungenfunktion bremsen und dem Patienten viele Lebensjahre schenken. Dauerbehandlung mit lang wirkenden Bronchodilatatoren bessert Symptome und Lebensqualität: Konsistente Daten liegen für das anticholinerge Tiotropium vor.Show more18.07.2004, 16:01 Uhr
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