Pharmazie

Deutscher Apotheker Verlag - PROD
Vier Wirkstoffe sollen bei Long/Post-COVID erstattungsfähig werden
Für Menschen, die an Long- oder Post-COVID erkrankt sind, gibt es gute Nachrichten: Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Weg für die standardmäßige Kostenübernahme durch die Gesetzliche Krankenversicherung für vier Arzneimittel frei gemacht. Show morearzneimittel-und-therapie
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Ivabradin, Metformin, Agomelatin und Voriotexin
02.04.2026, 15:30 Uhr
Galantamin vereinfacht die Therapie
Das Antidementivum Galantamin steht seit 1. Februar 2005 auch für die tägliche Einmalgabe zur Verfügung. Das neue Retardpräparat Reminyl® 1xtäglich verspricht gegenüber der herkömmlichen Formulierung Reminyl® nicht nur eine verbesserte Patientencompliance, sondern zeigt auch eine bessere Verträglichkeit in der Aufdosierungsphase.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Impfung gegen onkogene Viren
Eine Impfung gegen die onkogenen Papillomaviren vom Typ 16 und 18 könnte weltweit mehr als 70% aller Zervixkarzinome verhindern. In einer Studie konnten Wirksamkeit und Sicherheit eines bivalenten Impfstoffs bestätigt werden. Werden diese Ergebnisse durch weitere Untersuchungen belegt, wird bald der erste Impfstoff gegen eine sexuell übertragbare Krankheit auf dem Markt sein.Show more06.02.2005, 17:14 Uhr
Antivirale Eigenschaften von Oxymetazolin
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass die therapeutische Wirkung von Nasivin® (Wirkstoff Oxymetazolin) über den bekannten abschwellenden Effekt hinausgeht. Diese neuen Befunde belegen antivirale Wirkeigenschaften des Schnupfensprays, das somit über die symptomatischen Effekte hinaus als kausales Therapeutikum gelten kann.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Antiallergikum: Allergiekarriere von Kindesbeinen an behindern
Die Entwicklung von Allergien beginnt häufig schon im frühen Kindesalter. Die Allergiekarriere sollte daher möglichst frühzeitig unterbrochen werden. Mehr als die Hälfte aller Arzneimittel in der Kinderheilkunde werden aber außerhalb des Zulassungsbereiches, also off label, eingesetzt, da keine Studien vorliegen. Jetzt können Kinder bereits nach Vollendung des ersten Lebensjahres mit dem Antihistaminikum Desloratadin behandelt werden: Aufgrund der Datenlage wurde die Zulassung des nicht-sedierenden, langwirksamen Histaminantagonisten erweitert.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Salzarme Ernährung um jeden Preis?
Sich salzarm zu ernähren, ist beim Bluthochdruck eine gängige Empfehlung. Zwar sind Beweise, dass man damit tatsächlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern kann, Mangelware. Dennoch wird die salzarme Kost von Befürwortern als wichtige Maßnahme bei der Therapie des Bluthochdrucks eingestuft. Nicht überall wird diese Meinung allerdings geteilt. Und manch ein Experte warnt sogar davor, die salzarme Kost zu übertreiben.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Umfassende Wirknachweise für Rachen- und Halstherapeutikum
Aktuelle Studienergebnisse zeigen, dass die antiseptischen Wirkstoffe des Rachen- und Halstherapeutikums neo-angin® allein und in Kombination sowohl allen In-vivo-Anforderungen an ein modernes, wirksames Mundhöhlentherapeutikum genügen als auch eine herausragende In-vivo-Effizienz der Wirkstoffkombination haben.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Anagrelid vermindert Thrombozyten
Anfang Januar wurde Anagrelid (Xagrid®) zur Behandlung der essenziellen Thrombozythämie in Deutschland eingeführt. In den USA ist die Substanz bereits seit sieben Jahren zugelassen. Seit 2000 hat Anagrelid den Orphan Drug Status und wird seither auch in Europa auf Basis des § 73.3 AMG in diesem Indikationsgebiet eingesetzt.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Behandlung postoperativer Augenentzündungen
Seit 1. Januar 2005 steht mit Loteprednoletabonat (Lotemax®) eine Steroid-haltige Augentropfensuspension zur Behandlung postoperativer Entzündungen nach chirurgischen Eingriffen am Auge zur Verfügung, wie Dr. Mann Pharma mitteilte. Loteprednoletabonat ist ein Corticosteroid mit starker entzündungshemmender Wirkung, das entwickelt wurde, um die antientzündliche Wirkung nur direkt am Applikationsort zu entfalten.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Effektive Behandlung der rezidivierenden Candidose sc
Symptome wie Juckreiz oder Brennen im Vaginalbereich gehören zu den häufigsten Gründen, weshalb Frauen den Gynäkologen aufsuchen. Werden diese Symptome durch eine akute Infektion mit Candida albicans verursacht, ist in vielen Fällen eine rasche Heilung mit einer lokalen oder oralen antimykotischen Therapie möglich. In etwa fünf bis acht Prozent aller Fälle verläuft eine vulvovaginale Candidose jedoch chronisch, das heißt es kommt mindestens viermal im Jahr zu einem Rezidiv.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Entlassungen aus der Verschreibungspflicht
Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht tagte am 25. Januar 2005 beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Er ist gemäß § 48 AMG regelmäßig anzuhören, wenn Anträge zur Umstufung in der Verschreibungspflicht von Arzneimitteln anstehen.Show more30.01.2005, 17:13 Uhr
Bifonazol – in der Praxis bewährt
Fußmykosen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. Nach neueren Erkenntnissen weist heute etwa ein Drittel aller Erwachsenen eine Pilzerkrankung des Fußes (Tinea pedis) auf. Allerdings ist dies vielen Betroffenen gar nicht bewusst oder wird aus Schamgefühl verschwiegen. Dies hat zur Folge, dass nur etwa jeder dritte Fußpilz-Patient behandelt wird. Hier besteht ein enormer Beratungsbedarf, an dem sich die Apotheken beteiligen sollten – nicht zuletzt deshalb, weil Fußmykosen mit modernen Arzneimitteln wie z.B. Bifonazol effektiv und unproblematisch behandelbar und somit ein ideales Ziel für die apothekergestützte Selbstmedikation sind.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Interventionsmaßnahmen im häuslichen Bereich helfen
In der US-amerikanischen Inner-City-Asthma-Studie wurde bei Innenstadt-Kindern mit atopischem Asthma ausgehend vom individuellen Allergie- und Risikoprofil eine häusliche Interventions-Strategie gegen Innenraum-Belastungen durchgeführt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Intervention sank insbesondere die Belastung der Kinderzimmer mit Hausstaubmilben- und Schaben-Allergenen. Gleichzeitig hatten die Kinder an weniger Tagen Asthma-Symptome.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Was tun gegen die Resistenzentwicklung bei Antibiotika?
In DAZ 2004, Nr. 42 wurde ein Statement der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) mit dem Titel "Werden wir in zehn Jahren wieder an einfachen Infektionen sterben?" veröffentlicht. Aus diesem Anlass sprach die DAZ mit Frau Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Präsidentin der DPhG und Mitautorin dieses Statements, unter anderem darüber, welchen Beitrag die Beratung in der Apotheke zur Verhinderung von Resistenzen leisten kann.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Schluckimpfung gegen Reisediarrhöen
In Deutschland ist nach drei Jahren zum ersten Mal wieder ein Cholera-Impfstoff auf dem Markt: Dukoral ® ist eine orale Vakzine zur aktiven Immunisierung gegen Vibrio-cholerae-Bakterien. Sie reduziert gleichzeitig das Risiko für Durchfallerkrankungen, die durch ETEC-Bakterien hervorgerufen werden.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Personalisierte Medizin: Genchip individualisiert die Therapie
Die Medizin der Zukunft muss Diagnose und Therapie stärker auf das Individuum abstimmen. Ein Verbesserungsbedarf zeigt sich in der "gender-Medizin" und bei polymorphen Enzymen, die gravierende Unterschiede der Metabolisierungskapazitäten bedingen – zwischen einzelnen Menschen, aber auch zwischen den Geschlechtern und Ethnien. Daraus können Fehldosierungen, Nebenwirkungen und Therapieversager resultieren. Gendiagnostik-Chips, die das individuelle Enzymprofil bestimmen, finden derzeit Eingang in die Diagnostik.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Darifenacin zur Behandlung der überaktiven Bl
Darifenacin (Emselex ®) ist wie Solifenacin (Vesikur ®) ein oral wirksamer Muscarin(M3)-Rezeptorantagonist, der die Symptome von Patienten mit Blasenschwäche (Dranginkontinenz oder Urge-Inkontinenz) mildert. Er ist für die symptomatische Behandlung von Dranginkontinenz und/oder häufigem Wasserlassen und verstärktem Harndrang, wie es bei Patienten mit einem Syndrom der überaktiven Blase auftreten kann, zugelassen. Anticholinerge Nebenwirkungen sind häufig.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Forschung mit Pflanzenextrakten: Natürliche antimikrobielle Peptide statt teure
Trotz Besiedelung der menschlichen Haut- und Schleimhautoberfläche mit potenziell pathogenen Mikroorganismen treten dort relativ selten Infektionen auf. Dies ist unter anderem der körpereigenen Produktion antimikrobieller Peptide zu verdanken Ų Eiweißstoffen, die Teil der spezifischen, den zellulären Abwehrmechanismen vorgeschalteten Immunabwehr sind. Produziert werden sie nicht nur im menschlichen Organismus, sondern auch von Pflanzen und Insekten.Show more23.01.2005, 17:12 Uhr
Therapiefortschritte durch Arzneistoffinnovatio
Die Erfolge in der Medizin in den letzten 50 Jahren sind zu einem wesentlichen Teil darauf zurückzuführen, dass es gelungen ist, wirksame, nebenwirkungsarme Arzneimittel zu entwickeln. Welche Fortschritte demnächst zu erwarten sind, zeigte Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz in seiner Weihnachtsvorlesung am 22. Dezember 2004 in Frankfurt.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Modafinil gegen exzessive Schläfrigkeit
Hinter einer extremen Tagesschläfrigkeit können bei Gesunden Schlafmangel und Schichtarbeit stehen. Bei den Krankheiten, die mit Hypersomnie verbunden sind, stehen obstruktive Schlafapnoe, Restless-legs-Syndrom, Narkolepsie und Morbus Parkinson im Vordergrund. Da eine kausale Therapie der Grundkrankheit nicht immer die Hypersomnie beseitigt, haben in der symptomatischen Behandlung Stimulanzien wie Modafinil ihren Platz.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Taxotere bei Brustkrebs nach einer Operation
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat Docetaxel (Taxotere®) in Kombination mit Doxorubicin und Cyclophosphamid zur adjuvanten Behandlung von Patientinnen mit operablem Brustkrebs mit Lymphknotenbefall zugelassen, wie sanofi-aventis mitteilte.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Gallenbeschwerden – nur mit Vorsich
"Ich habe es oft so mit der Galle! Geben Sie mir etwas dagegen!" Von Patienten wird ein solcher Wunsch beiläufig dahingesagt, als wäre damit alles klar. Wer es allerdings noch nie selbst "mit der Galle" zu tun hatte, weiß vielleicht gar nicht, was damit gemeint ist. Wer selbst Gallenbeschwerden kennt, weiß, dass diese Beschwerden ganz unterschiedlich sein können.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Bivalirudin bei perkutaner Koronarintervention
Das Hirudin-Analogon Bivalirudin (Angiox®) wird eingesetzt, um das Thromboserisiko bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit nach einer perkutanen Koronarintervention zu verringern. Bivalirudin wirkt wie Hirudin als direkter reversibler Thrombinhemmer und hemmt die Thrombinwirkung an mehreren Stellen der Gerinnungskaskade.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Bei früher Parkinson-Krankheit MAO-B-Hemmer?
Eine Metaanalyse erfasste randomisierte Studien, die bei Patienten im Parkinson-Frühstadium einen MAO-B-Hemmer mit Plazebo oder Levodopa verglichen hatten. Die Mortalität war mit und ohne MAO-B-Hemmer vergleichbar. Behinderungsgrad, Levodopa-Bedarf und motorische Fluktuationen sanken mit dem MAO-B-Hemmer Selegilin.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Retardierte Oxybutynin-Formulierung eingeführt
Die medikamentöse Therapie der überaktiven Blase richtet sich auf die Hemmung der parasympathischen Überaktivität. Therapeutisches Ziel ist die effektive Symptomkontrolle und die Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen. Jetzt steht mit Lyrinel™ uno eine retardierte Oxybutynin-Formulierung zur Verfügung, wie die medac GmbH mitteilte. Die OROS®-Technologie soll eine gleichmäßige Wirkstofffreisetzung ermöglichen und anticholinerge Nebenwirkungen reduzieren.Show more16.01.2005, 17:10 Uhr
Progressionsverzögerung ist ein Gewinn
Auch wenn eine Heilung der Alzheimer-Krankheit nach wie vor nicht in Sicht ist, gibt es doch wirksame Antidementiva. Medikamente wie Donepezil besitzen eine wissenschaftlich zweifelsfrei nachgewiesene Wirksamkeit. Die derzeitigen therapeutischen Chancen der Antidementiva bestehen in einer Verzögerung der Symptomprogression – ein wertvolles Potenzial für Patienten und Angehörige sowie in sozioökonomischer Hinsicht.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
Dualer Reuptake-Hemmer Duloxetin
Auch im erwachsenen Gehirn wachsen Neuronen nach und ersetzen absterbende Zellen. Diese Neurogenese ist bei Depressiven oft vermindert und kann durch Antidepressiva stimuliert werden. Ob dies neue Behandlungsansätze ermöglicht, bleibt offen. Doch auch ausgetretene Pfade, wie die Aktivierung noradrenerger und serotonerger Transmission, ermöglichen noch Fortschritte: der duale Noradrenalin- und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Duloxetin (Cymbalta®) ist jetzt zugelassen worden.Show more09.01.2005, 17:09 Uhr
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